{"id":530102,"date":"2024-08-30T07:05:48","date_gmt":"2024-08-30T05:05:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/?p=530102"},"modified":"2024-08-27T09:58:15","modified_gmt":"2024-08-27T07:58:15","slug":"8-musik-konzerthallen-die-fuer-immer-geschlossen-sind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/inspire\/8-musik-konzerthallen-die-fuer-immer-geschlossen-sind\/","title":{"rendered":"8 ber\u00fchmte Konzerthallen, die f\u00fcr immer geschlossen sind"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hast du dich jemals gefragt, was mit den ber\u00fchmten Konzerthallen und Veranstaltungsorten der Vergangenheit passiert ist? \ud83e\udd14<\/strong><\/p>\n<p><strong>Einst der kulturelle Gipfel, k\u00e4mpfen heute viele Musik-Venues ums \u00dcberleben, besonders weil es so viele verschiedene M\u00f6glichkeiten zur Unterhaltung gibt. Lang vorbei sind die Tage der Disko-Nachtclubs und New York Punk-Slam-Dance. \ud83c\udfb5<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hier sind acht legend\u00e4re Veranstaltungsorte beziehungsweise Konzerthallen, die f\u00fcr immer geschlossen sind! \ud83d\udc47<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Warum wurden so viele Konzerthallen geschlossen?<\/strong><\/h2>\n<p>W\u00e4hrend des 20. und 21. Jahrhundert hat sich der Musikkonsum stark ver\u00e4ndert, besonders durch den konstanten Wandel der Technologie und daraus resultierenden Musik. In den 70ern und 80ern gingen die Menschen in den Gro\u00dfst\u00e4dten wie London, New York oder LA in die Nachtclubs und Musik-Venues, um ihre Lieblings-Acts zu h\u00f6ren. Zu einer Musikveranstaltung zu gehen, war auch eine tolle Art, neue K\u00fcnstler zu entdecken!<\/p>\n<p>Wie dem auch sei, musikalische Vorlieben haben sich ge\u00e4ndert und das hat viele Herausforderungen f\u00fcr die Besitzer von Veranstaltungsorten mit sich gebracht. Auch <strong>Corona<\/strong> hat die Industrie sehr schwer getroffen und einige Konzerthallen haben sich davon ungl\u00fccklicherweise nie erholt.<\/p>\n<p>Eine profitable Konzerthalle zu betreiben ist sehr schwierig. Vor allem unter Ber\u00fccksichtigung, dass mehr junge Menschen (<strong>Gen Z<\/strong>) lieber nicht weggehen und Streaming-Dienste wie <strong>Spotify, YouTube<\/strong> und andere zum H\u00f6ren und Entdecken neuer Musik bevorzugen.<\/p>\n<p>Dennoch glauben wir, dass es wichtig ist, an diese <strong>legend\u00e4ren Konzerthallen und Veranstaltungsorte<\/strong>\u00a0zu erinnern, die den Aufstieg und Niedergang von so vielen Musikern gesehen haben!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>1. WMF Club \u2013 Berlin (1991 &#8211; 2010)<\/strong><\/h2>\n<div>\n<dl id=\"\">\n<dt>\n<p><figure style=\"width: 504px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/tumblr_mtqzisCrX41suwzndo1_1280.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/tumblr_mtqzisCrX41suwzndo1_1280.jpg\" alt=\"WMF House in Mitte, 1992\" width=\"504\" height=\"361\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">WMF House in Mitte, 1992, Foto: Michael Lange<\/figcaption><\/figure><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Das Geb\u00e4ude an der Leipziger Stra\u00dfe und Mauerstra\u00dfe wurde 1907 f\u00fcr die W\u00fcrttembergische Metallwaren-Fabrik gebaut. Das Nachbargeb\u00e4ude wurde 1995 abgerissen. Beide wurden ber\u00fchmt, da sie legend\u00e4re Clubs in den fr\u00fchen 90ern beherbergten \u2013 WMF rechts und Elektro links.<\/p>\n<p>Der <strong>WMF Club<\/strong> war ein Techno-Club in Berlin und existierte von 1991 bis 2010. Es gab viele Events, inklusive Drum\u2019n\u2019Bass, House-Partys und Jazz-Abende. Externe Veranstalter organisierten dazu wiederkehrende Events wir \u201eGMF\u201c (Gay Music Factory) und das Nu-Jazz \u201eKaleidoskop\u201c.