Yamaha SEQTRAK Orange

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All-in-One System

  • Drummaschine, Synth, Sampler, Sequenzer sowie USB MIDI- und Audio-Interface 24-Bit / 44.1 kHz
  • Klangerzeugung: AWM2 (Advanced Wave Memory 2) mit 128-facher Polyphonie sowie FM Synthese mit 8-facher Polyphonie
  • über 2000 Sounds (erweiterbar via App und User-Samples)
  • 11 Tracks (7 x Drum, 2 AWM2-Synths, DX-Synth & Sampler)
  • Sequenzer mit 128 Steps
  • eingebautes Mikrofon und Lautsprecher
  • integrierter Effektprozessor mit über 80 Effekttypen
  • WLAN- und Bluetooth-Support
  • wiederaufladbare Batterie (Lithium-Ionen-Akku 2.100 mAh, 7,6 W)
  • Eingang: AUX 3,5 mm Stereo-Miniklinke
  • Kopfhörerausgang: 3,5 mm Stereo-Miniklinke
  • MIDI Ein- und Ausgang: 3,5 mm Miniklinke
  • USB-C (Audio / MIDI / Stromversorgung)
  • inkl. USB-C und MIDI-Adapterkabel
  • Abmessungen (B x H x T): 343 x 38 x 97 mm
  • Gewicht: ca. 0,8 kg
  • Farbe: Orange/Grau
Erhältlich seit Januar 2024
Artikelnummer 583998
Verkaufseinheit 1 Stück
Klangerzeugung Samplebasiert
Pads 0
Effekte Ja
Bass Nein
Display Nein
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Kopfhöreranschluss Ja
Netzbetrieb Ja
Batteriebetrieb Nein
Fußschalter Anschlüsse 0
Besonderheiten keine
Bauform Desktop
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B-Stock ab € 339 verfügbar
€ 399
Alle Preise inkl. MwSt.
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11 Kundenbewertungen

3.8 / 5

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Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

11 Rezensionen

H
Interessant...
Housekater 26.01.2024
Eine sehr kompakte Groovebox, die aber vermutlich nicht ihr volles Potenzial ausschöpft. Es gibt 7 Drum-Tracks welche mit einer Unmenge an vorgefertigten Sounds belegt werden können. Dazu noch 3 Synth's (ebenfalls mit einem Haufen Presets), welche bei der Größe einen wirklich sehr guten Sound abliefern und zum Schluss noch einen Sampler welcher leider nur 7 Sounds à 16 Sek. zulässt. Hier frage ich mich, warum man die 7 Drum-Tracks nicht auch alternativ als Sampler verwenden kann. Sollten technische Gründe hierfür der Grund sein, wurde hier am falschen Ende gespart.
UPDATE HIERZU: Tatsächlich kann man über Desktop-App einfach WAV-Dateien über den Bereich "Project/Sound Manager einfügen und dann in einer der 7 Drum-Spuren laden, wenn man diese NICHT unter Samples abspeichert, sondern im Bereich Kick, Snare, etc.. Dieses geht sogar mit längeren Samples, allerdings ohne die feinere Bearbeitung wie im Sample-Bereich aber es geht.

Ansonsten ist die Idee, das man alle 11 Tracks per Regler umschalten kann zu einem anderen Pattern, sehr genial und ermöglicht einen sehr guten Workflow. Leider gibt's auch hier einen Haken. Denn das Stumm- oder Solo-Schalten der einzelnen Tracks gestaltet sich als unnötig kompliziert. Hierfür muss man einen der Knöpfe an der Seite des Gerätes betätigen und dann den entsprechenden Regler gleichzeitig herunterdrücken. Die schnellere Alternative ist dann nur, einen der 6 Pattern pro Tracks leer zu lassen, um diesen Makel zu umgehen, wodurch man aber halt einen Pattern verliert oder man Benutzt parallel die App und schaltet in den Mixer-Modus.

Die Effekte welche im Gerät in hoher Zahl verbaut sind, sind echt stark und machen richtig Spaß. Vor allen diese über die 3 Sensor-Felder zu steuern ist richtig genial. Ich ziehe meinen nicht vorhandenen Hut.

Auch sonst ist der Workflow wirklich spitzenmäßig und ich habe schon tolle Beats mit dem Gerät erstellt. Ich habe vielleicht knapp 1 Tag gebraucht um wirklich die komplette Bedienung verinnerlicht zu haben. Es sieht an Anfang komplizierter aus, als es in Wirklichkeit ist.

