{"id":431741,"date":"2020-04-28T12:07:50","date_gmt":"2020-04-28T10:07:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/?p=431741"},"modified":"2020-05-11T18:18:56","modified_gmt":"2020-05-11T16:18:56","slug":"die-geschichte-des-synthesizers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/gear\/die-geschichte-des-synthesizers\/","title":{"rendered":"Die Geschichte des Synthesizers"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong>Die Geschichte des Synthesizers auf ein paar Abs\u00e4tze zu reduzieren, ist ein ziemlich komplexes Unterfangen: Wie bei einem Puzzle ist diese Story von zahlreichen Erfindungen gepr\u00e4gt, die von brillanten K\u00f6pfen in den letzten beiden Jahrhunderten gemacht wurden. ???<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"p3\" style=\"text-align: center;\"><span class=\"s1\">Die Anf\u00e4nge<\/span><\/h2>\n<p>Wer hatte die Idee zu diesem <strong>Musikinstrument<\/strong>? Um diese Frage zu beantworten, k\u00f6nnten wir unseren Blick auf die ersten Experimente richten, die Elektrizit\u00e4t und Klang miteinander verbanden wie die, die <strong>Alfred Graham<\/strong> im Jahr <strong>1895<\/strong> machte, die zur Entstehung eines wegweisenden spannungsgesteuerten Ger\u00e4ts f\u00fchrten: den <strong>Electrical Musical Tones<\/strong>.<\/p>\n<p>Todesf\u00e4lle und \u2026 \u201eErleuchtung\u201d hatten auch einen gro\u00dfen Anteil: Als er von <strong>Londons<\/strong> Verwaltung damit beauftragt wurde, das Brumm-Problem der voltaischen Stra\u00dfenlaternen zu l\u00f6sen, bemerkte <strong>William Du Bois Duddell<\/strong>, dass die h\u00f6rbaren Frequenzen, die von den Lampen erzeugt wurden, kontrolliert werden konnten, indem man die Spannung ver\u00e4nderte, die an die Elektroden ging. Das war <strong>1899<\/strong>. Lass das erst mal wirken.<\/p>\n<figure id=\"attachment_416999\" aria-describedby=\"caption-attachment-416999\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Telegraphone-device-1907.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-416999\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/Telegraphone-device-1907-300x245.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"245\" srcset=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/Telegraphone-device-1907-300x245.jpg 300w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/Telegraphone-device-1907-1024x835.jpg 1024w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/Telegraphone-device-1907-768x626.jpg 768w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/Telegraphone-device-1907.jpg 1364w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-416999\" class=\"wp-caption-text\">singing arc<\/figcaption><\/figure>\n<p>So wurde die <strong>Singing Arc<\/strong> (deutsch: singender Lichtbogen) geboren, ein elektrisches Instrument, dessen Konzept nicht sehr weit weg war von dem, was in den <strong>Tastaturen von spannungsgesteuerten Synthesizern<\/strong> benutzt wird, bei denen elektrische Spannung im Verh\u00e4ltnis von 1 Volt pro Oktave angehoben oder abgesenkt wird. Aber um so weit zu kommen, war noch der Extrakt von ein paar Nobelpreisgewinnern n\u00f6tig \u2026<\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.giphy.com\/media\/3o7529nDItGMbTuXZK\/giphy.gif\" \/><\/span><\/p>\n<p><strong>Synthesizer<\/strong> geh\u00f6ren zur Familie der <strong>elektronischen Instrumente<\/strong>; um als solches definiert zu werden, muss ein Musikinstrument <strong>Kl\u00e4nge<\/strong> von einem oder mehreren <strong>elektronischen Generatoren<\/strong> wie R\u00f6hren oder <strong>Oszillatoren<\/strong> <strong>produzieren<\/strong> \u2013 genauer gesagt: Ger\u00e4ten, die in der Lage sind, sinusf\u00f6rmige, rechteckige oder dreieckige Signale an einem Ausgang zu erzeugen, ohne dass irgendein besonderes Signal am Eingang anliegt und dabei nur die Anschlussspannung verwerten \u2013 <strong>ohne die Hilfe irgendeiner Vibration <u>akustischer oder mechanischer Natur<\/u><\/strong>.<\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.giphy.com\/media\/3o6Mb9yp9tmwDvx2sE\/giphy.gif\" \/><\/span><\/p>\n<p>Das <strong><em>Annus mirabilis<\/em><\/strong> des elektronischen Klangs ist <strong>1906<\/strong>, das Jahr, in dem die <strong>Triode<\/strong> entdeckt wurde, die, exakt wegen ihrer Eigenschaften des Oszillierens im Audioband, urspr\u00fcnglich unter dem Namen <strong>Audion<\/strong> oder <strong>Thermionische<\/strong> R\u00f6hre (eine Triode mit Gasf\u00fcllung) bekannt war. Diese Triode, erfunden von <strong>Lee de Forest<\/strong>, war geboren aus einer anderen brillanten Idee, namentlich von der Diode von <strong>John Ambrose Fleming<\/strong>, der sie 1904 hatte patentieren lassen: W\u00e4hrend die Diode die Kontrolle eines Stromflusses erlaubte, konnte die Triode die ankommenden <strong>elektrischen Signale<\/strong> <strong>verst\u00e4rken<\/strong> oder anhaltende Oszillationen generieren.