{"id":432738,"date":"2020-05-27T10:00:31","date_gmt":"2020-05-27T08:00:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/?p=432738"},"modified":"2020-05-28T08:22:16","modified_gmt":"2020-05-28T06:22:16","slug":"10-albumcover-und-ihre-bedeutung-das-kreative-zusammenspiel-von-grafikdesign-und-musik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/inspire\/10-albumcover-und-ihre-bedeutung-das-kreative-zusammenspiel-von-grafikdesign-und-musik\/","title":{"rendered":"10 Albumcover und ihre Bedeutung \u2013 das kreative Zusammenspiel von Grafikdesign und Musik"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Nicht zu untersch\u00e4tzen ist der visuelle Eindruck der Cover, mit denen sich die Songs unserer Heros zus\u00e4tzlich an unser Ged\u00e4chtnis heften. F\u00fcr solche besonderen Eyecatcher setzen Grafik-Designer, Cover-Art-Werbeagenturen und auch die Musiker selbst ihre gesamte Kreativit\u00e4t ein. Leicht nachvollziehbar, immerhin geht es um verkaufsf\u00f6rdernde Kunst in Form eines musikalischen Quadrats. Hier kommen 10 Beispiele mittlerweile legend\u00e4rer Albumcover! <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>?\u23fa??<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>1. The Beatles \u2013 St. Pepper\u2019s Lonely Heart Club Band (1967)<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-432765 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/beatles.jpg\" alt=\"\" width=\"206\" height=\"198\" \/><\/p>\n<p>Die Beatles waren nicht nur musikalisch, sondern auch in der Covergestaltung wegweisend. Anfangs noch brav die potenziellen K\u00e4ufer vom Plattencover anschauend, war ihnen das bald nicht mehr genug. F\u00fcr <strong><em>St. Peppers<\/em><\/strong> entstand ein Bild mit insgesamt 70 Pers\u00f6nlichkeiten. Zum Einsatz kamen daf\u00fcr deren Doppelg\u00e4nger aus dem Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud.\u00a0 Auf der fotorealistischen Design-Collage sollten sie eine Gemeinschaft \u201eneuer freier Menschen\u201c symbolisieren. Davor in einem Blumenfeld und umgeben von unterschiedlichsten Utensilien platziert: der aus Hyazinthen zusammengesetzte Schriftzug der Beatles. Eine Botschaft von Vielfalt, irdischer Gegens\u00e4tze und Gemeinsamkeit.<\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>2. The Velvet Underground &#8211; The Velvet Underground &amp; Nico (1967)<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-432752 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Velvet_Underground_and_Nico.jpg\" alt=\"\" width=\"258\" height=\"258\" srcset=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Velvet_Underground_and_Nico.jpg 300w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/05\/Velvet_Underground_and_Nico-150x150.jpg 150w\" sizes=\"(max-width: 258px) 100vw, 258px\" \/><\/p>\n<p>Ebenfalls Design-Geschichte geschrieben hat der f\u00fcr seine exzentrischen Pr\u00e4sentationen bekannte Andy Warhol mit <em><strong>The Velvet Underground &amp; Nico<\/strong><\/em>. Das Album aus der fr\u00fchen Zeit von Lou Reed und seinen Bandkollegen bei Velvet Underground wurde nahezu komplett von Warhol produziert, gestaltet und vermarktet. Es sollte zu einem der wegbereitenden Meilensteine der Underground- und sp\u00e4teren Independent- und Punk-Musik schlechthin werden. Wegen des markanten Motivs wird das Album auch gerne als Bananen-Album bezeichnet, was keinesfalls abf\u00e4llig gemeint ist. Auf den ersten Exemplaren lie\u00df die Pop-Art-Banane sich sogar sch\u00e4len. Bei der Designfrucht handelte es sich um ein Abziehbild, unter dem sich das Bild einer rosafarbenen Banane befand. Es ging um die Schattenseiten der modernen Konsumgesellschaft.