Akai MPC Live II

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Groovebox / Sampler

  • standalone-fähiges MPC
  • eingebaute Monitorlautsprecher
  • integrierter Lithium-Ionen-Akku für den mobilen Einsatz mit bis zu 5 Stunden Betriebsdauer
  • hochauflösendes 7" Multi-Touch Display
  • 16 anschlagsempfindliche RGB-Pads
  • kann als Bedienoberfläche für MPC 2 Software (PC und Mac) verwendet werden
  • 5 Drehregler
  • 2 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher
  • SD-Card Slot
  • 2.5" SATA-Anschluss für optionale Festplatte (SSD oder HDD)
  • WLAN- & Bluetooth-fähig
  • MPC Note Repeat, MPC Swing und MPC Transport
  • MPC 2 Software inkl. Audio Track Aufnahme, Realtime Time-Stretch und Pitch-Shift
  • optimierte Q-Link Bedienung und Audio/MIDI Drag and Drop
  • unterstützte Audioformate: WAV, MP3, AIFF, REX und SND
  • Phono- und Line-Pegel-Eingänge
  • 6 Audioausgänge: 6,3 mm Klinke
  • Stereo Kopfhörerausgang: 6,3 mm Klinke
  • 2 Audioeingänge: 6,3 mm Klinke
  • Stereo Cinch-Eingang
  • 2x MIDI In/Out
  • 8 CV/Gate Ausgänge (4x 3.5mm TRS)
  • 2 USB-A 3.0 Anschlüsse für USB-Sticks oder MIDI Controller
  • Ethernet Link Port
  • Abmessungen (B x T x H): 411,5 x 243,8 x 45,7 mm
  • Gewicht: 3,38 kg
  • inkl. Netzteil (19 V DC) und MPC 2 Software (Onlinezugang für Registrierung und mögliche Downloads erforderlich)
  • passende Tasche: Art. 493541 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passender Koffer: Art. 506942 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • pasendes Softcase: Art. 508177 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Juni 2020
Artikelnummer 493555
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Stimmen 64
Interner Speicher Ja
Speichermedium HD, SD Card
Verarbeitbare Dateiformate WAV
Time Stretching Ja
Effekte Ja
USB Anschluss Ja
MIDI Schnittstelle 2x In, 2x Out
Analoge Eingänge 4
Analoge Ausgänge 6
Digitalausgang Nein
Display Ja
Sequenzer Ja
Bauweise Desktop
Pads 16
Fader 0
Sampling Funktion 1
Ansteuerung USB, MIDI
USB 1
Anzahl der analogen Ausgänge 6
Kopfhöreranschluss 1
Besonderheiten keine
Optionale Erweiterungen SSD / HDD
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B-Stock ab 919 € verfügbar
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Das komplette Studio in einer Box

Mit der MPC Live II bringt Akai bereits die zweite Generation des bekannten Flaggschiffs auf den Markt, die speziell für Liveanwendungen konzipiert wurde. Neu daran ist der Netzwerkanschluss, mit dem sich das Timing in Sachen Ableton-Live-Link-Verbindung deutlich verbessern lässt. Außerdem beherbergt die MPC Live II auf ihrer Rückseite vier in Stereo belegte CV-Ausgänge zum Ansteuern von externer Hardware sowie einen verstärkten Line-Ausgang. Obendrein wurde die zweite Generation mit internen Lautsprechern ausgestattet. Wo immer man also auch kreativ sein möchte: Die MPC Live II bietet ein vollausgestattetes Musikproduktionsstudio, das sich dank des praxistauglichen und mobilen Designs besonders für spontane Jam-Sessions eignet.