Auch die App welche man sich auf Handy oder Tablet laden kann ist sehr gut gemacht. Man muss jedoch sagen, ohne diese kann man tiefer gehende Einstellungen teilweise nicht betätigen (insbesondere wenn man sich mit den Synth's beschäftigt). Man muss halt hoffen, das Yamaha diese App auch zukünftig vernünftig pflegt. Baustellen gibt es auf jeden Fall noch. Z.b. das man eigene Samples nur mit der Desktop-Anwendung in den Seqtrak laden kann. Über die Mobile App gibt's diese Funktion schlichtweg einfach nicht. Sowieso ist das bearbeiten von Samples in der App katastrophal. Es gibt zwar die Möglichkeit Samples am Start- und Endpunkt zu schneiden aber nur mit einem schwarzen Balken ohne Zeitanzeige oder wenigstens den Sound dabei live zu hören (man kann aber wenigstens die Taste dabei permanent wiederholt drücken um den Sound dabei zu hören). Hier sollte dringend nachgebessert werden.
Spitze wiederum der Tutorial-Modus in der App. Ist dieser geöffnet wird bei jeder Aktion am Gerät, in der App angezeigt, was man mit dem gerade betätigen Regler oder Knopf alles machen kann. Dadurch lernt man die verschiedenen Funktionen blitzschnell kennen. Das dürfen sich andere Hersteller, gerade bei so kompakten Grooveboxen, gerne mal abschauen.

Das vielzitierte Tasten-Gate (welches im Internet die Runde macht) kann ich bestätigen, halte ich jedoch für extrem übertrieben. Das die äußeren Tasten zum Teil nicht reagieren wenn diese nur seitlich betätigt werden ist einfach nicht so vorgesehen. Man muss die Tasten am mittleren Druckpunkt drücken und dann funktionieren diese auch absolut zuverlässig, für mehr wurden diese nicht verbaut. Es handelt sich hier schließlich um kein Keyboard. Sonst ist die Verarbeitung meines Erachtens nach vollkommen OK. Was die Langlebigkeit von Tasten und Reglern angeht, wird erst die Zeit erst zeigen wie hochwertig diese sind. Haptisch fühlt sich alles solide an.

Fazit:
Ein Klasse Gerät was Yamaha hier vorlegt. Insbesondere für Einsteiger in das Thema Groovebox oder einfach nur zum Couchen ein spitzen Teil. Zum live spielen dann aber halt doch etwas zu sperrig von der Bedienung her und das zu stark vernachlässigte Thema Sampling, gibt bei mir den Ausschlag das schöne Gerät wieder Retour gehen zu lassen. Nichtsdestotrotz wird es seine Fans finden und vielleicht geht das ja noch was mit Updates seitens Yamaha, damit das Gerät doch noch zu seiner Wahren Größe findet. Trotzdem hat es, was Preis/Leistung angeht, seine 4 Sterne von mir persönlich verdient. Klasse Teil.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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2
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T
Semi-Begeisterung macht sich breit
Talk2Me 17.02.2024
Ganz ehrlich: Fast hätte ich den Seqtrak noch am ersten Abend wieder eingepackt. Nach drei Wochen intensiver Beschäftigung mit vielen Frust- und Aha-Erlebnissen bin ich froh, das nicht gemacht zu haben.

Die Verarbeitung ist nicht wirklich schlecht, es ist halt Kunststoff in Leichtbauweise. Kann man doof finden, muss man aber nicht. Wirklich gruselig ist eigentlich nur die Haptik der quadratischen Buttons. Bei meinem Exemplar haben genau diese Taster ständig geklemmt. Zwar hat sich das Klemmen nach 2-3 längeren Sessions von selbst erledigt, dennoch muss man die Tasten möglichst genau in der Mitte treffen. Alles in allem sind und bleiben die Buttons die größte haptische Schwachstelle des Seqtrak. Man fasst sie einfach nicht gerne an. Ein weiteres Manko ist der klobige MIDI-Adapter mit seinem exotischen TRRRS-Stecker. Ich hab genau nichts gegen MIDI in Miniklinke, aber das ist selbst mir zu krass. An die seitlichen Tasten kann man sich schnell gewöhnen, mich stören sie jedenfalls nicht (mehr).

Die Soundqualität der Klangerzeuger und Effekte finde ich in dieser Preisklasse hervorragend. Punkt. Auch die Auswahl und Abstimmung der Sounds passt. Bei den AWM2-Sounds wünsche ich mir etwas mehr Tiefe beim Editieren in der App, ungefähr so wie es beim DX-Synth jetzt schon der Fall ist. Der Arpeggiator hat leider nur die üblichen Rauf/Runter-Standardmuster. Ich hoffe, dass Yamaha wenigstens einige der anerkannt guten Arpeggio-Pattern aus dem MODX im Rahmen eines Updates auch dem Seqtrak spendiert.

Der Sampler ist für einfache Anwendungen durchaus brauchbar, schreit aber ebenfalls nach mehr Optionen zur Nachbearbeitung. Vor allem das Sampling selbst ist noch verbesserungswürdig, etwa durch Vorgabe der Samplingdauer in Steps (Stichwort beatsynchrones Sampling) und durch einen signalgesteuerten Samplingstart (Stichwort Threshold). Von den Tonerzeugern des Seqtrak ist der Sampler aus meiner Sicht noch die größte Baustelle. Nichtsdestotrotz würde ich aber nicht auf ihn verzichten wollen. Dank Resampling kann man schnell und einfach zusätzliche Synth-Tracks "freischaufeln".