<\/p>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iVW5ib3hpbmc6IFRoZSBWZWx2ZXQgVW5kZXJncm91bmQgYW5kIE5pY28gNTB0aCBBbm5pdmVyc2FyeSBWaW55bCAoODIzIDI5MC0xKSIgd2lkdGg9IjUwMCIgaGVpZ2h0PSIyODEiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvdlRPS24weEo4ZFE\/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZTsgd2ViLXNoYXJlIiByZWZlcnJlcnBvbGljeT0ic3RyaWN0LW9yaWdpbi13aGVuLWNyb3NzLW9yaWdpbiIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/borlabs-cookie\/2\/brlbs-cb-youtube-main.png')\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\">\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. 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Deep Purple &#8211; Deep Purple in Rock (1970)<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-432753 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Deep_Purple_in_Rock.jpg\" alt=\"\" width=\"260\" height=\"277\" \/><\/p>\n<p>Keinesfalls fehlen darf in dieser Auflistung das Cover von Deep Purple in Rock. Bekannt ist das vierte Studioalbum der britischen Rockpioniere auch als <em><strong>In Rock<\/strong><\/em>. Das Albumcover zeigt die Portraits der Bandmitglieder als gigantische Steinskulpturen. Angelehnt ist die Darstellung an das Mount National Memorial, ein 1941 fertiggestelltes Denkmal aus monumentalen Portr\u00e4tk\u00f6pfen der vier zur damaligen Zeit symboltr\u00e4chtigsten amerikanischen Pr\u00e4sidenten. F\u00fcr das Album Deep Purple in Rock haben die Rocklegenden einfach die K\u00f6pfe ausgetauscht. 1970 lie\u00df Deep Purple in Rock die Sixties zunehmend verstummen und definierte den Hard Rock. In diesem Jahr blickt das Album auf eine bereits 50-j\u00e4hrige Geschichte zur\u00fcck.<\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>4. Simon &amp; Garfunkel \u2013 Bridge over Troubled Water (1970)<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-432754 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Simon_and_Garfunkel_Bridge_over_Troubled_Water_1970.png\" alt=\"\" width=\"264\" height=\"258\" \/><\/p>\n<p>Auch ein lustiges Bonmot darf in der Aufz\u00e4hlung der bekannten Alben-Cover nicht fehlen. <em><strong>Bridge over Troubled Water<\/strong><\/em> des Softrock- und Folk-Duos Simon &amp; Garfunkel steht in Millionen Haushalten. Der Song ist mehrfach Grammy-ausgezeichnet und in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Das Cover selbst zeigt Paul Simon und Art Garfunkel, die recht brav beieinander stehen. Aus Designersicht eigentlich eher das Gegenteil von \u201eau\u00dfergew\u00f6hnlich\u201c. Eingearbeitet ist allerdings eine optische T\u00e4uschung, und kein Mensch wei\u00df, ob das versehentlich oder absichtlich geschehen ist: Verdeckt man das Gesicht von Paul Simon, wird sein Haar pl\u00f6tzlich zum wallenden Kinnbart von Art Garfunkel. Schon mal versucht, das auf diese Weise zu betrachten?<\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>5. Rolling Stones \u2013 Sticky Fingers (1971)<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-432755 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/RSSF71.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"229\" \/><\/p>\n<p>Wenige Jahre sp\u00e4ter sorgte wiederum eine Designidee von Andy Warhol f\u00fcr Popularit\u00e4t. Von der Pop-Art-Legende stammt die Idee mit dem Rei\u00dfverschluss auf dem Cover von <em><strong>Sticky Fingers<\/strong><\/em>. Das Hauptmotiv zeigt von vorne und hinten den Unterk\u00f6rper des Schauspielers Joe Dallesandro in knallenger Jeans, wobei sich dessen Geschlechtsteil abzeichnet. Bei der Erstausgabe war ein funktionsf\u00e4higer Rei\u00dfverschluss eingearbeitet, hinter dem sich das Bild einer wei\u00dfen Unterhose befand. Und exakt darin war dann die Musik. Erstmals taucht auf diesem Album auch das Stones-Logo mit Lippen und Zunge aus der Feder des Grafikdesigners John Pasche auf. Widerspiegeln sollte das Logo die antiautorit\u00e4re Haltung der Stones mit durchaus gewollter sexueller Provokation.