Roland TR-8S

Drum Maschine

  • mit erweitertem Funktionsumfang
  • ACB Technologie plus Stereo Sample Import und Playback
  • 300 vorgeladene Samples
  • SD-Kartenslot zum importieren eigener Mono- und Stereo Samples (WAV, oder AIFF)
  • Mischen und Layern von Sounds
  • Drum-Tracks können aus reinen Sample-Kits, TR-Sounds oder einer Mischung aus beidem bestehen
  • auf Percussion abgestimmte Effekte wie Delay, Reverb, Overdrive und Filter
  • Echtzeit Pattern-Erstellung mit bis zu 32 Steps
  • 128 Kits
  • 128 Patterns mit jeweils acht Variationen und drei unterschiedlichen Arten von Fills
  • 8 analoge Ausgänge
  • Trigger-Track pro Pattern
  • Mehrkanal-Audio- und MIDI-Interface
  • 6,3 mm Kopfhörerausgang
  • 6,3 mm (L/Mono, R) Mix Out
  • 6x 6,3 mm Assignable Out
  • 6,3 mm (L, R) Eingang für externe Quellen
  • 3,5 mm Trigger Ausgang
  • USB port Typ B (Audio, MIDI)
  • Abmessungen: 409 x 263 x 58 mm
  • Gewicht: 2,1 kg
  • inkl. Netzteil

Weitere Infos

Display Ja
Pads 16
Fader 11
Effekte Ja
Sampling Funktion Ja
Speichermedium SD/SDHC Card
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out
USB Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 8
Kopfhöreranschluss Ja

Looking for the perfect new Beat

Die TR-8S trägt die lange Tradition der Roland-Drummaschinen in sich. Die gesamte TR-Serie hat mit den Klassikern TR-808, TR-909, TR-606 und TR-707/727, ihren legendären Sounds und dem gradlinigen Lauflichtsequenzern echte Maßstäbe gesetzt. Die TR-8S verbindet diese bewährten Qualitäten mit modernen Funktionen wie dem Sample-Import, automatisierbaren Effekten und Groove-Features, die auf die Ansprüche moderner Performances ausgelegt sind. Die legendären TR-Drums werden hier authentisch mit all ihren Eigenheiten emuliert und können mit genretypischen Effekten aufgewertet werden. Die Programmierung geht so flüssig von der Hand, dass selbst bei einem Livegig spontan in die Grooves eingegriffen werden kann oder Beats komplett neu kreiert werden können.

VA-Drums, PCM-Sounds und Samples

Die Klangerzeugung unterteilt sich in ACB-Sounds, die analoge Drums emulieren, und einen Pool an Preset-Samples von weiteren Klassikern wie den bekannten SRX-Boards sowie neue Klänge. Dazu können eigene WAV/AIFF-Samples importiert werden. Die ACB-Drums lassen sich etwas weitgehender als die Originale editieren und können, wie auch die Samples, völlig frei zu neuen Drum-Kits zusammengestellt werden. Beats werden mit dem Lauflichtsequenzer oder in Echtzeit eingespielt. Dabei kann nahtlos zwischen PLAY- und REC-Mode gewechselt werden. Zu jedem Pattern gehören zwei Fills, die manuell oder automatisch getriggert werden bzw. das Main-Pattern durch einen einstellbaren Scatter-Effekt ergänzen.

Beat-Making und Performing

Nicht immer ist eine DAW die beste Lösung. Für Producer im weiten Feld der EDM sind im Studio und bei Livegigs individuell zusammengestellte Setups aus verschiedenen Hardwaregeräten vorteilhaft, da sie manuell bedient werden können und mit ihren Features eine intuitive Performance gewährleisten. Auch in den Bereichen Hip-Hop und R‘n‘B, in denen mit Groove-Maschinen eher im Studio produziert als live gespielt wird, sind analoge Drums in Verbindung mit Samples die übliche Basis für Beats. Gegenüber prestigeträchtigen Vintage-Maschinen erlaubt die TR-8S dem Anwender mehr Kontrolle über die Sounds, eine bessere Einbindung ins Setup und eine größere Leistungsfähigkeit, die sich besonders im Live-Einsatz auszahlt.

