{"id":10143266,"date":"2026-10-29T07:00:00","date_gmt":"2026-10-29T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/?p=10143266"},"modified":"2026-10-22T09:21:48","modified_gmt":"2026-10-22T07:21:48","slug":"das-teufelsintervall-die-wahrheit-hinter-dem-tritonus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/inspire\/das-teufelsintervall-die-wahrheit-hinter-dem-tritonus\/","title":{"rendered":"Das Teufelsintervall? Die Wahrheit hinter dem Tritonus"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Du h\u00f6rst ihn bei den Simpsons, bei Purple Haze und Black Sabbath &#8230; Warum nicht bei der eigenen Musik nutzen? Hier mehr zum musikalischen Mysterium ..<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie klingt der Tritonus?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bevor wir in die Theorie eintauchen, \u2026 dr\u00fccke auf Play, um zu verstehen, wie der Tritonus tats\u00e4chlich klingt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n <div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iQkxBQ0sgU0FCQkFUSCAtICZxdW90O0JsYWNrIFNhYmJhdGgmcXVvdDsgKE9mZmljaWFsIFZpZGVvKSIgd2lkdGg9IjUwMCIgaGVpZ2h0PSIzNzUiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvMGxWZE1iVXgxX2s\/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZTsgd2ViLXNoYXJlIiByZWZlcnJlcnBvbGljeT0ic3RyaWN0LW9yaWdpbi13aGVuLWNyb3NzLW9yaWdpbiIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==\"><div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/borlabs-cookie\/2\/brlbs-cb-youtube-main.png')\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\"> <p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Dieser letzte Drop ist der Tritonus, und er er\u00f6ffnet, was viele den <strong>ersten Heavy-Metal-Song<\/strong> nennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Probiere nun, selbst diesen Klang zu machen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Keyboard:<\/strong> Spiele C, dann das F\u266f sechs Tasten h\u00f6her, wobei du alle schwarzen und wei\u00dfen Tasten mitz\u00e4hlst. Spiel sie nacheinander, dann zusammen.<\/li>\n\n\n\n<li>Gitarre: Spiele irgendeinen Ton, dann auf derselben Saite den Ton sechs B\u00fcnde h\u00f6her. Oder spiele die offene tiefe E-Saite mit B (oder englisch mit einem B\u266d) im ersten Bund der A-Saite. Genau diese Kollision er\u00f6ffnet \u201ePurple Haze\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beachte, wie dieser Klang sich einfach nicht beruhigen will. Er h\u00e4ngt in der Luft wie eine Frage, die bis jetzt noch niemand beantwortet hat. Merke dir dieses Gef\u00fchl: Am Ende dieses Artikels wirst du es sofort erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was exakt ist ein Tritonus?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Tritonus ist ein Intervall, das aus drei Ganztonschritten besteht, was sechs Halbtonschritten entspricht. Eine Oktave hat zw\u00f6lf Halbtonschritte, also teilt sie der Tritonus genau in zwei H\u00e4lften.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">### Advertisement<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Z\u00e4hle es von C: C\u2013D, D-E und E\u2013F\u266f sind drei ganze Schritte, also ist C nach F\u266f ein Tritonus. Abh\u00e4ngig davon, wie du die obere Note nennst, hat er zwei Namen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>\u00dcberm\u00e4\u00dfige Quarte (A4), C\u2013F<\/strong><strong>\u266f:<\/strong> eine reine Quarte, erweitert um einen Halbton.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Verminderte Quinte (d5), C\u2013G<\/strong><strong>\u266d:<\/strong> eine reine Quinte, verengt um einen Halbton.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf einem Klavier oder in deiner DAW sind F\u266f und G\u266d die gleiche Taste. Der Name sagt dir nur, in welche Richtung sich der Ton bewegen will.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Intervall<\/td><td>Halbt\u00f6ne<\/td><td>Von C<\/td><td>Wie es klingt<\/td><\/tr><tr><td>Reine Quarte<\/td><td>5<\/td><td>C\u2013F<\/td><td>stabil<\/td><\/tr><tr><td><strong>Tritonus (A4\/d5)<\/strong><\/td><td><strong>6<\/strong><\/td><td><strong>C\u2013F<\/strong><strong>\u266f\/G<\/strong><strong>\u266d<\/strong><\/td><td><strong>rastlos, ungel\u00f6st<\/strong><\/td><\/tr><tr><td>Reine Quinte<\/td><td>7<\/td><td>C\u2013G<\/td><td>stark, aufgel\u00f6st<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwei weitere wissenswerte Fakten: Jede Dur-Tonleiter enth\u00e4lt einen Tritonus zwischen ihrem vierten und siebten Ton: F und H in C-Dur. Und es ist das einzige Intervall, das in sich selbst umgekehrt wird: Drehe C\u2013F\u266f in F\u266f\u2013C, und du hast immer noch sechs Halbt\u00f6ne.