<\/p>\n<p>In 19 Jahren wechselte der Club achtmal die R\u00e4umlichkeiten. Dieser Veranstaltungsort schloss im M\u00e4rz 2010, die finanziellen Probleme f\u00fchrten zur Schlie\u00dfung des WMF. Die Betreiberfirma Abbey Road GmbH meldete anschlie\u00dfen Insolvenz an und der der WMF Club war Geschichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>2. Earls Court Exhibition Centre (1937 &#8211; 2014)<\/strong><\/h2>\n<div>\n<dl id=\"attachment_522820\">\n<dt>\n<p><figure style=\"width: 614px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Earls_Court_Exhibition_Centre.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Earls_Court_Exhibition_Centre.jpg\" alt=\"music iconic venues shut down\" width=\"614\" height=\"408\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">Earls Court Exhibition Centre, Foto: Fernando Pascullo<\/figcaption><\/figure><\/dt>\n<dd><\/dd>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Wenn du vor 2010 einen Gig in London gesehen hast, warst du wahrscheinlich im <strong>Earls Court Exhibition Centre<\/strong>. Beheimatet in Earls Court in West-London, war dies ein legend\u00e4rer Ort.<\/p>\n<p>Mit einer Kapazit\u00e4t von 20.000 Personen war es Londons f\u00fchrender Veranstaltungsort f\u00fcr Jahrzehnte. Dort fanden Events wie die Brit Awards bis 2010, die Olympiaden von 1948 und 2012 und zahlreiche Opernproduktionen und Popkonzerte statt.<\/p>\n<p>Viele Acts sind hier aufgetreten, darunter David Bowie, Led Zeppelin, Iron Maiden, Arcade Fire, Arctic Monkeys, Oasis, Muse, Genesis, Justin Timberlake, Pink Floyd und die Spice Girls.<\/p>\n<p>Doch es gab auch einige Zwischenf\u00e4lle. Am 12. Oktober 1984 brach w\u00e4hrend eines Konzerts von Pink Floyd ein Sitzbereich zusammen und verletzte 90 Personen.<\/p>\n<p>Dieser Veranstaltungsort <strong>schloss im Dezember 2014<\/strong> und wurde 2015 abgerissen. Ein Report des Evening Standard von 2023 meldete, dass das Gel\u00e4nde f\u00fcr 8 Milliarden Pfund zu einer gr\u00fcnen Nachbarschaft mit einem gro\u00dfen Stadtpark umgewandelt wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>3. CBGB \u2013 East Village, Manhattan (1973 &#8211; 2006)<\/strong><\/h2>\n<div>\n<dl id=\"attachment_522822\">\n<dt>\n<p><figure style=\"width: 513px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/960px-CBGB_club_facade.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/960px-CBGB_club_facade.jpg\" alt=\"CBGB music venues shut down\" width=\"513\" height=\"385\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">CBGB&#8217;s entrance, Foto: Adam Di Carlo<\/figcaption><\/figure><\/dt>\n<dd><\/dd>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Wenn du an das <strong>CBGB<\/strong> denkst, denkst du wahrscheinlich an Punkrock und New Wave. Doch das Akronym CBGB steht f\u00fcr <strong>Country, Bluegrass, Blues<\/strong>, was die eigentliche Vision des Besitzers (Hilly Kristal) f\u00fcr den Club war.<\/p>\n<p>Diese \u00d6rtlichkeit war eine wahre Ikone New Yorks in den 70ern und 80ern und erweiterte ihr Gesch\u00e4ft in den sp\u00e4ten 80ern mit der ber\u00fcchtigten \u201e<em>CBGB Record Canteen<\/em>\u201c. Letztere war auch eine Kunstgalerie und wurde w\u00e4hrend der 90er zur \u201e<em>CB\u2019s 313 Gallery<\/em>\u201c.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend das originale CBGB solche Acts wie die Ramones, Patti Smith, Madonna, Talking Heads, Agnostic Front oder Murphy\u2019s Law gesehen hatte, widmete sich der neuere Veranstaltungsort einer zarteren Sorte Musik.<\/p>\n<p>Ungeachtet ihres Status in New York und auch weltweit, wurde diese Venue nach Vorw\u00fcrfen der Besitzer \u00fcber unbezahlte Miete am 15. Oktober 2006 geschlossen.<\/p>\n<p>Erw\u00e4hnenswert ist das <strong>Abschlusskonzert von Patti Smith mit einem 3 1\/2 Stunden dauernden Set<\/strong>! Eine sehr punkige Art, zum geliebten CBGB Lebewohl zu sagen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>4. The Roxy <\/strong><strong>\u2013 <\/strong><strong>Chelsea, Manhattan (1978 &#8211; 2008)<\/strong><\/h2>\n<div>\n<dl id=\"attachment_522823\">\n<dt>\n<p><figure style=\"width: 523px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/960px-Roxynycext.