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-432756 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Rolling-Stones-tongue-logo.png\" alt=\"\" width=\"171\" height=\"228\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>6. Pink Floyd \u2013 The Dark Side of the Moon (1973)<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-432759 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Dark_Side_of_the_Moon.png\" alt=\"\" width=\"247\" height=\"272\" \/><\/p>\n<p>Zu Beginn der 70er-Jahre waren die Bandmitglieder von Pink Floyd davon genervt, mit ihrer Musik nahezu ausschlie\u00dflich atmosph\u00e4rische Background-Stimmung f\u00fcr Zugedr\u00f6hnte zu liefern. Sie befanden sich in einer festgefahrenen Image-Sackgasse. Gr\u00fcndungsmitglied Syd Barrett musste die Band bereits 1968 wegen des geistigen Verfalls aufgrund seines exzessiven Drogenkonsums verlassen. Roger Waters &amp; Co. wollten sich mit anderen weltwichtigen Themen positionieren. Und die spiegelten sich auch auf dem Cover: Grafikdesigner Storm Thorgerson platzierte ein dreieckiges Prisma vor schwarzem Hintergrund. Darauf trifft ein zun\u00e4chst wei\u00dfer Lichtstrahl, woraufhin das Licht sich in den Spektralfarben des Regenbogens zerstreut. Die zum Regenbogen aufgef\u00e4cherten Spektralfarben setzen sich im aufgeklappten Teil des Covers fort und illustrieren dadurch den Herzschlag, der sowohl am Anfang als auch Ende des Albums zu h\u00f6ren ist.<\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>7. The Police \u2013 Can\u2019t Stand Losing You (1978)<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-432760 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/police-Cantstand.jpg\" alt=\"\" width=\"247\" height=\"278\" \/><\/p>\n<p>Ebenso brisant wie provokant legten <strong><em>The Police<\/em><\/strong> um Bandleader Sting den Finger in eine tabuisierte Wunde. <em><strong>Can\u2019t Stand Losing You<\/strong><\/em> handelt von Selbstmord. Und das Cover des aus dem Deb\u00fctalbum ausgekoppelten Songs zeigte plakativ den aufgeh\u00e4ngten Drummer Stewart Copeland, der gerade noch mit den Fu\u00dfspitzen einen schmelzenden Eisblock ber\u00fchrt, dem zur Seite ein Heizl\u00fcfter gestellt ist. Wegen dieses Covers wurde die Single von der BBC nicht gespielt; sp\u00e4ter allerdings auch mit alternativem Cover ver\u00f6ffentlicht. Auf der BBC-Blacklist zu erscheinen, sorgte f\u00fcr verkaufstr\u00e4chtige Publicity. Zugleich geschafft hatte die Band, dass ein oftmals unter den Teppich gekehrtes Tabu-Thema deutlicher in die \u00f6ffentliche Diskussion ger\u00fcckt wurde.<\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>8. Supertramp \u2013 Breakfast in America (1978)<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-432761 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Supertramp_-_Breakfast_in_America.jpg\" alt=\"\" width=\"234\" height=\"259\" \/><\/p>\n<p>Zu den ber\u00fchmtesten Covers der Musikgeschichte \u00fcberhaupt z\u00e4hlt das Album <em><strong>Breakfast in America<\/strong><\/em> von Supertramp. 1979 befindet die britische Band sich auf dem Zenit ihres Erfolgs und lebt bereits seit einigen Jahren in den USA. Obschon der Bezug auf den teils kuriosen American Way of Life von den Bandmitgliedern immer wieder dementiert wurde, kommt man nicht ganz am Verdacht gewollter Ironie vorbei: Das Cover zeigt den Blick durch ein Flugzeugfenster auf Manhattan. Im Vordergrund eine hysterisch fr\u00f6hliche, dralle Kellnerin mit einem Glas Orangensaft in der rechten Hand und einer Speisekarte &#8211; die Freiheitsstatue einmal anders in Szene gesetzt. Eine kritische Anspielung auf den amerikanischen Lifestyle? Bis heute l\u00e4sst sich das nur vermuten, wenngleich mit einem leichten L\u00e4cheln.