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AKG K-712 Pro

480

Referenz-Studiokopfhörer

  • offen
  • ohrumschließend
  • dynamisch
  • Impedanz: 62 Ohm
  • Schalldruckpegel: 105 dB
  • Frequenzbereich: 10 - 39800 Hz
  • Nennbelastbarkeit: 200 mW
  • abnehmbare Kabel
  • 3 m gerades Kabel
  • 1,2 m Wendelkabel
  • Stereo-Anschlussstecker 3,5 mm Klinke
  • Gewicht mit Kabel: 356 g
  • Gewicht ohne Kabel: 300 g
  • inkl. 6,3 mm Adapter
Bauform Over-Ear
System Offen
Impedanz 62 Ohm
Frequenzgang 10 Hz – 39800 Hz
Adapter Ja
Kabel austauschbar Ja
Farbe Schwarz/Rot
Erhältlich seit Juni 2013
Artikelnummer 313098
Frequenzgang von 10 Hz
Frequenzgang bis 39800 Hz
Empfindlichkeit 105 dB
Max. Schalldruckpegel 105 dB
Steckerart Miniklinke
Gewicht 300 g
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€ 222
Alle Preise inkl. MwSt.
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1
77 Beobachter
9 Verkaufsrang

306 Kundenbewertungen

E
Charmanter Mittenschmeichler
EvilTwin 26.10.2021
Ich nutze den AKG K-712 als offenen KH zur Beurteilung der Räumlichkeit und Tiefenstaffelung, und auch als "Lupe" für den Mittenbereich.
Vorneweg: Der 712 ist keineswegs neutral! Er besitzt ein kleines bisschen mehr Bass als ein 702er, deutlich mehr als ein 270. Aber bei weitem nicht so eine "Badewanne" wie die Beyerdynamics, was ein Hauptgrund für mich war, den AKG zu wählen.
Die Tiefmitten sind deutlich färbend, zumindest für meine Ohren klingen Gitarren, Streicher etc. zu warm.
In den Höhen hat er auch eine Anhebung, nicht viel, aber fies Abgemischtes wird hier sofort deutlich. Am auffälligsten ist der Bereich der Mitten, um die 1,5k werden diese bis ca 2,2k deutlich hervorgehoben, dann fällt der Frequenzgan wieder ein bisschen, ab 3,5k gibt es wieder einen kleinen Höcker.
Aber: Das scheint die Räumlichkeit zu "weiten". Nicht stark, aber im Vergleich zu vielen Konkurrenten deutlich. Es bleibt "ein" Gesamtbild, ein Bruch in der Stereomitte wird vermieden.
Alles in allem einfach eine andere Art der Darstellung, nahe am 702, ohne dessen fehlende Bässe und Abbildungsprobleme. Aber eben mit den durchaus charmanten tonalen Eigenheiten. Nutzt man diese, ist die Auflösung sehr gut und man kann nach einigem Einhören Stimmen und Präsenzen im Mix perfekt heraushören, er funktioniert quasi wie eine Lupe auf den Stimmenbereich.
Der KH ist auch gut für EQ-Einsatz geeignet, aber kann trotz der niedrigen Impedanz nur mit massiven Einbußen an zB einem Smartphone verwendet werden. Ein vernünftiges Interface bzw ein KH-Verstärker ist Pflicht.
Die Verarbeitung geht in Ordnung, ist halt ein bisschen viel Kunststoff.
Der Komfort ist fast perfekt, das ist langzeittauglich.
Ich nutze einen K-371 fürs Recording, der löst zwar nicht so gut auf, ist aber wesentlich neutraler. Somit für mich eine gute Ergänzung für die Beurteilung der Räumlichkeit.
Durch die Preissenkung ein erstaunliches P/L-Verhältnis.
Lieferung: Blitzartig, Fr. Abend bestellt, Mo. vor 09:00 Uhr geliefert. Das ist einmaliger Rekord!
Ich wiederhole mich, der K-371 war in derselben Lieferung 😉
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
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A
Endlich gefunden was ich suchte!
Anonym 23.04.2016
Was suchte ich? Einen Nachfolger zum AKG Q701.
Warum? Der Q701 ist ohne Zweifel ein guter KH. Ich habe ihn 3 Jahre lang gerne benutzt am PC für jegliches Einsatzgebiet. Was mich schon immer störte war (man mag es jetzt glauben oder nicht) die Bühnenabbildung. Für mein Hörempfinden ist das Stereobild einfach zu breit - was in vielen Aufnahmen die Tendenz hat, seine Räumlichkeit zu verlieren. Die Instrumente wirken für mich teilweise einfach "nur" nebeneinandergestellt. Die Tiefenstaffelung fällt dem Q701 meiner Meinung nach schwer. Ebenso der doch schwächelnde Bass. Am "nervigsten" auf Dauer fand ich allerdings die leichte Färbung des Klangs im Präsenzbereich. Irgendwie klingtt das nicht natürlich (ich nenne es mal "nasal" oder "plastiky".

