Roland TR-8S

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Drum Maschine

  • mit erweitertem Funktionsumfang
  • ACB Technologie plus Stereo Sample Import und Playback
  • 300 vorgeladene Samples
  • SD-Kartenslot zum importieren eigener Mono- und Stereo Samples (WAV, oder AIFF)
  • Mischen und Layern von Sounds
  • Drum-Tracks können aus reinen Sample-Kits, TR-Sounds oder einer Mischung aus beidem bestehen
  • auf Percussion abgestimmte Effekte wie Delay, Reverb, Overdrive und Filter
  • Echtzeit Pattern-Erstellung mit bis zu 32 Steps
  • 128 Kits
  • 128 Patterns mit jeweils acht Variationen und drei unterschiedlichen Arten von Fills
  • 8 analoge Ausgänge
  • Trigger-Track pro Pattern
  • Mehrkanal-Audio- und MIDI-Interface
  • 6,3 mm Kopfhörerausgang
  • 6,3 mm (L/Mono, R) Mix Out
  • 6x 6,3 mm Assignable Out
  • 6,3 mm (L, R) Eingang für externe Quellen
  • 3,5 mm Trigger Ausgang
  • USB port Typ B (Audio, MIDI)
  • Abmessungen: 409 x 263 x 58 mm
  • Gewicht: 2,1 kg
  • inkl. Netzteil
  • passendes Case: Art. 459612 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit März 2018
Artikelnummer 434284
Verkaufseinheit 1 Stück
Display Ja
Pads 16
Fader 11
Effekte Ja
Sampling Funktion Ja
Speichermedium SD/SDHC Card
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
USB Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 8
Kopfhöreranschluss Ja
Besonderheiten USB Audio
€ 666
Alle Preise inkl. MwSt.
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Looking for the perfect new Beat

Die TR-8S trägt die lange Tradition der Roland-Drummaschinen in sich. Die gesamte TR-Serie hat mit den Klassikern TR-808, TR-909, TR-606 und TR-707/727, ihren legendären Sounds und dem gradlinigen Lauflichtsequenzern echte Maßstäbe gesetzt. Die TR-8S verbindet diese bewährten Qualitäten mit modernen Funktionen wie dem Sample-Import, automatisierbaren Effekten und Groove-Features, die auf die Ansprüche moderner Performances ausgelegt sind. Die legendären TR-Drums werden hier authentisch mit all ihren Eigenheiten emuliert und können mit genretypischen Effekten aufgewertet werden. Die Programmierung geht so flüssig von der Hand, dass selbst bei einem Livegig spontan in die Grooves eingegriffen werden kann oder Beats komplett neu kreiert werden können.

VA-Drums, PCM-Sounds und Samples

Die Klangerzeugung unterteilt sich in ACB-Sounds, die analoge Drums emulieren, und einen Pool an Preset-Samples von weiteren Klassikern wie den bekannten SRX-Boards sowie neue Klänge. Dazu können eigene WAV/AIFF-Samples importiert werden. Die ACB-Drums lassen sich etwas weitgehender als die Originale editieren und können, wie auch die Samples, völlig frei zu neuen Drum-Kits zusammengestellt werden. Beats werden mit dem Lauflichtsequenzer oder in Echtzeit eingespielt. Dabei kann nahtlos zwischen PLAY- und REC-Mode gewechselt werden. Zu jedem Pattern gehören zwei Fills, die manuell oder automatisch getriggert werden bzw. das Main-Pattern durch einen einstellbaren Scatter-Effekt ergänzen.

Beat-Making und Performing

Nicht immer ist eine DAW die beste Lösung. Für Producer im weiten Feld der EDM sind im Studio und bei Livegigs individuell zusammengestellte Setups aus verschiedenen Hardwaregeräten vorteilhaft, da sie manuell bedient werden können und mit ihren Features eine intuitive Performance gewährleisten. Auch in den Bereichen Hip-Hop und R‘n‘B, in denen mit Groove-Maschinen eher im Studio produziert als live gespielt wird, sind analoge Drums in Verbindung mit Samples die übliche Basis für Beats. Gegenüber prestigeträchtigen Vintage-Maschinen erlaubt die TR-8S dem Anwender mehr Kontrolle über die Sounds, eine bessere Einbindung ins Setup und eine größere Leistungsfähigkeit, die sich besonders im Live-Einsatz auszahlt.