<\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.giphy.com\/media\/3gttGAxMSSofe\/giphy.gif\" \/><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"advads-content-injection-before-2-h2 advads-entity-placement\" style=\"text-align: center;\" id=\"advads-3343605218\"><div class=\"advads-adlabel\">ANZEIGE<\/div><div id=\"advads-755764385\"><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/intl\/index.html?utm_medium=display&#038;utm_source=partnersite&#038;utm_campaign=branding&#038;utm_content=thoshop&#038;utm_term=gemischt\" target=\"_blank\" aria-label=\"2502_Gear_Banner_Gemischt_729x90_DE_v01\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2025\/05\/2502_Gear_Banner_Gemischt_729x90_DE_v01.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2025\/05\/2502_Gear_Banner_Gemischt_729x90_DE_v01.jpg 728w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2025\/05\/2502_Gear_Banner_Gemischt_729x90_DE_v01-300x37.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 728px) 100vw, 728px\" width=\"728\" height=\"90\"   \/><\/a><\/div><\/div><h2 class=\"p3\" style=\"text-align: center;\"><span class=\"s1\">Entwicklung<\/span><\/h2>\n<p>Ein un\u00fcbersichtlicher Pfad musikalischer Erfindungen \u2013 wie zum Beispiel das <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/search_dir.html?ref=intl&amp;shp=eyJjb3VudHJ5IjoiZGUiLCJjdXJyZW5jeSI6IjIiLCJsYW5ndWFnZSI6ImRlIn0%3D&amp;sw=theremin&amp;smcs=5eab23_1136&amp;viewMode=block\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Theremin<\/u><\/strong><\/a>, die <strong>Ondes Martenot<\/strong> und das <strong>Trautonium<\/strong> \u2013 f\u00fchrt uns zum <strong>RCA Mark II Sound Synthesizer<\/strong>, einem Ger\u00e4t, das 1957 von der Columbia University in New York gekauft wurde und das ab <strong>1951<\/strong> von den Entwicklern <strong>Herbert Belar<\/strong> und Harry Olson der Bell Laboratories gebaut wurde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/RCA_Mark_II_Sound_Synthesizer.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-417003 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/RCA_Mark_II_Sound_Synthesizer-300x210.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/RCA_Mark_II_Sound_Synthesizer-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/RCA_Mark_II_Sound_Synthesizer-1024x717.jpg 1024w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/RCA_Mark_II_Sound_Synthesizer-768x538.jpg 768w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/RCA_Mark_II_Sound_Synthesizer.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>RCA Mark IIEs wird angesehen als das erste elektronische <strong>Klangproduktionssystem<\/strong>, an das automatisierte <strong>Oszillatoren<\/strong> und Module angeschlossen waren, und es erm\u00f6glichte, die H\u00f6he, Intensit\u00e4t und Klangfarbe des Sounds mittels eines <strong>Protokolls<\/strong> zu kontrollieren, das vom Komponisten auf perforiertes Papier <strong>gestanzt<\/strong> wurde. Der Sound wurde von zw\u00f6lf Sinus-Oszillatoren generiert und die Schwingungsform konnte durch die Filter moduliert und bearbeitet werden. Der <strong>Mark II<\/strong> war alles andere als eine leicht zu bedienende Maschine und belegte wegen seiner riesigen Ausma\u00dfe einen kompletten Raum: Durch seine monstr\u00f6se Gr\u00f6\u00dfe bekam es auch seinen Spitznamen Victor (nat\u00fcrlich von Frankenstein!).<\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.giphy.com\/media\/l3vRlInF7QViJNOow\/giphy.gif\" width=\"274\" height=\"274\" \/><\/span><\/p>\n<p>Die meisten Textzusammenfassung \u00fcber das Reich der Synthesizer lassen oft einige wichtige Beispiele aus, die der Entwicklung des <strong>Mark II<\/strong> vorangegangen sind. So etwa die <strong>optischen Synthesizer<\/strong>, die in <strong>Russland<\/strong> seit den 1920ern entwickelt wurden \u2013 siehe <strong>Yevgeny Murzins<\/strong> <strong>ANS<\/strong>, der seit 1937 entwickelt wurde \u2013 oder den <strong>Electronic Sackbut<\/strong> (1945 \u2013 1948) des <strong>Kanadiers Hugh Le Caine<\/strong>, der von vielen als der Vorl\u00e4ufer des spannungsgesteuerten Synthesizers angesehen wird.