Akai MPX16

Hardware-Sampler und Controller

  • Aufnahme und Wiedergabe von Stereo WAV-Samples über SD Karte
  • 16 anschlagdynamische Triggerpads mit farbiger Beleuchtung
  • Sampling über 6,3 mm Eingänge oder integriertes Mikrofon
  • Display
  • USB-MIDI und MIDI In/Out
  • Filter, Tune, Hüllkurve und Choke Grouping pro Pad
  • Sampling und Wiedergabe in CD Qualität
  • Spannungsversorgung über USB oder über das enthaltene Netzteil
  • Spezifikationen SD Karte: bis max. 32 GB SD oder SDHC FAT32 formatiert - WAV Samplerates 48 / 44.1 / 32 / 22.05 und 11.205 kHz, Mono- und Stereosamples
  • Abmessungen (B x H x T): 295 x 147 x 30 mm

Weitere Infos

USB Ja
Bluetooth Nein
5-Pol DIN MIDI Ja
Ethernet Nein
Pads 16
Display Ja
Drehcontroller 7
Fader 0
Zugriegel Nein
Erweiterung Nein

Vielfältiger und robuster Sample-Player

Der MPX16 ist ein Soundsample-Player, der reich an Features ist. Mit ihm können die Lieblingssamples aufgezeichnet, überall abgespielt und individuell bearbeitet werden. Außerdem liest der Player SD-Karten – somit kann eine unbegrenzte Anzahl an Samples verwendet werden. Diese lassen sich dann wiederum mit den 16 anschlagsdynamischen Pads triggern. Mit vier Encodern können Hüllkurvenparameter und Effekte wie Filter gesteuert werden. Der MPX16 lässt sich auch als Controller für Equipment und Software einsetzen. Hierzu wird er ganz einfach über den USB-Anschluss mit dem Computer verbunden – und schon können Drums und Melodien eingespielt werden. Dieser Sampleplayer bietet eine beachtliche Tiefe an Einbindungsmöglichkeiten, sodass ihn alle Musiker und Musikproduzierenden optimal einsetzen können.

Samplen leicht gemacht

Durch das unkomplizierte Menü kann auf eine unbegrenzte Anzahl von Samples zugegriffen werden. Diese werden über das Datenrad in der Mitte gewählt – über das integrierte Stereomikrofon können Samples auch aufgezeichnet werden. Die Bedienoberfläche ist benutzerfreundlich aufgebaut: So zeigen die hintergrundbeleuchteten Pads den Status des Samples an, während mit „Pad Edit“ Einstellungen vorgenommen werden können. Dazu zählen die Parameterbänke Mix, Sample, Envelopes, Filter/MIDI und Utilities. Mit „Sample Edit“ können die Samples anschließend bearbeitet werden. Neben den Drum-Pads können Samples auch über externe Geräte getriggert werden. Hierzu besitzt der MPX16 einen 5-Pin-MIDI-Ein- und Ausgang, an den analoges Equipment angeschlossen werden kann. Mit dem 6,3mm-Kopfhörerausgang lässt sich das Signal des Sample-Players abhören. Mit Strom wird der Player entweder über die Verbindung mit einem Hardware-Gerät oder über das mitgelieferte Netzteil versorgt.

Vielfältige Anwendungsbereiche

Der MPX16 kommt in zahlreichen Anwendungsbereichen zum Einsatz. So lässt er sich zum Beispiel als Teil eines DJ-Setups, beim Live-Schlagzeugspiel oder im Studio verwenden. Sein robustes Gehäuse sowie seine vielfältigen Effektmöglichkeiten bewähren sich vor allem in Livesituationen. Bei der Bedienung rutscht er dank seiner vier Gummifüße garantiert nicht weg und findet somit auf den unterschiedlichsten Oberflächen Halt. Mit dem Kensington MiniSaver Slot wird zusätzlich eine physische Sicherheitslösung geboten, während mit der MPX-File Conversion Utility Software verschiedene Dateiformate in das vom MPX16 unterstützte WAV-Format umgewandelt werden können, sodass tatsächlich jedes Sample verwendet werden kann. Die Sample-Aufnahme und -Wiedergabe erfolgen in einer Qualität mit bis zu 48 kHz und 16 Bit – unterstützt werden sowohl Mono- als auch Stereosamples.

Über Akai Professional

Die Marke Akai Professional hat ihren Ursprung im japanischen Traditionsunternehmen Akai, das zum Zeitpunkt seiner Gründung 1929 zunächst Elektromotoren und etwas später auch Tonbandgeräte und Hi-Fi-Produkte herstellte. Spätestens seit 1988 steht der Name Akai schließlich aber auch für Hip-Hop wie kaum ein anderer. Mit der Entwicklung des ersten MIDI-Production-Centers, oder kurz MPC, das in Zusammenarbeit mit Roger Linn entstand, gelang Akai ein legendärer Wurf: Das MPC prägt den Sound von Hip-Hop- und Elektromusik noch bis heute maßgeblich. Bekannte Nutzer der MPC-Reihe sind u. a. DJ Shadow, Eminem und Kanye West. Heute ist Akai bekannt für seine robusten und vielseitigen USB-MIDI-Controller, zu denen nicht zuletzt die langlebige APC-Reihe von Ableton-Controllern gehört.