Die begleitende App ist ziemlich okay, verhält sich manchmal noch etwas komisch. Sehr nervig ist z. B., dass man jedesmal die Bluetooth-Verbindung manuell aufbauen muss. Ebenfalls blöd ist, dass man keine Projekte außerhalb der Seqtrak-Biosphäre sichern kann. Ach ja, und um eigene Samples zu importieren, muss man zwingend die Desktop-Version der App bemühen. Warum das auf dem iPad (oder anderen mobilen Devices) nicht möglich ist, wissen nur die japanischen Götter.

Der Sequenzer ist der Hammer. Ich finde ihn genial einfach zu bedienen und super inspirierend. Vor allem aber führt er zu schnellen Ergebnissen. Hier und da kann der Workflow noch optimiert werden, aber Yamaha ist hier auf einem richtig guten Weg. Ein paar Wünsche habe ich trotzdem, z. B. dass Probability und Microtiming zukünftig auch den Synth-Tracks zur Verfügung stehen. Parameter Locking macht Spaß, sorgt für viele "Happy Accidents" und funktioniert so wie bei den Elektron-Maschinen, d. h. die Parameteränderung betrifft immer nur exakt einen Schritt. Klasse! Was man jedoch schmerzlich vermisst, ist ein Parameter Locking des Sounds (Stichwort Sound Locks). Das muss Yamaha unbedingt noch nachreichen. Oder alternativ dazu: Jedes Pattern ein und desselben Tracks darf seinen eigenen Sound haben.

Zum Schluss noch ein Manko des Seqtrak, das gleichzeitig mein größter persönlicher Hasspunkt ist: Jede Änderung wird SOFORT im Projekt gespeichert. Dank dieses Features habe ich mir schon ein paar gute Songideen zerschossen (im Sinne von: durch Herumdaddeln und Ausprobieren irrtümlich überschrieben). Ganz nach dem Motto "Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht" wünsche ich mir die Kontrolle zurück: Ich selbst will entscheiden, wann etwas gespeichert wird und wann nicht. Die einzige Umgehungslösung ist ein Backup des aktuellen Projekts per App, ein Vorgang, der ziemlich umständlich ist und für ein schnelles Zwischenspeichern viel zu lange dauert.

Ich hoffe wirklich sehr, dass Yamaha den einen oder anderen Kritikpunkt per Update aus der Welt schaffen wird. Und vielleicht fließt das geniale Konzept hinter dem Seqtrak ja auch mal in eine professionellere Version. Es bleibt jedenfalls spannend.
Bedienung
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Sound
Verarbeitung
3
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R
Macht schon Spaß aber…
RobertvanH 30.01.2024
Okay, zugegeben, ich war super geil auf das Teil. Bin Fan von Grooveboxen, nehme gerne mal was im Zug mit. Dann die ersten Videos auf YouTube gesehen und direkt bestellt. Wurde ja überall als OP-1 Killer und was auch immer noch beschrieben. Also als echt geile günstige Groovebox. Ausgepackt und dann wirklich super enttäuscht gewesen. Und zwar über Haptik und build Quality von dem Ding. Ja „nur“ 400€, aber ganz ehrlich. Das wirkt wie nen 70€ Ding was ich hätte meinem 2-jährigen kaufen können für musikalische Früherziehung oder so ähnlich. Ich will nicht haten, das was drin steckt ist ja cool, aber ich habe mir gedacht ich schreibe mal ne Rezension damit Leute sich da zumindest drauf einstellen können. Grade die Tasten wirken einfach super pluchig und 0,0 wertig. Im Netz hört/liest man da erstmal nix von. Ich habe es auf jeden Fall zurück geschickt. Nen OP-1 wirkt dagegen z.B. viel, viel wertiger (auch deutlich teurer, ja). Meine Organelle M auch.
Bedienung
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Sound
Verarbeitung
12
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a
Toller Sound und ebensolches Konzept- schlimme Verarbeitung
abartignormal 06.02.2024
Seit ich das Gerät besitze, freue ich mich über Yamahas Antwort auf Teenage Engineering. Sogar an die sinnfreie Aufhängvorrichtung der POs haben sie gedacht, indem sie ein Yamaha-Stofflable angebracht haben. Das zeugt von Humor...
Im Ernst: Die Groovebox macht Spaß und hat ein tolles Konzept- wenn nur nicht das ultradünne, biegbare Plastikgehäuse und die wackeligen Tasten wären. Ich habe schon wertigere Joghurtbecher weggeschmissen.
Wie ist das möglich, dass eine so renommierte Firma glaubt, so etwas fänden Konsumenten in Ordnung? Ich hadere auf jeden Fall damit und bin froh, dass ich erst mal Garantie dafür habe, falls bald der erste Taster aufgibt.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
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