<\/p>\n\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-431741 gallery-columns-2 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"226\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/1200px-ANS_Synthesiser_Glinka_Museum-300x226.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-417001\" srcset=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/1200px-ANS_Synthesiser_Glinka_Museum-300x226.jpg 300w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/1200px-ANS_Synthesiser_Glinka_Museum-1024x770.jpg 1024w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/1200px-ANS_Synthesiser_Glinka_Museum-768x577.jpg 768w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/1200px-ANS_Synthesiser_Glinka_Museum.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-417001'>\n\t\t\t\tANS\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/Electronic_Sackbut-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-417002\" srcset=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/Electronic_Sackbut-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/Electronic_Sackbut-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/Electronic_Sackbut-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/Electronic_Sackbut-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/Electronic_Sackbut-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/Electronic_Sackbut-215x161.jpg 215w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/Electronic_Sackbut-565x424.jpg 565w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-417002'>\n\t\t\t\tElectronic Sackbut\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Der <strong>Transistor<\/strong> war unzweifelhaft eine grundlegende Zutat f\u00fcr die Geburt immer besserer und marktreifer <strong>Synthesizer<\/strong> in gro\u00dfen St\u00fcckzahlen. Als Erbe der Triode wurde er 1947 in den <strong>Bell Laboratories von Walter H. Brattain, John Bardeen<\/strong> und <strong>William Schockley<\/strong> entwickelt, die daf\u00fcr den Physik-Nobelpreis im Jahr 1956 erhielten. Im Jahr 1951 unterst\u00fctzte das neue <strong>elektronische<\/strong> Bauteil die Dynamik der Spannungssteuerung und er\u00f6ffnete den Weg zur <strong>Miniaturisierung<\/strong>.<\/p>\n<p>Mit <strong>Spannungssteuerung<\/strong> erlaubt das Erh\u00f6hen und Absenken der <strong>elektrischen Spannung<\/strong> die Synthese eines Klangs mit seiner <strong>Frequenz<\/strong>, seinem <strong>Timbre<\/strong>, der <strong>Schwingung<\/strong> und <strong>Intensit\u00e4t<\/strong>. Durch Steuerschaltungen, die verschiedene Spannungen erzeugen, werden Klangerzeugung und -ver\u00e4nderung kontrolliert. Die <strong>verschiedenen Klangerzeuger<\/strong> und Kontrollger\u00e4te (<strong>Module<\/strong>) werden miteinander zu Einheiten verbunden und dies wird die ber\u00fchmten <strong>Modular-Synthesizer<\/strong> erschaffen.<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"p3\" style=\"text-align: center;\"><span class=\"s1\">Bob Moog: Synth wird popul\u00e4r<\/span><\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.giphy.com\/media\/fvJSqcYBGMfu0\/giphy.gif\" \/><\/p>\n<p><strong>Robert A. Moog<\/strong> hatte sich die modulare Struktur, die Vorgehensweise bei der Spannungssteuerung und das Interesse an transistorbasierten Ger\u00e4ten von den Instrumenten und Betrachtungen von <strong>Hugh Le Caine<\/strong>, Raymond Scott und Harald Bode geliehen. So kam es, dass er seine <strong>spannungsgesteuerten Musik-Module<\/strong> im Jahr 1964 in New York pr\u00e4sentierte und sich vorstellte <strong><u>Ger\u00e4te zu entwickeln, die in der Lage waren, dem Musiker mehr Freiheit bei der Komposition und Durchf\u00fchrung zu geben<\/u><\/strong>, wobei er dem Aspekt der <strong>Live-Produktion<\/strong> besondere Aufmerksamkeit schenkte.<\/p>\n<p>Es ist oft Thema bei Diskussionen \u00fcber zeitgleiche elektronische Entwicklung, doch die Spannungssteuerung wurde nicht von <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/moog.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Moog<\/u><\/strong><\/a>, der oft der Vater der <strong>Synthesizer<\/strong> genannt wird, erfunden. Er war jedoch dank des unmittelbaren Erfolgs der <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/moog.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Moog<\/u>-Produkte<\/strong><\/a> auf dem Massenmarkt verantwortlich f\u00fcr die <strong>Popularisierung<\/strong> dieses bestehenden Systems. Die Erweiterung der Steuerm\u00f6glichkeiten der Klangerzeugung und die einfache Bedienung machten die <strong>Moog-Modular-Produkte<\/strong> wirklich innovativ.