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/960px-Roxynycext.jpg\" alt=\"The Roxy Club iconic music venues shut down\" width=\"523\" height=\"392\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">The Roxy<\/figcaption><\/figure><\/dt>\n<dd><\/dd>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Das <strong>Roxy<\/strong>, bitte nicht mit dem gleichnamigen Hotel verwechseln, startete als Spiel, als die Besitzer Privatpartys dort veranstalteten. Die Popularit\u00e4t wuchs schnell, und was einst eine \u201eRollschuhbahn\u201c war, wurde ein legend\u00e4rer \u201eNew York Night Club\u201c.<\/p>\n<p>Dieser Nachtclub war ein wahrer Schmelztiegel. Du konntest dort fr\u00fchen <strong>Hip-Hop, Electro, Funk, Soul, Disco, Rock, Punk, Dub <\/strong>und<strong> elektronische Tanzmusik<\/strong> h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Auch war er ber\u00fchmt f\u00fcr seine \u201eDancefloor-Tests\u201c von K\u00fcnstlern und Produzenten, von denen viele vorbeikamen und hier ihre Platten ausprobierten, um sie auf einem tats\u00e4chlichen Dancefloor zu testen.<\/p>\n<p><strong>Diese Konzerthalle schloss im M\u00e4rz 2007 f\u00fcr immer<\/strong>, obwohl es um 2008 herum Ger\u00fcchte gab, sie w\u00fcrde f\u00fcr ihre Community wieder er\u00f6ffnen. Doch im Jahr 2017 wurde das Geb\u00e4ude abgerissen und machte Platz f\u00fcr hochpreisige Eigentumswohnungen.<\/p>\n<p><strong>Wer spielte im Roxy?<\/strong> The Beastie Boys, Yello, Dead or Alive, Cher, Beyonc\u00e9, Mariah Carey, Bette Midler, Whitney Houston, Liza Minnelli, Chaka Khan, Donna Summer, Cyndi Lauper.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>5. The Hurrah <\/strong><strong>\u2013 <\/strong><strong>Lincoln Square, Manhattan (1976 &#8211; 1981)<\/strong><\/h2>\n<p>Dieser kurzlebige Veranstaltungsort war der erste Danceclub, in dem Punk, New Wave und Industrial Music gespielt wurden. Sie hatte auch den Spitznamen \u201ethe rock disco\u201c und leistete Pionierarbeit bei der Verwendung von Musikvideos in Nachtclubs, gerade bevor MTV eine gro\u00dfe Sache wurde. Tats\u00e4chlich wurde David Bowies Video f\u00fcr <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=F-z6u5hFgPk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Fashion<\/a> im Hurrah gedreht.<\/p>\n<p>Abgesehen davon, dass es eine wichtige Venue bei der Gestaltung von Musikvideos war, war es auch ber\u00fchmt f\u00fcr einen Vorfall w\u00e4hrend eines Gigs von Skafish im Jahr 1978. Sid Vicious geriet in einen Kampf mit Todd Smith (dem Bruder von Patti Smith), was zu einer zweimonatigen Inhaftierung von Vicious auf Rikers Island f\u00fchrte.<\/p>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iRGF2aWQgQm93aWUgLSBGYXNoaW9uIChPZmZpY2lhbCBWaWRlbykiIHdpZHRoPSI1MDAiIGhlaWdodD0iMzc1IiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkL0YtejZ1NWhGZ1BrP2ZlYXR1cmU9b2VtYmVkIiBmcmFtZWJvcmRlcj0iMCIgYWxsb3c9ImFjY2VsZXJvbWV0ZXI7IGF1dG9wbGF5OyBjbGlwYm9hcmQtd3JpdGU7IGVuY3J5cHRlZC1tZWRpYTsgZ3lyb3Njb3BlOyBwaWN0dXJlLWluLXBpY3R1cmU7IHdlYi1zaGFyZSIgcmVmZXJyZXJwb2xpY3k9InN0cmljdC1vcmlnaW4td2hlbi1jcm9zcy1vcmlnaW4iIGFsbG93ZnVsbHNjcmVlbj48L2lmcmFtZT4=\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/borlabs-cookie\/2\/brlbs-cb-youtube-main.png')\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\">\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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London Astoria (1976 &#8211; 2009)<\/strong><\/h2>\n<div>\n<dl id=\"attachment_522828\">\n<dt>\n<p><figure style=\"width: 376px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/519px-LondonAstoria.