Cristina Szlopp – Hotline International

Cristina Szlopp – Hotline International

 

Name:Cristina Szlopp
Alter:33 Jahre
Herkunft:Transsilvanien
Lieblingssänger/-in:Dave Grohl ist ne coole Socke; auch Myles Kennedy ist super – so’n kleines Männchen mit dieser wahnsinnigen Stimme 😉
Bester Song:Da gibt’s etliche…zur Zeit ist "Don’t Stop Believin" von Journey einer meiner Favoriten.
Bestes Album:Alice In Chains MTV Unplugged

Hi Cristina, was hat dich denn nach Rock-City Treppendorf verschlagen?
Kurz nachdem ich zum Studieren nach Bamberg kam, lernte ich das Musikhaus Thomann durch meine Freunde kennen. Ich war sofort begeistert und wollte hier unbedingt arbeiten. Leider hatte ich zu der Zeit noch keinen Führerschein. Daher sparte ich mir mit der Gage meiner Gigs den Führerschein zusammen, um endlich auf Treppendorfs Straßen losgelassen zu werden.

Wie lange bist du denn schon bei Thomann und was ist dein Job?
Ich arbeite seit zweieinhalb Jahren bei Thomann. Beworben hatte ich mich für die italienische Hotline, doch da zu dieser Zeit im englischen Callcenter Not am Mann – bzw. Frau – war, fing ich dort an. Mittlerweile betreue ich auch Kunden aus dem deutschsprachigen Raum, Rumänien und Ungarn.

Wow – das klingt nach einem Sprachentalent …
Ja, Sprachen sind neben der Musik meine große Leidenschaft. Als gebürtige Ungarin bin ich zweisprachig in Rumänien aufgewachsen. Deutsch lernte ich in der Schule, Italienisch und Spanisch habe ich studiert und Englisch lernte ich durch die Musik.

Was schätzt du an deinem Job?
Das musikalische Umfeld und die angenehme Arbeitsatmosphäre sind super. Und natürlich die Sprachen sowie der Kontakt zu Kunden aus verschiedenen Kulturen.

Zudem bin ich ein absoluter Team-Mensch – sowohl im Job als auch im Privatleben. Beispielsweise bereiten mir Solo-Auftritte bei weitem nicht so viel Spaß, wie Gigs mit einer Band oder mit einem Musical-Chor.

Band ist ein gutes Stichwort … wie bist du denn zur Musik gekommen?
Ich kam relativ spät und auch eher zufällig zur Musik. Ohne musikalische Vorkenntnisse belegte ich aus reiner Neugier einen Musical-Kurs in Bamberg. Kurz darauf sprachen mich zwei Jungs an, da sie eine Sängerin für einen Gig ihrer Band suchten. Ich war komplett verwundert, denn zu dem Zeitpunkt war mir nicht bewusst, dass meine Stimme überhaupt für den Gesang taugt. Das ist jetzt schon über 13 Jahre her und unsere Band SLOP gibt’s noch immer.

… und zwischenzeitlich habt ihr beim Deutschen Rock & Pop Preis ordentlich abgeräumt.
Ja, vor einigen Jahren belegten wir den 3. Platz in der Kategorie „Beste Rock-Studioaufnahme“ und den 1. Platz für die „Beste Frauen-Rock-Stimme“. Die Veranstaltung war cool und wir hatten einen riesen Spaß mit den anderen Bands und Musikern. Spaß ist für uns seit der ersten Probe das Ausschlaggebende – wir sind alle sehr eng miteinander befreundet und verbringen auch viel Zeit außerhalb des Proberaums miteinander.

Spielst du auch ein Instrument?
Von meiner ersten Gage hatte ich mir eine Westerngitarre von Fender gekauft. Ich kann ganze fünf Akkorde greifen – allerdings im Abstand von einer halben Stunde … 😉

An welche lustige Band-Anekdote erinnerst du dich?
Da ich mir Songtexte meist nur sehr schwer merken kann, lege ich mir oft die ausgedruckten Texte hinter die Monitorbox. Als wir das erste Mal Whole Lotta Love spielten, stand ich auf der Bühne und hatte keine Ahnung vom Text. „OK – alles halb so wild“ dachte ich. „Du hast ja deinen Spickzettel“. Doch da hatte ich die Rechnung leider ohne den Lichttechniker gemacht. Der hatte nämlich ordentlich Equipment dabei und gab ausgerechnet bei diesem Song alles, so dass ich kaum noch etwas sah – geschweige denn meine Texte lesen konnte. Zuerst kniete ich mich hin, dann lag ich auf der Bühne und wälzte mich. Die Jungs dachten wohl schon, jetzt bin ich völlig am Durchdrehen … dabei wollte ich nur an meine Texte rankommen. 🙂


Letzte Frage – welche drei Dinge sollte ein Musiker auf der Bühne deiner Meinung nach unbedingt schon einmal getan haben?

  1. Bassisten eine Chance geben … 😉
  2. Stage-Diving ausprobieren (das steht mir noch bevor … 😉 )
  3. Und das Wichtigste überhaupt: Abliefern und Spaß haben – egal wie viele Personen im Publikum sind!

Fotos von Karin Reichert und Reinhold Eckert

 

Author’s gravatar
Dominic hat als E-Gitarrist einer Alternative-Rockband etliche Clubs im deutschsprachigen Raum unsicher gemacht (die wenigsten davon mussten anschließend zu machen). Mit seiner Unplugged-Band steht er auch heute noch regelmäßig auf der Bühne.

5 Kommentare

    Hallo,

    ich bin in Frankreich geboren, lebte viele Jahre in Romania und bin seit 3 Jahre in Deutschland. Wenn ich diese Geschichte lese, möchte ich mich am liebsten gleich bei thomann bewerben. Sucht ihr noch Arbeiter?

    Salut Yves,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Ja, wir sind immer auf der Suche nach neuen Kollegen. Einen Überblick über die aktuell offenen Stellen findest Du hier.

    Kontaktiere doch einfach unsere Personalabteilung und wer weiß – vielleicht sind ja schon bald Kollegen 😉

    Schöne Grüße,
    dominic

    Wer Alice In Chains Unplugged als bestes Album angibt und ein Herz für den Basssound hat kann ja nur sympathisch sein 😉

    T.krisztina!az en edesapamat is szloppnak hivtak,es nagyvaradrol jott budapestre.en box edzo vagyok es egy jo fej.kerdeznem,hogy a szlopp nev az nemet eredetu?udv.sz gyorgy

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