Sequential Prophet 6

Synthesizer

  • 49 halbgewichtete, anschlagdynamische Tasten mit Aftertouch
  • 6-stimmig polyphon
  • analoger Signalpfad
  • zwei diskrete VCOs und Filter je Stimme
  • Multimode Arpeggiator
  • Step-Sequenzer mit bis zu 64 Steps
  • duale digitale Effekt-Sektion mit true bypass (Effekte: Reverb, Delay, Chorus und Phase Shifter)
  • analoge Stereo-Distortion
  • Pitch- und Modulationsrad
  • LED-Display
  • Sync zu externer MIDI clock
  • Abmaße: 820 x 323 x 117 mm
  • Gewicht: 9,3 kg

Anschlüsse:

  • analoger Line-Ausgang 2x 6,3 mm Klinke (L/R)
  • Stereo Kopfhörer-Ausgang 6,3 mm Klinke
  • MIDI In / Out / Thru
  • USB
  • Volume- und Sustain-Pedal Eingang
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Soundbeispiele

 
0:00
  • Sequence 1
  • Sequence 2
  • Sequence 3
  • Sequence 4
  • Sequence 5
  • Sequence 6
  • Sequence 7

Weitere Infos

Anzahl der Tasten 49
Anschlagdynamik Ja
Aftertouch Ja
Keyboard Split Nein
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Stimmen 6
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x in, 1x Out, 1x Thru
Speichermedium Intern
USB Anschluss Nein
Effekte Multieffektprozessor
Arpeggiator Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Digitalausgang Nein
Display Ja

Analoger Powersound mit sechs Stimmen

Mit dem Prophet-6 tritt Sequential in die Fußstapfen des legendären Prophet-5, dem weltweit ersten voll speicherbaren Polysynthesizer. Der analoge Prophet-6 weist dabei alle Merkmale eines klassischen subtraktiven Synthesizers auf: exzellenter Klang und eine herrlich komfortable Bedienoberfläche.

Subtraktive Klangsynthese in Reinkultur

Der Prophet-6 greift das Konzept des berühmten Prophet-5 mit einer auf sechs Stimmen erweiterten Polyphonie auf. Er bietet zwei Oszillatoren pro Stimme, die für einen satten Grundklang sorgen. Zentrales Elemente der Klangformung ist das diskret aufgebaute Tiefpassfilter, das sich an den SSM-Chips der begehrten Revision 2 des Prophet-5 orientiert und hier sogar noch um ein zweites resonanzfähiges Hochpassfilter ergänzt wird. MIDI und Speicherbarkeit sind ebenso selbstverständlich wie eine anschlagsdynamische Klaviatur. Darüber hinaus punktet der Prophet-6 mit einer doppelten Effektsektion, die sich für analogen Purismus auch komplett aus dem Signalweg entfernen lässt, einem Arpeggiator und herrlich geradlinigen Step-Sequencer.

Großer Sound, klares Konzept

Fans elektronischer Klänge müssen den Prophet-6 einfach lieben: Er wendet sich gleichermaßen an Studio- und Bühnenmusiker sowie Klangschrauber. Er liefert das gesamte Repertoire subtraktiver Synthesizerklänge in erstklassiger, druckvoller Qualität ¬ von Bässen, Leads, knackigen Sequenzersounds bis hin zu weichen und dichten Flächen. Gleichzeitig ist der Prophet-6 keinesfalls nur in der elektronischen Musik zuhause, sondern auch bestens für den Einsatz in der Pop- und Rockmusik qualifiziert. Dieser Synthesizer will nicht nur programmiert, sondern auch live gespielt werden.

Über Sequential

Dave Smith, Gründer von Sequential Circuits (1974-1987), gehört zu den Pionieren im Synthesizerbereich. Sein Prophet-5 war der weltweit erste speicherbare polyphone Synthesizer. Es folgten Innovation wie der Prophet T8, Prophet VS aber auch Sampler. Dazu war Smith wesentlicher Initiator des MIDI-Standards und an der Entwicklung des ersten virtuellen Synthesizers beteiligt. 2002 gründete er Dave Smith Instruments und gehört seither zu den erfolgreichsten Anbietern von analogen und hybriden Hardware-Synthesizern. Seit 2018 firmiert der Hersteller wieder unter dem Namen Sequential.