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"The original uploader was Secretlondon at English Wikipedia., CC BY-SA 1.0 &lt;https:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-sa\/1.0&gt;, via Wikimedia Commons\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/519px-LondonAstoria.jpg\" alt=\"London Astoria Iconic venues shut down\" width=\"376\" height=\"348\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-caption-text\">London Astoria, Foto: Secret London<\/figcaption><\/figure><\/dt>\n<dd><\/dd>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Das <strong>London Astoria<\/strong>, gelegen in der 157 Charing Cross Road, diente als Ort f\u00fcr Konzerte von 1976 bis 2009.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich war es ein Lagerhaus aus den 1920ern und wurde sp\u00e4ter ein Kino und Ballsaal. In den 1970ern wurde es in ein Theater umgewandelt. Mitte der 1980er hatte sich das Astoria in einen Nachtclub und Veranstaltungsort f\u00fcr Livemusik gewandelt, in dem bekannte Musik-Acts zu Gast waren. In der Umgebung gab es zahlreiche Clubs und kleinere Musik-Venues.<\/p>\n<p><strong>Im Jahr 2009 wurde das Astoria geschlossen und<\/strong> f\u00fcr das Crossrail-Eisenbahnprojekt <strong>abgerissen<\/strong>. Trotz seiner Schlie\u00dfung bleibt es ein legend\u00e4rer Ort, in dem die Karrieren vieler Britischer Rockbands begannen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2012, erhielt Nimax Theaters die Genehmigung, ein neues Arena-Theater angrenzend an das Astoria-Gel\u00e4nde zu bauen. Die Arbeiten wurden durch das Crossrail-Projekt verz\u00f6gert. Der Veranstaltungsort sollte im November 2012 \u00f6ffnen, was sich durch die Corona-Pandemie aber verz\u00f6gerte.<\/p>\n<p>Das <strong>neue Theater @sohoplace er\u00f6ffnete im Oktober 2022<\/strong>. Es ist das erste neu erbaute West-End-Theater seit 50 Jahren und hat 602 Sitzpl\u00e4tze.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>7. Underground \u2013 K\u00f6ln (1988 \u2013 2017)<\/strong><\/h2>\n<div>\n<dl id=\"attachment_529884\">\n<dt>\n<p><figure id=\"attachment_530311\" aria-describedby=\"caption-attachment-530311\" style=\"width: 605px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-530311 \" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/327556589_1846918992350891_1134951893286697463_n.jpg\" alt=\"Underground K\u00f6ln\" width=\"605\" height=\"355\" srcset=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2024\/08\/327556589_1846918992350891_1134951893286697463_n.jpg 960w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2024\/08\/327556589_1846918992350891_1134951893286697463_n-300x176.jpg 300w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2024\/08\/327556589_1846918992350891_1134951893286697463_n-768x450.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 605px) 100vw, 605px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-530311\" class=\"wp-caption-text\">Underground K\u00f6ln. Foto: Underground K\u00f6ln, offizielle Facebookseite<\/figcaption><\/figure><\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<p>Von der Hauptstadt geht\u2019s in den Westen der Republik, nach K\u00f6ln. Dort stand im Stadtteil Ehrenfeld von <strong>1988 bis 2017 das Underground<\/strong>, ein Club mit kleinem Konzertsaal, in dem haupts\u00e4chlich <strong>Heavy Metal, Rock und Punk<\/strong> gespielt wurde.<\/p>\n<p>Aber auch viele deutsche Bands wie <strong>Cro<\/strong> oder <strong>Silbermond<\/strong> spielten hier, bevor es dann in die Stadien und Arenen ging. Das Underground mit seiner Graffiti-verzierten Fassade war mit Pl\u00e4tzen f\u00fcr<strong> 800 Besucher<\/strong>, von denen gerade Mal 400 in den Saal passten \u2013 ein eher kleiner Veranstaltungsort, daf\u00fcr aber ein legend\u00e4rer.<\/p>\n<p>\u00dcberregional bekannt wurde es durch den <strong>WDR<\/strong>, der hier so einige Rockpalast-Konzerte aufzeichnete. Am <strong>15. September 2017 schloss das Underground<\/strong> nach einem letzten Konzert f\u00fcr immer seine T\u00fcren. Das Geb\u00e4ude wurde abgerissen, auf dem Gel\u00e4nde steht nun eine Schule.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>8. Fac 51 Ha\u00e7ienda \u2013 Manchester (1982 &#8211; 1997)<\/strong><\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/AdobeStock_362585665-scaled.