<\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.giphy.com\/media\/6BAZKY41C4sa4\/giphy.gif\" \/><\/span><\/p>\n<p>W\u00e4hrend <strong>Bob Moog<\/strong> sich darauf vorbereitete, eine Revolution in der Welt der <strong>elektronischen Synthese<\/strong> zu starten, indem er eine <strong>Tastatur<\/strong> an seine Module anschloss und versuchte, die drei Hauptprobleme eines Komponisten elektronischer Musik zu l\u00f6sen \u2013\u00a0Gr\u00f6\u00dfe, Stabilit\u00e4t und Kontrolle des Instruments \u2013 entwickelte auf der gegen\u00fcberliegenden K\u00fcste der Vereinigten Staaten eine andere Gruppe von Leuten das Potential der Steuerspannung. Am <strong>San Francisco Tape Music Center<\/strong> erlebten die Komponisten <strong>Ramon Sender<\/strong> und <strong>Morton Subotnick<\/strong> die Limitierungen des damals erh\u00e4ltlichen Equipments. Die beiden wandten sich an <strong>Donald Buchla<\/strong> und das <strong>100 Series Modular Electronic Music System<\/strong>, besser bekannt als die <strong>Buchla Box<\/strong>, wurde aus dem Bed\u00fcrfnis geboren, die kompositorische T\u00e4tigkeit zu rationalisieren.<\/p>\n<p>In <strong>Italien<\/strong> ging die Forschung an Synthesizern weiter und folgte dem Reiz der Spannungssteuerung: <strong>Paolo Ketoff<\/strong>, der bereits 1958 den <strong>Fonosynth<\/strong> konzipiert hatte, schuf den portablen <strong>SynKnet Synthesizer<\/strong> im Jahr 1963.<\/p>\n<p>Kurz vor <strong>Moog<\/strong> und <strong>Buchla<\/strong> forschte Peter <strong>Zinovieff<\/strong> in <strong>England<\/strong> an den M\u00f6glichkeiten der Spannungssteuerung. Ein paar Jahre sp\u00e4ter, im Jahr <strong>1969<\/strong>, erweckte er \u2013 zusammen mit <strong>Tristram Cary<\/strong> und <strong>David Cockerell<\/strong> \u2013 den legend\u00e4ren <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/xils_lab_xils_3.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>EMS VCS 3<\/u><\/strong><\/a> und die nachfolgenden Modelle zum Leben, die von den Protagonisten des Rock und <strong>Psychedelia<\/strong> so geliebt wurden (sagt dir das Intro von <strong><em>On the Run<\/em><\/strong> von <strong>Pink Floyd<\/strong> irgendwas?) Um dieselbe Zeit fing der Jazzkomponist <strong>Sun Ra<\/strong> an, einen weiteren kleinen, portablen Synth zu benutzen, das <strong>Model B<\/strong>, den zweiten Prototyp des <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/search_dir.html?sw=minimoog&amp;smcs=5eab23_1494&amp;viewMode=block\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Minimoogs<\/u><\/strong><\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/1920px-Minimoog.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-417004\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2020\/04\/1920px-Minimoog-300x173.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"173\" srcset=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/1920px-Minimoog-300x173.jpeg 300w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/1920px-Minimoog-1024x591.jpeg 1024w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/1920px-Minimoog-768x443.jpeg 768w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/1920px-Minimoog-1536x886.jpeg 1536w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2020\/04\/1920px-Minimoog.jpeg 1920w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Obwohl beides extrem kompakte Instrumente waren, waren <strong>Minimoog<\/strong> und <strong>VCS 3<\/strong> radikal verschieden. Das fing bereits mit der <strong>Tastatur<\/strong> an, die bei der ersten Version des VCS 3 als Ger\u00e4t f\u00fcr atonale Musik und die Generation der <strong>Sound-Effekte<\/strong> nicht vorhanden war. Weitere Details, die die beiden Maschinen zu Antipoden machen: F\u00fcr die Verdrahtung wurden beim <strong>VCS 3<\/strong> nicht dutzende von <strong>Kabeln<\/strong> auf das <strong>Frontpanel<\/strong> <strong>gest\u00f6pselt<\/strong>, sondern <strong>kleine Stifte<\/strong> in eine Matrix auf der unteren Ebene des Bedienfelds gesteckt. Der Minimoog dagegen war sogar<strong> festverdrahtet<\/strong> und hatte eine <strong>vorgegebene Reihenfolge<\/strong> seiner <strong>einzelnen Baugruppen<\/strong>.<\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.giphy.com\/media\/cLg42aQcRL6Y8\/giphy.gif\" \/><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"p3\" style=\"text-align: center;\"><span class=\"s1\">Japan steigt in den Markt ein<\/span><\/h2>\n<p>Die <strong>Sechziger<\/strong> sahen also neue musikalische Wege, die sich in verschiedenen geografischen Gebieten ausbreiteten, alle vereint in der Nutzung der <strong>Spannungssteuerung<\/strong>, der <strong>kleinen Abmessungen<\/strong> des Instruments und der M\u00f6glichkeit in Echtzeit zu h\u00f6ren, was produziert wurde.