Fender Blues Deluxe Reissue Gitarrencombo

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Röhren-Gitarrencombo

Die Fender Amps der Tweed-Ära (so genannt wegen des schmucken Bespannstoffes) haben nicht umsonst den Ruf, ideale Verstärker für Blues und Rock'n'Roll zu sein. Einerseits liefern sie in gemäßigter Lautstärke knackige Cleansounds, wie sie sonst schwer zu finden sind, andererseits haben sie, dreht man den Volumeregler auf, eine cremige, weiche Verzerrung, die gerade im heiklen Übergangsbereich von Clean zu Crunch beinahe konkurrenzlos ist.

Der Reissue Blues Deluxe bietet zwei Kanäle - einer davon ist prädestiniert für die cleane Abteilung, der andere lässt sich über den Master Volume auch bei zivilen Lautstärken herrlich zum Singen bringen. Da lassen sich so ziemlich alle guten Sounds zwischen Bassman und Deluxe rausholen. Mit dem Eminence 12" Lautsprecher hat der Amp genügend Druck, um auch kleinere Clubs ausreichend zu beschallen. Nomen est omen: Der Blues Deluxe ist ein hervorragender Amp (nicht nur, aber besonders) für Blues und alle Richtungen, wo warme und harmonisch zerrende Sounds gefragt sind.

  • Leistung: 40 W
  • Bestückung: 1x 12" Special Design Eminence 8 Ohm Lautsprecher
  • 2 Kanäle
  • Hall
  • Farbe: Tweed
  • Abmessungen (B x H x T): 59,7 x 47,6 x 26,7 cm
  • Gewicht: 22 kg
  • inkl. Fußschalter
Leistung 40 W
Lautsprecher Bestückung 1x 12"
Endstufenröhren 6L6
Kanäle 2
Hall Ja
Externer Effektweg Ja
Recording Ausgang Nein
MIDI Schnittstelle Nein
Anschluss für externe Lautsprecher Ja
Kopfhöreranschluss Nein
Fußschalter Anschluss Ja
Inkl. Fußschalter Ja
Gewicht 22,0 kg
Erhältlich seit Mai 2005
Artikelnummer 180643
Verkaufseinheit 1 Stück
€ 955
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45 Verkaufsrang

