{"id":47225,"date":"2017-09-07T20:10:00","date_gmt":"2017-09-07T18:10:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/?p=47225"},"modified":"2017-09-08T11:10:12","modified_gmt":"2017-09-08T09:10:12","slug":"9-gruende-warum-fuer-musik-bezahlt-werden-sollte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/inspire\/9-gruende-warum-fuer-musik-bezahlt-werden-sollte\/","title":{"rendered":"9 Gr\u00fcnde, warum f\u00fcr Musik bezahlt werden sollte"},"content":{"rendered":"<p>Bevor es <strong>Spotify<\/strong> gab, zahlten die Leute so gut wie nie f\u00fcr <strong>Musik<\/strong> aus dem <strong>Internet<\/strong>. Illegale Downloads und Streaming waren immer und wird wohl auch immer ein Teil des Netzes sein. Musiker k\u00f6nnen da auch nicht viel dran \u00e4ndern. Wird eine Seite mit illegalem Content geschlossen, macht sie ein paar Tage sp\u00e4ter auf einem neuen Server wieder auf.<\/p>\n<p>Es klingt eigentlich unglaublich, aber wenn <strong>Musiker<\/strong> nach einer <strong>Bezahlung<\/strong> f\u00fcr ihre Musik fragen, bekommen sie immer \u00f6fter zu h\u00f6ren: \u201eVerschenk sie doch! Das machen alle und du bist ja nicht mal ber\u00fchmt. Au\u00dferdem habe ich kein Geld f\u00fcr Dinge, die ich nicht anfassen kann. Und was ist, wenn ich sie kaufe und nicht mag?\u201c Und so geht es immer weiter mit den <em>angeblichen<\/em> <strong>Argumenten<\/strong>.<\/p>\n<p>Du kennst solche <strong>Diskussionen<\/strong> bestimmt und hast sie mindestens einmal auch schon selbst gef\u00fchrt. Als <strong>Hobbymusiker<\/strong>, der lange f\u00fcr seine <strong>Instrumente<\/strong> spart und sich kaum einmal eine <strong>Aufnahme<\/strong> im Profi-Studio leisten kann, ger\u00e4t dein Blut bestimmt auch in Wallung bei <strong>Spr\u00fcchen<\/strong> wie: \u201eMusik zu machen ist doch sowieso nicht so schwer, also warum sollten wir f\u00fcrs <strong>Zuh\u00f6ren bezahlen<\/strong>?\u201c.<\/p>\n<p>Um dich ein bisschen zu beruhigen, liefern wir dir hier <strong>9 gute Argumente<\/strong> f\u00fcr deine n\u00e4chste <strong>Diskussion<\/strong> &#8230;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">1. Musik ist g\u00fcnstig<\/h3>\n<p>Du zahlst \u00fcber 5 Euro f\u00fcr ein paar \u201eJuwelen\u201c in Clash Royale und hunderte von Euros f\u00fcr ein Smartphone und erz\u00e4hlst mir, dass du keine 99 Cent f\u00fcr einen Song hast? App-Entwickler verdienen Millionen mit simplen, angeblich kostenlosen Spielen, w\u00e4hrend der Musikmarkt komplett am Boden liegt \u2013 Zufall? Ich denke nicht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-46631 size-full\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/giphy-11.gif\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"274\" \/><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">2. Musik komponieren ist ein Beruf<\/h3>\n<p>Musik erscheint dir nicht \u00fcber Nacht unterm Kopfkissen im Austausch f\u00fcr einen Milchzahn. Die Musikfee gibt\u2019s ebenso wenig wie die Zahnfee. Ein Album (oder auch nur einen einzigen Song) aufzunehmen und zu produzieren, ist richtig VIEL Arbeit. Eine Menge Menschen sind dabei involviert. Die verdienen es, bezahlt zu werden. Und sie verwenden schlussendlich Equipment, sei es Hard- oder Software, das eine Stange Geld kostet. Und am Ende des Tages regst du dich \u00fcber den Preis eines Coffee-To-Go auf.<\/p>\n<p><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/giphy-8.gif\" data-rel=\"lightbox-gallery-jzX4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-46625 size-full\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/giphy-8.gif\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"368\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">3. Musik h\u00e4lt ein Leben lang<\/h3>\n<p>Mal essen gehen oder ein Urlaub mit deinen Liebsten sind schon eine tolle Sache. Viele Erlebnisse bleiben einem im Ged\u00e4chtnis \u2013 und sp\u00e4ter mal sind das die \u201eguten alten Tage\u201c, an die wir uns so gerne zur\u00fcckerinnern. Aber mal ehrlich: Wenn ein Urlaub vorbei ist, dann ist er vorbei. Aber ein Song, der nur einen Bruchteil davon kostet, bleibt bei dir (oder zumindest in deiner Cloud) und du kannst ihn wieder und wieder anh\u00f6ren. Du h\u00f6rst immer neue Details und ein Lieblingssong wird auch niemals alt. Musik nimmt dich mit an Momente in deinem Leben, die du damit verbindest.