Elektron Digitakt

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Digital Drum Machine

  • 8 interne Audiospuren
  • 8 dedizierte MIDI-Tracks
  • 1 Multimode-Filter pro Audiospur
  • 1 zuweisbarer LFO pro Spur
  • Delay- und Reverb-Sendeffekte
  • eingebauter Sequenzer
  • Support für Sampling
  • OLED-Display
  • 64 MB Sample-Speicher
  • 1 GB+ Laufwerkspeicher
  • 10 Knöpfe
  • 16 Soundtasten
  • 2 6,3 mm Klinkeneingänge
  • 2 6,3 mm symmetrische Klinkenausgänge
  • 6,3 mm Kopfhörerausgang
  • 1 High Speed USB 2.0 Port
  • MIDI IN, OUT und THRU Ports
  • unterstützt Elektron Overbridge
  • Netzteil 12V DC 1 A
  • Abmessungen (B x T x H): 215 x 184 x 63 mm
  • Gewicht: 1,45 kg
  • passender Koffer: Art. 489608 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passendes Case: Art. 491691 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Klangerzeugung Digital
Pads 16
Effekte Ja
Bass Nein
Display Ja
MIDI Schnittstelle 1x In, 1x Out, 1x Thru
Anzahl der analogen Ausgänge 2
Kopfhöreranschluss Ja
Netzbetrieb Ja
Batteriebetrieb Nein
Erhältlich seit Mai 2017
Artikelnummer 409950
Verkaufseinheit 1 Stück
Fußschalter Anschlüsse 0
Besonderheiten Overbridge Support
Bauform Desktop
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€ 725
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Ein Muss für Beat-Bastler

Mit dem Digitakt hat Elektron einen echten Hit für Beat-Bastler und Live-Performer gelandet. Die digitale Drummachine entfesselt die Kreativität mit acht Audiospuren, integriertem Sampling und erstklassigen Effekten. Ebenfalls an Bord ist der bewährte Elektron-Sequenzer mit vielen Performance-Funktionen wie Parameter Locks. Und mit acht MIDI-Tracks zur Ansteuerung von externen Synths ist der Digitakt die geborene Schaltzentrale für ein elektronisches Setup - nicht nur auf der Bühne.

Grenzenlose Sampling-Soundvielfalt

Als Sampling-basierter Drumcomputer kennt der Elektron Digitakt klanglich keine Grenzen. Über 400 Samples sind bereits vorinstalliert, darunter akustische und elektronische Drum Kits sowie Synth Stabs und Effekte. Selbst sampeln ist ebenso möglich und funktioniert sehr intuitiv, sodass man im Handumdrehen eigene Sounds erstellen und daraus fette Beats erschaffen kann. Mit 64 MB Samplespeicher für das geöffnete Projekt und einem 1 GB großen, nicht flüchtigen +Drive gibt es keine Speicherplatzsorgen. Zur Bearbeitung der Sounds bietet der Digitakt für jede Audiospur einen Overdrive-Effekt und ein Multimodefilter mit Hüllkurve und LFO; zusätzlich stehen Reverb- und Delay-Effekte bereit.

Performance-Drummachine par excellence

Der Elektron Digitakt ist eine Performance-Maschine. Wer live oder im Studio mit einem elektronischen Setup performt und dabei auf gesampelte Drums nicht verzichten möchte, kommt am Digitakt nicht vorbei. Mit den MIDI-Tracks kann er mit seinem intuitiven Sequenzer die Steuerung des gesamten Setups übernehmen. Und weil der Digitakt auf die Bühne gehört, kann sich auch die Verarbeitungsqualität sehen lassen. Mit seinem stabilen Metallgehäuse, den rutschfesten Gummifüßen und den hochwertigen Reglern und Pads (die für 50 Millionen Betätigungen konzipiert sind) lässt er keinen Zweifel daran, dass er dem harten Cluballtag gewachsen ist.

Über Elektron

Das schwedische Unternehmen Elektron wurde 1998 in Göteborg gegründet. Das Unternehmen entwickelt Instrumente für Produzenten, Künstler und DJs, die dazu beitragen sollen, das jeweilige Handwerk zu perfektionieren. Die preisgekrönte Software Overbridge soll elektronische Musikinstrumente nahtlos in computergestützte DAWs als Controller und als externe Soundkarte integrieren. Elektron möchte weiterhin Innovationen auf dem Markt bieten und Musik zu einem natürlichen Teil des Lebens machen.