Leistungsstarke Groovebox

Die MPC Live II ist mit 16 RGB-beleuchteten Pads ausgestattet, mit denen Samples getriggert werden können. Vier Encoder ermöglichen das Steuern von zuweisbaren Parametern. Das hochauflösende 7“-Multi-Touch Display ermöglicht das feinfühlige Produzieren von Beats. Zum Navigieren durch das Menü dient ein großer Encoder. Unter dem Display finden sich Buttons für Transportfunktionen wie beispielsweise Aufnahme und Wiedergabe. Über den Drum-Pads findet man Einstellungen, die für das Einspielen vorgenommen werden können, so etwa Full Level und Note Repeat. Neu in der Firmware ist auch der Drum-Synth, der eine Auswahl von acht Synth-Engines bietet, dank denen tiefgehendes Sounddesign möglich ist. Die Signalverarbeitung geschieht in einer Qualität von 32Bit Fließkomma, wodurch enorm viel Headroom möglich wird. Wie schon das Vorgängermodell besitzt auch die MPC Live II einen ARM Quad-Core Prozessor mit 1,8GHz Taktung und 2GB RAM. Damit sollte keiner Produktion mehr etwas im Wege stehen.

Ideal für mobilen Einsatz

Die MPC Live II eignet sich besonders für Musikproduzierende, die sich den Genres Hip-Hop und R’n‘B widmen. Dank des integrierten Lithium-Ionen-Akkus kann sie im mobilen Einsatz bis zu fünf Stunden lang betrieben werden. Optional lässt sich auch eine Festplatte anschließen, mit der dann noch mehr Speicherplatz für Samples und Projekte zur Verfügung steht. Auf diese Weise können nicht nur HDDs, sondern auch SSDs für noch mehr Leistung angeschlossen werden. Im Studio eignet sich die MPC Live II in Verbindung mit einer DAW auch hervorragend als Bedienoberfläche für die MPC 2 Software. Dank des einfachen Drag-and-drop-Workflows wird das Programmieren von Beats so zum Kinderspiel. Die vereinfachte Bedienung erlaubt den unkomplizierten Einsatz im Heimstudio und bei Live-Performances.

Über Akai Professional

Die Marke Akai Professional hat ihren Ursprung im japanischen Traditionsunternehmen Akai, das zum Zeitpunkt seiner Gründung 1929 zunächst Elektromotoren und etwas später auch Tonbandgeräte und Hi-Fi-Produkte herstellte. Spätestens seit 1988 steht der Name Akai schließlich aber auch für Hip-Hop wie kaum ein anderer. Mit der Entwicklung des ersten MIDI-Production-Centers, oder kurz MPC, das in Zusammenarbeit mit Roger Linn entstand, gelang Akai ein legendärer Wurf: Das MPC prägt den Sound von Hip-Hop- und Elektromusik noch bis heute maßgeblich. Bekannte Nutzer der MPC-Reihe sind u. a. DJ Shadow, Eminem und Kanye West. Heute ist Akai bekannt für seine robusten und vielseitigen USB-MIDI-Controller, zu denen nicht zuletzt die langlebige APC-Reihe von Ableton-Controllern gehört.

Üppige Ausstattung für umfangreiche Produktionen

Auf der Rückseite der MPC Live II finden sich neben einem regulären USB-Anschluss zur Verbindung mit der DAW noch zwei weitere USB-Anschlüsse. Hieran können externe MIDI-Controller angeschlossen werden, wodurch sich noch mehr Eingabemöglichkeiten eröffnen. Wer Samples über seinen Plattenspieler aufnehmen möchte, kann außerdem die Phono-Eingänge auf der Rückseite verwenden. Für diese Zwecke befindet sich direkt daneben zudem ein Ground-Anschluss, der dann zum Einsatz kommt, wenn der Plattenspieler nicht geerdet ist und ein Brummen von sich gibt. Zwei MIDI-Ausgänge für das Zuspielen von Synthesizern komplettieren den Anschlussbereich auf der Rückseite. Die integrierten Lautsprecher betonen indessen Frequenzen im Bereich zwischen 3kHz und 5kHz, womit sie sich besonders für modernen Chart- und Club-Sound eignen. All das macht die MPC Live II zur perfekten Toolbox für alle DJs und Musikproduzierenden, die nirgends auf das Beat-Programmieren verzichten möchten.