Über Roland

Die Firma Roland wurde 1972 in Osaka, Japan, gegründet und entwickelt und baut seitdem elektronische Musikinstrumente. In seiner erfolgreichen Geschichte hat Roland viele wegweisende Instrumente auf den Markt gebracht, von legendären Drumcomputern wie TR-808 oder TR-909 bis hin zu Synthesizer-Klassikern wie Jupiter-8, SH-101 oder der kultigen TB-303. Neben den Synthesizern sind auch die Workstations und E-Pianos aus dem Hause Roland sehr beliebt. Ebenso bekannt ist die zu Roland gehörende Marke Boss, unter der vor allem Gitarreneffektgeräte entworfen und vertrieben werden.

Beatzentrale für Livesets und Studios

Die TR-8S ist nicht nur eine Drummaschine, sondern gleichzeitig die Zentrale eines Groove-Setups. In erster Linie ist sie auf das Abspielen von Drums und One-Shot-Samples ausgelegt, doch lassen sich auch Loops und Phrasen importieren sowie Sounds über Parameterautomation als Basslines, Hooks und Backings spielen. Besonderes Gewicht hat der Perfomance-Faktor. Mit Fadern, Mute- und Solo-Buttons lässt sich der Groove spontan variieren und mischen. Die Effekte können ebenso wie das Einfliegen von Fills intuitiv eingesetzt werden. Ganz gleich, ob die Priorität auf der Entwicklung von Ideen, dem Jammen im Studio oder auf Livegigs auf der Bühne liegt, der Workflow der TR-8S unterstützt alle Ambitionen optimal.

Im Detail erklärt: Analog Circuit Behavior (ACB)

Die Sounds von real-analogen Drummaschinen unterliegen permanent leichten Schwankungen, die durch Bauteile und die Betriebstemperatur bedingt sind. Herkömmliche virtuell-analoge Technik kann zwar analoge Sounds wie Kick, Snare, Hi-Hat etc. grundsätzlich emulieren, doch fehlt es hier an jenen Schwankungen. ACB geht einen Schritt weiter und bildet analoge Schaltungen mit allen Bauteilen nach und kann daher auch Unvollkommenheiten wie leicht unterschiedliche Tonhöhen und Decay-Zeiten bei jedem Step sowie gegenseitige Beeinflussungen emulieren, die die Sounds und damit die Beats besonders lebendig werden lassen.

149 Kundenbewertungen

88 Rezensionen

Pa
Super für hands-on Drumdesign
Pat and Ric 29.07.2021
Ich habe diese tolle Drum Maschine seit drei Jahren und arbeite vornehmlich als Bedroom Producer in den Genres techno und neotrance damit. Was mich in erster Linie an der Tr-8s überzeugt ist die Möglichkeit Drumsounds auf Grundlage der bekannten Rolandsounds zu designen. Dieses Instrument hat umfangreiche Funktionen wie saturation, compression, bitreduction welche über intensives Menu-Diving zur Verfügung stehen. Zwei mankos gibt es hier:

1.Der LFO kann jeweils nur auf eine Geschwindigkeit pro Kit eingestellt werden (korrigiert mich wenn ich da falsch liege). Dieser kann dann aber die verschiedensten funktionen wie Cutoff Frequenz, Panning, Attack etc. modulieren.