Vergleichshörer:
DT990 Pro (zu "Badewannig", vor allem zu starker Bass)
K702 (etwas "muffelig" durch die deutlich zurückgenommenen Höhen)
DT880 Edition 600Ohm: WOW. Für den Preis bleibt hier nicht mehr zu sagen.

Warum dann der K712 Pro und nicht der DT880: Der DT880 spielt mit einer schönen Tiefenstaffelung mit kleinerer Bühne alles was man ihm vorsetzt verfärbungsfrei und unaufgeregt. Bei längerem Hören empfand ich aber genau dieses Unaufgeregte in eine Tendenz zum "Gelangweilten" abdriften. Sicherlich für die Arbeit im Studio überhaupt kein Kriterium, eher ein Pluspunkt. Die Mitten mögen ein klein wenig in den Hintergrund geraten, was dem Gesamtklangbild aber nicht schadet. Kurz: Hier stimmt sehr vieles bis auf das, was der AKG 712pro für mein Haupt-Einsatzgebiet (Musikhören) leicht besser macht: bei ähnlichem Klangbild zeigt er etwas mehr "Punch" und wirkt etwas druckvoller als der DT 880. Nicht ganz so "gleichgültig". Die Bassquantität ist irgendwo zwischen DT990 und DT880 und stets sauber definiert. Es kann passieren, dass in den unteren Mitten bei Bassstarker Musik Details leicht untergehen, bestenfalls aber Nuancen. Das für mich aber entscheidenste Kriterium zwischen diesen beiden Hörern sind die Höhen: der DT880 erkauft sich seine Klarheit und den Detailreichtum durch eine leichte Anhebung der oberen Höhen. Je nach Aufnahme werden diese dann sehr scharf. Der AKG schafft es irgendwie, bei ähnlichem Detailgrad hier deutlich runder zu spielen. Er klingt insgesamt etwas verzeihlicher in dem Bereich. Die Tiefenstaffelung ist um Welten besser als beim Q701 und etwas besser (leicht breiter und tiefer) als beim DT880.

Fazit: Der AKG macht in seiner Preisklasse einfach alles richtig und hat für mich (meine Ohren) gegenüber dem Q701 deutlich und dem DT880 leicht die Nase vorn. Mehr Klang und Komfort kann man für den Preis einfach nicht erwarten. Wer den AKG in Betracht zieht aber ggfls. etwas weniger ausgeben möchte, sollte sich unbedingt den DT 880 anhören. Ich bin auf jedenfall ersteinmal Soundtechnisch angekommen.

Zuspieler:
Yamaha RXV469 (wer hört damit schon ernsthat Musik :-) )
Onkyo DX7355
Xonar Essence STX II (FLAC Audiodateien)

NorahJones,DefLeppard,JackJohnson,HillaryHahn,GöranSöllscher,Santana,KatieMelua,Metallica,Jewel,JohnnyCash,EigenesZeug,JeffreyMcFadden,ChrisCornell,Soundgarden, u.a.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
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L
K-712 Pro versus K-702: 50 % teurer ist nicht 50 % besser
Lunetaris 03.01.2021
Nach langer, reiflicher Überlegung habe ich mir den K-712 Pro schließlich dann doch bestellt, um an der heimischen Anlage in den Genuss von etwas mehr Bassfundament als mit dem bereits vorhanden K-702 zu kommen. Für mich als einen eher analytischen Hörer ohne Hang zu Frequenzgangbasteleien sind musikalische Details sehr wichtig, erst dann macht mir das Durchhören von CD's wirklich Spaß, allerdings mit dem Risiko, vorher gern gehörte Alben sofort wegzulegen, da man sie wegen Mängel an der Audioproduktion einfach nicht mehr hören mag. Zum Ausgleich offenbaren einem die paar wirklich gut produzierten Scheiben der Sammlung dann einen vorher ungeahnten Detailreichtum .... Genau dafür sind diese Kopfhörer gemacht, vorausgesetzt, die gesamte Kette kann diesen Detailreichtum auch reproduzieren.
Der K-712-Pro hat tatsächlich gehörig mehr Bass, allerdings vermisse ich zu den ganz tiefen Tönen hin nach wie vor das ganz "fette" Fundament. In Worten: falls man bei Massive Attacks "Unfinished Sympathy" nicht weiß, an welchen Stellen die Drumkicks tatsächlich zu hören sind: man kann es mit den K-712 Pro Hörern bestenfalls etwas besser erahnen. Schade, da hatte ich mir mehr erhofft.
Wer den K-702 mit seinem wirklich grandios ausdifferenzierten, eher breiten Klangbild gewohnt ist, empfindet den K712Pro eventuell gar als etwas "zugeknöpft", weniger detailversessen und zu "kopflastig" in den tieferen Mitten. Die vor dem Kauf vermutete Gleichung "K-712 Pro = K-702 + mehr Bass" geht bei mir nicht auf. Für mich ist und bliebt der K-702 in seiner Preisklasse ungeschlagen, was den Detailreichtum und die Lebendigkeit des Klangbildes angeht. Der Mangel an Tiefbass bei diesem Hörer ist z.B. beim Hören der meisten Klassikproduktionen nicht ausschlaggebend. Den um einiges teureren K-712 Pro werde ich aber dennoch behalten, auch wenn er mir eher als ein höherpreisiges, nicht unbedingt viel besseres Marketingproduktderivat des K-702 erscheint. Immerhin: die mitgelieferten Kabel machen einen wertigeren Eindruck als es beim K-702 der Fall ist ... und Spaß macht der 712er auf jeden Fall auch.