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">4. Ein Like l\u00e4sst sich nicht in etwas Essbares verwandeln<\/h3>\n<p style=\"text-align: left;\">M\u00fcssen wir das wir das wirklich erkl\u00e4ren? Konstruktives Feedback und ein Like auf der Facebook-Seite deines Lieblingsmusikers wird ihn freuen. Aber mit Likes und netten Worten kann er immer nicht seine Miete bezahlen. Unterst\u00fctze den Musiker, um ihm die M\u00f6glichkeit zu geben, noch mehr tolle Musik zu kreieren.<\/p>\n<p><a title=\"\" href=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/giphy-9.gif\" data-rel=\"lightbox-gallery-jzX4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-46629 size-full\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/giphy-9.gif\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"356\" \/><\/a><\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">5. Musik verbindet Menschen<\/h3>\n<p>Wie w\u00e4re wohl ein Leben ohne Musik? Wahrscheinlich ziemlich traurig. Denk mal an all die Momente, als du dich mit Freunden getroffen hast und da irgendwie auch Musik war. \u00dcberall wird Musik gemacht. Sei es die Stra\u00dfenmusiker in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone, Bands auf Konzerten, Festivals oder die Fanges\u00e4nge im Fu\u00dfballstadion. Nichts auf der Welt verbindet die Menschen mehr als Musik und ich bin mir zu 101 % sicher, dass die Welt ohne Musik nicht existieren k\u00f6nnte.<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: center;\">6. Deine Internetverbindung ist keine Musik-Flatrate<\/h3>\n<p>Viele legale Streaming-Anbieter wie Spotify, Apple Music, Deezer und Co. bieten ihren Usern Premium-Pakete und bezahlen die K\u00fcnstler. Klar, wir wissen alle, dass die ausgesch\u00fctteten Tantiemen schon fast kriminell niedrig sind, aber das ist immer noch besser als \u00fcberhaupt nichts daf\u00fcr zu bekommen, weil irgendjemand ein Album zum kostenlosen Download anbietet. Nur weil man so was leicht im Netz findet, hei\u00dft das nicht, dass es auch moralisch in Ordnung ist, nichts daf\u00fcr zu bezahlen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-46633 size-full\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/giphy-13.gif\" alt=\"\" width=\"352\" height=\"264\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">7. Musiker geben irre viel Geld aus<\/h3>\n<p>Und zwar nicht f\u00fcr Alkohol und dicke Autos! Ein Musiker bezahlt f\u00fcr sein Instrument, seinen Unterricht (\u2013 ja, tats\u00e4chlich, Musiker \u00fcben), die Miete f\u00fcr den Proberaum, Studiomiete, Live-Equipment, Verst\u00e4rker &#8230; die Liste geht unendlich weiter. Und glaub mir: 99 Cent f\u00fcr einen Song ist nichts im Vergleich zu dem, was auch ein durchschnittlicher Musiker ausgibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">8. Die GEMA ist b\u00f6se, die macht Musik nur teuer<\/h3>\n<p>Ein typisches Argument von Leuten, die irgendwo was Falsches aufgeschnappt haben. Klar, das Abrechnungssystem der GEMA ist auch f\u00fcr die meisten Musiker nicht perfekt. Aber sie sorgt daf\u00fcr, dass die Leute, die sich die Musik ausdenken, auch daf\u00fcr bezahlt werden. Es gibt viele Leute, die k\u00f6nnen tolle Songs schreiben und interessante Lyrics texten. Und die m\u00fcssen auch bezahlt werden, denn auch denen fliegt ein Song nicht einfach so zu. Genau daf\u00fcr sorgt die GEMA. Und ohne Songs stehen die Musiker auf der B\u00fchne rum und wissen nicht, was sie machen sollen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">9. Eigentlich verschenken Musiker ihre Musik doch<\/h3>\n<p>Wer die niedrigen Aussch\u00fcttungen, die wir in Punkt sechs angesprochen haben, nicht glauben will, sollte sich mal eine GEMA-Detailaufstellung zeigen lassen. Vielleicht wachst du dann auf, wenn du siehst, dass man nur ein paar Cent bekommt, obwohl ein Song 1.000 Mal oder mehr auf Spotify gestreamt wurde. Da wird tats\u00e4chlich mit 0,0-irgendwas Cent abgerechnet! Selbst ein Discounter-Br\u00f6tchen kostet mehr. Musik ist so g\u00fcnstig wie noch nie zuvor zu haben!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Was ist eure Meinung zu diesem Thema? Wir freuen uns auf eure Kommentare!<\/strong>\u00a0\u270d<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt auf dem t.blog! 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