Access Virus Ti2 Keyboard

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Keyboard

  • Dual DSP System mit über 80 Stereo-Voices
  • USB Schnittstelle
  • VirusControl VST / AU zur Integration des VIRUS in den PC/Mac
  • MIDI I/O
  • 129 Effekte
  • 6 analoge Out 6.3 mm Klinke
  • 2 analoge In 24-Bit
  • SPDIF I/O
  • programmierbarer Arpeggiator
  • 512 RAM-Patches + 2048 ROM-Patches
  • hochwertige leicht-gewichtete Tastatur mit 61 Tasten
  • Aftertouch
  • 2 Pedal Anschlüsse
  • Abmaße: 995 x 370 x 115 mm
  • Gewicht: 13,9 kg
Erhältlich seit Januar 2009
Artikelnummer 222766
Verkaufseinheit 1 Stück
Anzahl der Tasten 61
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Ja
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 80
Tonerzeugung Virtuell Analog
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Multieffektprozessor
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 6
Digitalausgang Ja
Display Ja
Pedal Anschlüsse 1x Pedal, 1x Sustain
Maße 995 x 370 x 115 mm
Gewicht 13,9 kg
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2.470 €
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32 Kundenbewertungen

17 Rezensionen

B
Absolut wundervolle Soundmaschine!
Barelinio 23.08.2011
Der TI2 ist definitv der am bestestestestenst klingende Synth in meinem Setup. Extrem vielseitig, nicht nur eine Trancehupe. Glaubt nicht, was die Neider immer schreiben ;)

Der Sound ist extrem kraftvoll, warm, dynamisch, kann aber auch sehr filigran und kalt sein. Die Klangqualität (Aliasing, Druck, 'Frische und Dresche' ) ist meiner Meinung nach allen meinen Virtual Analogues um LÄNGEN voraus (Sei es Keyboards oder Software). Der Virus macht sich gut als Ersatz für die meisten Analogen Schätze (Curtis / Roland, moog - nee, Moog klingt anders ) , hat aber bei Bedarf auch genug "Eigensinn" um als völlig eigenständiger Soundmonolith dazustehen. Macht mal nen Unisono-Bass mit 12 Oszis. Da packt der Jupiter 4 ein und geht weinend nach Hause :). Die pure Masse an Parametern, um den Sound zu bearbeiten erschlägt einen bisweilen.

Unzufrieden bin ich aber mit der "total integration", das diese auf Mac + Logic + externem Firewire Audio Interface (Focusrite) trotz Support so viel Zicken macht, dass ich ihn leider nicht "total integrieren" kann. Zumindest nicht live, da ist mir das zu fehleranfällig. Zudem möchte der Virus dann auch ganz bestimmte Latency / Buffer- Einstellungen in der DAW, die wiederum mein Audio-Interface nicht so mag. Das heißt, 1 Spur Midi / Stereo Audio. Nix 16 Spuren Sound über USB (macht mit o.g. Konfig und der Firmware vom Aug 2011 immer wieder Synchronisationsfehler, knacksen, etc. ). Muss er auch nicht, man kann ja multitracken. Wäre nur schön praktisch gewesen. Und live spielst du eh nicht mit einer 16-Manualigen Midi-Master-Orgel. Wenn schon, RESCHPÄÄKT! ;)

Aber als normaler Synthesizer eingesetzt - da kann dem TI2 keiner das Wasser reichen. In 20 Jahren wird man die Reihe Minimoog - Arp - Jupiter 8 - Oberheim Matrix - V-Synth - Virus (ab KB) - aufzählen, ohne dass es Aufschreie gibt. Der V-Synth punktet übrigens in ganz anderen Bereichen ;) ....
Und die Verarbeitung ist 1A, der Zugriff auf die wichtigsten Funktionen geht mit dem prima Userinterface (Knöppe) ganz von alleine.

Abzüge bei den Features gibt's weil die total integration (bei meinem Setup, Windows geht scheinbar besser) nicht so funktioniert, und weil auch nicht alle Parameter am Gerät editierbar sind (zumindest nicht alle, die in der Software auftauchen). Soundprogrammierung über TI + USB hingegen funktioniert recht gut.

Ja, der TI2 ist sauteuer, ist aber jeden Euro wert, und ich würde ihn mir auch jederzeit wieder kaufen. Er ist auch wirklich schön. Das ist nicht wichtig. Die Programmierbarkeit is spitze, und man kann sich recht schnell seine Sounds zusammenschrauben, wenn man analoge Synths gewohnt ist. Für abgefahrenes muss man tiefer eintauchen und wird prompt belohnt.

Support ist 1a und Updates (mit z.B. neuen Effektalgorithmen) gibt's auch regelmäßig. Und, das dürft ihr nicht vergessen, wenn ihr Presets liebt: Jeder hat geklaute Soft Synths, und damit auch die Sounds. Viren sind da schon seltener, und die für registrierte User kostenlose Soundlibrary ist mehr als immens ;)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
7
0
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D
Virus TI2 soll Blofeld ersetzen
Danilo 22.05.2013
Mein Ziel mit dem Virus ist es, einen Blofeld Key aus meinem Live Equipment zu verbannen.