<\/p>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt, ist diese faszinierende Geschichte lang und gewunden: Wir haben ein paar Namen erw\u00e4hnt und einige Teile zu unserem Puzzle gef\u00fcgt, aber wir haben auch viele andere wichtige <strong>Innovatoren<\/strong> ausgelassen: Was ist mit einem Marktgiganten wie <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/korg.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Korg<\/u><\/strong><\/a>, der in diesen <strong>elektronischen Dschungel<\/strong> mit der ersten <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/search_dir.html?ref=intl&amp;shp=eyJjb3VudHJ5IjoiZGUiLCJjdXJyZW5jeSI6IjIiLCJsYW5ndWFnZSI6ImRlIn0%3D&amp;sw=drum%20machine&amp;smcs=5eab23_2201&amp;viewMode=block\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Drummachine<\/u><\/strong><\/a> in den Sechzigern einschlug und die legend\u00e4re <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/search_dir.html?ref=intl&amp;shp=eyJjb3VudHJ5IjoiZGUiLCJjdXJyZW5jeSI6IjIiLCJsYW5ndWFnZSI6ImRlIn0%3D&amp;sw=korg%20ms&amp;smcs=5eab23_2283&amp;viewMode=block\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>MS-Serie<\/u><\/strong><\/a> ins Leben rief? \u00dcber die Jahre wurde die Technologieentwicklung schneller und schneller, von <strong><u><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/yamaha.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Yamaha<\/a>s<\/u> FM<\/strong>-Synthese bis zu den erfolgreichen Produkten von <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/roland.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Roland<\/u><\/strong><\/a>.<\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.giphy.com\/media\/Q5M7gBKo3SCUjz9FWl\/giphy.gif\" \/><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"p3\" style=\"text-align: center;\"><span class=\"s1\">Die Invasion des synthetischen Sounds<\/span><\/h2>\n<p class=\"p3\" style=\"text-align: left;\"><strong>Mit Grammy-Awards gekr\u00f6nte<\/strong> Meisterwerke wie <strong><u>Switched-On Bach<\/u><\/strong> (1968) \u2013\u00a0das Remake klassischer Werke, erschaffen mit einem <strong>Moog-Modular-System<\/strong> von <strong>Walter\u2013Wendy Carlos<\/strong> \u2013 sorgten daf\u00fcr, dass Musiker die endlosen M\u00f6glichkeiten begriffen, die die neuen Instrumente boten. In einem Aufbl\u00fchen der Experimente platzen die Synthesizer schnell in alle musikalischen Genres: von den spacigen Kl\u00e4ngen von <strong>Dave Brock<\/strong>s <strong>VCS 3<\/strong> mit der Band <a href=\"https:\/\/youtu.be\/44GKr7TPpuw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Hawkwind<\/u><\/strong><\/a> \u00fcber die weiten Atmosph\u00e4ren der <strong>Kosmischen Musik<\/strong> (<a href=\"https:\/\/youtu.be\/qBn0Jnf7_3M\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Klaus Schulze<\/u><\/strong><\/a> verdient auf jeden Fall eine Erw\u00e4hnung, alleine schon f\u00fcr die unfassbare Gr\u00f6\u00dfe seines Setups) bis zum <strong>Jazz<\/strong>-Universum, das den Aufmarsch von <strong>Minimoog<\/strong> und <strong>ARP Odyssey<\/strong> mit <a href=\"https:\/\/youtu.be\/pCdH7WhGY4s\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Herbie Hancock<\/u><\/strong><\/a> und <a href=\"https:\/\/youtu.be\/sEhQTjgoTdU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Chick Corea<\/u><\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>Die <strong>Beatles<\/strong> knieten ebenfalls vor dem <strong>Synthesizer<\/strong>-Gott:<strong> 1969<\/strong> bestellte <strong>George Harrison<\/strong> seinen <strong>Moog<\/strong> in New York und hatte kaum noch Zeit, ihn im finalen Mix von vier Songs von Abbey Road (<em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mJag19WoAe0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Maxwell&#8217;s Silver Hammer<\/a>, I Want You (She&#8217;s So Heavy ), Here Comes the Sun and Because<\/em>) unterzubringen.<\/p>\n<p>https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=huInHdyBuWk<\/p>\n<p>Ohne Synthesizer h\u00e4tten wir weder Songs wie <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=Nm-ISatLDG0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em><u>I Feel Love<\/u><\/em><\/a> von <strong>Donna Summer<\/strong> und <strong>Giorgio Moroder<\/strong> geh\u00f6rt noch die charakteristischen Vocoder von <strong>Kraftwerk<\/strong>, die die Vocals von <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=x-G28iyPtz0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><em><u>Autobahn<\/u><\/em><\/a> mit einem <strong>EMS<\/strong>-Prototypen erschufen.