Heute schon gesampelt?

Sampling-basierte Drumcomputer haben einen entscheidenden Vorteil: Sie können jeden Drumsound abspielen, den es gibt - egal ob analoge Drummachine, akustische Drums oder auch komplett andere Klänge. Das macht den Elektron Digitakt zu einem extrem flexiblen Werkzeug für alle, die sich nicht gern einschränken (lassen). Samples können vom Computer auf den Digitakt übertragen werden oder direkt mit dem Digitakt aufgezeichnet werden - entweder von externen Klangquellen oder vom Digitakt selbst. In Verbindung mit dem sehr leistungsfähigen Sequenzer und der Möglichkeit zur Steuerung externer Geräte ergibt das eine Rhythmusmaschine, die in Sachen Flexibilität und Sound ihresgleichen sucht.

Im Detail erklärt: Elektron Overbridge

Overbridge ist eine Technologie von Elektron, die verschiedene Instrumente des Herstellers, darunter den Digitakt, nahtlos in eine DAW (Musiksoftware auf dem Computer) einbindet. Mittels Overbridge werden Audio- und MIDI-Daten zwischen der Software und dem angeschlossenen Elektron-Gerät über ein einziges USB-Kabel ausgetauscht – in beide Richtungen. So liegt der Audioausgang des Digitakt ohne zusätzliche Verkabelung im DAW-Mixer an und kann dort weiter bearbeitet werden. Die Steuerung des Digitakt erfolgt auf Wunsch per Plug-in in der DAW. Zudem kann der Digitakt über Overbridge auch als Audio-Interface genutzt werden. Weitere Vorteile von Overbridge sind eine problemlose Synchronisation sowie die Speicherung der Digitakt-Einstellungen mit dem DAW-Projekt.

169 Kundenbewertungen

T
Mehr als man erwartet...
TomCozy 29.05.2018
Aus dem Hause Elektron kamen ja schon immer sehr spezielle und hoch kreative Musikinstrumente auf den Markt. Mit dem Digitakt ist den Schweden jedoch ein Glanzstück gelungen. Der kleine aber doch ganz große Drum-Zwerg ist zwar von der Idee her nichts neues, jedoch mit dem bestimmten Touch aus der Schwedenschmiede doch etwas ganz besonderes.

Die Verarbeitung ist wie immer bei Elektron grandios gut ? von Hand in Schweden zusammengebaut. Die neuen eckigen Taster, die seit den Mark II Modellen und auch im Digitakt verbaut werden, machen einen noch wertigeren Eindruck als die alten runden Taster. Durch den kleinen Formfaktor findet das Gerät überall Platz und man muss nicht zweimal überlegen ob sich ein Transport lohnt. Alle Anschlüsse sind sauber Verarbeitet und wackeln nicht. Naja, bis auf den USB-Port: Der hat bei allen Elektron Geräten etwas Luft nach oben und unten. Vielleicht ist das auch Feature und die Ports halten dadurch länger. Jedenfalls hatte ich bisher keinen Ausfall an keinem Elektron-Gerät das ich besitze auch nach stressigem Einsatz. Das neue OLED-Display ist schön knackig und lässt auch längeres Arbeiten am Gerät zu.

Die Bedienung des Digitakts braucht einer gewissen Eingewöhnungsphase (also Elektron-Veteran ist der Einstieg easy). Die Tasten sind oft doppelt mit Funktionen belegt und auch das Menu hat seine eigene Logik. Das gute aber daran ist, dass diese bei Elektrongeräten oft ähnlich bis identisch ist. Ist der Einstieg als Laie mal geschafft, so macht der Digitakt schnell Lust auf mehr und man schaut sich schnell nach den großen Brüdern der Schweden um.
Was macht den Digitakt nun zu was besonderem? Die Trig-Conditions und Parameter Locks!
Auf eigentlich jeder der 8 Spuren, kann jeder Patternstep unterschiedlich geladen, verändert und manipuliert werden. Mit ein wenig Übung und Kreativität bekommt man eine gute Variabilität in seine Beats, wobei auch alles andere als Sample geladen werden kann.
Allgemein ist auch die Produktpflege bei Elektron ganz passabel. Regelmäßige Updates holen das maximale aus den Kisten heraus ? letztens hatte das neue Update einen Compressor an Board.
Was ich jedoch jedes Mal schmerzlich vermisse, ist die Timestrech funktion. Diese ist aktuell nur auf dem Octatrack verfügbar und wird wohl in Zukunft nicht für den Digitakt verfügbar sein. So sind längere Samples generell immer zu zerlegen, was den Workflow ein wenig behindert.

