Seymour Duncan STC-3P Elektronik für E-Bass

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Bassline Elektronik

  • 3-Band
  • inklusive Volumen, Balance und einem schaltbaren "Slap Contour" Preset
  • für passive Bässe
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Equalizer 3-Band
Erhältlich seit November 2007
Artikelnummer 137255
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s
Tuning mal anders
syncopic 07.02.2018
Ich habe damit die Elektrik meines "Schätzchens" (Ibanez SB 900, Original erste Serie - mit geradem (!) Hals) erneuert, da die alte abgeraucht war. Im Zuge einer kompletten Lackierung und Halsaufbereitung wurde diese Elektrik von mir verbaut. Somit ist es ein echter "Custom" ;-) Der Einbau selbst gestaltet sich problemlos, insofern man Erfahrung mit elektronischen Aufbauten hat - Laien würde ich empfehlen, einen Fachmann zu fragen. Das Modul ist so klein, dass ich sogar noch (mit ein wenig Ausfräsen des Korpus) ein Batteriefach mit Deckel verbauen konnte - und das bei einem "Saber"-Bass !

Klanglich gibt es nichts zu meckern. Die Signalverarbeitung erfolgt sauber und auf Wunsch von soft bis sehr knackig. Ein Schmankerl ist der "Slap"-Kick, den man durch Ziehen am LS-Poti aktivieren kann. Hierdurch werden die Frequenzen im Bassbereich wie bei einer Loudness-Schaltung angehoben und man hat auch beim Slappen richtig Bumms im Bassbereich - klasse! Aufpassen sollte man nur, welche Abnehmer verwendet werden. Bei der Serienbestückung meines SB 900 bin ich manchmal schon im PEAK-Bereich, wenn ich LS voll aufmache und manches Effektgerät quittiert das mit völliger Übersteuerung. Also nicht wundern, wenn auf einmal deutlich mehr Output anliegt, als vorher. Kann aber auch sein, dass dies nur in Verbindung mit den Ibanez-Abnehmern auftritt ;-)

Nichts desto trotz - tolle Elektronik für aktive Bässe, die aufgerüstet, oder instandgesetzt werden. Klanglich einfandfrei mit allen erdenklichen Sounds von groovig, erdig bis hin zu pushig knackig.
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P0
Nach Anfangsschwierigkeiten ... genial
Pete 090268 31.10.2021
Nachdem bei der ersten Lieferung das Lautstärkepoti defekt war, musste das komplette Set ausgetauscht werden.... Aber der Reihe nach:

Die Saymour Duncan Elektronik hat schlußendlich meinen Harley Benton Marquess Bass im Sound um 100% aufgewertet. Die ab Werk verbaute 2 Band Klangregelung im Maquess Bass funktioniert - hat aber deutliche Schwächen. Der Bass selbst ist toll verarbeitet und klingt trocken absolut OK. Folglich wollte ich es einfach wissen: Was kann man mit einer (guten) Elektronik rausholen?

Die Auswahl:
Bei der Saymour Duncan hat mich letztendlich die m.M. nach passendere Center-Frequenz des Höhenreglers sowie die Möglichkeit des "Slap-Boost" Schalters überzeugt. Glockenklang bietet bei ihrer 3 Band-Elektronk z.B. als Schaltmögichkeit den Wechsel auf Passivbetrieb an. Das ist m.E. nicht notwendig, wenn die Klangregelung gut arbeitet. Neutralität und Rauschfreiheit in Mittelstellung erwarte ich von einer Klangreglung in der Preisklasse quasi als Voraussetzung. Deshalb meine Entscheidung für die Saymour Duncan.

