Presonus HP4

182

4-kanaliger Kopfhörerverstärker

  • mit Monitorregler
  • 4 separat regelbare Stereo-Kopfhörerausgänge: 6,3 mm Stereoklinke
  • maximale Ausgangleistung: 130 mW pro Kanal
  • Klirrfaktor <0,5% THD+N an 60 Ohm Last
  • Übertragungsbereich: 20 - 20.000 Hz
  • Klirrfaktor THD/N: <0,0025% (Ein- und Ausgang)
  • empfohlene Kopfhörerimpedanz: 32 - 600 Ohm
  • symmetrischer Line-Eingang: 6,3 mm Klinke, L/R
  • symmetrischer Monitor-Ausgang zum Anschluss der Studio-Abhöre oder zum Durchschleifen an weitere Kopfhörerverstärker: 6,3 mm Klinke, L/R
  • Monitor Level als Hauptlautstärkeregler für die Studio-Abhöre
  • Mute-Schalter für den Monitor-Ausgang
  • Mono-Schalter für die Kopfhörerausgänge
  • Abmessungen (B x T x H): 140 x 140 x 45 mm
  • Gewicht: 2,27 kg
Anzahl der Stereokanäle 4
Lautstärkeregelung pro Kanal Ja
Anzahl der Eingänge 1
Rackformat Nein
Erhältlich seit Juli 2003
Artikelnummer 163790
€ 129
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8 Verkaufsrang

88 Kundenbewertungen

p
Ein Hammer für nur 99 Euro!!!
pbass 28.12.2009
Dieser (und parallel dazu der Lake People G100) markieren ein Wendepunkt in meinem Leben. Ich bin Jahrzehnte lang gelaufen und habe behauptet, dass ein separater Kopfhörerverstärker eine reine Geldabzocke wäre. Mehr aus Neugier, aber mit einer klaren Kaufabsicht, falls das Teil wirklich was taugt, habe ich mir also diesen HP4 und einen oben genannten Lake People G100 bestellt und wollte mir ein Bild davon machen, wie sich der Kopfhörerausgang in meinem HiFi-Vollverstärker gegenüber diesen beiden KHV schlägt.

Eins vorweg - es liegen dazwischen keine Welten, wie es gerne in HiFi-Kreisen dargestellt wird. Es sind eher Nuancen, aber.. sie sind entscheidend! Zwei Eigenschaften gewinnen in meinem Fall deutlich: die Transienten werden klarer, stärker, oder besser gesagt: erst jetzt kann man sie als solche überhaupt erkennen. Im Vergleich dazu produziert der Kopfhörerausgang in meinem Vollverstärker ein in wörtlichen Sinne des Wortes weichgespültes Signal. Das zu hören war einfach nur schockierend. Wie viele Jahre? 20? 20 Jahre "falsch" gehört? Da wird man einfach auf sich selbst sauer.

Die zweite wichtige Eigenschaft - die tiefen Frequenzen sind hörbar stärker - es klingt nicht so leer. Weil es mir bewusst ist, wie leicht sich das menschliche Gehör irritieren lässt, habe ich natürlich auch Blindtest durchgeführt. Die obigen Aussagen resultieren aus diesen Blindtests.

Was mir an dem Presonus HP4 nicht gefällt, ist das Ding mit der Lautstärke - ab ca. 12 Uhr Position wird es kein bisschen lauter. Das ist zugegeben mit niederohmigen Kopfhörer kein Problem - da ist der HP4 einfach SCHWEINELAUT und man kommt nicht auf solche Gedanken, auf 12 Uhr zu drehen, aber mit hochohmigen Kopfhörer reicht es nicht wirklich. Ein Nachfrage bei Thomann, dem deutschen Distributor (hyperactive ) und unter den HP4-Benutzer ergab, dass das bei allen so ist. Ich finde es aber sehr merkwürdig. Aus diesem Grund nur drei Sternchen bei Features.

Etwas schade finde ich, dass die Buchsen aus Plastik sind (die Potikappen ebenso). Die Kaskadierbarkeit und Monofunktion benutze ich zwar nicht, aber generell finde ich es sehr gut, dass es möglich ist.