Ein Synthesizer mit besten Tugenden

Mit dem Prophet-6 erhält man einen polyphonen Analogsynthesizer, der sich durch seine erstklassige Klangqualität und komplett intuitive Bedienoberfläche auszeichnet. Mit zahlreichen klar zugewiesenen Reglern bietet er jederzeit direkten Zugriff auf die Parameter der Klangfarbe. Er ist damit ein expressives Musikinstrument im besten Sinne, aber eben auch Klangforschungslabor und Soundlieferant für die nächste Komposition am Rechner. Mit seiner anschlagsdynamischen 49-Tasten-Klaviatur fällt der Prophet-6 kompakter und leichter als der Prophet-5 aus, ist aber gleichzeitig durch sein zusätzlich nutzbares Hochpassfilter und eine vollständige MIDI-Implementation flexibler und besser in aktuelle Produktionsumgebungen einzubinden.

Im Detail erklärt: Prophet-5 vs. Prophet-6

Der Prophet-5 von 1978 war der erste komplett speicherbare, polyphone Synthesizer der Welt. Heute gilt das bis 1984 in mehr als 6.000 Exemplaren produzierte analoge Instrument aufgrund seines druckvollen Klanges und seines übersichtlichen Konzepts als Klassiker. Der Prophet-6 von 2015 versteht sich nicht als Nachbau des Originals, sondern vielmehr als moderne kompaktere und dennoch erweiterte Hommage an dieses Instrument, im speziellen dessen mit SSM2040-Filterchips bestückte Revision 2.

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38 Kundenbewertungen
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4.9 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Kein Prophet 5 aber trotzdem klasse
Minimoog, 25.01.2019
Eines vorab: Wer glaubt, den Sound eines Prophet 5 mit einer Stimme und vielen Knöpfen und Schaltern mehr zu bekommen, der wird enttäuscht. Ich besetzte einen alten Prophet 5 (mit Curtis Chips) und habe die beiden Geräte verglichen. Der Prophet 5 und 6 haben klanglich nicht viel gemeinsam, eigentlich gar nichts.
So, und jetzt zu dem Gerät selbst. Ich habe mir lange überlegt, welchen modernen polyphonen Synthesizer ich mir zu meinen Minimoog und Sub37 holen soll. Und nach langem Aussortieren und mehrfachem Ärgern über "Virtuell Analoge" (was für ein Euphemismus!), bin ich beim Prophet 6 gelandet. Was für ein geiles Ding! Sobald ich mich vom Sound des Prophet 5 gelöst hatte und durch die ganzen Presets gegangen bin, habe ich mich dem Kreieren von Klängen beschäftigt. Da gibt es fast nichts, was nicht machbar ist. Einfach klasse. Das Gerät macht einen wertigen Eindruck, kein Klappern, die Potis (mit grenzwertig kleinen Knöpfen) gehen gut. Top-Verarbeitung.
Die einzigen Schwächen sind die 4-oktavige Tastatur, die ich für einen polyphonen Synthesizer etwas klein geraten finde und die Anschlagdynamik, die eher digital ausgelegt ist: Hart oder Soft.
Zwei VCO pro Stimme sind ok, auch wenn in vielen Werkssounds nur einer benutzt wird und der andere als LFO agiert. Hier frage ich mich schon, warum in einem Hybrid-Synthesizer, bei dem die Hüllkurven und die LFO digital erzeugt werden, nicht auch 6 LFOs pro Stimme programmieren konnte.
Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, alles in allem eine klare Kaufempfehlung.
Übrigens, meinen Prophet habe ich seitdem nicht mehr eingeschaltet - ich glaube, das sagt alles!
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Der Sound der 80er Jahre
Constanti, 30.05.2019
Da ich selbst leider ein Kind der 90er Jahre bin und die 80's nie selbst miterleben durfte, habe ich mir zumindest in Bezug auf das musikalische mit der Anschaffung des Prophet 6 einen kleinen Traum erfüllt. Die "Funky" Synth-Stabs von meinen Idolen wie "Level 42", "Tears for Fears", oder "Go West" sind auf einmal so nah wie noch nie!