29 Kundenbewertungen

23 Rezensionen

z
neuling
zwist 02.11.2020
Ich nutze das MPC in Ergänzung zu meiner Liveband (naja normalerweise live - jetzt halt nicht), also nicht unbedingt so, wie es von den Machern ursprünglich gedacht war.
Unser Schlagzeuger ist aber sehr clickfest, sodass das echt gut funktioniert.

Zunächst zu den PROS:
Verarbeitung und Haptik sind wirklich wertig, die Pads sind super zu spielen und die Konnektivität überzeugt.
Akku und Speakers taugen mir sehr, wenngleich ich darüber nicht abmischen würde. Aber als Laptop auf dem Sofa oder im Garten ist das perfekt.
Es wird viel darüber diskutiert, ob das MPC nun mobil ist oder nicht... also wer schon mal eine B3 oder ein Rhodes rumgetragen hat, wird das MPC als sehr mobil empfinden ;)

Der Sound ist sehr druckvoll und präsent. nicht nur bei integrierten/gekauften Sounds und internen Softsynths, sondern auch bei selbst geladenen Loops, die auf der DAW produziert wurden.

Nun zu den CONS:
Als langjähriger und erfahrener DAW-Nutzer (Logic) ist die Eingewöhnung in den MPC-Workflow für mich nicht einfach.
Schon klar: Das Bedienkonzept ist natürlich ein völlig anderes als bei Logic, aber dass sowohl bei der Software als auch bei der Hardware einige Bedienelemente nicht da zu finden sind, wo man sie als Computeruser erwarten würde, ist schon irritierend. Das fühlt sich ein wenig "verstrubelt" an. Ich denke in Sachen Usability könnte einiges nachgebessert werden.

Auch stört mich das Speichern/Öffnen-Chaos: Projekte, die ich in der MPC-Software erstelle, und die ich auch direkt auf dem MPC (oder auf der dort eingesteckten SD-Card) abspeichere, können später im Stand-Alone-Betrieb nicht vom MPC aus so geöffnet werden, wie ich sie abgespeichert hatte. Es fehlen dann Benamungen, Tempi sind teilweise durcheinandergewürfelt etc.

UPDATE:
Nach einem Firmware-Update des MPC sind die Dateien, die auf dem Rechner erstellt wurden nun korrekt zu öffnen.
(darum ein Sternchen mehr bei der Bedienung)
Fragt sich nur, warum das Gerät nicht mit der aktuellen Firmware, die auch zur Software passt, ausgeliefert wird. Aber gut...

Ich hatte auch mit der Maschine+ geliebäugelt, aber der MPC-Touchscreen war für mich ein Argument für das Akai-Gerät.
Ausserdem gibt es 3x Stereo Out, sodass man im Live-Betrieb (so er denn iiiirgendwann wieder stattfinden möge :/ ) verschiedene Signale an den Techniker ausgeben kann. Zwar gibt es bei der Maschine+ die Möglichkeit ein Interface anzuschliessen (was hoffentlich beim MPC auch irgendwann implementiert wird), aber dann hat man wieder ein Gerät mehr mitzuschleifen.

Fazit:
Mir macht das Gerät Spaß, aber es fordert mich auch erstmal raus: Die Lernkurve ist anfangs relativ flach.

So, liebe Mitmusiker: Haltet aus!!! Nutzt die Coronazeit, um an euren MPC-Skillz zu schrauben! Viel Erfolg, viel Spaß und bleibt gesund!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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b
Als Ersatz für Atari 1040 STFM / C-LAB Notator und QY 700 ;-)
beosoundfan 20.12.2020
Ich war lange auf der Suche nach einem guten Sequencer a la Yamaha QY 700 oder eben Atari Notator/Creator (kennen die Meisten bestimmt gar nicht mehr). Auf keinen Fall wollte ich eine DAW (habe ich auch, mag ich aber nicht, da sie mich nicht künstlerisch inspiriert). Derzeit gibt es zwar immer mehr Sequencer, aber keiner gefiel mir wirklich. Pyramid kam schon dicht ran. Aber da kam mir die MPC-Live II mit der ab Version 2.8 stark Verbesserten MIDI-Umsetzung gut zu pass.

