Access Virus Ti2 Keyboard

Keyboard

  • Dual DSP System mit über 80 Stereo-Voices
  • USB 2.0 Schnittstelle
  • VirusControl VST / AU zur Integration des VIRUS in den PC/Mac
  • MIDI I/O
  • 129 Effekte
  • 6 analoge Out 6.3 mm Klinke
  • 2 analoge In 24-Bit
  • SPDIF I/O
  • programmierbarer Arpeggiator
  • 512 RAM-Patches + 2048 ROM-Patches
  • hochwertige leicht-gewichtete Tastatur mit 61 Tasten
  • Aftertouch
  • 2 Pedal Anschlüsse
  • Abmaße: 995 x 370 x 115 mm
  • Gewicht: 13,9 kg
No JavaScript? No Audio Samples! :-(

Soundbeispiele

 
0:00
  • Filter Loop
  • Dance
  • Filter Loop 2

Weitere Infos

Anzahl der Tasten 61
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Ja
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 80
Tonerzeugung Virtuell Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Multieffektprozessor
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 6
Digitalausgang Ja
Display Ja

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4.9 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Absolut wundervolle Soundmaschine!
Barelinio, 23.08.2011
Der TI2 ist definitv der am bestestestestenst klingende Synth in meinem Setup. Extrem vielseitig, nicht nur eine Trancehupe. Glaubt nicht, was die Neider immer schreiben ;)

Der Sound ist extrem kraftvoll, warm, dynamisch, kann aber auch sehr filigran und kalt sein. Die Klangqualität (Aliasing, Druck, 'Frische und Dresche' ) ist meiner Meinung nach allen meinen Virtual Analogues um LÄNGEN voraus (Sei es Keyboards oder Software). Der Virus macht sich gut als Ersatz für die meisten Analogen Schätze (Curtis / Roland, moog - nee, Moog klingt anders ) , hat aber bei Bedarf auch genug "Eigensinn" um als völlig eigenständiger Soundmonolith dazustehen. Macht mal nen Unisono-Bass mit 12 Oszis. Da packt der Jupiter 4 ein und geht weinend nach Hause :). Die pure Masse an Parametern, um den Sound zu bearbeiten erschlägt einen bisweilen.

Unzufrieden bin ich aber mit der "total integration", das diese auf Mac + Logic + externem Firewire Audio Interface (Focusrite) trotz Support so viel Zicken macht, dass ich ihn leider nicht "total integrieren" kann. Zumindest nicht live, da ist mir das zu fehleranfällig. Zudem möchte der Virus dann auch ganz bestimmte Latency / Buffer- Einstellungen in der DAW, die wiederum mein Audio-Interface nicht so mag. Das heißt, 1 Spur Midi / Stereo Audio. Nix 16 Spuren Sound über USB (macht mit o.g. Konfig und der Firmware vom Aug 2011 immer wieder Synchronisationsfehler, knacksen, etc. ). Muss er auch nicht, man kann ja multitracken. Wäre nur schön praktisch gewesen. Und live spielst du eh nicht mit einer 16-Manualigen Midi-Master-Orgel. Wenn schon, RESCHPÄÄKT! ;)

Aber als normaler Synthesizer eingesetzt - da kann dem TI2 keiner das Wasser reichen. In 20 Jahren wird man die Reihe Minimoog - Arp - Jupiter 8 - Oberheim Matrix - V-Synth - Virus (ab KB) - aufzählen, ohne dass es Aufschreie gibt. Der V-Synth punktet übrigens in ganz anderen Bereichen ;) ....
Und die Verarbeitung ist 1A, der Zugriff auf die wichtigsten Funktionen geht mit dem prima Userinterface (Knöppe) ganz von alleine.

Abzüge bei den Features gibt's weil die total integration (bei meinem Setup, Windows geht scheinbar besser) nicht so funktioniert, und weil auch nicht alle Parameter am Gerät editierbar sind (zumindest nicht alle, die in der Software auftauchen). Soundprogrammierung über TI + USB hingegen funktioniert recht gut.