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie die Spannung aufgel\u00f6st wird: der Tritonus innerhalb des V7-Akkords<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Rastlosigkeit des Tritonus ist der Motor der westlichen Harmonik. Seine wichtigste Heimat ist der Dominantseptakkord (V7), der Akkord, der deinem Ohr sagt: \u201eAls N\u00e4chstes kommt Zuhause\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In C-Dur ist der V7-Akkord G7: G, H, D und F. Zwischen H und F sitzt ein Tritonus, und jeder dieser beiden T\u00f6ne ist nur einen Halbton entfernt vom Grundakkord:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>H<\/strong>, der Leitton, steigt um einen Halbton zu <strong>C<\/strong> an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>F<\/strong>, die Septime des Akkords, sinkt um einen Halbton zum <strong>E<\/strong> ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Tritonus m\u00fcndet in eine gro\u00dfe Terz, C\u2013E, den Kern des C-Dur-Akkords. Das ist das \u201eAah\u201c, das du am Ende zahlloser Songs f\u00fchlst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Probier es: Spiele G7, dann C, und achte darauf, wie sich H und F bewegen. Dann spiele G7 und stoppe. Das unbeendete Gef\u00fchl, das in der Luft h\u00e4ngt, ist der Tritonus. Die gleiche Spannung lebt im verminderten Dreiklang H-D-F, weshalb verminderte Akkorde immer so klingen, als w\u00e4ren sie kurz davor, sich irgendwohin zu bewegen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum wurde der Tritonus das Teufelsintervall genannt?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weil fr\u00fche Musiker ihn als schwer zu singen empfanden und er sich nur umst\u00e4ndlich in ihr System einf\u00fcgen lie\u00df, und sp\u00e4ter gaben Autoren diesem Umstand einen teuflischen Namen. Die gruselige Geschichte, die du vielleicht schon mal geh\u00f6rt hast \u00fcber die Kirche, die den Tritonus verboten hat, ist gr\u00f6\u00dftenteils ein Mythos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im elften Jahrhundert entwickelte Guido von Arezzo das Hexachordsystem, den Vorfahren von Do-Re-Mi. Der F\u2013H-Tritonus f\u00fcgte sich nicht nahtlos ein, also lernten S\u00e4nger, ihn zu vermeiden, meist indem sie das H auf ein B verminderten. Dieser Konflikt wurde bekannt als Mi contra Fa: \u201eMi\u201c von einem Hexachord gegen \u201eFa\u201c vom n\u00e4chsten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ber\u00fchmte lateinische Bezeichnung <em>Diabolus in Musica<\/em> hat keinen mittelalterlichen Ursprung. Sie taucht zum ersten Mal in Schriften aus dem 18. Jahrhundert auf und wird in der Regel Musikern der Vergangenheit zugeschrieben:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td>Wann<\/td><td>Wer<\/td><td>Was passierte<\/td><\/tr><tr><td>Elftes Jahrhundert<\/td><td>Guido von Arezzo<\/td><td>Sein Hexachordsystem steuert S\u00e4nger um den F-H-Tritonus<\/td><\/tr><tr><td>1702<\/td><td>Andreas Werkmeister<\/td><td>Fr\u00fcheste dokumentierte Nutzung von <em>Diabolus in Musica<\/em>, \u00e4lteren Autorit\u00e4ten zugeschrieben<\/td><\/tr><tr><td>1725<\/td><td>Johann Joseph Fux<\/td><td>Zitiert die Phrase in seiner Abhandlung \u00fcber den Kontrapunkt <em>Gradus ad Parnassum<\/em><\/td><\/tr><tr><td>1739<\/td><td>Johann Mattheson<\/td><td>Schreibt, dass fr\u00fchere Musiker <em>Mi contra Fa<\/em> \u201eden Teufel in der Musik\u201c nannten<\/td><\/tr><tr><td>19. Jahrhundert<\/td><td>Liszt, Wagner, Saint-Sa\u00ebns<\/td><td>Benutzen den Tritonus absichtlich, um H\u00f6lle, Bedrohung und Tod zu suggerieren<\/td><\/tr><tr><td>1970<\/td><td>Black Sabbath<\/td><td>Er\u00f6ffnen ihr Deb\u00fctalbum damit und helfen bei der Entstehung von Heavy Metal<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geschichten \u00fcber S\u00e4nger, die f\u00fcr das Singen eines Tritonus exkommuniziert wurden, sind mit ziemlicher Sicherheit erfunden. Was wahr ist: Vom Mittelalter bis zur Renaissance behandelten Theoretiker ihn als zu vermeidende Dissonanz. Komponisten im Barock und in der Klassik setzten ihn daraufhin innerhalb des Dominantakkords ein und die Romantiker machten sich seinen d\u00fcsteren Ruf zunutze. Liszt verwendete ihn, um die H\u00f6lle in seiner Dante-Sonate darzustellen, und Wagner stimmte f\u00fcr den d\u00fcsteren Auftakt zu Akt 2 von Siegfried die Pauken in C und F\u266f.