Ausgeliefert wurde sie Ende November 2020 von Thomann allerdings mit 2.7.1 (war dennoch alles neu und stank wie Iltis nach Lösungsmittel/Weichmacher - vielleicht die Softtouch-Oberfläche oder Pads, meine Nase konnte das nicht auseinander halten). Also gleich 2.9 aufgespielt (nicht gegen den Geruch). Alles ohne Probleme. Dazu muss ich sagen, dass für mich Standalone auch Standalone heißt. D.h. ich verwende sie nicht im Controller-Mode am Mac/PC, sondern tausche alles über eine SD-Karte aus. Ich WILL auch die MPC-SW auf dem Rechner nicht installieren. Es muss also auch ohne gehen. Tut es auch (bis auf eine Ausnahme, dazu später). Darüber lief auch das Firmware-Update. Super.

Der Klang ist der Hammer, da rauscht nichts, die mitgelieferten Expansions etwas dürftig in Bezug auf die Genre-Abdeckung (The Vault 2.0, Clip Launch Pack, Essential Instruments 2, F9 Expansion (Download erforderlich sowie AKAI-Account), Sonic Boom (Download erforderlich sowie AKAI-Account). Der Hip-Hopper ohne Notenkenntnis oder sonstigem musikalischem Wissen wird hier glücklich (Loops ohne Ende). Der Allround-Genere-Musiker nicht ganz so. Und bei Latin Grooves hört es gan auf (Reggaeton, Salsa, Zouk, Bachata usw.).

Die Plug-Ins finde ich sehr gelungen (noch wenige, aber Akai liefert Stück für Stück nach. Ich beobachte das bereits seit 2 Jahren), wie eben auch der Drum-Synthesizer (ab Version 2.9). Und ja, es gibt sogar Klänge abseits der TR 808! Ja, wirklich! Ich wiederhole es, es gibt neben der 3-Millionsten TR 808 Simulation tatsächlich auch akustische oder fiese Reggaeton-Drums und CR 78, Das tut gut. Nichts gegen die TR 808 (ich bin mit der aufgewachsen, aber irgendwann reicht es, wie viele Klones brauchen wir noch?!). Das Modelling ist, finde ich, sehr gelungen. Fertige Patterns gibt es leider nicht. Man muss immer selber etwas programmieren. Gut, dass ich noch eine BOSS DR-880 habe. Die Pads finde ich ok. Jetzt erschlagen mich alle MPC-Fanboys (und Girls). Glücklicherweise benötige ich die Pads selten (und ja, ich habe Threshold, Sensitivity in den Einstellungen ausprobiert). Übrigens können die Pads auch Aftertouch. Lecker.

Zurück zu meiner Anwendung. Steuerung von diversen HW-Syntesizern per DIN-MIDI und USB. Alles läuft. Hammer. Ich habe meine Ablösung der alten Sequencer gefunden.

Nun zur Bedienung. ich habe soooo viel schlechtes darüber gelesen. Ich war echt skeptisch, ob das etwas für mich ist. Und ich weiß auch warum, glaube ich, dass das so wahrgenommen wird. Die Anwender-Zielgruppe sind zu jung! Ich bin alt genug dafür. 80er sage ich nur und eben besagter C-LAB Notator, QY700. Der Workflow entspricht exakt der mir gewohnten Arbeitsweise aller alten Sequencer. Geil! Es heißt etwas anders bei AKAI, sind aber Pattern (Sequences), Tracks und Songs. Also der Workflow bezüglich der Spuren (sei es MIDI oder Audio) ist für mich passend und vertraut. Zugeben muss ich, dass einige Funktionen einiges an Menü-Tauchen bedarf. Das ist in der Tat teilweise unglücklich gelöst. Nicht wirklich schlimm, aber das kann noch verbessert werden.