<\/p>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iRG9ubmEgU3VtbWVyIC0gSSBGZWVsIExvdmUgW1N0dWRpbyBWZXJzaW9uXSIgd2lkdGg9IjUwMCIgaGVpZ2h0PSIyODEiIHNyYz0iaHR0cHM6Ly93d3cueW91dHViZS1ub2Nvb2tpZS5jb20vZW1iZWQvTm0tSVNhdExERzA\/ZmVhdHVyZT1vZW1iZWQiIGZyYW1lYm9yZGVyPSIwIiBhbGxvdz0iYWNjZWxlcm9tZXRlcjsgYXV0b3BsYXk7IGNsaXBib2FyZC13cml0ZTsgZW5jcnlwdGVkLW1lZGlhOyBneXJvc2NvcGU7IHBpY3R1cmUtaW4tcGljdHVyZTsgd2ViLXNoYXJlIiByZWZlcnJlcnBvbGljeT0ic3RyaWN0LW9yaWdpbi13aGVuLWNyb3NzLW9yaWdpbiIgYWxsb3dmdWxsc2NyZWVuPjwvaWZyYW1lPg==\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/borlabs-cookie\/2\/brlbs-cb-youtube-main.png')\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\">\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfl\u00e4che unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.<\/p>\n<p> <a class=\"brlbs-cmpnt-cb-provider-toggle\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-show-provider-information role=\"button\">Mehr Informationen<\/a> <\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-buttons\"> <a class=\"brlbs-cmpnt-cb-btn\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-unblock role=\"button\">Diesen Inhalt entsperren<\/a> <a class=\"brlbs-cmpnt-cb-btn\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-accept-service role=\"button\" style=\"display: inherit\">Erforderlichen Service akzeptieren und seinen Inhalte entsperren<\/a> <\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n<p>Der synthetische Sound lie\u00df niemanden aus, nicht mal die <strong>Filmwelt<\/strong>, die die ersten Instrumente der Zukunft, wie das <a href=\"https:\/\/youtu.be\/K6KbEnGnymk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Theremin<\/u><\/strong><\/a> und die <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Yy9UBjrUjwo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Ondes Martenot<\/u><\/strong><\/a>, seit ihrer Geburt verwertete. In der Welt der Effekt- und <strong>Soundtrack<\/strong>-Produktion wurden die neuen Kl\u00e4nge unverz\u00fcglich in ein pr\u00e4zises Register emotionaler Korrespondenzen eingeordnet: Sie erweckten <strong>versteckte M\u00e4chte<\/strong>, <strong>ver\u00e4nderte psychologische Zust\u00e4nde<\/strong> oder <strong>gef\u00e4hrliche Situationen<\/strong> und <strong>m\u00f6gliche Welten<\/strong> in entfernten <strong>Galaxien<\/strong>. Erinnerst du dich an den <a href=\"https:\/\/youtu.be\/Q9VJp4JNCoU\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>ARP 2500<\/u><\/strong><\/a> in <strong><em>Unheimliche Begegnung der dritten Art<\/em><\/strong> mit seiner Notensequenz zur Kommunikation zwischen Menschen und Au\u00dferirdischen?<\/p>\n<p class=\"p3\"><span class=\"s1\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.giphy.com\/media\/fMRk0gqwNTbFe\/giphy.gif\" \/><\/span><\/p>\n<hr \/>\n<h2 style=\"text-align: center;\">So wichtig waren die Musiker<\/h2>\n<p>In dieser faszinierenden Geschichte waren Musiker nicht darauf beschr\u00e4nkt, nur einfache Nutzer oder passive Werbetr\u00e4ger der Instrumente zu sein; h\u00e4ufig entstanden die neuen Ger\u00e4te und ihre Verbesserungen durch die vorw\u00e4rts gerichteten Anforderungen der Komponisten.<\/p>\n<p>Um nur mal ein paar Beispiele zu nennen: Es lag an der Anfrage des australischen Komponisten <strong>Don Banks<\/strong>, dass <strong>Zinovieff<\/strong>, <strong>Cockerell<\/strong> und <strong>Cary<\/strong> im Jahr <strong>1967<\/strong> ein modulares spannungsgesteuertes Instrument erfanden \u2013 das <strong>Voltage Controlled Studio Mark One (VCS1)<\/strong> \u2013, wodurch der Anfang f\u00fcr die Entstehung des legend\u00e4ren <strong>VCS3<\/strong> gemacht war. Nur wenige wissen von der fundamentalen Rolle von <strong>Wendy Carlos<\/strong> bei der <strong>Verbesserung<\/strong> des <strong>Moog Modular Systems<\/strong>: Seine W\u00fcnsche f\u00fchrten zur Einf\u00fchrung des <strong>anschlagsdynamischen Keyboards<\/strong>, einer speziellen Form eines grafischen <strong>Equalizers<\/strong> und der <strong>Portamento-Funktio<\/strong>n.