Individuelle Konfiguration und Hinzufügen eines internen Nachhalls

Der mitgelieferte Sample-Editor ermöglicht die Zuweisung der Samples in 16 Bit an die gewünschten Pads. Mit der Tuning-Funktion kann die Tonlage der Samples sowie der Start- und Endpunkt festgelegt werden. Auf diese Weise lässt sich entweder die Anschlagsdynamik des Samples einstellen oder ein Filter über eine Hüllkurve steuern. Das Display zeigt Sample-Parameter an – darunter Kit- und Preset-Nummer, Speicherort des Samples und bearbeiteter Parameter. Die Samples lassen sich über drei Modi triggern – mit One-Shot wird das Sample in voller Länge genau einmal abgespielt. Dieser Modus eignet sich besonders für das Einspielen von Drumsounds – der Hold-Modus hingegen spielt das Sample so lange ab, wie das Pad gedrückt wird. Durch den Loop kann das Sample fortlaufend abgespielt werden.

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76 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
3.4 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Verarbeitung
5 Sterne, sobald ein Firmwareupdate alle Macken behebt....
11.09.2014
Ich benutze vorher das mpx8, daß für den geringen Preis eine Menge bot.
Vermisst habe ich die Deaktivierung der Pad-dynamik und eine hörere Range des Tunings (es bot nur +/-4 Halbtöne).

Siehe da, nun kommt der mpx16, der neben mächtig vielen Features u.a. auch o.g. beinhaltet. Dynamik kann deaktiviert werden, Tuning nun
von +/- 12 möglich (optional auch feiner) und 16 Pads sind auch nicht verkehrt (müssen ja nicht alle belegt sein, um Ladezeit zu sparen).
Die Ladezeit von SD Karte ist ebenfalls verbessert.

Aber leider hat das Gerät mit aktueller Firmware noch drastische Fehler.
Neben dem vom Vorposter angesprochenen Problem des "loop-choke" gibt es weitere bugs.

Es schaffte sogar, beim Versuch ein aufgezeichnetes Sample zu speichern, den SDKarteninhalt in Müll zu verwandeln.
Was geschah ist, daß die mpx beim Speicherversuch crashte, neu bootete und dabei den KIT Ordner zerstörte und n Haufen kaputter Systemdateien erzeugte, die nur durch Formatierung gelöscht werden konnten. Wenig lustig...

Ich hoffe nach wie vor auf schnelle Antwort und update von Akai, da ich den mpx8 live verwendete und nun durch den mpx16 ersetzen wollte, dafür ist letzerer aber noch zu buggy und daher riskant.

Schlimmstenfalls muss ich die mpx16 zurückgeben und eine zweite mpx8 in Betracht ziehen.

Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Ansonsten ist alles am Gerät, was bereits reibungslos funktioniert eine ziemliche Bereicherung nach dem mpx8. Und das für diesen Preis.


Mal sehen.....

EDIT 31.10.14:
Ich gehe vorerst auf 1 Stern runter, da sich weiterhin nichts getan hat, hinsichtlich firmware update, obendrein gibt es seitens AKAI keinerlei Infos darüber, wann damit zu rechnen ist.
Zu guter Letzt, wurde klammheimlich der mitbeworbene Fileloader einfach durch ein simples Konvertierprogramm ersetzt.
Unnötig, da das alles mit Audacity geht.

Heißt aber, ungleich dem MPX8 wird es keine Software geben, um KITS am Rechner zu erstellen und dadurch eine Überbenutzung des Value Dials zu vermeiden und Zeit zu sparen.
(Und es hieß plötzlich, daß es nie anders geplant war.)
Sogar das manual wurde dahingehend überarbeitet, so daß der einstige Editor dort nicht mehr genannt wird.
(Hierzu vergleiche man gern das hier bei Thomann noch verlinkte manual v1.1 mit der aktuellen Version;) )
Dies kommt schon einer Kundentäuschung von Akai gleich, denn der Loader ist mitbeworben worden und brauchbar.

Ich bleibe dabei, das Gerät könnte ne Bombe sein, hat aber wie erwähnt unzählige drastische Bugs, die einen Liveeinsatz unmöglich machen.
Ich vermute, man soll hier in Bewertungen keine externen Links aufführen (ich tat dies in der ersten Version dieser Bewertung, er verschwand aber).
Dennoch möchte fairerweise mpx16 Interessenten aufs Akai community-Forum verweisen, schlicht um dort alle Bugs nachzulesen, die das Gerät noch aufweist, um gewarnt zu sein...