Nachteile gibt es natürlich auch. Ich habe eine SSD eingebaut. Das geht ohne Probleme - äh fast. Frische SSD einbauen, MPC starten, in der MPC formatieren und los, geht nicht. Wenn man die frische SSD einbaut, dann wird diese von der MPC nicht erkannt. Ätzend. Also wie formatieren? Über die mitgelieferte MPC SW (oh nein, ich dachte es geht ohne), die einen Treiber installiert, sodass die Laufwerke (SD, SSD, interner Speicher der MPC) unter Windows oder macOS sichtbar werden und formatiert werden können. Die MPC SW will ich aber ums verrecken nicht installieren. Warum? Ich will nicht bei jedem OS Update bangen, ob das alles danach noch geht (bin da sehr gebrannt). Daher, volle Unabhängigkeit vom PC/Mac. Ich bin gerne frei und unabhängig ;-) Also habe ich mir für 10 € einen USB/SATA Adapter besorgt und die SSD (Samsung EVO 1TB, natürlich ohne Montage-Schrauben) daran angeschlossen. Das dann an den Mac (macOS 10.12.6) und dort mit dem Festplattendienstprogramm auf exFAT formatiert und wieder in die MPC eingebaut (Schrauben werden von AKAI mitgeliefert!). Läuft. Nun die MPC mit USB an den Mac. Kein Laufwerk. Ok, in den Controller-Mode geschaltet - kein Laufwerk wird gemountet. Grrrrrrr. Schade. Ok, brauche ich auch nicht. Dachte ich. Nun zu einem weiteren Nachteil. Die neue SSD ist eingebaut, aber ja noch leer. Wie bekomme ich da nun die Expansions oder Samples drauf? Von der SD Karte dorthin kopieren! Ha, ha, da hat man die Rechnung ohne AKAI gemacht. Es gibt auf der MPC keine Datei Verschieben- oder Kopier-Funktion. Echt jetzt? Jo. Tja, nun muss ich wohl in den sauren Apfel beißen. Da ich auf dem Mac Parallels habe, schnell Windows gestartet, Snapshot gemacht (so kann ich schnell zurück, wenn das alles nichts ist) und aus der MPC-SW nur den Treiber extrahiert (den Trick fand ich in einem Forum, MPC-SW Paket auspacken und Unterverzeichnis mit Treibern aufsuchen und dort die MPC-Live-II-Exe aufrufen). Treiber auf Win 7 installiert. MPC ran, Controller Mode - zack, alle Laufwerke werden angezeigt und können (bis auf das interne 16 GB MPC LW) beschrieben, gelöscht usw. werden. Das ist nicht optimal und ergibt an dieser Stelle eine Abhängigkeit, nun denn. Dateimanagementfunktionen werden hoffentlich noch von AKAI nachgeliefert.

Ableton Anbindung, Splice usw. kann sie auch, nutze ich aber nicht. Eine Standalone-MPC als dämlichen Controller zu missbrauchen ist nicht mein Ding (verstehe ich auch nicht, da es da andere Lösungen gibt). WLAN hat sie, aber nur für Ableton Link un d Splice (jo, kein FW-Update darüber und kein Zugriff auf das Dateisystem). Bluetooth ist auch da. Kann man die eingebauten Lautsprecher dann als BT-Box verwenden? Nein. BT ist nur für MIDI und Tastaturen. Wird hoffentlich mal nachgereicht.

Zusätzliche SSD/Festplatte kann man einbauen, muss man aber nicht. Mit einer schnellen SD Karte geht das auch (z.B. Sandisk Extreme Pro 64 GB 95 MB/s read and write). Und zwar richtig gut. Also erstmal ohne teure SD/Festplatte kalkulieren. Ich bereue fast, dass ich die SSD gekauft habe. Fakt ist nur, dass die eingebauten 16 GB auf keinen Fall ausreichen und verwendet werden sollten (eingeschränkter Zugriff zur Verwaltung von außen, z.B. für Backup). Also eine SD-Karte ist ein Muss. Die SD Karte steckt übrigens hinten in der Maschine und ist ungeschützt (keine Klappe oder ähnliches). Das ist sehr schlecht gelöst, da sie etwas herausragt. Also Obacht beim Transport.