61 Kundenbewertungen

A
Guter Amp für Clean und Crunch
Anonym 28.04.2016
Diesen Combo spiele ich nun seit einigen Jahren und bin sehr zufrieden. Er bietet einen schönen Clean-Sound, der recht früh zu Zerren beginnt. Bei voll aufgedrehtem Clean-Kanal gibt es eine schöne, saftige Verzerrung der Röhren-Vorstufe (Neil-Young-Ähnlichkeiten), aber der Amp ist dann schon sehr laut (Man könnte deshalb die FX-Buchsen zum Einschleifen eines Dämpfungs-Potis/Volume-Pedals nutzen ...). Die Master-Volume-Potis des Amps sind offenbar nicht logarithmisch, so dass das Einstellen kleiner Lautstärken eine ruhige Hand erfordert ... Der Overdrive-Kanal senkt die Bässe vor der Verzerrung ab, so dass sich eine transparenter klingende Verzerrung ergibt als bei aufgedrehtem Clean-Kanal. Diese Verzerrung ist Geschmackssache und für Blues etc. sicherlich OK. Für einen richtig dreckigen Neil-Young-Sound fehlen im Overdrive-Kanal die Bässe, bevor es in die Verzerrung geht. Dennoch ist noch genügend "fuzz" im Overdrive vorhanden, wenn auch das mögliche Gain hier begrenzt ist. Der verbaute Special-Design-Lautsprecher betont Bässe und Höhen, letztere kommen recht bissig, die Mitten hingegen etwas schwach. Einen richtig brillanten, mittigen Fender-Clean-Sound bekommt man mit diesem Lautsprecher nicht hin, dafür werden auch die höchsten Höhen nicht mehr wiedergegeben. Einen externen Lautsprecher kann man aber ohne Probleme parallel zu oder oder anstelle des internen anschließen.
Ich habe nach einer Weile begonnen, den Amp zu modifizieren, um auch bessere Fender-Clean-Sounds zu bekommen, v.a. Lautsprecherwechsel auf Jensen C12K, den auch Fender z.B. im Twin Reverb verbaut. Auch auf der Platine kann man modifizieren, z.B. die Filter vor der Verzerrung anpassen, um den Sound dreckiger oder sauberer zu bekommen. Insgesamt ein schönes Gerät im Tweed-Gehäuse (und noch einigermaßen gut zu schleppen).
Aus heutiger Sicht würde ich mich wohl eher für einen Hot Rod Deluxe entscheiden, denn dort gibt es z.B. einen zweiten Overdrive Modus (es wird eine Röhrenvorstufe mehr als beim Blues Deluxe benutzt). Der George Benson Hot Rod Deluxe scheint hier ein gutes Gesamtpaket zu bieten, incl. Jensen C12K Lautsprecher.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
8
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v
Mein treuer Freund
voodoo_vibes 24.09.2014
Habe den Amp seit 2007 und er hat mich seitdem jeden Tag begeistert. Egal ob daheim, im Proberaum oder auf der Bühne.
Es ist Dezemeber 2017, also 10 Jahre später und nun habe ich den Lautsprecher gewechselt. Nicht falsch verstehen, der Amp klingt so wie er ist "nahezu" perfekt. Druckvolle Bässe, warme Mitten, seidige Höhen und das Fendertypische Glitzern. Mir war er nur in den Höhen immer etwas zu scharf, gerade wenn man ihn laut spielte. Habe lange Zeit nach einem würdigen Lautsprecher gesucht, aber wurde nie fündig. Bis Celestion dieses dieses Jahr den G12H Redback (150Watt !) herausbrachte. Da mir der 150 Watt Celestion G12B in meinem Marshall super gefällt, habe ich den Redback für den Blues Deluxe eine Chance gegeben. Also bestellt, eingebaut, die Gitarre eingestöpselt und... hatte einfach nur noch ein Grinsen im Gesicht. Genau so stellte ich mir meinen Fender-Traumsound vor. Es war der Blues Deluxe Sound, nur ohne die scharfen, schrillen Höhen und er bekam sogar noch schönere, singende Mitten dazu. Die Bässe waren immer noch voll da und sogar noch "tighter", also voller, fetter Sound ohne Dröhnen. Einfach nur "perfekter ausgewogener Ton ! ". Nun ist es die absolute Killermaschine, egal ob Clean, Crunch oder Hardrocksound. Ich spiele ihn bevorszugt mit meiner Eric Clapton Stratocaster. Mit dem Booster lässt sich der Amp so schon in die Sättigung fahren, es ist eine wahre Freude. Ich geb ihn niemals mehr her, meinen treuen Freund.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
7
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U2
Fender Blues Deluxe Reissue oder Hot Rod Deluxe IV ?
Ulli 2 27.06.2018
Ich suchte einen Gitarrenamp mit exellentem Clean-Sound. Nach umfassenden Vorinformationen habe ich die beiden o.g. Amps zum Vergleich bestellt. Ich habe mich für den Hot Rod entschieden. Die Entscheidung fiel mir schwer, da beide Amps einen sehr guten Clean-Sound liefern. Beide Amps haben für meine Anwendungen Vor-und Nachteile:
Blues Deluxe:
Vorteile: - satter, druckvoller Sound, besonders in den Tiefen
- Hall mit Fußschalter schaltbar
- preisgünstiger
Nachteile:
- schwerer (ca. 3 kg Differenz zum Hot Rod)
- Bedienfeld schlecht ablesbar
- Beschriftung auf dem Kopf stehend
- Drive-Kanal ziemlich wirkungslos

Hot Rod deluxe
Vorteile:
- leichter (ca. 3 kg)
- besseres Bedienfeld
- drei Kanäle (clean, drive, more drive)
- neuester technischer Stand bei Fender
Nachteile:
- nicht ganz so satte Tiefen wie beim Blues Deluxe
- Hall nicht schaltbar
- teurer
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
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L
Solides Arbeitspferd
Locke09 23.11.2010
Verarbeitung gut, keine Mängel. Sehr schicke Optik, spielt ja auch ab und an eine Rolle. Einziges wesentliches Manko: Der Regelweg des Volumepotis ! Dieses macht zwischen 0 und 2 bis ca. 80 der Maximallautstärke auf. Ausweg ist der Austausch oder eine externe Volumebox. Eine Feineinstellung der Lautstärke ist daher kompliziert (der Amp ist SEHR laut). Lautstärkeprobleme auch auf großen Bühnen sind kein Thema, man ist meistens eher zu laut.

Ansonsten passabler Cleansound. Ich benutze den Amp als "Arbeitspferd" bei kleineren Gigs. Das Zusammenspiel mit Effekten klappt gut. Das Einspielen des Standardspeakers dauerte relativ lange, dann klingt er aber deutlich weniger harsch. Alternativ könnte man gut einen V30 oder G12H einbauen.
Bedienung
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Sound
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15
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