{"id":42720,"date":"2017-05-06T08:00:58","date_gmt":"2017-05-06T06:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/?p=42720"},"modified":"2017-05-05T09:12:42","modified_gmt":"2017-05-05T07:12:42","slug":"10-tipps-fuer-ein-geiles-demo-tape","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/learn\/10-tipps-fuer-ein-geiles-demo-tape\/","title":{"rendered":"10 Tipps f\u00fcr ein geiles Demo-Tape"},"content":{"rendered":"<p>Okay, ihr habt also eine Menge Songs geschrieben und m\u00f6chtet die Charts st\u00fcrmen \u2026 oder zumindest eine Menge Gigs an Land ziehen? Dann braucht ihr selbstverst\u00e4ndlich ein gutes Demo-Tape, das eure Musik von ihrer besten Seite zeigt. So manche Band scheitert an diesem Vorhaben, denn eine Demo-Produktion ist in der Praxis manchmal gar nicht so einfach umzusetzen wie es auf den ersten Blick scheint. Wir stellen euch 10 Tipps vor, mit denen ihr eure Demo-Produktion garantiert von Anfang bis Ende im Griff habt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>1. All killer, no filler!<\/strong><\/p>\n<p>Sucht wirklich nur eure angesagtesten Songs heraus, um sie auf Festplatte zu bannen. Am besten befragt ihr vor der Auswahl der Recording-St\u00fccke Freunde und Familie, Fans und Follower dazu, welche St\u00fccke ihnen am besten gefallen und bei welchen Tracks ihnen die F\u00fc\u00dfe einschlafen. Ach, ebenso wichtig ist es, dass ihr euch so fr\u00fch wie m\u00f6glich als Musik-Produzent versteht: Entwickelt eine Vision davon, wie ihr welche Parts in der Demo-Produktion umsetzen m\u00f6chtet.<\/p>\n<p><strong>2. Von Meilensteinen und Deadlines<\/strong><br \/>\nAuch wenn es auf den ersten Blick total langweilig und so \u00fcberhaupt nicht nach Abenteuer klingt: Setzt euch Fristen f\u00fcr die groben \u201eMeilensteine\u201c eurer Demo-Produktion, dann werdet ihr irgendwann ein fertiges Demo in den H\u00e4nden halten k\u00f6nnen und nicht \u00fcber Jahre hinweg an Details feilen, die nie ein Musikfreund zu h\u00f6ren bekommen wird. Am besten richtet ihr euch zumindest f\u00fcr Recording, Mix und Mastering Deadlines ein, die ihr auch strikt einhaltet.<\/p>\n<p><strong>3. Entspaaaaannt recorden<\/strong><br \/>\nEndlich: Das Recording ist der Fun-Part eurer Demo-Produktion. Wichtig daf\u00fcr ist aber nicht nur, dass ihr das bestm\u00f6gliche Equipment an den Start bringt, damit die Audioqualit\u00e4t exzellent wird. Nehmt euch auch die Zeit, euch mit den Ger\u00e4ten und Tools vertraut zu machen, sodass euch die Technik nicht bei der Performance im Weg steht. Ansonsten gilt: Lasst auch mal F\u00fcnfe gerade sein und versucht den Moment einzufangen. Denn nichts klingt besser als der pure Spielspa\u00df!<\/p>\n<p><strong>4. Zeit f\u00fcrs Editing nehmen<\/strong><br \/>\nBevor ihr euch ans Abmischen begebt, solltet ihr euch die M\u00fche machen (und auch den Spa\u00df g\u00f6nnen), das aufgezeichnete Tonmaterial zu bearbeiten. Bei diesem Editing-Schritt m\u00fcsst ihr noch nicht ans kreative Eingemachte gehen. Sorgt einfach daf\u00fcr, dass ihr hier und da st\u00f6rende Nebenger\u00e4usche herausschneidet, grobe Tonh\u00f6henkorrekturen bei den Vocals vornehmt (jaja, die S\u00e4nger \u2026) oder das Timing der Rhythmusinstrumente verbessert, damit ihr wie die Profis klingt.<\/p>\n<p><strong>5. (Don\u2019t) fix it in the mix<\/strong><br \/>\nJetzt seid ihr bestens f\u00fcrs Abmischen eurer Songs gewappnet. Habt ihr bei Aufnahme und Editing keine groben Schnitzer eingebaut, k\u00f6nnt ihr den Sound eurer Songs nun solide und kreativ aufpolieren. Solide, weil ihr in einem ersten Schritt einen Rough-Mix eures Materials anfertigen solltet. Dabei richtet ihr Kanalpegel, Panorama und die wichtigsten Effekte grob ein. Dann k\u00f6nnt ihr euch umso freier einem zweiten, kreativen Mix widmen, bei dem ihr jede Menge klangliches Lametta dar\u00fcber werft.<\/p>\n<p><strong>6. Mastering @ Home<\/strong><br \/>\nSeid ihr mit eurem Mix zufrieden, solltet ihr euch die Zeit f\u00fcr das Mastering eurer St\u00fccke nehmen. Am besten lest ihr euch daf\u00fcr zumindest in das Thema Loudness War ein, damit ihr als Anf\u00e4nger bei der Audio-Kompression nicht mit allzu grober Dynamik-Axt zu Werke geht. An diesem Punkt eurer Demo-Produktion k\u00f6nnt ihr nicht nur die Lautst\u00e4rke optimieren, sondern auch das Frequenzbild mit einem Mastering-Equalizer verbessern oder das Stereobild anpassen.