10 gute Angewohnheiten, um ein professioneller Musiker zu werden

10 gute Angewohnheiten, um ein professioneller Musiker zu werden

Ihr wollt so richtig durchstarten und möchtet Profimusiker werden? Dann seht ihr sicher schon vor eurem geistigen Auge euren Namen auf CD-Covern, lest euren Bandnamen auf Plakaten oder hört eure Songs im Radio … Rockstar-Leben inklusive. Aber keine Frage: Auf dem Weg zum Musiker-Profi warten eine Menge Herausforderungen auf euch. Die folgenden guten Angewohnheiten können euch dabei helfen, diese zu bewältigen und euer Ziel schneller zu erreichen:


 

1. Üben, üben, üben
Ihr möchtet Highspeed-Gitarrist werden, aber eure Shred- und Sweep-Übungen klingen wie lahme Etüden? Ihr seid Drummer und ein paar wirklich vertrackte Paradiddles führen in euren Händen einfach nur zu Stocksalat? Das ist kein Grund zum Verzweifeln. Egal, ob ihr Anfänger oder Fortgeschrittene seid: Regelmäßige Übungseinheiten, die systematisch aufgebaut sind – und von einem erfahrenen Musiklehrer kontrolliert werden – bringen euch immer nach vorn. Fachliteratur mit Tipps und Tricks, die euch gute Dienste auf dem Weg zum Profimusiker leisten, findet ihr unter diesem Link.

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2. Geduld haben
In den seltensten Fällen gelingen schwierige Melodieläufe, vertrackte Akkordfolgen oder anspruchsvolle Grooves auf Anhieb. Deshalb zahlt es sich aus, wenn ihr Geduld mitbringt … vor allem mit euch selbst. Das beginnt im Kleinen bei langweiligen Fingerübungen und geht vom hundertsten Anlauf ein Solo fehlerfrei zu spielen bis hin zum x-ten Take, das ihr beim Recording vergeigt. Denkt daran: Im Radio hört ihr all diejenigen Profis, die Geduld mit sich hatten. Unser Tipp: Sollte es einmal länger dauern, warum nicht ein Käffchen zwischendurch schlürfen? Kaffeebecher für Musiker findet ihr unter diesem Link.

 

3. Durchhaltevermögen
Das führt uns nahtlos zu einer weiteren guten Profi-Angewohnheit, dem Durchhaltevermögen. Dazu gehört, dass ihr euch nicht von euren Zielen abbringen lasst, sondern auch mal stoisch euren Weg geht. Setzt euch Ziele und verfolgt sie motiviert, aber ohne verbissen zu sein. Profis werfen die Flinte nicht ins Korn, wenn Hürden auftauchen. Während andere an Problemen wie Bandauflösungen scheitern, sucht ihr Lösungen, an denen ihr wachsen könnt.

 

4. Kritikfähig sein
Als angehender Profi solltet ihr nicht nur ein „dickes Fell“ haben, sondern geradezu scharf auf die Kommentare eurer Fans und Kritiker sein. Denn jede Menge Leute haben eine Meinung zu eurer Musik. Okay, nicht jede davon schmeckt euch vielleicht. Aber Profis nutzen nicht nur die konstruktive Kritik von Mitmusikern, sondern auch Verrisse in der Presse und idiotische Kommentare zu Soundcloud-Tracks, um die eigene Musik einzuschätzen und weiterzuentwickeln.

 

5. Mentor suchen
Dieser Tipp ist genau das Richtige für euch, wenn eure Lernkurve in Sachen Musik und Business noch lange nicht am Ende ist und ihr das entscheidende Bisschen Mehr erreichen wollt. Denn auf dem Weg zum Profi kann euch ein Mentor nicht nur helfen, die richtigen Kontakte zu knüpfen. Er kann euch nicht nur sagen, was auf der Bühne und im Studio funktioniert, sondern weiß auch bereits, worauf es beim Musikerleben ankommt. So bewahrt er euch vor Karriere-Sackgassen.