2. Es ist lediglich möglich nur einen Effekt pro Instrument + Mastereffekt zu nutzen.

Verbindet man die TR-8s mit einer DAW kann man hier weitere Effekte in Echtzeit einschleifen. Dies ist auch ein riesen Pluspunkt des Gerätes, da alle 11 Instrumente+2 externe Kanäle über das integrierte Audio-Interface in einer DAW angezeigt und parallel aufgenommen werden können. Die Bitrate des Interfaces wird meines Wissens nach nirgendwo angegeben, konnte mir aber vom Roland Tech Support auf Nachfrage mit 32bit float angegeben werden. Ein Feature, hinter welchem sich die Drummachine keineswegs verstecken muss. Die Sounds der TR-8s kommen in meinen mixen sehr gut rüber und stehen professionellen sample packs in nichts nach. Ich persönlich finde Erstere mit Hinblick auf die Hands-On Klangveränderungsoptionen wesentlich attraktiver als zweitere. Ein tolles Gimmick war das Firmware Update 2.0 welches authentische und tweakbare FM-Drums implementierte. Somit hat man mehr Spielraum um beispielsweise Transienten einer Kickdrum durch layern aufzupeppen und Cymbals noch metallischer klingen zu lassen. Die integrierten Channel Effekte aber auch Mastereffekte machen meiner Meinung nach einem guten Job und können live für sattere Klangwelten sorgen. Beim Produzieren greife ich der Einfachheit halber jedoch auf Soundeffekte meiner DAW zurück. Das Problem mit dem umständlichen einspielen von eigenen Samples kann ich weniger nachvollziehen, da ich die TR-8s als ein Musikinstrument ansehe, welches eben über eine endliche Anzahl an Klängen verfügt. Die Limitation fordert ja gerade die Kreativität heraus. Letztlich könnte man dieses Problem auch mithilfe einer DAW umgehen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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AS
Eierlegende Wollmilchsau?
Adam Sky 18.03.2018
Nach einigen Wochen mit dem Gerät mein persönliches Fazit zur TR-8S

Pro:
- Toller Klang
- Vielfalt (TR-808, 909, 707, 727, 626, 606 + mehr Sounds von Haus aus dabei)
- Master FX Rev, Delay auch für den externen Audio in!
- Effekte lassen sich jetzt einfach pro Instrument zuregeln
- Wenn Auto Save aktiv, speichert das Gerät alles ab wenn man es auschaltet
- Pro Instrument 1 x FX Insert
- Gruppierung der Instr möglich!
- Fader Farben sind individuell anpassbar
- 2 + 6 Einzelausgänge und separater Trigger out mit eigener Sequenzer Spur
- Shift + CTRL SELECT ruft sofort die wichtigsten Parameter auf (Level, Gain, LFO, Pan etc.)
- Patterns bis zu 128 Steps lang + 2 Fills + Scatter
- Als Audiointerface sind jetzt Sampleraten zwischen 44.1 bis 192 kHz möglich! Problemlos über Ableton Settings zu ändern!

Neutral:
- Master CTRL Regler hat keine Mittenrasterung
- Blinken des Temporeglers ist nicht abschaltbar
- Zugriff auf SD Karte von PC aus nur möglich wenn Sequenzer steht (liegt aber am Medium SD Karte)
- viele Samples von SD Karte laden dauert eine Weile

Con:
- Keine Möglichkeit ein Sample vorzuhören bevor man es für die gewählte Spur auswählt
- Pattern & Kit Reload müssen umständlich über das Utility Menü gesucht werden
- Plastikbodenwanne ist nicht sehr stabil. Nachdem ich dagegen gestoßen bin sieht schon kleine Macken.
- Kopfhörerausgang lässt sich nich separat regeln
- Parameter Locks funktionieren nicht isoliert man muss also immer mindestens 2 Parameter locken sonst hört man die Änderung nur exakt einmal.

******

In jedem Fall eine Kaufempfehlung für alle die auf eine Drummachine mit Sample Playback gewartet haben.

Für Studio als auch Live tauglich ... das klappt nicht mit jedem Gerät!

*****
UPDATE 16.04.18
Der Fader-, Kit Wechsel- und Tap Tempobug sind mit den letzten beiden Updates von Roland beseitigt worden!

OS 1.04
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
18
2
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CM
Könnte besser sein - liefert aber trotzdem
CR Musik 13.09.2019
Ich vermisse Dinge wie einfache Sample-Verwaltung, schnelles importieren und einfaches bearbeiten, aber wenn man das Gerät einfach nur für das nimmt was es ist, nicht versucht es zu verbiegen, nämlich eine Drum Machine mit klassischen und ein paar modernen Sounds samt Performance Features, macht es eine sehr gute Figur.