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beachtenswerte Beispiele des Tritonus in der Musik<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn du erst einmal den Klang kennst, findest du ihn \u00fcberall: in Cartoons, Rock-Riffs, am Broadway, in der Klassik und sogar in der Disco-Musik. Hier sind sieben Beispiele zum H\u00f6ren, von unheimlich bis heiter.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Simpsons-Theme \u2013 Danny Elfman (1989)<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sowohl der Er\u00f6ffnungschor wie auch die Hauptmelodie st\u00fctzen sich auf C und F\u266f, die einen Tritonus voneinander entfernt sind. Die Basslinie ersetzt sogar den in Marching-Bands \u00fcblichen Wechsel von Grundton und Quinte durch einen Wechsel zwischen Grundton und Tritonus. Das gesamte Thema basiert auf der lydisch-dominanten Skala, einer Dur-Tonleiter mit erh\u00f6hter vierter und erniedrigter siebter Stufe, der Tritonus ist also eingebacken. H\u00f6r selbst:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n <div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iJnF1b3Q7VGhlIFNpbXBzb25zJnF1b3Q7IE1haW4gVGl0bGUgVGhlbWUiIHdpZHRoPSI1MDAiIGhlaWdodD0iMzc1IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkL0Z0dHN0OWRHNktvP2ZlYXR1cmU9b2VtYmVkIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYWxsb3c9ImFjY2VsZXJvbWV0ZXI7IGF1dG9wbGF5OyBjbGlwYm9hcmQtd3JpdGU7IGVuY3J5cHRlZC1tZWRpYTsgZ3lyb3Njb3BlOyBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmU7IHdlYi1zaGFyZSIgcmVmZXJyZXJwb2xpY3k9InN0cmljdC1vcmlnaW4td2hlbi1jcm9zcy1vcmlnaW4iIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj48L2lmcmFtZT4=\"><div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/borlabs-cookie\/2\/brlbs-cb-youtube-main.png')\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\"> <p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Das ergibt zwei ganze Takte reinen Tritonus von der ersten Sekunde an. H\u00f6r selbst:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n <div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iVGhlIEppbWkgSGVuZHJpeCBFeHBlcmllbmNlIC0gUHVycGxlIEhhemUgKE9mZmljaWFsIEF1ZGlvKSIgd2lkdGg9IjUwMCIgaGVpZ2h0PSIyODEiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvV0dvRGFZamRmU2c\/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZTsgd2ViLXNoYXJlIiByZWZlcnJlcnBvbGljeT0ic3RyaWN0LW9yaWdpbi13aGVuLWNyb3NzLW9yaWdpbiIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==\"><div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/borlabs-cookie\/2\/brlbs-cb-youtube-main.png')\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\"> <p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Bernstein baute gro\u00dfe Teile der West Side Story auf diesem Intervall auf, vom Prolog bis zu \u201eCool\u201c. H\u00f6r selbst:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n <div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iV2VzdCBTaWRlIFN0b3J5ICgzLzEwKSBNb3ZpZSBDTElQIC0gTWFyaWEgKDE5NjEpIEhEIiB3aWR0aD0iNTAwIiBoZWlnaHQ9IjI4MSIgc3JjPSJodHRwczovL3d3dy55b3V0dWJlLW5vY29va2llLmNvbS9lbWJlZC9EeW9mV1R3MGJxWT9mZWF0dXJlPW9lbWJlZCIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgY2xpcGJvYXJkLXdyaXRlOyBlbmNyeXB0ZWQtbWVkaWE7IGd5cm9zY29wZTsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlOyB3ZWItc2hhcmUiIHJlZmVycmVycG9saWN5PSJzdHJpY3Qtb3JpZ2luLXdoZW4tY3Jvc3Mtb3JpZ2luIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4+PC9pZnJhbWU+\"><div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/borlabs-cookie\/2\/brlbs-cb-youtube-main.png')\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\"> <p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Die oberste Saite ist von E auf E\u266d runtergestimmt, sodass die offenen A- und E\u266d-Saiten einen Tritonus erklingen lassen. Es ist das Teufelsintervall, gespielt vom Teufel