Einbau und Inbetriebnahme:
Das Elektronikfach des Basses ist groß genug. Batteriefach und auch eine bereits passende Stereo-Klinkenbuchse (wegen der Schaltfunktion) waren vorhanden - das sind schon mal gute Vorssetzungen.
Nun muss ich mich outen: Ich bin Elektroingenieur, kann löten, habe die nötigen Werkzeuge und verstehe grundsätzlich die Verschaltung der Potis. Die SMT Platine kann ich natürlich ohne Schaltplan auch nicht im Detail nachvollziehen.
Ich rate jeden davon ab, der von Elektronik überhaupt keine Ahnung hat, evtl. auch noch nie einen Lötkolben in der Hand hatte, die Elektronik selbst in einen Bass einzubauen! Ihr kennt bestimmt einen guten Kumpel, der Löten kann und geeigneten Werkzeuge hat...
In meinem Fall musste ich die Bohrungen für die Potis aufbohren (ich meine 9,5mm) Bei den vorverdrahteten Potis ist Vorsicht geboten, weil die Drähte relativ leicht abbrechen. (nicht an der Lötstelle sondern an der Abisolierung, was im Grunde ein Qualitätsproblem der Herstellerung darstellt!)
Die Verdrahung der Pickups, Batterie usw. ist an sich mit dem beiliegenden Prinzipschaltplan denkbar einfach. Ein Messgerät oder zumindest Durchgangsprüfer leistet gute Dienste, vor allem zur Überprüfung der Verbindungen. Ich hatte nach dem Einbau einen Drahtbruch. Das ist evtl. nicht immer so einfach erkennbar.
Nachdem alles verdrahtet ist, empfehle ich alle Drahtverbindungen mal gefühlvoll mechanisch zu belasten (leicht dran wackeln).
Nun hatte ich das Pech, dass es 2 weitere Fehler gab:
1. Das Lautstärkepoti zeigte keine Wirkung (immer maximaler Output)
2. Die Klangregelung funktionierte seltsam (Mittenregler schien OK, der Bassregler hatte einen minimalen Einfluss, der Höhenregler hatte keinen hörbaren Effekt)
Die Fehlersuche am nächsten Tag brachte zwei Erkenntnisse:
Zwei Leitungen zwischen Stecker und Schalter am Lautstärkepoti waren vertauscht (Fertigungsfehler) und das Lautstärkepoti war defekt. D.h. Alle Potianschlüsse zueinander waren unabhängig von der Drehstellung immer hochohmig. Die beiden Drähte hab ich getausch und siehe da: Klangregelung in allen 3 Bändern und auch die Schalterfunktion haben hervorragend funktioniert.
Die Klangregelung konnte nun mit Freude ausgetestet werden - zwar immer in max. Lautstärke aber nun war schon mal klar.... Der Preamp "tut richtig gut"!
Die freundliche Mitarbeiterin bei Thomann bemühte sich zwar, nur das Volume-Poti als Ersatzteil zu bekommen, was aber leider nicht möglich war. Folglich musste das ganze Set ausgetauscht werden.
Das Austauschkit funktionierte ohne Probleme auf Anhieb zur vollsten Zufriedenheit! Der Service und Support von Thomann waren perfekt!

Der Sound:
So hab ich mir das vorgestellt. Schon der PU-Blend-Regler arbeitet sehr präziese. Kleine Nuancen in der Drehstellung haben schon Einfluss auf den Klang. Die Frequenzbänder arbeiten ebenso akurat.
Die Wahl der Centerfrequenzen für Bass und Mid halte ich für gelungen. Die Höhen werden mir persönlich immer noch etwas zu "spitz und drahtig" betont. Die Höhenfrequenz wird mit 5,1kHz angegeben. Da würde ich evlt. irgendwas bei 3,6kHz besser finden.
Das ist aber Geschmackssache und vielleicht auch eine Modeerscheinung, dass mit dem Höhenband nur noch höhere Oberwellen erfasst werden.
Vom Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Der Einbau hat sich gelohnt und der Sound lässt sich in jede Richtung anpassen, ohne den Verstärker zu bemühen.
Der Slap Contour Schalter kann effektiv eingesetzt werden, wenn in einem Song Akzente gesetzte werden sollen. Die Anhebung/Absenkung durch den Schalter erfolgt immer zusätzlich zur Grundeinstellung der Klangreglung. Die Möglichkeiten sind vielfältig.
Ein leichtes Rauschen kann ich nur feststellen, wenn alle Klangregler voll offen sind ... was eh unsinnig ist.

