Top 5 Effekpedale für Gitarre

Top 5 Effekpedale für Gitarre

Wer E-Gitarre spielt, der weiß, welche Faszination von Effektpedalen ausgeht. Deshalb sind sie auch das perfekte Weihnachtsgeschenk, will man mit kleinen Dingen große Freude bereiten. Wir haben fünf Pedale ausgesucht, die ganz besondere Eigenschaften auszeichnen und die garantiert für leuchtende Augen sorgen. Ein brachialer Distortion gehört genau so dazu wie ein Overdrive mit Dumble-Charakter, ein zweikanaliger Röhrenpreamp im Pedalformat, ein Vertreter des legendären Big Muff und last, but not least ein Multieffektpedal, mit dem es auch ohne Box und Verstärker zur Probe und auf die Bühne geht. Ach, ein Video findet ihr unten! 👟💥


 

Revv G3 Distortion

Der Revv G3 Distortion zielt klar auf die höheren Zerrgrade, denn der kanadische Hersteller Revv hat den Sound des High-Gain-Kanals seines eigenen Generator 120 Amps in diesem Pedal konserviert. Damit das Ganze so authentisch wie möglich funktioniert, ist das Pedal mit einer Dreiband-Klangregelung aus Treble, Middle und Bass ausgestattet und für Zerrgrad und Lautstärke stehen Gain und Volume zur Verfügung. Zusätzlich sind mit dem Aggression-Schalter drei unterschiedliche Gain-Stufen wählbar, die das Pedal zu einem sehr flexiblen Zerrmeister machen. Trotz hoher Zerrgrade bietet es eine sehr direkte Ansprache und einen transparenten Sound, bei dem man auch Akkorde jenseits der Powerchords definiert hören kann.


Victory Amplifiers V4 The Sheriff Preamp

Diesem Pedal hat man ebenfalls Verstärker-Gene implantiert – die Victory Sheriff 22 und Sheriff 44 Amps standen bei der Konzeption des Pedals Pate. Diese Amps sind auf typische Marshall Sounds gepolt – beste Partner also für Classic-Rock-Zerrsounds – und in dieser Kategorie spielt auch der Sheriff-Preamp. Der kann einerseits als Zerrgenerator vor einem clean eingestellten Amp eingesetzt werden, aber auch als Preamp vor einer Amp-Endstufe. Im Inneren sorgen eine EC900 und drei CV4014 Röhren für den amtlichen Röhrensound in zwei Kanälen, die separat in Zerrgrad und Lautstärke geregelt werden können. Beide teilen sich eine Dreiband-Klangregelung aus Treble, Middle und Bass, für den Höhenbereich steht zusätzlich ein Bright-Schalter zur Verfügung.


Vertex Steel String Overdrive

Das Vorbild des Steel String Overdrive Pedals von Vertex ist der sagenumwobene Dumble Steel String Singer Amp. Mit diesem Verstärker haben unter anderem Stevie Ray Vaughan, Eric Johnson oder John Mayer ihre fetten Cleansounds erzeugt. Der Amp lieferte eine satte Kompression und brachte auch schon mal unverzerrte Gitarren zum Feedback. Das Pedal ist in der Lage diese Charakteristiken sehr gut auszuspielen. Der Sound wird mit den drei Reglern Volume, Filter und Gain eingestellt, wobei der Filter-Regler für den Mittenbereich zuständig ist. Der Steel String Overdrive bietet ein dezentes Kompressionsverhalten, sattes Sustain und ein sehr harmonisch klingendes Zerrverhalten bis zu mittleren Zerrgraden, das jeden Amp eine Nuance besser klingen lässt. Vor allem Singlecoil-Gitarren erhalten mit dem Pedal einen fetteren Ton. Außerdem ist es als analoger „Charakter-Macher“ für Modeling-Amps oder digitale Multi-Effektgeräte hervorragend geeignet.


Headrush Gigboard

Wer mit leichtem Gepäck zur Probe und zum Gig unterwegs sein möchte, der hat mit dem Headrush Gigboard einen flexiblen Partner. Das Gigboard ist die kompakte Variante des etwas größeren Headrushs, kommt mit vier Fußschaltern und einem 7-Zoll Touch-Display zum entspannten Editieren am Bildschirm. Das Bedienkonzept ist sehr nutzerfreundlich angelegt, und selbst Gitarristen, die im wahrsten Sinne des Wortes Berührungsängste mit einem größeren Multi-Effektgerät haben, werden hier schnell klarkommen. Ausgestattet ist das Gigboard mit demselben Prozessor wie das Pedalboard, es stehen also alle Effekte und Ampsimulationen wie beim großen Bruder zur Verfügung. Die Klangqualität der Amp-Models und Effekte entspricht der neuesten Generation von Amp-Modelern.


Electro Harmonix Triangle Big Muff Fuzz

Der Big Muff ist einer der kultigsten Verzerrer überhaupt. Von David Gilmour über Kurt Cobain bis Jack White haben viele Gitarristen dieses Pedal unter den Füßen gehabt und mit ihm Musikgeschichte geschrieben. Den Big Muff gibt es in verschiedenen Varianten, die auch unterschiedlich klingen. Mit dem Triangle Big Muff feiert das New Yorker Unternehmen das 50-jährige Bestehen und liefert damit den Sound der ersten Version des Big Muff von 1969 zu einem erschwinglichen Kurs. Mike Matthews hat die Originalschaltung des Ur-Big Muffs laut eigener Aussage eins-zu-eins in ein Standard-Pedalgehäuse verfrachtet und zeitgemäße Features wie eine Status-LED, True-Bypass und einen Netzteilanschluss integriert. Das Pedal bietet absolut authentischen Big-Muff-Zerrsound mit viel Gain und Sustain.


Viel Spaß mit unserem Video 🎥


Welcher Bodentreter ist euer Liebling? Wir freuen uns auf eure Kommentare! ✍

Author’s gravatar
Franziska startete ihre Musiklaufbahn an der Violine und ist heute musikalisch zwischen Smetana und In Flames zu Hause. In ihrer Freizeit engagiert sie sich in allerlei Kulturbereichen und lebt ihre Leidenschaft - die Kunst - in all ihren Facetten.

Schreibe einen Kommentar