Ja, der TI2 ist sauteuer, ist aber jeden Euro wert, und ich würde ihn mir auch jederzeit wieder kaufen. Er ist auch wirklich schön. Das ist nicht wichtig. Die Programmierbarkeit is spitze, und man kann sich recht schnell seine Sounds zusammenschrauben, wenn man analoge Synths gewohnt ist. Für abgefahrenes muss man tiefer eintauchen und wird prompt belohnt.

Support ist 1a und Updates (mit z.B. neuen Effektalgorithmen) gibt's auch regelmäßig. Und, das dürft ihr nicht vergessen, wenn ihr Presets liebt: Jeder hat geklaute Soft Synths, und damit auch die Sounds. Viren sind da schon seltener, und die für registrierte User kostenlose Soundlibrary ist mehr als immens ;)
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Virus TI2 soll Blofeld ersetzen
Danilo, 22.05.2013
Mein Ziel mit dem Virus ist es, einen Blofeld Key aus meinem Live Equipment zu verbannen.

Dafür muss ich natürlich alle erstellten Programme möglichst 1:1 auf den Virus übertragen. Ich gebe zu ich hatte mir das schwer vorgestellt, in der Realität ist es aber noch schwerer. Der Blofeld ist im Routing um einiges flexibler, hier mal einige Beispiele:

- alle drei LFOs können per Key gestartet werden und haben Fade in/Out, der Virus hat 2 LFOs die Keytriggern können und der dritte schwingt immer frei hat dafür als einziger Fade In

- Alle drei OSCs können beim Blofeld mit beliebigen Quellen Frequenzmoduliert werden. Klingt zwar nicht immer schön aber das ist flexibel. Beim Virus kann nur OSC 2 von OSC 1 Moduliert werden.

- Envelopes können beim Blofeld auch beim polyphon spielen dazu gebracht werden nicht neu zu triggern. Sehr wichtig wenn man polyphone Sequenzen spielen will. Virus triggert mit jedem Tastendruck die Envelopes neu.

Das sind sie aber auch schon die größeren Nachteile, weitere Kleinigkeiten fallen nicht so ins Gewicht. Größtenteils konnte ich die Routingprobleme umgehen und so klingen nun viele meiner Blofeld Presets ähnlich aus dem Virus.

Der Klang des Virus ist faszinierend, entgegen meiner Erwartung kann er fast so rau klingen wie der Blofeld ohne dessen "Billigkeit" im Sound zu haben. Ansonsten auch ohne Effekte voll und durchsetzungsstark.

Die Software des Virus ist im Vergleich zum Blo ausgereift und stabil, alle Einstellungen der Parameter zeigen sofort Wirkung und nicht wie beim Blofeld, bei dem man teilweise eine Minute nichts neues hört und plötzlich mit einem Parametersprung konfrontiert wird.

Abschließend will ich sagen, das der Blofeld trotz allen seinen Schwächen ein toller Synthesizer ist, den ich aber nun nur noch im Wohnzimmer zum klimpern einsetzen werde, da ich mich live und im Studio auf den Virus erheblich mehr verlassen kann. Wenn man den hohen Kaufpreis des Virus betrachtet, sollte man gut abwägen wofür man ihn braucht. Für den Homerecordler und Wohnzimmermusiker ist der Virus fast zu teuer.

PS: das Total Integration Zeugs brauch ich nicht und habe es auch nur flüchtig getestet. Es scheint aber zu funktionieren.
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Edler Synthesizer mit fetten Sounds
Julius, 22.02.2010
Der access VIRUS TI 2 ist ein optisch sehr ansprechender virtuell-analoger Synthesizer. Als erstes ist der Sound zu erwähnen, welcher einfach fabelhaft ist. Von singenden Höhen über schräg verzerrten Sound bis hin zu drückenden Bässen lässt der VIRUS keine Wünsche offen. Dank der über 2000 Presets kann man auch als Synthesizer-Neuling sofort loslegen und rumexperimentieren.