pers\u00f6nlich. H\u00f6r selbst:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n <div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iU2FpbnQtU2HDq25zIC0gRGFuc2UgbWFjYWJyZSB8IFdEUiBGdW5raGF1c29yY2hlc3RlciIgd2lkdGg9IjUwMCIgaGVpZ2h0PSIyODEiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvWkRXTW9KejhPWVU\/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZTsgd2ViLXNoYXJlIiByZWZlcnJlcnBvbGljeT0ic3RyaWN0LW9yaWdpbi13aGVuLWNyb3NzLW9yaWdpbiIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==\"><div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/borlabs-cookie\/2\/brlbs-cb-youtube-main.png')\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\"> <p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Das klingt hell und \u00fcberraschend, nicht dunkel. H\u00f6r selbst:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-4-3 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n <div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iU2lyIER1a2UiIHdpZHRoPSI1MDAiIGhlaWdodD0iMzc1IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkL0VURnZta0lBNlM0P2ZlYXR1cmU9b2VtYmVkIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYWxsb3c9ImFjY2VsZXJvbWV0ZXI7IGF1dG9wbGF5OyBjbGlwYm9hcmQtd3JpdGU7IGVuY3J5cHRlZC1tZWRpYTsgZ3lyb3Njb3BlOyBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmU7IHdlYi1zaGFyZSIgcmVmZXJyZXJwb2xpY3k9InN0cmljdC1vcmlnaW4td2hlbi1jcm9zcy1vcmlnaW4iIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj48L2lmcmFtZT4=\"><div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/borlabs-cookie\/2\/brlbs-cb-youtube-main.png')\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\"> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div> <div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\"> <p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Mit Absicht eingesetzt, verleiht er jedem Stil Anziehungskraft, Farbe oder eine bedrohliche Note. F\u00fcnf Wege, wie du ihn sofort ausprobieren kannst:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Gebe deinen Kadenzen mehr Zugkraft.<\/strong> Schreibe V7\u2013I und lass die Tritonus-Stimmen sich um einen Halbton bewegen: H hoch auf C, F runter auf E. Um mehr Drama zu erzeugen, h\u00e4ltst du den V7 einen Takt l\u00e4nger, bevor du ihn aufl\u00f6st.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Versuche es mit einer Tritonussubstitution.<\/strong> Tausche eine Dominatseptime mit der, die einen Tritonus weg ist. G7 und D\u266d7 teilen sich denselben Tritonus (H und F, geschrieben C\u266d und F in D\u266d7), also funktioniert Dm7\u2013D\u266d7\u2013Cmaj7 und ergibt eine geschmeidige chromatische Basslinie D\u2013D\u266d\u2013C. Das kannst du in The Girl from Ipanema h\u00f6ren, wo ein G\u266d7 anstelle von C7 nach F gleitet.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Schreibe ein Heavier-Riff.<\/strong> Kombiniere auf einer Gitarre in Standardstimmung das offene tiefe E mit einem B auf dem ersten Bund der A-Saite: die Noten von Purple Haze. Spiel es langsam und abged\u00e4mpft f\u00fcr Verderben, schnell f\u00fcr Thrash.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Verwende die Blue Note.<\/strong> Die \u266d5 ist die Extranote in der Blues-Skala (in A: A, C, D, E\u266d, E, G). Bende hinein oder durchquere sie auf dem Weg zur 5., halt nicht drauf an.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Erzeuge Spannung mit verminderten Akkorden.<\/strong> Ein verminderter Septakkord schichtet zwei Tritonusse \u00fcbereinander. H\u2013D\u2013F\u2013A\u266d enth\u00e4lt H\u2013F und D\u2013A\u266d. Das ist mehrdeutig genug, um in fast jede Richtung f\u00fchren zu k\u00f6nnen, weshalb Film- und Spielekomponisten das f\u00fcr Cliffhanger lieben.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur\u00fcck zum Klang vom Anfang: Haben deine Ohren ihn gelernt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geh noch mal zur\u00fcck zu Black Sabbath und dr\u00fcck erneut Play. H\u00f6re nach dem Regen und der Glocke den Moment, in dem das Riff vom hohen G auf C\u266f f\u00e4llt. Das ist dieselbe unbeantwortete Frage, die du selbst mit C und F\u266f gestellt hast, und jetzt wei\u00dft du, warum sie so klingt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Teste nun deine Ohren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Singe \u201eMaria\u201c und stoppe auf der zweiten Silbe. Du h\u00e4ltst einen Tritonus. Singe die letzte Silbe und f\u00fchle, wie er sich aufl\u00f6st.