Alles in Allem bekommt man einen starken Drumsampler der nicht nur für Drums taugt. Die unglaublich vielen Möglichkeiten machen den Digitakt sehr vielseitig und garantieren langes Vergnügen. Ein perfekter Start in die Sampler- und Elektron-Welt!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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F
die universal kiste schlechthin, aber...
Felix3725 12.06.2020
Was die Digitakt alles kann, kann man den dutzenden Reviews im Netz entnehmen, ein grosses Plus für die Digitakt ist jedenfalls der Bang for the Buck Faktor. Man bekommt viel für die 700 Euro, einen Sampler, Synth (wavetables...pseudo granular), Drummachine, Midi Sequencer. Als Maschine für Live oder kleinere (Reise-)Setups eigentlich die perfekte Lösung, wenn man mit dem Elektron Workflow zurechtkommt. Gibt wohl in Sachen Wertigkeit, Formfaktor & Leistung wenig vergleichbares. Die 3 großen Minuspunkte für mich sind allerdings 1) der fehlende Songmodus, somit bleibt das Teil einfach ne Live Kiste, ganze Tracks oder komplexere Layouts sind nur schwer mach- bzw umsetzbar. Mit Workarounds geht einiges, aber nicht alles. 2) das Samplemanagement bei Elektron an sich ist schlicht und einfach mühsam und imo ineffizient. und 3) eine export oder bounce Funktion wäre der Hit. Man kann zwar via Overbridge alle Tracks recorden (leider ohne die Send Spur...) allerdings kann das je nach Arbeitsweise (wie ich zum Beispiel mit viel Live Gear via Mischpult...) auch etwas gewöhnungsbedürftig sein, weil manche Sachen dann nicht mehr so funktionieren, wie wenn die Digitakt einfach nur im Midi Slave Modus dahinwerkt. Ausserdem braucht es einiges an CPU, auf meinem Laptop ruckelt es einfach nur so dahin. Oder zumindest 2 alternative outs hätten hier schon Wunder bewirkt und den Preis nicht wesentlich erhöht. Aber, dem ist nun mal nicht so. Meckern auf hohem Niveau, aber so ist das nun mal, wenn man sehr spezifische Anforderungen hat. Für mich bleibt die Digitakt am Ende des Tages ein Sketchbook und nicht viel mehr, und dafür ist sie (mir!) dann doch etwas zu teuer.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
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S
Klasse Instrument, viele Möglichkeiten (und das leidige Thema Overbridge)
SoeinTyp 12.10.2019
Standalone:
Ich bin grundlgend wirklich sehr glücklich mit dem Digitakt. Die Verarbeitung ist super, die Bedienung nach kurzer Einarbeitungszeit sehr intuitiv und logisch. Auch erweiterte Funktionen sind schnell und quasi jederzeit abrufbar. Von außen bekomme ich dagegen immer wieder zu hören, wie kompliziert die Bedienung aussieht. Mit dem Digitakt als mein erster Drumcomputer überhaupt, will ich die Leichtigkeit der Bedienung hiermit hervorgehoben haben und auch Anfänger damit ansprechen! Dazu kommt: Es lässt sich viel damit anstellen und ich musste schon einige Male schmunzeln, wenn ich mein Zeitgefühl verloren hab. Die Kapazität an Spuren, an Pattern, speicherbaren Projekten, Sounds, alles für lange Zeit ausreichend.
Standalone ist der Digitakt wirklich Klasse. Ich kann mir gut vorstellen, wie viel Spaß es machen muss, ihn als Zentrale eines Live-Setups zu nutzen.