Für fortgeschrittene Benutzer bieten die vielfältigen Oszillatoren von Sinus über Sägezahn bis Wafetables genügend Freiraum um den Sound zu gestalten. 2 Filter und eine umfangreiche Effektpalette bieten nahezu unendlich Möglichkeiten auch eigene abgefahrene Sounds zu kreieren. 3 LFOs komplettieren das Ganze.

Die Modulationsmatrix könnte ruhig noch ein paar mehr Slots bieten, da diese Keyboardversion über gelungene Anschlagsdynamik, Aftertouch und den Anschluss für ein Modulationspedal verfügt. Dank dieser Features ist es auch im Bühneneinsatz möglich, den Sound Live schnell zu verändern. Auch bietet hier der 16fache Multimode viele Freiräume zu Liveperformance.

Der Virus ist leider nicht ganz billig aber meiner Meinung nach ist er jeden Cent wert und lässt bei Freunden elektronischer Musik (trotz „nur“ virtuell-analoger Klangerzeugung) fast keine Wünsche offen. Ich würde ihn mir auf jeden Fall wieder kaufen.
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Ein phantastischer Synth
Christoph B., 14.05.2010
Vorweg sollte ich vielleicht erwähnen dass ich wohl nicht unbedigt zur ACCESS-Zielgruppe gehöre. Also konnte ich auch anfangs mit den tausenden Presets nicht so viel anfangen. Zu viele Effekte, zu kurze Klänge- alles irgendwie seltsam. Nach dem Kauf eines Norlead 2X wollte ich noch einen ganz modernen Synth mit vielen Möglichkeiten haben. Nur weit weg von den Software-Kollegen. Und was darf man von einem nicht gerade supergünstigen Synth erwarten? Ganz klar macht das Instrument schnell abhängig.

Ich könnte darauf keineswegs mehr verzichten. Rein äußerlich macht der TI2 einen robusten Eindruck, die Haptik stimmt. Man hat schon den Eindruck dass da etwas besonderes vor einem steht. Ich habe mich schon dabei ertappt wie ich ganz behutsam die Holzseitenteile berühre. Na ja, das ist schon eine feine Sache. Ach so, der Klang. Man kommt schnell durch die unzähligen Presets zu einem spielbaren Ergebnis. Dabei ist die Bedienung vom Panel her nicht ganz so einfach. Man sollte schon etwas Erfahrung mit den Synthesen, Filtern etc. haben.

Also, dass der Sound einen förmlich wegpustet, wie so oft beschrieben, kann ich nun nicht sagen. Man muss für einen wirklich fetten Sound schon einiges tun. Aber hier sind die Möglichkeiten unendlich. Ich habe mich dafür entschieden die meisten Klänge im PlugIn zu erstellen. Die optische Darstellung hilft doch ungemein. Ich werde aber den Eindruck nicht los dass das PlugIn nicht die gleiche Auflösung und Datentiefe besizt wie das Keyboard. Um perfekt zu synchronisieren kann man aber nicht darauf verzichten.

[[Nachtrag vom 20.01.2011: Nach einem Jahr muss ich mich korrigieren. Selbst wenn man die gebotenen Presets modifiziert kommt man sehr schnell zu einem wirklich "fetten" Sound. Und, selbstverständlich lässt sich das Instrument auch problemlos ohne "nur als PLugIn" perfekt synchronisieren- über MIDI.]]

Die Sounderzeugung ist unglaublich vielseitig. Die Modulationsmatrix reicht mir vollkommen aus. Die Effekte klingen durchweg sehr gut. Die Programmwahl finde ich dagegen etwas umständlich. Auch als Nicht-Elektro-Musiker ist das Instrument sehr zu empfehlen.
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