Also, Akai, da ist einiges gutzumachen, dann gibts auch die 5.
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Gesamt
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Verarbeitung
zu wenig Speicher
Alexander763, 18.08.2019
Das Gerät ist gut verarbeitet und wird über USB mit Strom versorgt, es passt eine 32 Gb SD Karte rein und geht im wesentlichen so wie sein Vorgänger das MPX8. Aber pro Programm lassen sich nur 48 Mb Samples zuweisen. Ich wollte das Gerät zum Einspielen von längeren Loops verwenden und habe erst im Laufe der Vorbereitungen entdeckt, dass bei 48 Mb Schluss ist - kaum zu glauben in Anbetracht der Tatsache, dass das Gerät 32 Gb Speicherkarten lesen kann. Ausserdem müssen alle Samples auf der obersten Ebene sein. Als ich mein alte Speicherkarte mit 50 Samples eingesteckt habe, musste ich ganz schön am Rad drehen, um das richtige Sample auszuwählen und ist man da mal eine Sekunde zu langsam, fängt das Sample an zu laden und nichts geht mehr.
Dann die Filter - die gehen nicht in Echtheit, sondern erst wenn das Sample ein zweites Mal abgespielt wird ... also für alle die nur kurze Sample haben, ist das okay, aber für alle die längere Samples haben, ist das Gerät nicht zu gebrauchen, 48 Mb entsprechen knapp 5 Minuten in Stereo, bei CD Qualität. Als ich dann weiter nach Hardware Samplern umgeschaut habe, habe ich keine gute Alternative gefunden und zum iPad gegriffen, was mit der App Launchpad Samples ohne Ende abspielt, mein insgesamt 100 Mb Samples waren im nu geladen und das sogar mit Live Effekten ... aber dagegen spricht wieder die Verkabelung, aktiver hub, Netzteil, Controller ... man wäre so schön gewesen, wenn das MPX16 einfach mal mehr Speicher zugelassen hätte. Und dann noch die Ladezeiten ein 10 Mb File lädt eine gefühlte Minute, trotz amtlicher SD Karte. Also das geht besser. Das Gerät sieht super aus und wäre genau richtig, wenn es dann 1. mehr Speicher verwalten könnte und 2. schneller laden würde.
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Verarbeitung
Tolles Gerät aber umständliche Bedienung
19.01.2016
Ich wollte das Akai MPX16 ausprobieren um bei unserer Band live Beats zu spielen. Viele sagten über das Produkt dass es zum Fingerdrumming ungeeignet sei, aber meiner Meinung ist es absolut möglich sofern man motiviert ist viel Zeit und Schweiß in das Gerät zu stecken.

Verarbeitung ist tadellos, die Pads spielen sich super, auch wenn mir eine Stufe sensibler manchmal noch gefallen würde. Regler reagieren zuverlässig und das Display ist übersichtlich wenn man sich mal zurecht gefunden hat.

Die Bedienung ist generell übersichtlich gestaltet, aber live ein Sample bearbeiten ist nicht möglich, da die Auswahl des zu bearbeiten Samples auch über die Pads erfolgt, und man somit nicht mit einer Hand etwas spielen kann und mit der anderen ein Sample bearbeiten (diese Feature fehlt mir manchmal).
Es gibt sehr viele Bearbeitungsmöglichkeiten für die Samples, allerdings sind kaum welche davon auf die vorinstallierten Samples anwendbar, das ist schade. Sofern man selbst Samples auf die SD-Karte läd und mit diesen spielen möchte, kann man alle Effekte nutzen.

Dafür muss man aber erst mal alle Samples auf das Gerät bekommen. Es gibt nur das WAV Format, das das Gerät lesen kann, und selbst im WAV-Format liest es nicht alle Samples. Hat man dann eins auf dem Gerät, muss noch manuell der Start- und Endpunkt festgelegt werden um vernünftig mit dem Sample zu spielen.
Auch der Display ist für diese Aufgabe sehr klein bemessen, da er bei einem langen Sampletitel nicht den kompletten Sampletitel anzeigt.

Eine Idee für die nächste Generation wäre ein Editor am PC, mit dem man seine Kits zusammen stellen kann. Vielleicht kommt es ja noch mit der nächsten Firmware ;)

Fazit:
Wer wie ich nach einem Gerät sucht, mit dem er ab und zu Beats spielen möchte, und nicht so viel Geld ausgeben möchte KANN mit diesem Gerät Spaß haben. Er muss sich aber klar sein, dass man bevor man live eigene Samples benutzen kann, recht lange vor den kleinen Drehreglern sitzt.
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Schnell zum Spaß
FMontfort, 09.12.2020
Ein Sampler mit Suchtpotential hab ich mir wohl da geholt. Ausgepackt und losgeklöppelt. Nach gut einer Stunde hab ich mir dann gedacht, ich könnte mal den beiligenden Zettel nehmen, und mir bei Akai das gratis Programm dazu holen. Fehlanzeige, das gibts wohl nicht mehr. "Kommen sie später wieder" Ach ja? Keine Zeit, ich ständig mit neuen Samples am experimentieren. Ich bin mir sicher, da hab ich mal das richtige geholt. Naja, die eingebauten Samples sind überschaubar und auch nicht manipulierbar, wie mans gern möchte, aber was solls. Da liegt noch irgendwo ein Samplepack rum. Da die MPX16 ausserhalb vom Dienst auch als SD-Karten Leser arbeitet, ist das Samples tauschen recht schnell erledigt. Was Akai nicht liefert, macht mir Audacity auch passend. Fazit: Cooles Spielzeug, guter Preis.
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