Verbindung mit PC/DAW:
Außerhalb des Standalone-Betriebs via USB zeigen sich jedoch die Schwächen des Digitakt bzw. von Elektron. Elektron bietet mir mit dem Digitakt zunächst folgende Programme am PC:
- Transfer, Senden und Empfangen von Sounds
- Overbridge 1, Standalone-Betrieb über PC-Desktop
- Overbridge 2beta, Standalone-Betrieb über PC-Desktop und Integration in DAWs via Plugin (hier: 'Digitakt')
Das hört sich alles super an und das Verbinden mit dem PC klappt zunächst problemlos, doch schon Transfer klappte nicht auf anhieb. Bis heute erkennt Transfer den Digitakt leider nur nach Lust und Laune. Gefühlt jedes fünfte Mal geht es nicht. Funktioniert es, tut es das gut. Overbridge 1 deinstallierte ich, nachdem ich herausfand, dass es keine DAW-Integration gibt. Den Digitakt lediglich per PC steuern zu können, gibt mir persönlich keinen Mehrwert im Vergleich zum Gerät samt Knöpfe und Tasten. Dann erfuhr ich von der Overbridge 2beta und der DAW-Integration. Nach der Anmeldung bei Elektronauts und dem folgenden Download, installierte ich die beta und das entsprechende Plugin 'Digitakt'. In Cubase 10 lässt sich das Plugin unter Vorbehalt "auf eigene Gefahr" reaktivieren, jedoch bisher nicht mit dem Gerät selbst koppeln. Bei FL Studio haben wir es letztendlich hinbekommen, allerdings war das mit dem Wechsel des USB-Ports verbunden, um zunächst Overbridge 2beta und erst danach die Treiber des Digitakt zu installieren. Oder war es doch andersherum? Einfach mal probieren. Die Integration klappt jedenfalls und schien dann auch gut zu funktionieren. Man kann die einzelnen Spuren des Digitakt jeweiligen Spuren in FL zuordnen und weiter bearbeiten. Die Oberfläche des Plugins bot zudem eine Übersicht, ich glaube, aller Funktionen des Gerätes. Doch bei Cubase 10 habe ich es noch nicht geschafft.

Fazit:
Der Betrieb über USB hat also (bisher) an einigen Stellen Probleme. Da sich Overbridge noch im beta-Status befindet, bin ich noch bester Dinge für die Zukunft. Zudem soll es für Besitzer von Elektron-Hardware kostenfrei bleiben. Sollte die Rechnung für mich per Cubase nicht aufgehen (woanders läufts ja), ist das zwar wirklich schade um das Potenzial (es ist immerhin Cubase). Trotzdem bleibt der Digitakt ein super Stück Hardware, mit der ich noch viele Möglichkeiten vor mir hab.
Bedienung
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Verarbeitung
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q
Sehr zufrieden
qwerqwer 26.07.2021
Ich habe vor dem Kauf ziemlich viele Videos etc. zum Digitakt und Alternativen geschaut, deshalb wusste ich vorher über die Features bzw. Limitationen des Digitakt Bescheid. Z.B. gibt es keinen Song-Mode, was mich aber wider erwarten überhaupt nicht gestört hat.

Positiv: Verarbeitung ist (bis auf eine kleine Ausnahme, s.u.) top, das Display ist schön klar, der Sound ist top. Wenn man sich vorher ein paar Tutorials bei Youtube anschaut, ist die Bedienung ziemlich einleuchtend und leicht zu erlernen. Das neue Firmware-Update bringt einige sehr schöne Neuerungen mit sich. Ich habe den Digitakt auch benutzt, um einen Volca FM und einen Microbrute über MIDI zu steuern, dies funktionierte einwandfrei.

Negativ: Ein kleiner Minuspunkt bei der Verarbeitung, denn nach ca. 3 Monaten klackerte es im Gehäuse - es hatte sich eine der Schrauben gelöst, die die Platine am Gehäuse befestigen. Es war aber kein Problem, das Gehäuse zu öffnen und die Schraube wieder festzuziehen, somit letztlich kein relevantes Problem.

Fazit: Ich bin mit meinem Kauf zufrieden und würde den Digitakt auch wieder kaufen - aber sicherlich gibt es in dem Preissegment auch einige interessante Alternativen.
Bedienung
Features
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