Fazit:
Die klanglichen Möglichkeiten entschädigen für den ersten Eindruck der mangelden Qualität bei der Herstellerung bzw. Prüfung.
Andererseits arbeiten hier Menschen und fachlich betrachtet ist es sehr schwierig, eine "offene Verdrahtung" zu prüfen. Drahtbruch ließe sich vermeiden, wenn dickere und flexible Litzendrähte verwendet werden, die allerdings schwerer zu verarbeiten und teurer wären.
Der Preis (der Mitte 2021 deutlich angehoben wurde) ist meiner Meinung nach stark überteuert. Es ist kein Hexenwerk, eine vergleichbare Elektronik herzustellen! Ich freu mich, dass es "schön kling" und damit war es für mich Geld und Aufwand wert! Ach ja - für die Montage der Knöpfe braucht Ihr tatsächlich einen 1/16 Zoll Inbus, sonst wird's schwierig :-(
Sound
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A
Anonym 22.08.2016
Folgende Angaben fand ich im Seymor-Forum:


Control Center Q Range
Bass 30Hz .3 +/-12dB (3.7 Oktaven)
Midrange 650Hz .68 +/-14dB (ca. 2 Oktaven)
Treble 5.1KHz 1.2 +/-15dB (ca 1.2 Oktaven)

Slap Contour
Bass Boost 83Hz 1.79 +3 to +9dB
Mid Cut 633Hz 1.12 -3 to -11dB

Die Frequenzen und ihre Bandbreiten sind sehr angenehm gewählt, so kann man Mittten zu fügen ohne gleich einen quäk-Sound zu erhalten. Der Bass stärkt nur das Fundament, absenken ist bei meinem Instrument nicht vorgesehn, da es eh etwas schwächelt im Bass.

Rauschen ist nach wie vor vorhanden allerdings deutlich schwächer als vor dem Einbau, liegt wohl am Rest des Instruments.

Ärgerlich ist wie üblich bei US-Amerikanischen Produkten die Zölligkeit, da kein entsprechender Inbus-Schlüßel bei liegt.
Verarbeitung fühlt sich sehr gut an, d.H. die Potis laufen satt.

Der Einbau gestalltet sich leicht, eventuell müßen die Potidürchführungen aufgebohrt werden.

Würde den Pre-Amp wieder kaufen.
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JR
Gut und günstig
J. R. 25.11.2009
Wieviel Regelmöglichkeiten braucht ein Bass? Eigentlich war ich auf der Suche nach einer Electronic mit Balance, Volume, Bass und Treble. In der angepeilten Preisklasse ist das Angebot dürftig, so entschied ich mich für diesen 3-Band EQ. Anzahl der Bohrlöcher war durch das Doppelstockpoti für Bass und Treble gleich, sogar herzeigbare Potiknöpfe dabei, also wars einen Versuch wert!

Die Duncan Electronic wurde als Ersatz für eine alte, defekte Bartolini Electronic in Kombi mit zwei J-Style Bartolini PUs angeschafft. Interessanterweise wurde der Grundsound des Intrumentes nach dem Einbau um eine Klasse besser, transparenter, gleichzeitig druckvoller und wärmer, auch in Neutralstellung der Klangregler.

Die Frequenzen welche die Potis bearbeiten sind vernünftig gewählt, die Anhebung/Absenkung praxisnahe ohne Übertreibungen. "Kranke" Klänge lassen sich nicht erzeugen, alles hat Geschmack und Sinn.

Insgesamt ein sehr stimmiges Paket, diese Electronic: gute Features, guter Klang, guter Preis. Empfehlung!!
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