<\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>9. Nirvana \u2013 Nevermind (1991)<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-432762 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/NirvanaNevermindalbumcover.jpg\" alt=\"\" width=\"261\" height=\"276\" \/><\/p>\n<p>Ein vier Monate alter S\u00e4ugling taucht auf eine Dollar-Note zu und ist dabei vollkommen nackt. Bereits der Entwurf des Nirvana-Covers von Nevermind sorgte f\u00fcr heftige Diskussionen. Immerhin war der Penis des Babys deutlich zu sehen. Die Plattenfirma bef\u00fcrchtete einen verkaufssch\u00e4digenden Shitstorm und wollte Unmut in der \u00d6ffentlichkeit vermeiden. Curt Cobain war zu einem wertebewussten Kompromiss bereit. Sein Vorschlag: Auf dem Cover h\u00e4tte ein verdeckender Aufkleber angebracht werden sollen, der diejenigen als p\u00e4dophil benennen sollte, die an der nat\u00fcrlichen nackten Wahrheit eines Babys Ansto\u00df nehmen. Letztlich wurde das Cover ohne Aufkleber ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<hr \/>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><strong>10. David Bowie <\/strong><strong>\u2013 <\/strong><strong>The Next Day (2013)<\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-432763 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/David_Bowie_-_The_Next_Day.png\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"273\" \/><\/p>\n<p>Seiner Zeit stets voraus war David Bowie, ein Mann mit vielen Gesichtern, der die Musikszene mit Kreativit\u00e4t in Musik, Design und Fotografie revolutioniert hat. Er selbst hat sich immer wieder als wandelbare Kunstfigur dargestellt, was sich auch auf unz\u00e4hligen Albumcovern wiederfindet.<\/p>\n<p>Die Besonderheit dieses Albums laut Cover-Designer Jonathan Barnbrook: Verwendet und verfremdet werden sollte ein bereits bekanntes Cover, das durch die Zeitreise wirklich ersch\u00fcttert. Vorlage f\u00fcr das Cover von <em><strong>The Next Day<\/strong><\/em>, war das Mega-Album <em><strong>Hereos<\/strong><\/em> von Bowie, das vermutlich am meisten verehrte Cover des cham\u00e4leonartigen K\u00fcnstlers. Die Verfremdung zeichnet den Wandel zwischen dem Berlin des Mauerzeit und dem heutigen Berlin.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Bestimmt habt auch ihr eure Lieblings-Cover, die entweder Musik- und Mediengeschichte geschrieben oder f\u00fcr euch eine spezielle Bedeutung haben. Ganz am Rande erw\u00e4hnt, die meisten publikumswirksamen Cover waren ziemlich provokant. Wir freuen uns auf eure Kommentare. \u270d<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viel Spa\u00df mit unseren Beispielen!<\/p>\n","protected":false},"author":16,"featured_media":432740,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"tblog_post_audio_url":"","footnotes":""},"categories":[10686],"tags":[13861,13865,11618,13863,13867,13869],"class_list":["post-432738","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-inspire","tag-albumcover","tag-andy-warhol","tag-design-de","tag-musikgeschichte","tag-nirvana","tag-rolling-stones"],"category_colors":{"color_key":"inspire","css_classes":{"text":"cat-inspire","text_light":"cat-inspire-light","bg":"cat-bg-inspire","bg_light":"cat-bg-inspire-light","border":"cat-border-inspire","text_on_bg":"cat-text-on-inspire"}},"reading_time":{"minutes":6,"formatted":"6 Min."},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/432738","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/16"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=432738"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/432738\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/432740"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=432738"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=432738"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=432738"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}