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6. Streben nach mehr
Nicht nur in Sachen Fingerfertigkeit und Musiktheorie gibt es eine Menge zu lernen und zu entdecken. So solltet ihr euch als Profi zumindest auch grundlegendes Wissen in Technik- und Businessfragen aneignen. Denn auch wenn ihr euer Equipment lieber vom Fachmann reparieren lasst und bei Rechtsfragen besser einen Anwalt fragt: Mit ein bisschen Know-how habt ihr Musikeralltag und Karriere deutlich besser in der Hand. Fachbücher und Ratgeber mit Tipps und Tricks verschiedener Themen findet ihr unter diesem Link

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7. Sorgsamkeit
Eure Mutti hat es euch schon immer gesagt: Geht pfleglich mit euren Sachen um, dann habt ihr länger etwas davon. Dazu gehört auch, dass ihr euer Equipment mit kleinen Helferlein pflegt, damit es stets einsatzbereit ist und euch lange Zeit gute Dienste leistet. GHS Fast Fret kombiniert beispielsweise Griffbrettpflege und Flitzefinger-Öl. Es hält das Holz „lebendig“, dient als Schmutz- und Korrosionsschutz für die Saiten und hilft euch ganz nebenbei auch noch eure Finger zu schonen. Weitere Pflegeprodukte, um eure Klampfe in Schuss zu halten, findet ihr unter diesem Link.

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8. Be prepared!
Wenn ihr stets gut vorbereitet zum Üben, Proben, zu Gigs und beim Aufnehmen erscheint, dann denkt und handelt ihr schon wie ein Profi. Denn auch wenn sich im Musikerleben nicht alles im Voraus planen lässt, ist Vorausschau doch oftmals die halbe Miete. Habt ihr leeres Notenpapier zur Musikschule mitgebracht? Liegt ein Satz neuer Gitarrensaiten im Proberaum bereit? Habt ihr beim Auftritt Ersatzbatterien für euer Funkmikrofon dabei? Dann seid ihr auf einem guten Weg.Saiten Elixier Nanoweb


9. Pünktlichkeit

Pünktlichkeit ist eine echte Profi-Tugend. Seid ihr stets vor der Zeit im Proberaum, zeigt ihr, dass ihr es mit euren Profi-Ambitionen „ernst“ meint. Erscheint ihr rechtzeitig zu Auftritten, rettet das den Bandhaussegen und sichert euch euren Soundcheck. Plant deshalb beispielsweise bei Ankunftszeiten am Club, Festival oder Studio eine halbe Stunde früher ein als vereinbart. Die freie Zeit könnt ihr dann ggf. für Trockenübungen, Lektüre oder einen Plausch unter Musikern nutzen. In Fachliteratur könnt ihr unter diesem Link stöbern und hier haben wir noch ein paar Beispiele:


10. Mut zum Risiko

Tja, und bei allem Üben, Planen und Vorbereiten solltet ihr immer auch bereit sein, ein gewisses Risiko einzugehen. Ihr müsst ja nicht gleich beim Live-Gig von der Lichttraverse springen. Aber ein bisschen Kopf ausschalten und einfach mal Gas geben macht vieles einfacher. Baut etwa Improvisationsparts in eure Soli ein, besucht offene Jam-Sessions und lasst eurem musikalischen Gefühl beim Spielen mit anderen Muckern einfach freien Lauf. Macht euer Ding!


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Dominic hat als E-Gitarrist einer Alternative-Rockband etliche Clubs im deutschsprachigen Raum unsicher gemacht (die wenigsten davon mussten anschließend zu machen). Mit seiner Unplugged-Band steht er auch heute noch regelmäßig auf der Bühne.

2 Kommentare

    Da fehlen mir noch ein paar Schritte ganz am Anfang der grossen Musikerkarriere, die kein Buch ersetzten kann:
    – liebevolle Eltern, die sich nicht zu blöd waren, mit dir zu singen.
    – musikalische Früherziehung.
    – eine gute Schule und Musikschule, an denen die LehrerInnen nicht völlig welt- und fachfremd sind.

    Wenn dich dann die Welt der Musik gepackt hat, steht dir ein Studium am Konservatorium oder einer Hochschule offen.

    Viele MusikschülerInnen und -Studierende machen die Musik nicht zum Beruf.

    Aber sie haben den Duft der grossen weiten musikalischen Welt geschnuppert.

    Das ist der normale aber steinige Weg, der aber auch viele sehr schöne, habhafte Ergebnisse und Erlebnisse und Erfahrungen und Bekanntschaften mit sich bringt, von denen man ein Leben lang zehrt ?.

    …und:
    „Das Wort, die Musik sei die Sprache der Welt, sollte man sicher nicht so deuten, als verstünde jedermann all das, was in fremder Musik anklingt und ausgedrückt werden soll; es kann im übertragenen Sinne vielmehr nur meinen, dass sich in der Musik am deutlichsten Geist und Seele eines Landes und eines Volkes ausdrücken und zu all denen sprechen, die jene zu verstehen gelernt haben. Wo man Völkerverständigung anstrebt, sollte das Bemühen um die fremde musikalische Sprache nicht an letzter Stelle stehen.“
    Kurt Reinhard: Einführung in die Musikethnologie. Berlin 1968

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