Nachtrag:
Wurde bereits irgendwo hier in den Kommentaren erwähnt und experimentierfreudig wie ich bin, habe ich es natürlich auch gleich ausprobiert und die Ohrpolster des K-712 mit denen des K-702 ausgetauscht. Das Ergebnis hat mich dann doch sehr überrascht:
durch die nicht-angeschrägten etwas dickeren Gelpolster des K-712 gewinnt der K-702 plötzlich bedeutend mehr an Bassfundament; die Detailauflösung wird dabei nur geringfügig in Mitleidenschaft gezogen.
Andersherum verliert der K-712 mit den K-702 Polstern die ansonsten etwas zu starke Betonung der unteren Mitten, das Klangbild gewinnt deutlich an Plastizität, er klingt nun mehr nach dem K-702, aber mit immer noch etwas mehr Bass als dieser.
Fazit: Die beiden Hörer scheinen elektrisch und konstruktionstechnisch sehr ähnlicht zu sein, den größten Unterschied machen tatsächlich die Polster aus! Für mich hat sich deren Tausch gelohnt: Der K-702 wird zum "Überhörer", zumindest für meine Zwecke (Hören an der Anlage). Der K-712 gewinnt ebenfalls und wird nun anstelle des K702 zum Komponieren/Produzieren verwendet. Sound-Bewertungsupdate von 3 auf 4 Sterne und insgesamt nun volle Punktzahl.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
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BR
Perfekte Klangwiedergabe
BB Rösrath 27.05.2021
Diesen und 4 weitere Kopfhörer habe ich am regelbaren Kopfhörerausgang eines guten, alten Technics CD-Players direkt verglichen, mit 9 verschiedenen Tracks. Darunter Orgelmusik, die mit 20 Hz-Tönen im Pianissimo beginnt und sich steigert bis zum brutalen FFF in dem gleichzeitig 16 Hz + 20.000 Hz + 32tel-Läufe in den Mittellagen vorkommen. Aber auch besonders farbige Registrierungen barocker Orgeln, polyphone Cembalomusik und frühbarocke Kammermusik mit Zink, Cembalo u.ä. Nach meinem subjektiven Höreindruck in verschiedenen Kategorien habe ich in einer Tabelle Punkte vergeben, jeweils 3 für den Sieger, 2 für den zweiten, 1 für den dritten, Mehrfachbelegung der Plätze möglich. Ich bin studierter Kirchenmusiker und Klangfetischist; ich kaufe öfter mal CDs nicht wegen der Musikstücke oder der Interpreten, sondern wegen eines bestimmten Cembalos oder Orgelregisters, das darauf zu hören ist. Außerdem sind meine Ohren besonders lautstärkeempfindlich.
Meine subjektiven Ergebnisse:
1. AKG K-712 Pro: 27 Punkte. Extrem differenzierte Wiedergabe selbst feinster Nebengeräusche sowohl in Klang wie auch in räumlicher Richtung, man hört das Klappern und Rauschen der Orgelmechanik an Stellen, wo man es noch nie gehört hat, oder man hört, in welcher Richtung ein heruntergefallener Bleistift im Livekonzert wegrollt. Der Bass ist vielleicht nicht ganz so fett wie beim ATH, dafür kann ich knapp über der Hörgrenze noch die Tonhöhen differenzieren, das ist mir persönlich wichtiger ... Und die Höhen tun nicht so schnell weh wie bei den anderen Modellen.
2. ein 30 Jahre alter Sennheiser HD 520 II: 15 Punkte. Sehr ausgewogen in Bass, Höhen, Durchhörbarkeit und Farbwiedergabe, manchmal etwas schrille Höhen. Für das Alter immer noch Top, aber im direkten Vergleich hinter dem AKG.
3. Beyerdynamic DT-770 Pro 80 Ohm: 12 Punkte. Gute Durchhörbarkeit, ordentliche Bässe, leicht schrille Höhen. Super Preisleistung, sehr bequem und nur knapp hinter dem alten Sennheiser. Für lange Videokonferenzen sehr bequem !
4. ATH M50 X: 1 Punkt. Extrem fette Bässe, ABER: Außer Druck auf den Ohren ist da nicht mehr viel wahrzunehmen. Völlig überdröhnt, jedenfalls in den Extrembereichen von Orgelmusik, die ich getestet habe. Kaum noch Details, und eine gemeine Überzeichnung der Höhen, die mir persönlich in den Ohren weh tut. Detailzeichnung in den Mitten und Farbwiedergabe ganz passabel. M.E. völlig überbewertet. Außerdem sind die Polster für meine Ohren zu eng, auf Dauer unbequem.
5. ein alter ATH M40fs: 0 Punkte. Für ihn gilt exakt das Gleiche wie für den ATH M50 X, nur noch schlechter.
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
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