<\/p>\n<p>Letztere wird dann sp\u00e4ter eine der Lieblingsfunktionen von <strong>Keith Emerson<\/strong>, der mit seinem <strong>Monster-Moog<\/strong> die mehr als perfekte Werbung f\u00fcr die Produkte der Marke aus Trumansburg machen wird. Emerson geh\u00f6rte zu den ersten, die die Wichtigkeit und das Potential des <strong>Portamentos<\/strong> verstanden, des <strong>Pitch Bendings<\/strong> und des <strong>Ribbon Controllers<\/strong>, Funktionen die in der Lage waren die Grenzen zu \u00fcberwinden, die das monophone Keyboard bis dahin auferlegte, und so eine <strong>realistischere Spielweise<\/strong> schufen.<\/p>\n<p>Lange Zeit sollte <strong>Emerson<\/strong> eine der wichtigsten <strong>Galionsfiguren<\/strong> von <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/moog.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Moog<\/strong><\/a> sein und sein Bild wurde oft in den <strong>Werbekampagnen<\/strong> der amerikanischen Marke verwendet. Wie viele andere Wegbereiter sollte auch Emerson als Tester f\u00fcr die Firma arbeiten und neue Dinge wie die <strong>Constellation<\/strong> \u2013 eine Suite, aus der einzig das <strong>Taurus-Basspedal<\/strong> in Serie ging \u2013 begutachten und die Firmentechniker zu den <strong>Verbesserungen<\/strong> beraten, mit denen die <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/moog.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Moog-Produkte<\/strong><\/a> ausgestattet werden sollten.<\/p>\n<hr \/>\n<h2 class=\"p3\" style=\"text-align: center;\"><span class=\"s1\">Vom Eurorack zur Miniaturisierung\u00a0<\/span><\/h2>\n<p>Dank des <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/search_dir.html?ref=intl&amp;shp=eyJjb3VudHJ5IjoiZGUiLCJjdXJyZW5jeSI6IjIiLCJsYW5ndWFnZSI6ImRlIn0%3D&amp;sw=EURORACK&amp;smcs=5eab23_1136&amp;viewMode=block\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Eurorack<\/u><\/strong><\/a>-Formats, <strong>1996<\/strong> erschaffen von <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/doepfer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Doepfer<\/u><\/strong><\/a> und jetzt die dominierende Macht auf dem Markt, lebt die elektronische Synthese in ihrer <strong>modularen Perspektive<\/strong> eine florierende <strong>Renaissance<\/strong> und bietet seinen vielen Anwendern eine Vielzahl ausgezeichneter Marken: von gestandenen Giganten wie dem eben erw\u00e4hnten <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/doepfer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Doepfer<\/u><\/strong><\/a> bis zu kleinen Firmen wie <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/frap_tools.html?ref=intl&amp;shp=eyJjb3VudHJ5IjoiZGUiLCJjdXJyZW5jeSI6IjIiLCJsYW5ndWFnZSI6ImRlIn0%3D&amp;viewMode=block\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Frap Tools<\/u><\/strong><\/a>.<\/p>\n<p>Die Wiederentdeckung der analogen Begeisterung ist nicht l\u00e4nger ein Gesch\u00e4ft, das nur wenigen beschieden ist: Liebhaber von <strong>Moogs Model D<\/strong> k\u00f6nnen nun zum Beispiel die Faszination von drei Oszillatoren in <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/behringer.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong><u>Behringer<\/u><\/strong><\/a>s Version erleben, w\u00e4hrend Verehrer des Sounds des <strong>Korg MS-20<\/strong> jetzt auf eine <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/korg_ms_20_mini.htm?ref=intl&amp;shp=eyJjb3VudHJ5IjoiZGUiLCJjdXJyZW5jeSI6IjIiLCJsYW5ndWFnZSI6ImRlIn0%3D\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>neue, leichtere Version bauen k\u00f6nnen, g\u00fcnstiger und auf der H\u00f6he der Zeit<\/u><\/a>.<\/p>\n<p>\u201eMiniaturisierung\u201d scheint eine der Parolen in der Welt aktueller Synthesizer zu sein: von <strong>Arturias <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/arturia_microbrute.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u>Microbrute<\/u><\/a><\/strong> bis zu <a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/de\/search_dir.html?ref=intl&amp;shp=eyJjb3VudHJ5IjoiZGUiLCJjdXJyZW5jeSI6IjIiLCJsYW5ndWFnZSI6ImRlIn0%3D&amp;sw=volca&amp;smcs=5eab23_956&amp;viewMode=block\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Korgs <u>Volca<\/u><\/strong><\/a>-Serie werden die Dimensionen kleiner und <strong>kleiner<\/strong>, perfekt f\u00fcr den <strong>Rucksack<\/strong>, ohne Abstriche in Sachen Sound und den verschiedenen M\u00f6glichkeiten der kreativen Kombination zu machen.<\/p>\n<p class=\"p4\"><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.giphy.com\/media\/KbXxU8by1O1Lgeqcfj\/giphy.gif\" \/><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Willst du mehr \u00fcber Synthesizer wissen? Schau dir unseren YouTube-Kanal <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/channel\/UCrB4ViWQhSlYGqha2biBOoA\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Thomann Synthesizers<\/a> an!