Top 5 Bass-Amps 2020

Top 5 Bass-Amps 2020

Die Zeiten, in denen Bassisten tonnenschwere Verstärker auf die Bühne schleppen mussten, sind glücklicherweise vorbei. Man kann, muss es aber nicht. Die neuen Amp-Generationen wollen mit kompakten Maßen punkten. Leicht war es nicht, uns zwischen den zahlreichen Kandidaten zu entscheiden. Aber das Casting ist gelaufen. Hier unsere Tipps der Top 5 Bassverstärker für 2020. Im Video im Anschluss der Liste oder unter diesem Link stellt euch Julia die Top 5 vor

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Warwick Gnome i

Satte 200 W an 4 Ohm liefert der Bassverstärker Gnome i aus dem Programm von Warwick. Dabei bezeichnet er sich als Pocket Bass Amp Topteil und bleibt dementsprechend aufbau- und transportfreundlich kompakt. Auf die Waage bringt das Top nicht mal ein Kilo. Umso beeindruckender, welche Features der Verstärker mit an Bord hat. Ausgestattet ist er u. a. mit einer USB-Schnittstelle und USB-Interface. Etwa für das Einspielen auf PC, MAC oder mobilen Devices sind weder separate Treiber noch spezielle Software nötig. Üblich hingegen ist die Klangregelung mit Bass, Mitten und Höhen, außerdem Gain und Master. Beim Gnome i leuchtet eine Power-LED, beim Bassisten die Augen. Wenn der Gnome i unterm Weihnachtsbaum liegt, sieht man ihn kaum; aber zu hören ist er deutlich.

Preis: € 189

Orange Little Bass Thing

Auch die Traditionsmarke Orange hat sich den kompakten Maßen verschrieben. Allerdings bereits eine Portion größer als der Artverwandte von Warwick. Sowohl was die Maße, das Gewicht als auch die Leistung anbelangt. Immerhin wiegt der Little Bass Thing von Orange bereits knapp 3 kg. Der leistungsfähige Zwerg von Orange stellt 500 W zur Verfügung, was ihm zum handlichen Kraftmonster macht. Innovativ ausgestattet ist das Top-Teil mit FX-Loop und Kompressor. Bei der Direktabnahme profitieren Bassisten vom DI-Ausgang, außerdem den beiden Speaker-Ausgängen. An Bord ist eine 3-Band-Klangregelung, wobei wir hier die parametrischen Mitten betonen dürfen. Alles auf den Punkt gebracht, was das Bassisten-Herz für den zeitlos britischen Sound begehrt. Testen lohnt sich!

Preis: € 579

Hartke LX Series

Laut und leicht sind die Bass-Heads aus der LX-Serie von Harke. In der rückenschonenden Serie befinden sich die Modelle LX5500 und LX8500. Der erste der beiden verhält sich mit dem Gewicht von 3,6 kg bei 500 Watt besonders körper- und aufbaufreundlich. Für den druckvollen und äußerst transparenten Sound sorgt der Röhren-Preamp, der mit einer 12AX7-Röhre konfektioniert ist. Ebenso überzeugt die blitzschnell funktionierende Umschaltbarkeit von Clean- auf Zerre oder angezerrte Sounds. Unmittelbaren Zugriff haben Bassisten über den Bright-Taster. Nicht zu vergessen, den Onboard-Kompressor und die zahlreichen Ein- und Ausgänge. Weshalb diese Sound- und Leistungsausbeute auf engstem Raum funktioniert? Verbaut ist eine Class-D-Endstufe. Den Amp sollte man unbedingt gehört haben.

Preis: € 390

Harley Benton Solid Bass 600H

Wer sich mit satter Leistung zum günstigen Preis tieftönend durchsetzen will, wirft einen Blick auf das Topteil „Solid Bass 600H“ von Harley Benton. Dass Bass-Head ist solide konstruiert und mit durchdachten Features garniert. Der Transistor-Verstärker bringt 600 Watt ans musikalische Tageslicht. Integriert sind ein 4-Band-Equalizer sowie ein Smart-Kompressor mit On-/Off-Schalter. Interessant ist, dass zwei verschiedene Instrumenteneingänge vorhanden sind: einer für aktive, der andere für passive Bässe. Damit noch lange nicht genug. Etwa mit dem chromatischen Stimmgerät, dem separaten Effekteinschleifweg, dem DI-Ausgang oder dem Kopfhörerausgang schöpft der Hersteller aus dem Vollen. Und das zu dem Preis? Ein echter Hammer, den man dringend anspielen sollte.

Preis: € 269

EBS 802

Ein echter Hochleistungs-Bassverstärker ist das Topteil 802 von EBS. Die effiziente Tieftongeschichte erzählen nicht nur die Leistungsdaten, sondern bereits das Gewicht. Immerhin bringt er muskelbepackte 16 kg auf die Waage. Damit liefert der Amp satte Leistung von 750 W bei 2 Ohm. Konfektioniert ist der Kamerad aus der schwedischen Amp-Schmiede mit 4-Band-EQ. An Bord hat er Regler für Bass, tiefe Mitten, hohe Mitten und Höhen. Effekteinschleifweg, Boost-Schalter, alles mit dabei, damit auch wirklich nichts schiefgehen kann. Super ist der integrierte Kompressor. Und insbesondere der Bright-Regler wirkt Wunder. Vor allem dann, wenn der geneigte Bassist die Saiten länger nicht gewechselt hat. Also auch dieser Kandidat ab aufs Siegertreppen der Bassverstärker in 2020.

Preis: € 2.222

Video Top 5 Bassverstärker

Julia Hofer stellt euch die Favoriten 2020 vor:

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Meon ist Gitarrist und Blogger. Er arbeitet seit 7 Jahren bei Thomann und ist permanent von Musik, Musikern und Instrumenten umgeben.

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