Dafür muss ich natürlich alle erstellten Programme möglichst 1:1 auf den Virus übertragen. Ich gebe zu ich hatte mir das schwer vorgestellt, in der Realität ist es aber noch schwerer. Der Blofeld ist im Routing um einiges flexibler, hier mal einige Beispiele:

- alle drei LFOs können per Key gestartet werden und haben Fade in/Out, der Virus hat 2 LFOs die Keytriggern können und der dritte schwingt immer frei hat dafür als einziger Fade In

- Alle drei OSCs können beim Blofeld mit beliebigen Quellen Frequenzmoduliert werden. Klingt zwar nicht immer schön aber das ist flexibel. Beim Virus kann nur OSC 2 von OSC 1 Moduliert werden.

- Envelopes können beim Blofeld auch beim polyphon spielen dazu gebracht werden nicht neu zu triggern. Sehr wichtig wenn man polyphone Sequenzen spielen will. Virus triggert mit jedem Tastendruck die Envelopes neu.

Das sind sie aber auch schon die größeren Nachteile, weitere Kleinigkeiten fallen nicht so ins Gewicht. Größtenteils konnte ich die Routingprobleme umgehen und so klingen nun viele meiner Blofeld Presets ähnlich aus dem Virus.

Der Klang des Virus ist faszinierend, entgegen meiner Erwartung kann er fast so rau klingen wie der Blofeld ohne dessen "Billigkeit" im Sound zu haben. Ansonsten auch ohne Effekte voll und durchsetzungsstark.

Die Software des Virus ist im Vergleich zum Blo ausgereift und stabil, alle Einstellungen der Parameter zeigen sofort Wirkung und nicht wie beim Blofeld, bei dem man teilweise eine Minute nichts neues hört und plötzlich mit einem Parametersprung konfrontiert wird.

Abschließend will ich sagen, das der Blofeld trotz allen seinen Schwächen ein toller Synthesizer ist, den ich aber nun nur noch im Wohnzimmer zum klimpern einsetzen werde, da ich mich live und im Studio auf den Virus erheblich mehr verlassen kann. Wenn man den hohen Kaufpreis des Virus betrachtet, sollte man gut abwägen wofür man ihn braucht. Für den Homerecordler und Wohnzimmermusiker ist der Virus fast zu teuer.

PS: das Total Integration Zeugs brauch ich nicht und habe es auch nur flüchtig getestet. Es scheint aber zu funktionieren.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
8
4
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CB
Ein phantastischer Synth
Christoph B. 14.05.2010
Vorweg sollte ich vielleicht erwähnen dass ich wohl nicht unbedigt zur ACCESS-Zielgruppe gehöre. Also konnte ich auch anfangs mit den tausenden Presets nicht so viel anfangen. Zu viele Effekte, zu kurze Klänge- alles irgendwie seltsam. Nach dem Kauf eines Norlead 2X wollte ich noch einen ganz modernen Synth mit vielen Möglichkeiten haben. Nur weit weg von den Software-Kollegen. Und was darf man von einem nicht gerade supergünstigen Synth erwarten? Ganz klar macht das Instrument schnell abhängig.

Ich könnte darauf keineswegs mehr verzichten. Rein äußerlich macht der TI2 einen robusten Eindruck, die Haptik stimmt. Man hat schon den Eindruck dass da etwas besonderes vor einem steht. Ich habe mich schon dabei ertappt wie ich ganz behutsam die Holzseitenteile berühre. Na ja, das ist schon eine feine Sache. Ach so, der Klang. Man kommt schnell durch die unzähligen Presets zu einem spielbaren Ergebnis. Dabei ist die Bedienung vom Panel her nicht ganz so einfach. Man sollte schon etwas Erfahrung mit den Synthesen, Filtern etc. haben.

Also, dass der Sound einen förmlich wegpustet, wie so oft beschrieben, kann ich nun nicht sagen. Man muss für einen wirklich fetten Sound schon einiges tun. Aber hier sind die Möglichkeiten unendlich. Ich habe mich dafür entschieden die meisten Klänge im PlugIn zu erstellen. Die optische Darstellung hilft doch ungemein. Ich werde aber den Eindruck nicht los dass das PlugIn nicht die gleiche Auflösung und Datentiefe besizt wie das Keyboard. Um perfekt zu synchronisieren kann man aber nicht darauf verzichten.

[[Nachtrag vom 20.01.2011: Nach einem Jahr muss ich mich korrigieren. Selbst wenn man die gebotenen Presets modifiziert kommt man sehr schnell zu einem wirklich "fetten" Sound. Und, selbstverständlich lässt sich das Instrument auch problemlos ohne "nur als PLugIn" perfekt synchronisieren- über MIDI.]]