Zum Sound:
Wie oben schon erwähnt - der Prophet 6 klingt wirklich so wie sein Vorgänger. Warm, druckvoll, knackige Höhen. Nachdem der Prophet 6 im Jan. 18 bei mir angekommen ist kann ich aus meiner Wahrnehmung sagen, dass mir die "simplen" Sounds am besten gefallen. Einfach beide Oszillatoren aufdrehen, 2 mal Sawtooth-Wellen, ein wenig Slop rein und das Ding fährt! Der Filter hat für mich (im Vergleich zum Moog Sub37 den ich auch besitze) weniger Charakter, was aber nichts schlechtes ist. Mithilfe des ENV-AMT und dem Filter Envelope kann man richtig schöne warme Pads, bzw. Funky Sounds kreieren.

Die Features sind eher schlicht gehalten deswegen auch nur 4 Sterne. 1 LFO (wobei man den 2. OSC auch als LFO verwenden kann also eigentlich 2), eine kleine MOD Matrix und eine kleine Aftertouch Matrix ermöglichen ein Paar Sound-"Spielereien". Die stärke liegt aber meiner Ansicht nach ganz klar bei den simplen Sounds. Die Oszillatoren klingen einfach so schon schön voll, warm und kräftig, dass man da gar nicht viel drehen machen muss!

Was ich zum Sound noch loswerden muss: Wer auf Funk/Soul, 80s Pop, oder 90s House steht wird mit dem Teil mega glücklich. Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass für modernere Pop-Produktionen eher weniger zum Prophet 6 gegriffen wird (der steht bei uns im Studio).

Mich persönlich hat er unglaublich zufrieden gestellt und er wird immer ein "Herzenssynth" für mich bleiben da er meinen Musikgeschmack absolut trifft. Von dem her meinerseits eine große Empfehlung!
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Features
Sound
Verarbeitung
Sound ein Highlight - wie erwartet
Elektroniklurch, 09.05.2019
Erster gelieferter leider mit defekter "Zehnerauswahltaste" - die wirkt auch recht fragil, daher ein Stern Abzug für Verarbeitung.

Der Sound ist von clean bis dirty das was man sich bei einem echten Synth erwartet, das "Userinterface" sehr gut und fast alle Potis werden als CC ausgegben was extern genutzt werden kann, Arpeggio&Sequencerdaten gehen mit aktueller Firmware auch über MidiOut mit raus - dito extern nutzbar - sehr gut.

Kleines Midimanko - Programmchange lässt sich nicht deaktivieren.

Aber volle trotz kleiner "Macken" volle Empfehlung wenn man die typ. Rompler Sounds eben NICHT mag.
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Features
Sound
Verarbeitung
Walnuß klingt eben doch besser!
Cloverfield, 31.01.2017
Das Auge hört ja bekanntlich mit. Schönes Gehäuse.
Fest steht: Der Klang ist atemberaubend. Kristallklar. Ein Stereobild, das locker als Surround durchgeht.
Ich habe als erstes meinen DT880pro aufgesetzt und losgespielt. Begeisterung auf ganzer Linie. Ich würde mich als soundmäßig verwöhnt bezeichnen; meine Lieblingshardware im Studio sind Kronos, Montage, MoogSub 37, Prophet12 und neuerdings Matrixbrute.
Der Prophet-6 ist das Highlight. Und er ergänzt die Digitalseite und den monophonen MB ideal.
Er ist klanglich außerordentlich vielseitig, weich, voll und sehr transparent. Flächensounds sind ganz sicher seine Stärke. Die "Begrenzung" auf 6 Stimmen empfinde ich absolut nicht als Nachteil; das wird häufig in Tests geschrieben Der Sound ist reichhaltig und mächtig. Auch im UNISON Modus klingt das kleine Kerlchen mächtig!
Verarbeitung ist tadellos; die Tastatur sehr gut spielbar. Die Potiknöpfe sind halt eben nicht Moog-Style; leider. Das ist für mich die Referenz in Haptik. Aber dennoch ist alles schön griffig und stabil. Es ist eine Freude daran zu schrauben.Hält locker seine 30 Jahre durch. Anbindung an die DAW ist auch gut. Braucht man aber nicht wirklich...das Teil möchte live gespielt werden.
Zusammenfassung: Genial.
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