So, damit das hier nicht zu lang wird - ich bin zufrieden und liebe den Akku und die Lautsprecher. Das hätte ich nie gedacht (wozu Lautsprecher? Unkompliziert mal schnell auf dem Schoß in der Stube, im Urlaub, als USV, ...). Eigentlich wollte ich die MPC X, bis ich die schiere Größe im Laden gesehen habe! Meine Herren ist das Ding riesig! Und dann kam Mitte diesen Jahres (2020) die Live II, die so verbessert war, dass die MPC X für mich obsolet wurde.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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MS
Es ist alles bisschen kompliziert..
Matthias Schneider 18.01.2022
Die Bewertung schrieb ich etwa einen Monat nach dem Kauf:
Also ich arbeite seit 10 Jahren mit Logic. Davor hatte ich bereits die Groovebox und ein Soundmodule von Roland.
Die MPC ist für mich bisher eher eine Enttäuschung, weil das Betriebssystem sehr mühsam ist und einen hohen Zeitaufwand benötigt, um den Umgang zu lernen. Die angebliche intuitive Bedienbarkeit der MPC kann ich nicht nachvollziehen. Logic Pro ist deutlich einfacher und logischer und kann auch deutlich mehr.

Die MPC hat auch andere Probleme:
Der Support ist sehr schlecht und schafft es nicht einmal mir eine passende Version zu senden, da Akai mit falschen Angaben auf der Homepage gearbeitet hat. Insofern kann ich die MPC nur als Hardware, nicht als Controller verwenden.

Die Anleitung ist nur auf Englisch für die MPC Live 2 vorhanden und eher schlecht zu verwenden. Oft brauche ich deutllich mehr Zeit als geplant, um etwas zu verstehen. Ständig ärgere ich mich über das nicht nachvollziehbare OS und die schlechte Anleitung. Hinzu kommen ständige Abstürze der MPC.
Mit Logic oder der Groovebox hatte ich nie Probleme. Mit der MPC bekommt man leider weiße Haare.

Positiv ist das hübsche Aussehen und die gute Verarbeitung. Ausserdem kann das OS auch recht viel. Allerdings schafft die MPC nicht einmal selbstverständlichste Aktionen durchzuführen, wie etwa unnötige Samples aus dem Projektordner zu löschen. Dazu ist ein Workaround notwendig.

Wenn Ihr bereits eine DAW habt und damit umgehen könnt, überlegt euch den Kauf gut. Ihr müsst sehr viel Zeit in das für euch neue OS stecken, obwohl ihr bereits eine mächtige DAW habt die ihr auch versteht und beherrscht. Die MPC ist eher für Bedroom-Producer und Hip Hopper gedacht, aber nichts für professionelle Produzenten.

Es kann nur besser werden..