Bei einigen Funktionen hat man das Gefühl sie hätten es erst in letzter Sekunde hinzugefügt. Zum Beispiel der USB Transfer Modus. Man muss erst das Kabel ziehen, dann eine Taste drücken und das Kabel wieder einstecken... Das ist sehr unschön. Wundere mich wie gut das noch in 10 Jahren funktioniert wird.

Streaming von USB Slot geht auch nicht. Man muss erst importieren, bei gestoppten Sequencer, und dann werden alle Dateien in eine Kategorie abgelegt aus der man dann rausfischen darf.

Kategorisieren eigener Samples geht auch nur mit 5 Aktionen in korrekter Reihenfolge, sonst darf man von vorne anfangen.

Also alles was das "S" im Namen ausmacht ist unausgereift. Man sollte sich also eher auf ein paar Interessante Sounds beschränken, denn auch der Speicher ist stark begrenzt. Eine genaue Zahl habe ich nicht, aber ich glaube 300-600 Sekunden nur.

Auch hier vermisst man schnell die fehlende Stream Funktion und man fragt sich warum in Zeiten von 64GB USB Sticks für 10 Euro an der Kasse eine Firma wie Roland nicht mehr Speicher für ihr Drum-Flagschiff erübrigen kann. Irgendwie peinlich.

Trotz allem haben wir ACB Synthese und von Haus aus auch schon sehr viele Sounds. Mit etwas kreativen Tuning, dem richtigen Rhythmus und Mischung, kommt man trotzdem voll auf seine Kosten.

Lobend hervorzuheben ist der Trigger Ausgang, denn ich für ein Analoges Drum Modul nutze. Der Externe Eingang rundet diese Verwendung ab.

Mit 8 Variationen kommt man ordentlich weit und man kann auch nahtlos zwischen Pattern wechseln. Mit etwas Übung kommt man auch schnell in die Untermenüs der Sounds und schon wächst einem das Gerät nach und nach ans Herz.

Ich hoffe ja noch das Roland da noch ein paar Updates bringt wie z.b. Step-Wahrscheinlichkeit, aber für das was es von Haus aus kann ist es ein tolles Gerät dass sich sogar recht wertig anfühlt. Seinen eigenen Stempel aufzudrücken bedarf eben etwas Zeit und Hingabe - aber dann ist es ein tolles Gerät.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
14
2
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F
Wenn da nicht die Bedienung wäre
Felix1986 01.12.2019
Also ich kann nur jedem empfehlen sich darüber bewusst zu sein das mann sich hier auf stundenlanges menü diving der sonderklasse einstellen kann. Ich finds ja wirklich toll das mann viele soundparameter hat und viel einstellen kann. Stundenlang durch Menüs zu scrollen auf einem display das aussieht wie von 1980 macht echt keinen spass. Die maschine hatte echt potenzial aber die Bedienung ist einfach abartig. Ich bin da ganz ehrlich habe mit der alten version (tr8) immer noch mehr spass und bin froh sie nicht verscherbelt zu haben auf ebay... Ich kannn Roland nur den tipp geben sich mal Menüführung von NI Maschine abzugucken.

Was ich wieder rum wirklich gut fand an dieser version ist, ist der frei belegbare parameter knob, die größere sound auswahl und der das single drumpad unten rechts! Aber naja nützt alles nix wenn die Bedienung eine qual ist...

Also wer gerne in Menüs herumschlendert wird mit dem Gerät defintiv mehr wie glücklich weil von den Möglichkeiten und vom sound her ist alles top...

Ich hoffe auf die nächste version mit tollen displays und mindestens 8 macro Reglern direkt darunter. Menü strukturen über dedizierte Buttons direkt erreichen. Und am besten direkt 2 custom knobs, mehr drum Synthese Möglichkeiten und etwas größerem Drumpad wo mann mit zwei fingern drauf spielen kann :)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
7
2
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