One Way To Sound Like … Cliff Burton

One Way To Sound Like … Cliff Burton

Einer der einflussreichsten Bassisten im Metal war der leider viel zu früh von uns gegangene Cliff Burton. Von 1982 -1986 prägte er mit seiner Band Metallica die Thrash-Metal-Szene und entwickelte seinen eigenen dreckigen Bass-Sound und in dieser Episode von „One Way To Sound Like …“ widmen wir uns diesem.

Fangen wir mit den möglichen Bass-Kandidaten an, die uns im Thomann-Shop zur Verfügung standen. Unser Andi spielt im Video den Rickenbacker 4003S MG, der dem Originalsound unseres Erachtens nach am nächsten kommt. Alternativ haben wir auch Fender Precis wie die 50s Classics oder Mexico Standards ausprobiert und auch diese kommen nah an das Original heran. Die Singlecoils in den Bässen scheinen einen nicht unerheblichen Teil zum Gesamtsound beizutragen.

Der Orange OB1-500 Bass Head bringt die nötige Power und genug Dreck im Drive-Sound mit, bei Cliffs Sound sollte man nicht gerade an Lautstärke geizen. 😉 Die Bässe etwas rausdrehen, und dafür etwas mehr tiefe Mitten dazu und ab geht’s. Wenn es sein muss, geht es auch mit etwas weniger Power, wie z. B. mit den Combos der Ampeg BA V2Serie. Welcher Amp  natürlich (und wie immer) auch einen super Job abliefert, ist der Ampeg Heritage SVT-CL.

Bei der Box haben wir uns für den Ampeg PF-410HLF entschieden, die mit ihren Keramik Eminence LF Lautsprechern den perfekten Punch liefert. Wer es gerne eine Nummer größer hat, dem legen wir die Ampeg Heritage SVT810E ans Herz. 🙂
An Effekten hatte er an und für sich nicht viel in Gebrauch, das, was er nutzte, aber viel und heftig. Wir haben natürlich das Morley M2 Cliff Burton Fuzz Wah gewählt, welches beim Fuzz über massig Sustain verfügt und davor tatsächlich noch ein Little Big Muff. Alternativ kannst du auch den Nano Bass Big Muff in Kombination mit einem Dunlop Bass Mini Wah und einem Boss CS-3Kompressor nutzen.

Zu guter Letzt wie immer an dieser Stelle der Hinweis, dass das Equipment alleine nicht reicht, etwas Übung gehört natürlich dazu. Cliff spielte z. B. mit den Fingern und sehr weit hinten an der Brücke, das könnte schon mal ein Ansatz sein. 😉 Habt ihr euch auch schon an Cliffs Sound versucht? Welches Equipment habt ihr dabei benutzt?

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Meon ist Gitarrist und Blogger. Er arbeitet seit 7 Jahren bei Thomann und ist permanent von Musik, Musikern und Instrumenten umgeben.

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