Über Roland

Die Firma Roland wurde 1972 in Osaka, Japan, gegründet und entwickelt und baut seitdem elektronische Musikinstrumente. In seiner erfolgreichen Geschichte hat Roland viele wegweisende Instrumente auf den Markt gebracht, von legendären Drumcomputern wie TR-808 oder TR-909 bis hin zu Synthesizer-Klassikern wie Jupiter-8, SH-101 oder der kultigen TB-303. Neben den Synthesizern sind auch die Workstations und E-Pianos aus dem Hause Roland sehr beliebt. Ebenso bekannt ist die zu Roland gehörende Marke Boss, unter der vor allem Gitarreneffektgeräte entworfen und vertrieben werden.

Beatzentrale für Livesets und Studios

Die TR-8S ist nicht nur eine Drummaschine, sondern gleichzeitig die Zentrale eines Groove-Setups. In erster Linie ist sie auf das Abspielen von Drums und One-Shot-Samples ausgelegt, doch lassen sich auch Loops und Phrasen importieren sowie Sounds über Parameterautomation als Basslines, Hooks und Backings spielen. Besonderes Gewicht hat der Perfomance-Faktor. Mit Fadern, Mute- und Solo-Buttons lässt sich der Groove spontan variieren und mischen. Die Effekte können ebenso wie das Einfliegen von Fills intuitiv eingesetzt werden. Ganz gleich, ob die Priorität auf der Entwicklung von Ideen, dem Jammen im Studio oder auf Livegigs auf der Bühne liegt, der Workflow der TR-8S unterstützt alle Ambitionen optimal.

Im Detail erklärt: Analog Circuit Behavior (ACB)

Die Sounds von real-analogen Drummaschinen unterliegen permanent leichten Schwankungen, die durch Bauteile und die Betriebstemperatur bedingt sind. Herkömmliche virtuell-analoge Technik kann zwar analoge Sounds wie Kick, Snare, Hi-Hat etc. grundsätzlich emulieren, doch fehlt es hier an jenen Schwankungen. ACB geht einen Schritt weiter und bildet analoge Schaltungen mit allen Bauteilen nach und kann daher auch Unvollkommenheiten wie leicht unterschiedliche Tonhöhen und Decay-Zeiten bei jedem Step sowie gegenseitige Beeinflussungen emulieren, die die Sounds und damit die Beats besonders lebendig werden lassen.

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65 Kundenbewertungen
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4.6 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Schön in einer Zeit zu leben in der dieser Drumcomputer existiert!
Ephab, 04.05.2020
Ich schreibe hier aus Perspektive eines Gitarristen, der das Teil bisher hauptsächlich dazu benutzt sich Beats zu eigenen Ideen zu basteln. Ehrlich gesagt kommt es mir oft vor als hätte ich mit dem Kauf dieses Geräts mit Kanonen auf Spatzen geschossen: richtig geil!

Die Bedienung war für mich als absoluten Synth&Drumcomputer-Novizen anfangs schon ziemlich crazy. "Zum Glück" war ich mit einer Mandelentzündung zuhause, als ich das Teil neu hatte und hatte so genug Zeit mich ordentlich einzuarbeiten. Die Zeit muss man sich auf jeden Fall nehmen um den Funktionsumfang des Gerätes wirklich verstehen und nutzen zu können. Die Bedienungsanleitung sollte anfangs auf jeden Fall Griffbereit liegen (einmal habe ich sogar bei Thomann angerufen, weil ich etwas partout nicht verstanden hab und mir wurde schnell und kompetent geholfen; kleines Lob an dieser Stelle!).
Zurück zum Gerät: Erst mal gilt es hier die Gesamtstruktur zu verstehen, d.h. die Details der Funktionsweise von Patterns, Kits, Instrumenten, Effektspuren etc. zu begreifen. Sehr viele Funktionen werden über einen Shift Taster aufgerufen oder verbergen sich in Untermenüs. Hier durchzusteigen kann für Anfänger schon etwas dauern (schätze mal so ca. 5h). Hat man aber einmal einen groben Überblick und versteht, wie die Menüs funktionieren und welche Short-Cuts es gibt, geht plötzlich alles erstaunlich gut von der Hand. Heureka! Meine Meinung zum Gerät hat sich innerhalb des Kennenlernprozesses geändert vom "Beat-Automat" zum "vollwertigen, eigenständigen Instrument". Zusammenfassend würde ich sagen, dass die vermeintlich komplizierte Bedienung ein notwendiges Übel ist um die Fülle an Funktionen und die schnelle Zugänglichkeit mit einer überschaubaren Menge an Knöpfen und Zugängen zu realisieren. Es ist wie bei klassischen Instrumenten: Übung macht den Meister.