<\/p>\n<p><strong>7. Eure Story entwickeln<\/strong><br \/>\nUm ein wirklich richtig geiles Demo-Tape verschicken zu k\u00f6nnen, braucht ihr mehr als erstklassige Songs, emotionale Performances und einen aufgem\u00f6belten Sound. \u00dcberlegt, was euch einzigartig macht. Genau das ist eure und nur eure Story. Ganz egal, ob ihr alle Veganer seid, eure Texte von s\u00fc\u00dfen Haustieren handeln oder ihr exzessiv dem Biergenuss fr\u00f6nt. Macht ihr eure Story lustig, absurd, interessant und spannend zu lesen, wird euer Demo-Tape umso wahrscheinlicher Geh\u00f6r finden.<\/p>\n<p><strong>8. Die Optik z\u00e4hlt \u2013 Cover und Band-Foto gestalten<\/strong><br \/>\nOkay, ihr habt eure abgefahrene Story gefunden? Dann k\u00f6nnt ihr euch nun um ein Cover k\u00fcmmern, das die Story bestm\u00f6glich r\u00fcberbringt. Bei den Beispiele von oben k\u00f6nnte das ein Teller Spinat sein, ein Kaninchen mit Kopfh\u00f6rern oder einfach ein Foto mit Leergut aus eurem Proberaum. Alles, was eure Story transportiert, ist auch erlaubt. Die gleichen Gedanken macht ihr euch bei eurem Bandfoto und schwupps, habt ihr erstklassiges Info-Material, das wie aus einem Guss wirkt.<\/p>\n<p><strong>9. Professionelles Info-Material erstellen<\/strong><br \/>\nAm besten zurrt ihr ein kleines Datei-Paket aus MP3-Dateien, PDF-Info und hochaufl\u00f6sendem Pressefoto und dann kann es nach einem kurzen gegenseitigen Schulterklopfen aller Beteiligten auch schon losgehen mit der Bemusterung von Veranstaltern, Labels und so weiter. Damit euer Demo-Tape nicht in deren Ablage \u201eP\u201c (\u201ePapierkorb\u201c) verschwindet, solltet ihr vorab checken, wer der richtige Ansprechpartner ist und ob euer Stil \u00fcberhaupt von Interesse ist.<\/p>\n<p><strong>10. Grund zum Feiern<\/strong><br \/>\nUnd schlie\u00dflich der beste Tipp \u00fcberhaupt: Plant ein Release-Party! Denn wenn ihr euer Demo-Package in den H\u00e4nden haltet, habt ihr echt eine Menge geleistet und schon etwas geschafft. Das ist nat\u00fcrlich ein Grund zum Feiern. Ladet alle Beteiligten ein, lasst eure Mucke bei einem kleinen Live-Gig ert\u00f6nen und spielt zur Kr\u00f6nung euer eigenes Demo-Tape \u00fcber die PA ab. Ihr habt es euch verdient!<\/p>\n<div class=\"advads-content-injection-after-content advads-entity-placement\" style=\"text-align: center;\" id=\"advads-25841449\"><div class=\"advads-adlabel\">ANZEIGE<\/div><div id=\"advads-3093220375\"><a href=\"https:\/\/www.thomann.de\/intl\/index.html?utm_medium=display&#038;utm_source=partnersite&#038;utm_campaign=branding&#038;utm_content=thoshop&#038;utm_term=gemischt\" target=\"_blank\" aria-label=\"2502_Gear_Banner_Gemischt_729x90_DE_v01\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2025\/05\/2502_Gear_Banner_Gemischt_729x90_DE_v01.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2025\/05\/2502_Gear_Banner_Gemischt_729x90_DE_v01.jpg 728w, https:\/\/www.thomann.de\/blog\/app\/uploads\/sites\/2\/2025\/05\/2502_Gear_Banner_Gemischt_729x90_DE_v01-300x37.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 728px) 100vw, 728px\" width=\"728\" height=\"90\"   \/><\/a><\/div><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr Frischlinge haben wir zu diesem Thema ein paar hilfreiche Gedanken zusammengetragen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":42873,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"tblog_post_audio_url":"","footnotes":""},"categories":[10722],"tags":[2118,2180,2178,2126,2274],"class_list":["post-42720","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-learn","tag-band","tag-recording","tag-studio","tag-tipps","tag-tutorial-de"],"category_colors":{"color_key":"learn","css_classes":{"text":"cat-learn","text_light":"cat-learn-light","bg":"cat-bg-learn","bg_light":"cat-bg-learn-light","border":"cat-border-learn","text_on_bg":"cat-text-on-learn"}},"reading_time":{"minutes":4,"formatted":"4 Min."},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42720","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=42720"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/42720\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/42873"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=42720"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=42720"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thomann.de\/blog\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=42720"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}