In der Summe macht das Gerät aber einen sehr guten Eindruck - vor allem durch den Klang und ist für diesen Preis (99 Euro) absolut empfehlenswert.
Bedienung
Features
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S
Guter Splitter, Mittelmäßiger Verstärker
SamyHook 29.11.2021
Die Überschrift verrät es eigentlich schon. Allein die Features rechtfertigen auch schon den Preis und jeder Kanal wird sauber dargestellt ohne Rauschen oder ähnliches. Es reicht auch um mit einem 250 Ohm Kopfhörer sauber hören zu können (Habe bspw einen DT1990 Pro daran betrieben). Zum gleichzeitigen Tracken ist das Teil absolut sinnvoll. Allerdings darf man keine wunderdinge erwarten zu diesem Preis. Bspw ist die Kopfhörerbuchse meines MOTU M4 deutlich lauter als die hier vorhandenen. Preis Leistung stimmt aber absolut.
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JL
Besser als erwartet.
Josef L. 16.11.2009
Ich erwarb diesen Kopfhörerverstärker im August 2007. Natürlich hätte ich, wenn ich ein größeres Budget gehabt hätte, und diversen Artikeln, Testberichte und Lobbies mehr Glauben geschenkt hätte, ein anderes Modell gewählt. Jedoch werde ich von diesem Modell bis heute immer wieder positiv überrascht, und bin noch immer zufrieden.

Zu meinem Ausgangspunkt muss ich sagen, dass ich selbst nie einen anderen Kopfhörerverstärker besaß, jedoch oft in diversen Studios und HiFi Läden wesentlich teurere Modelle hörte und ausprobierte. Momentan wird der HP4 von einem Metric Halo ULN/2 angesteuert. Mein Hauptkopfhörer ist momentan der AKG 701, dran gehangen haben aber auch schon oft der AKG 171, AKG 240, Beyerdynamic 770, und auch schon des öfteren der iGrado. Überhaupt nie gab es Probleme. Der Klang ist erstaunlicherweise für ein Gerät dieser Preisklasse überaus transparent- es gibt keine gehypten Höhen, keinen komprimierten Bass, alles klingt sehr natürlich. Im Vergleich zu besseren Amps sind die mittleren Frequenzen nicht ganz so präsent, jedoch rede ich hier von Amps mit >300 Euro Preisunterschied.

Meistens sind die Regler auf ca. 11 Uhr, ich musste tatsächlich noch nie einen Kanal voll aufdrehen.
Der Mono-Mode kann manchmal sehr praktisch sein, und sehr nett finde ich auch den integrierten Monitor-Controller (wenn auch aktiv) und den Mute Button, der NICHT kracht. Die Drehregler sind aus Metall und fühlen sich sehr gut an, haben einen guten Grip. Die Bedienung ist so, wie man sie von einem dieser Geräte erwartet, überaus simpel.

Man kann für dieses Geld bei diesem Gerät nichts falsch machen. Überaus empfehlenswert.
Bedienung
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PB
Verblüffend guter Klang
Peter B. 858 05.02.2013
Ich habe über dieses Modell Testberichte gelesen, in denen über wenig Verstärkungsreserven auf der 2. Hälfte der Reglerwege geklagt und als Ergebnis berichtet wurde, das Modell eines Wettbewerbers sei zu bevorzugen, welches jedoch
- ohne symmetrische Verbindungsmöglichkeiten (ja, darüber steht in einer Bewertung hier etwas falsches. das Ding ist voll symmetrisch, wenn man "Stereo"-Kabel verwendet), und vor allem:
- ohne Kochrezept
daherkommt. Völliger Quatsch! Die Hälfte des Reglerwegs reicht demjenigen vollkommen, der augenrollend mitbekommt, wie manche bis 11 aufdrehen und sich Verzerrungen auf die Ohren hauen, als hätten sie im Studio einen Teenager-MP3-Hörer am Start.

Zwei Tipps für den Fall, dass der HP4 zu leise ist:
- Eingangssignal checken
- Gehörschutz aus den Ohren entfernen
- Brickwall-Hörgewohnheiten überdenken

Klanglich ist der Blaue unglaublich gut. Die Begeisterung, die in einem langen Beitrag hier zu lesen ist, kann ich völlig mühelos nachvollziehen.

Schleift man das Signal wahlweise an einen Mono-Subwoofer durch, erscheinen Mute- und Mono-Schalter äußerst praktisch.

Eine kleine Band kann mit dem Presonus bereits perfekt arbeiten. Natürlich geht es immer noch besser. Für Lake-People-High-End-Geräte müsste man allerdings zu viert das 5- bis 9-fache hinblättern.
Noch einen zusätzlichen hübschen HP4 oben draufstellen und 8 Leute versorgen, dürfte dagegen regelmäßig leicht fallen.
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