<\/li>\n\n\n\n<li>Spiele die ersten f\u00fcnf Sekunden von <strong>Purple Haze<\/strong> und brumme die beiden dissonanten T\u00f6ne B und E.<\/li>\n\n\n\n<li>Bitte einen Freund, C\u2013F, C\u2013F\u266f und C\u2013G in zuf\u00e4lliger Reihenfolge zu spielen. Benenne jeweils: offen, rastlos oder aufgel\u00f6st?<\/li>\n\n\n\n<li>Spiele G7 und stoppe. Kannst du h\u00f6ren, welche beiden T\u00f6ne sich bewegen wollen und wohin?<\/li>\n\n\n\n<li>H\u00f6r dir das Simpsons-Theme an und erfasse den Tritonus in den allersten gesungenen T\u00f6nen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn du jedes Mal den Sog gesp\u00fcrt hast, haben deine Ohren das Teufelsintervall gelernt. Von jetzt an wirst du es in Filmmusiken, Riffs und Jazzfolgen h\u00f6ren, und du wirst es in deiner eigenen Musik zu nutzen wissen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">FAQ<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie viele Halbt\u00f6ne sind in einem Tritonus?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sechs. Das sind drei Ganzt\u00f6ne, exakt die H\u00e4lfte einer Oktave.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist ein Tritonus eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Quarte oder eine verminderte Quinte?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Beides. C\u2013F\u266f ist eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Quarte und C\u2013G\u266d ist eine verminderte Quinte. In gleichstufiger Stimmung klingen sie identisch; die Schreibweise h\u00e4ngt von der Tonart ab und wohin sich der Ton aufl\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hat die Kirche den Tritonus verboten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es gibt keinen Beweis f\u00fcr ein formales Verbot. S\u00e4nger im Mittelalter vermieden ihn aus musikalischen Gr\u00fcnden und Geschichten \u00fcber Bestrafung sind mit ziemlicher Sicherheit erfunden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warum klingt der Tritonus angespannt?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Er teilt die Oktave exakt in zwei H\u00e4lften, sodass er nicht eindeutig auf eine bestimmte Tonart hinweist. Innerhalb eines Dominantseptakkords befinden sich seine beiden T\u00f6ne einen Halbton entfernt vom Grundakkord, also erwarten deine Ohren, dass sie sich bewegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was ist eine Tritonussubstitution?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Jazztechnik, bei der du einen Dominantseptakkord mit dem einen Tritonus entfernt austauschst, zum Beispiel D\u266d7 anstelle von G7. Beide Akkorde teilen sich den gleichen Tritonus, also l\u00f6st sich das Substitut auf dieselbe Weise auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist der Tritonus und warum wird er Teufelsintervall genannt? \ud83d\ude08 Wir gehen dem Mysterium auf den Grund! \ud83d\udc47<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":10143283,"comment_status":"open","ping_status":"0","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"tblog_post_audio_url":"","footnotes":""},"categories":[10686],"tags":[],"class_list":["post-10143266","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-inspire"],"category_colors":{"color_key":"inspire","css_classes":{"text":"cat-inspire","text_light":"cat-inspire-light","bg":"cat-bg-inspire","bg_light":"cat-bg-inspire-light","border":"cat-border-inspire","text_on_bg":"cat-text-on-inspire"}},"reading_time":{"minutes":9,"formatted":"9 Min."},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10143266","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10143266"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10143266\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10143289,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10143266\/revisions\/10143289"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10143283"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10143266"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10143266"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10143266"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}