<\/strong><\/p>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-container brlbs-cmpnt-content-blocker brlbs-cmpnt-with-individual-styles\" data-borlabs-cookie-content-blocker-id=\"youtube-content-blocker\" data-borlabs-cookie-content=\"PGlmcmFtZSB0aXRsZT0iRmlyc3QgTW9kdWxhciBQYXRjaGVzICZhbXA7IFNvdW5kcyB8IEdldCBNb2R1bGFyIEVwaXNvZGUgMSB8IFRob21hbm4iIHdpZHRoPSI1MDAiIGhlaWdodD0iMjgxIiBzcmM9Imh0dHBzOi8vd3d3LnlvdXR1YmUtbm9jb29raWUuY29tL2VtYmVkL21DejY0TDFCdUEwP2xpc3Q9UExnVnkxX3VKY2IyZlJ0UWtiVkdSV2lfelB6aFU1Rk1fUyIgZnJhbWVib3JkZXI9IjAiIGFsbG93PSJhY2NlbGVyb21ldGVyOyBhdXRvcGxheTsgY2xpcGJvYXJkLXdyaXRlOyBlbmNyeXB0ZWQtbWVkaWE7IGd5cm9zY29wZTsgcGljdHVyZS1pbi1waWN0dXJlOyB3ZWItc2hhcmUiIHJlZmVycmVycG9saWN5PSJzdHJpY3Qtb3JpZ2luLXdoZW4tY3Jvc3Mtb3JpZ2luIiBhbGxvd2Z1bGxzY3JlZW4+PC9pZnJhbWU+\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-preset-c brlbs-cmpnt-cb-youtube\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-thumbnail\" style=\"background-image: url('https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/borlabs-cookie\/2\/brlbs-cb-youtube-main.png')\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-main\">\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-play-button\"><\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-content\">\n<p class=\"brlbs-cmpnt-cb-description\">Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von <strong>YouTube<\/strong>. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfl\u00e4che unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.<\/p>\n<p> <a class=\"brlbs-cmpnt-cb-provider-toggle\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-show-provider-information role=\"button\">Mehr Informationen<\/a> <\/div>\n<div class=\"brlbs-cmpnt-cb-buttons\"> <a class=\"brlbs-cmpnt-cb-btn\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-unblock role=\"button\">Diesen Inhalt entsperren<\/a> <a class=\"brlbs-cmpnt-cb-btn\" href=\"#\" data-borlabs-cookie-accept-service role=\"button\" style=\"display: inherit\">Erforderlichen Service akzeptieren und seinen Inhalte entsperren<\/a> <\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/p><\/div>\n<\/div>\n<hr \/>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Bist du ein Synth-Liebhaber? Magst du analoge Synthesizer? Lass es uns mit einem Kommentar wissen! \u270d<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Artikel im Original geschrieben von <strong>Johan Merrich<\/strong> auf Italienisch.<\/p>\n<div class=\"advads-content-injection-after-content advads-entity-placement\" style=\"text-align: center;\" id=\"advads-4278546446\"><div class=\"advads-adlabel\">ANZEIGE<\/div><div id=\"advads-245212854\"><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/intl\/index.html?utm_medium=display&#038;utm_source=partnersite&#038;utm_campaign=branding&#038;utm_content=thoshop&#038;utm_term=gemischt\" target=\"_blank\" aria-label=\"2502_Gear_Banner_Gemischt_729x90_DE_v01\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2025\/05\/2502_Gear_Banner_Gemischt_729x90_DE_v01.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2025\/05\/2502_Gear_Banner_Gemischt_729x90_DE_v01.jpg 728w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2025\/05\/2502_Gear_Banner_Gemischt_729x90_DE_v01-300x37.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 728px) 100vw, 728px\" width=\"728\" height=\"90\"   \/><\/a><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lasst uns eine kleine Zeitreise unternehmen! <\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":417189,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"tblog_post_audio_url":"","footnotes":""},"categories":[922],"tags":[13361,13363],"class_list":["post-431741","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gear","tag-analog-synth-de","tag-how-the-synth-was-created-de"],"category_colors":{"color_key":"gear","css_classes":{"text":"cat-gear","text_light":"cat-gear-light","bg":"cat-bg-gear","bg_light":"cat-bg-gear-light","border":"cat-border-gear","text_on_bg":"cat-text-on-gear"}},"reading_time":{"minutes":11,"formatted":"11 Min."},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/431741","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=431741"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/431741\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/417189"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=431741"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=431741"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=431741"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}