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-530086 \" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/AdobeStock_362585665-scaled.jpeg\" alt=\"Manchester\" width=\"535\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2024\/08\/AdobeStock_362585665-scaled.jpeg 2560w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2024\/08\/AdobeStock_362585665-300x169.jpeg 300w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2024\/08\/AdobeStock_362585665-1024x575.jpeg 1024w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2024\/08\/AdobeStock_362585665-768x432.jpeg 768w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2024\/08\/AdobeStock_362585665-1536x863.jpeg 1536w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2024\/08\/AdobeStock_362585665-2048x1151.jpeg 2048w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2024\/08\/AdobeStock_362585665-268x150.jpeg 268w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2024\/08\/AdobeStock_362585665-215x121.jpeg 215w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2024\/08\/AdobeStock_362585665-565x317.jpeg 565w\" sizes=\"(max-width: 535px) 100vw, 535px\" \/><\/a><\/p>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das <strong>Fac 51 Ha\u00e7ienda<\/strong>, kurz Ha\u00e7ienda, er\u00f6ffnete 1982 in der 11-13 Whitworth Street West in <strong>Manchester<\/strong> und wurde gegr\u00fcndet von Factory Records, New Order und Tony Wilson. Es wurde schnell tonangebend in der Musikszene von Manchester und beeinflusste die House Music und die Manchester-Bewegung.<\/p>\n<p>Im Club waren legend\u00e4re K\u00fcnstler zu Gast wie <strong>Madonna, The Smiths, Happy Mondays und The Stone Roses<\/strong>. Trotz seines Ruhms plagten finanzielle Probleme und drogenbedingte Gewalt diesen Veranstaltungsort. The Ha\u00e7ienda schloss im Jahr 1997 und wurde 2002 abgerissen.<\/p>\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde stehen nun Apartments (Ha\u00e7ienda Apartments), aber das Verm\u00e4chtnis des Clubs beeinflusst nach wie vor die Musikkultur Manchesters.<\/p>\n<div>\n<dl id=\"\">\n<dt>\n<div class=\"mceTemp\"><\/div>\n<\/dt>\n<\/dl>\n<\/div>\n<hr \/>\n<h2 style=\"text-align: center;\"><strong>Feedback: 8 ber\u00fchmte Musik-Veranstaltungsorte und Konzerthallen, die f\u00fcr immer geschlossen sind<\/strong><\/h2>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Was denkst du, wie die Zukunft f\u00fcr Veranstaltungsorte und Konzerthallen aussehen wird? Glaubst du, dass noch weitere geschlossen werden? Lass es uns in den Kommentaren wissen. <\/strong><strong>\ud83d\udc47<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hast du dich jemals gefragt, was mit ber\u00fchmten Konzerthallen der Vergangenheit passiert ist? Hier ist eine Liste von 8 ikonischen Veranstaltungsorten, die mittlerweile geschlossen sind!<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":530425,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"tblog_post_audio_url":"","footnotes":""},"categories":[10686],"tags":[14953,13863],"class_list":["post-530102","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-inspire","tag-konzerte","tag-musikgeschichte"],"category_colors":{"color_key":"inspire","css_classes":{"text":"cat-inspire","text_light":"cat-inspire-light","bg":"cat-bg-inspire","bg_light":"cat-bg-inspire-light","border":"cat-border-inspire","text_on_bg":"cat-text-on-inspire"}},"reading_time":{"minutes":7,"formatted":"7 Min."},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/530102","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=530102"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/530102\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/530425"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=530102"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=530102"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=530102"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}