Heute, ein halbes Jahr später:
Sehr coole Kiste zum Jammen. Sehr mächtig. Wirklich lustig.
Allerdings hoher Lernaufwand, tw wundert man sich über das was Akai nicht möglich macht, wie einzelne Note zu muten, Dateimanagement und viele mehr..Nur sinnvoll, falls man Zeit hat neben einer DAW noch ein weiteres OS zu lernen. Grds aber tolles Gerät!!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
8
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H
Ein Mainstream Bolide/ Beast für den der gerne DR DRE spielt in seinem Jugendzimmer
HairFort 28.12.2021
Ich wollte es wissen nach Jahre langer Erfahrung mit Groove, Synth und Drummboxen ( Roland,Yomox,Vermona,Elektron,Eric Synth,Arturia,MFG,Moog, usw.was an der MPC so magisch ist. Direkt von vorne weg wer noch nie etwas zu tuen hatte mit Groovboxen oder ähnliches keine Vorerfahrung hat ,sollte die Finger weg lassen zumindest von der AKAI MPC LIVE 2 ,da die Bedienung einiges von einem abverlangt.Hatt man sich dann durchgefuchst nach 4 Millionen Jahren 30 KILO Gewichtsverlust und Augenringe bis zum Mond kann man sagen WAU ,da ist einiges unter der Haube .Sound sehr gut Samples richten sich an den Mainstream genau so wie die ganze Maschine.Für Soundschrauber die schon mal an einer Kick zwei Wochen schrauben ist die Maschine nichts .Man kommt schnell zu Ergebnissen als wenn man die Bedienung verstanden hat .Genau hier an der Stelle wird es Haarig oder Glatzig egal die Bedienung ist ein Grauen.Nichts Intuitive sondern eher ein reines Umdenken und verstehen sowie ableiten von DAW,s in andere Richtungen.( speziell bei Spuren oder MIDI und AUDIO ) Es würde zu lange Dauern auf alles einzugehen .Grundsätzlich ist die Maschine mit allem ausgestattet was das Herz begehrt ,selbst die Boxen sind nicht schlecht .Gesamt volle Punktzahl ,Bedienung ein Grauen , Features am Mainstream orientiertes Schrauben,Sound Fett,Verarbeitung sehr gut und wertig. Jedoch gab es ein paar Dinge die mich Trotz alle dem sehr überrascht haben und wo ich sagen muss geil.zb Die Einfachheit zu Resetten ( ein Knopf druck alles cool )kleiner Wink an Yomox .Vorsicht ist geboten bei der Installierung mit 20 GB bist du nicht dabei du brauchst mehr sehr viel mehr. Anfänger sollten Sie erstmal meiden und vielleicht mit einer TR8 Roland oder Drumbrut Arturia anfangen. Für Leute die sichs geben wollen dann direckt die MCP one .ok das war es von mir.Wenn wir schon mal dabei sind muss ein Vergleich zur Konkurrenz auch her Native Instruments.Was mir direckt von Anfang auffiel ist die umsetztung von Controller zur Softwear die bei Native Instruments wesentlich flüssiger mir erscheint . Auch die gesamte Softwearumsetzung ist bei NI durchdachter .Das UP-Daten ist bei NI ein Kinderspiel und auch das Laden von neuen Soundpacketen .Die gesamte Softwear müsste bei Akai doch noch etwas reformiert werden .( Das ist ganz alleine meine Meinung die NICHT den Mittelpunkt der Welt darstellt ) Was ein grauen ist ist das abspeichern von Projekten entweder auf Karte oder auf SSD Festplatte zum Selbsteinbauen für den großen Geldbeutel oder per USB auf Externe Festplatte. Es stehen auch Intern bei der Life 10 GB bereit die jedoch schnell ausgereizt sein können .Was mir bei der Akai gut gefällt, ist die Möglichkeit eingespielte Melodien versuchsweise mit anderen Sounds zu belegen. Die Effekte bei der Akai sind okäääääääeeee.Amtlich gerade noch so, ein Herankommen an NI unmöglich. Die Sound Expansion sind dem Mainstream geschuldet sind aber weitgehend vom Sound gut ( die dabei sind ) .Eigentlich finde ich das gut das Akai sich hier klar abgrenzt, jedoch an die Qualität von NI kommen sich nicht ganz ran. Auch die Angebote sind lang nicht so üppig wie von Native Instruments zb. zu Weihnachten vieles zum halben Preis ca. 25 Euro für ein Sound Pakete .ect. im Durchschnitt ca 1,3 Gb. Also im großen ganzen macht die Akai schon viel Spass man kommt schnell zu Ergebnissen nach Einarbeitung Kaufempfehlung ja aber nur für die ,die einfach mal eine Akai haben wollten für alle anderen würde ich eher sagen erst ausprobieren dann selbst entscheiden. Last but not Least für Soundtüftler ist die Akai nichts.Trotz allem das Dinge macht Spass Glück auf lasst uns schrauben ..Gruß
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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