Die Sounderzeugung ist unglaublich vielseitig. Die Modulationsmatrix reicht mir vollkommen aus. Die Effekte klingen durchweg sehr gut. Die Programmwahl finde ich dagegen etwas umständlich. Auch als Nicht-Elektro-Musiker ist das Instrument sehr zu empfehlen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
1
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T
Geiler Synth
TheWhistler 20.10.2019
Ausgangsbedingung: Ein analoger Synth / VA-Synth sollte her um als Klangquelle von einem Elektron Digitone im Multimode (mehrere Klänge auf unterschiedlichen Midi-Kanälen) gesteuert zu werden.
Dabei schieden dann die "echten" Analogen Synths alle aus, Multimode kann keiner (warum macht das keiner mehr, ginge doch?).
Dann war ich schnell bei der Frage Nord Lead oder Access Virus, da beide in etwa die Grundbedingen erfüllt haben. Der Virus allerdings mit deutlich mehr Stimmen und das hat dann auch den Auschlag gegeben für ein Gerät, das ja auch schon immerhin 10 Jahre auf dem Markt ist.
Der Virus kann (Analogpuristen werden vermutlich widersprechen) alle Klänge von verschiedenen Analog-Synths zumindest für mich befriedigend erzeugen. Das alles ohne ein Notebook mit auf die Bühne zu nehmen. Man kann sich hinsetzen und wie früher an echten Reglern drehen - sehr schön. Von der Tiefe und Dreidimensionalität der Klänge war ich total beeindruckt. Es geht so viel und dabei hilft die Anleitung von Howard Scarr sehr. Als Beispiel möchte ich hier die rekursive Hüllkurvenmodulation nennen, die aus dem Virus (lineare Hüllkurven) einen Moog baut (konkave/konvexe Hüllkurvenverläufe) und der subtile Unterschied, der einen dann an solche Sounds denken lässt ist sofort da.
Zwischenfazit Sound: Trotzdem das Gerät schon 10 Jahre alt ist bin ich total beeindruckt.
Dazu kommt dann noch, dass man per Software den Synth nahtlos in die Recordingumgebung einbinden kann. Bei mir Reaper. Es war überhaupt kein Problem das Plugin mit dem Synth zu verbinden, lediglich einen eigenen USB-Port wünscht er sich, bei Hubs klappt die Verbindung nicht, dann hat man aber 3 Stereo/6 Mono Audioverbindungen (und alle Kombinationen) auf Kanäle in der DAW - super. Parallel lassen sich noch die analogen Audioausgänge nutzen.
Nebenbei kann man auch die Sounds am Editor bearbeiten, was ein bisschen weniger sexy ist als am Synth, aber ein klein bisschen übersichtlicher.
Hätte ich vor dem Kauf gewusst, dass Waldorf den Kyra rausbringt, hätte ich vielleicht noch gewartet und den probiert, aber auch so bin ich total happy mit dem Virus TI2.
Ich hoffe, dass Access (und das hat die Firma wohl bisher immer gemacht) die Software weiter entwickelt. Ich denke da an so kleine Banalitäten wie z. B. den Editor, der auf Hi-DPI Displays sicher sehr klein aussehen dürfte, da er nicht skalierbar ist. Hierüber wird im Netz viel diskutiert - mal abwarten.

Update nach mehreren Monaten: Nach wie vor große Zufriedenheit mit dem Virus TI2. Auch wenn Total Integration nich ganz so total ist. Man kann nämlich aus dem Plugin nicht offline rendern. Das ist kein Beinbruch man kann den Ausgang des Kanals (zumindes in Reaper/sehr geile DAW) aufnehmen und bleibt so in Sync und auf der digitalen Ebene, zwar in Echtzeit, aber gut. Sollte man nur wissen, wenn man es darauf abgesehen hat.
2. Update: Nach 1,5 Jahren Nutzung ist meine Zufriedenheit mit dem Synth nur immer größer geworden. Allerdings nutze ich den TI Anteil überhaupt nicht mehr. Statt dessen verwende ich den Midi Editor von Mystery-Islands. Der Hintergrund war, dass sich doch Verzwickungen mit der "Total-Integration" und meinem Audio-Interface ergeben haben. Ich hatte doch immer wieder Knackser, ohne dass die Prozessor-Last sehr hoch gewesen wäre. Alles unter Buffer 512 hat am Ende irgendwie immer wieder für Aussetzer gesorgt. Nichts dramatisches aber doch nicht schön.
Seit ich den Editor und nur noch den Synth verwende ist wieder alles gut. Ein moderner Klassiker, ich gebe ihn freiwillig nicht mehr her.
Allerdings könnte Access, nachdem sie den Synth ja immer noch neu verkaufen, ein Update für die Software stricken. Wenigstens die Bildschirmskalierung und die Knackser über USB gehören behoben.

Wohlgemerkt, das ist keine Kritik an der Tonerzeugung, die ist weiterhin erste Güte. Vor kurzem erst wieder 1:1 mit einem Moog Sub 37 verglichen (Mono-Filter-Sound). Der Virus hat so einen Druck, wenn man weiß wie man ihn programmieren muss. Von wegen nur Trance Maschine.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
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