Der Sound ist für meine Begriffe sehr gut. Ich weiß nicht wie authentisch die enthaltenen Modelle im direkten A/B Vergleich mit den Originalen klingen, aber ehrlich gesagt ist mir das auch ziemlich egal, da mir die Sounds so gefallen wie sie sind (+ das Gerät ist, verglichen mit dem was man für alle enthaltenen Originale blechen müsste, quasi geschenkt!). Für mich bieten die Sounds genau die richtige Balance aus Quantität und Qualität. Alles kann auf vielfältige Art und Weise getweaked und kombiniert werden, sodass man wirklich sehr flexibel ist. Voraussetzung für befriedigende Ergebnisse ist natürlich erneut, dass man das Gerät richtig bedienen kann! Für jeden dem trotzdem noch Sounds fehlen gibt es weiterhin die Möglichkeit eigene Samples zu integrieren (ich hab bisher noch keinen Gebrauch davon gemacht, kommt aber sicherlich noch). Grundsätzlich ist natürlich wichtig, dass eine vernünftige PA zur Verüfung steht (bzw. Keyboard oder E-Drum Amp) aber das ist bei keinem Drumcomputer anders.

Optik und Verarbeitung sind voll in Ordnung. Ausreichend stabiles schwarzes Kunststoffgehäuse, die meisten Potis und Knöpfe sind ebenfalls aus Kunststoff oder härterem Gummi. Das Gerät wirkt weder besonders fragil noch unverwüstbar stabil. Bedenkt man wieviel feine Technik hier verarbeitet ist empfiehlt sich sowieso ein etwas sachterer Umgang wie man ihn z.B. mit Laptops pflegt. Das Display ist in Schwarz-Grün gehalten und ist aus allen Blickwinkeln gut zu erkennen. Die Farbzuordnung der einzelnen Spuren kann frei angepasst werden.

Fazit: ich bin mit dem Gerät voll zufrieden. Ich hab schon ein paar ziemlich sicke Beats hingelegt und dabei mehr über Beats im Allgemeinen gelernt, als ich erwartet habe. Ich hatte schon viel Spaß mit dem Gerät und bin mir sicher, dass da noch einiges an Spaß auf mich wartet! Jeder der auf der Suche nach einem halbwegs erschwinglichen und vielfältig einsetzbarem Drumcomputer ist, sollte hier genauer hinsehen.

Hoffe ich konnte helfen.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Wenn da nicht die Bedienung wäre
Felix1986, 01.12.2019
Also ich kann nur jedem empfehlen sich darüber bewusst zu sein das mann sich hier auf stundenlanges menü diving der sonderklasse einstellen kann. Ich finds ja wirklich toll das mann viele soundparameter hat und viel einstellen kann. Stundenlang durch Menüs zu scrollen auf einem display das aussieht wie von 1980 macht echt keinen spass. Die maschine hatte echt potenzial aber die Bedienung ist einfach abartig. Ich bin da ganz ehrlich habe mit der alten version (tr8) immer noch mehr spass und bin froh sie nicht verscherbelt zu haben auf ebay... Ich kannn Roland nur den tipp geben sich mal Menüführung von NI Maschine abzugucken.

Was ich wieder rum wirklich gut fand an dieser version ist, ist der frei belegbare parameter knob, die größere sound auswahl und der das single drumpad unten rechts! Aber naja nützt alles nix wenn die Bedienung eine qual ist...

Also wer gerne in Menüs herumschlendert wird mit dem Gerät defintiv mehr wie glücklich weil von den Möglichkeiten und vom sound her ist alles top...

