Dominik Schödel – Drum Abteilung

Dominik Schödel – Drum Abteilung

Alter25
HerkunftBamberg
Lieblings-MusikerASP
Bester SongJeremy Soule - Luxon Theme
Bestes AlbumWintersun - Wintersun

Grüß dich, Dominik! Was hat dich denn in die Thomann Drum-Abteilung im beschaulichen Treppendorf geführt? Erzähl mal!
Da ich in Burgebrach aufgewachsen bin, war Thomann für mich und meine Freunde schon immer DIE Anlaufstelle für Musiker. Nach der Schule war ich eigentlich auf der Suche nach einer Ausbildung zum Veranstaltungstechniker. Da sich das allerdings nicht ergeben hatte, war Thomann meine erste Alternative. Und ich hab‘s nicht bereut. 🙂

Kurz und knapp: Warum Drums?
Das war eine reine Gefühlsentscheidung. Als ich mit 8 Jahren beim örtlichen Orchester alle möglichen Instrumente antesten durfte, war es sofort klar. Die vielen anderen Versuche vorher mich für Gitarre oder Klavier zu begeistern, schlugen alle fehl, wobei ich mich mittlerweile wieder mehr dafür begeistern kann. Deswegen stehen sowohl Keyboard als auch Akustikgitarre daheim.

Du arbeitest auch im Thomann Coachingteam und am Thomann WIKI. Wie dürfen wir uns das vorstellen und worum geht‘s?
Beide Projekte werden von vielen Mitarbeitern der unterschiedlichsten Abteilungen während Ihrer Arbeitszeit gepflegt.

Dominik on stage

Dominik on stage

Das Thomann WIKI ist eine interne Seite für Mitarbeiter – aufgebaut wie ein typisches Wiki – das die Aufgabe hat, alle wichtigen Informationen zu Arbeitsabläufen und Gegebenheiten, die sich je nach Abteilung unterscheiden können, zu sammeln. Damit ist es für jeden Mitarbeiter einfach, an Informationen wie „Was kostet der Versand eines Egg-Shakers nach Thailand?“ zu kommen.

Das Thomann Coachingteam ist – wie das Thomann Wiki – von Mitarbeitern für Mitarbeiter und hält regelmäßig Telefonschulungen und Coachings ab. Kurz zur Erklärung: Bei einem Coaching setze ich mich beispielsweise zu einem Kollegen aus der Hotline und höre die Gespräche mit und gebe ihm dann Tipps oder Ratschläge, was er besser machen könnte. Das Schöne ist, das wir komplett unabhängig agieren und somit kein Mitarbeiter die Sorge haben muss, das ein Coaching negative Konsequenzen haben wird.

Deine Band „Faey“ hat einen einzigartigen Sound und spielt eher unkonventionelle Instrumente wie Drehleier, Doumbek und Ethno-Percussion- Instrumente. Welche Instrumente spielst du in der Band und wie kam´s dazu?
Ich spiele momentan in der Band diverse Ethno-Percussion, im Speziellen eine Meinl HE-3018 Doumbek, eine Schlagwerk RTS52 Rahmentrommeln und eine Schlagwerk RT RIQ Riqq, sowie Drehleier und Flöten (Penny-, Low Whistles und Obertonflöten). In meiner vorherigen Band habe ich jahrelang Death-Metal gespielt und da musste irgendwann ein Tapetenwechsel her. Der Einstieg bei Faey war dann auch die Geburtsstunde von meinem Interesse an Percussion und Drehleier. Da sich unsere Musik im Laufe der letzten Jahre sehr verändert hat, hat sich auch das Instrumentarium angepasst. Ich bin neuen Instrumenten immer sehr offen und habe dann einfach probiert, wie ich damit klar komme.

Auf eurer Homepage beschreibt ihr eure Musik wie folgt: „Melodien und Texte, die wie ein Zauberspruch geheime Türen in ferne Zeiten und fremde Welten öffnen.“ Kannst du dazu noch ein paar erklärende Worte verlieren?
Die jetzige Zeit ist für viele Menschen so hektisch, dass es immer wichtiger wird, regelmäßig innezuhalten und in sich zu gehen. Mit unserer Musik wollen wir Menschen aus Ihrem Alltagstrott befreien und von unseren gesungenen und gespielten Geschichten mitnehmen lassen.

Unsere Texte sind teils Gedichte von Robert Louis Stevenson oder Schiller, aber auch alte, traditionelle Texte in Deutsch, Englisch, Finnisch oder auch Mittelhochdeutsch, sowie Eigenkompositionen. Die Musik ist allerdings immer von uns. 😉

Jetzt wollen wir dich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern hören: Deine Band hat dieses Jahr den Deutschen Rock & Pop Preis abgestaubt, Gratulation und Hut ab! Was lief auf der Preisverleihung und wie war der Moment zu wissen, der Gewinner zu sein?
Die Preisverleihung kann man sich in etwa vorstellen wie eine Akkord-Konzert-Serie. Es spielen im 5-Minuten-Takt Bands der verschiedenen Kategorien. Da sind so viele tolle Künstler dabei, dass es sich auch lohnt, einfach so vorbei zu schauen. Die ganze Organisation ist der Hammer und jede Band bringt entsprechend viel Fanclub mit. Somit ist da eine Menge los. Wir sind eigentlich relativ entspannt in die Verleihung gegangen, aber wenn du an der Bühne stehst und dann dein Name aufgerufen wird, ist das schon ein super Gefühl und ein Grinsen kann man sich dann nicht mehr verkneifen.

Welcher Bühnentyp bist du? Eher „Chiller“ oder „Rampensau“?
Das ist lustig, weil mich meine Band schon einmal Rampensau genannt hat. Ich persönlich finde allerdings eher: Chiller mit kurzen Aussetzern. 😉

Pannen und Peinlichkeiten auf der Bühne: Welche persönlichen Erfahrungen kannst du zu diesem Thema beitragen?
Bei meinem Doumbek-Solo hat sich einmal mein Mikrokabel unter dem Monitor meines Gitarristen verfangen und er musste mich währenddessen befreien. Seitdem benutze ich Funk. 🙂

Die letzte Fragen: 

Headbangen … 
… kann man nur mit passenden Haaren.

Die letzten Minuten vor dem Auftritt …
… sind super, um nochmal die Toilette aufzusuchen.

Einen Sturz von der Bühne …
… sollte man vermeiden.

Wenn man einen Drumstick beim Trommeln auf der Bühne verliert …
… nimmt man sich einen neuen. 😉

 

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Meon ist Gitarrist und Blogger. Er arbeitet seit 7 Jahren bei Thomann und ist permanent von Musik, Musikern und Instrumenten umgeben.

Ein Kommentar

    Steiler Typ dieser Domink! Habe ihn schon live gesehen und die Band ist echt stark! Gutes Interview bitte mehr Hot Heads in Zukunft! 🙂

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