Ich hoffe auf die nächste version mit tollen displays und mindestens 8 macro Reglern direkt darunter. Menü strukturen über dedizierte Buttons direkt erreichen. Und am besten direkt 2 custom knobs, mehr drum Synthese Möglichkeiten und etwas größerem Drumpad wo mann mit zwei fingern drauf spielen kann :)
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Scepsis Grey, 15.05.2020
Moin,
zu dem Roland JD-Xi und dem MX-1 habe ich mir jetzt die TR-8S als "Raus aus der DAW" Ergänzung angeschafft (Heimstudio). Für meine Ansprüche bietet die TR-8S mehr als erwartet. Bedienung, Klang und die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten sind für den Preis wirklich hervoragend. Besonders im Verbund mit anderen "AIRA" Produkten (man spart dann auch noch die RGB Beleuchtung der restlichen Umgebund) und als Einstiegsgerät für "live performer" sehr gut geeignet.

Die einzelnen Featrures kann man sicher besser googeln, als das ich sie hier redunt aufliste. Persönlich würde ich mir noch die Möglichkeit wünschen (auch bei anderen AIRAs), Patterns beliebig zu verketten (Songmodus / pattern chain?). Die Bedienelemente würden dafür sicher eine Möglichkeit bieten und der Rest wäre nur ein wenig Code).
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Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Könnte besser sein - liefert aber trotzdem
CR Musik, 13.09.2019
Ich vermisse Dinge wie einfache Sample-Verwaltung, schnelles importieren und einfaches bearbeiten, aber wenn man das Gerät einfach nur für das nimmt was es ist, nicht versucht es zu verbiegen, nämlich eine Drum Machine mit klassischen und ein paar modernen Sounds samt Performance Features, macht es eine sehr gute Figur.

Bei einigen Funktionen hat man das Gefühl sie hätten es erst in letzter Sekunde hinzugefügt. Zum Beispiel der USB Transfer Modus. Man muss erst das Kabel ziehen, dann eine Taste drücken und das Kabel wieder einstecken... Das ist sehr unschön. Wundere mich wie gut das noch in 10 Jahren funktioniert wird.

Streaming von USB Slot geht auch nicht. Man muss erst importieren, bei gestoppten Sequencer, und dann werden alle Dateien in eine Kategorie abgelegt aus der man dann rausfischen darf.

Kategorisieren eigener Samples geht auch nur mit 5 Aktionen in korrekter Reihenfolge, sonst darf man von vorne anfangen.

Also alles was das "S" im Namen ausmacht ist unausgereift. Man sollte sich also eher auf ein paar Interessante Sounds beschränken, denn auch der Speicher ist stark begrenzt. Eine genaue Zahl habe ich nicht, aber ich glaube 300-600 Sekunden nur.

Auch hier vermisst man schnell die fehlende Stream Funktion und man fragt sich warum in Zeiten von 64GB USB Sticks für 10 Euro an der Kasse eine Firma wie Roland nicht mehr Speicher für ihr Drum-Flagschiff erübrigen kann. Irgendwie peinlich.

Trotz allem haben wir ACB Synthese und von Haus aus auch schon sehr viele Sounds. Mit etwas kreativen Tuning, dem richtigen Rhythmus und Mischung, kommt man trotzdem voll auf seine Kosten.

Lobend hervorzuheben ist der Trigger Ausgang, denn ich für ein Analoges Drum Modul nutze. Der Externe Eingang rundet diese Verwendung ab.

Mit 8 Variationen kommt man ordentlich weit und man kann auch nahtlos zwischen Pattern wechseln. Mit etwas Übung kommt man auch schnell in die Untermenüs der Sounds und schon wächst einem das Gerät nach und nach ans Herz.

Ich hoffe ja noch das Roland da noch ein paar Updates bringt wie z.b. Step-Wahrscheinlichkeit, aber für das was es von Haus aus kann ist es ein tolles Gerät dass sich sogar recht wertig anfühlt. Seinen eigenen Stempel aufzudrücken bedarf eben etwas Zeit und Hingabe - aber dann ist es ein tolles Gerät.
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