AKG K-271 MKII Kopfhörer

Studio Stereo-Kopfhörer

  • geschlossen
  • ohrumschließend
  • dynamisch
  • Nennimpedanz: 55 Ohm
  • Nennbelastbarkeit: 200 mW
  • Übertragungsbereich: 16 - 28.000 Hz
  • Kennschalldruck: 104 dB/V
  • abnehmbares Kabel, einseitiger Kabelanschluss
  • Kopfband-Abschaltautomatik
  • gerades 3 m Kabel mit 3,5 mm Klinkenstecker
  • 5 m Wendelkabel mit 3,5 mm Klinkenstecker
  • Gewicht mit Kabel: 295 g
  • Gewicht ohne Kabel: 239 g
  • inkl. Schraub-Adapter 3,5 mm auf 6,3 mm Klinke und 1 Paar Velours Ohrpolster

Weitere Infos

Bauform Over-Ear
System Geschlossen
Impedanz 55 Ohm
Frequenzgang 16 Hz – 28000 Hz
Adapter Ja
Kabel austauschbar Ja
Farbe Schwarz

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AKG K-271 MKII
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1456 Kundenbewertungen
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  • 3
  • 2
  • 1
4.6 /5
  • Sound
  • Tragekomfort
  • Verarbeitung
Gesamt
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
Überbewertet
Steve van Demsky, 09.04.2020
Der AKG K-271 ist ein Klassiker und fast jeder Musiker wird ihn bei der ein oder anderen Gelegenheit schon einmal benutzt haben.
Der neue K-271 MKII ist aufgrund der Produktionsverlagerung nach China insgesamt etwas minderwertiger als das Vorgängermodell was die ganze Anmutung, Haptik und wohl auch auch den Sound anbetrifft, der nun noch etwas blecherner und topfiger erscheint. Letztlich sind die Unterschiede aber nur im direkten Vergleich hörbar und marginal.

Verarbeitung:
Das ganze Gerät ist wie eh und je aus billigem Plastik gefertigt, die Ohrmuscheln zerbröseln auch bei pfleglicher Behandlung oder Nichtbenutzung binnen weniger Jahre und müssen wie das Kabel laufend ersetzt werden (man beachte, dass die geforderten Verkaufspreise für diese Ersatzteile schon arg überzogen sind). Im Interesse der Nachhaltigkeit, des Umweltschutzes und der Kundenzufriedenheit würde es der Firma AKG sicherlich gut zu Gesicht stehen, hier etwas langlebigere Materialien zu verbauen.

Tragekomfort:
Tragekomfort ist bei AKG ein Fremdwort. Vielmehr wirkt es fast so, als hätten sich die österreichischen Designer einen Spaß daraus gemacht, mit dem K-271 ein raffiniertes Folterinstrument für ungeliebte deutsche Kunden zu entwickeln. Aber Spaß beiseite, der K-271 gehört mit Sicherheit zu den untragbarsten Kopfhörern überhaupt. Bereits wenige Stunden konzentrierter Arbeit mit diesem Produkt sind eine absolute Höchststrafe, denn aufgrund des hohen Anpressdrucks werden selbst Nutzern mit schmalen Schädelformen gehörige körperlichen Qualen beschert.

Klangeigenschaften:
Klangwiedergabe und Frequenzgang sind allenfalls durchschnittlich und zeichnen sich durch einen starken Abfall in den Bässen aus, was heutzutage einfach nicht mehr zeitgemäß und den K-271 für Dance- oder Techno-Produktionen ungeeignet macht. Zahlreiche Konkurrenzprodukte beweisen, dass linearer Frequenzgang oder satte Bässe sehr wohl in diesem Preissegment möglich sind.

Fazit:
Der chinesische AKG K-271 MKII mit einem Verkaufspreis von annähernd 100,- Euro unterscheidet sich kaum von manchem baugleichen chinesischem No-Name Produkt für 20,- Euro (z.B. Superlux HD-681), was unweigerlich die Frage aufwirft, ob man hier nicht tatsächlich nur noch für den Markennamen bezahlen soll.

Der K-271 ist und bleibt ein billiger Plastikbomber mit relativ schwachbrüstigem Sound, schlechtem Tragekomfort und begrenzter Haltbarkeit. Es bleibt unerfindlich, wieso sich dieses Produkt so lange am Markt halten konnte. Für den aufgerufenen Verkaufspreis gibt es inzwischen hochwertigere Alternativen und für ein paar Euro mehr sind diese sogar Made in Germany. Der AKG K 271 MKII ist insofern eine einzige Enttäuschung.
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Gesamt
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
Wenig Druck - gibt bessere Alternativen
Nicolas582, 26.11.2019
Diese Bewertung ist Teil eines Tests von Studiokopfhörern bis 100€, mit folgenden Kandidaten: Shure SRH440 (69€) // AKG K-271 MKII (79€) // Mackie MC-150 (79€) //
Mackie MC-250 (96€) // Audio Technica ATH-M40X (79€)
(meine Testberichte zu den anderen Modellen findet ihr auch hier auf Thomann)

Komfort:
Bauartbedingt sie sie relativ leicht und machen einen mäßig stabilen Eindruck, für den stationären Studiobetrieb sollte das aber kein Problem sein. Sie haben große Ohrpolster mit geringem Anpressdruck und passen sich durch das flexible Kopfband von selbst an den Kopf an. Brillenträgern können sie aber nach einiger Zeit leicht drücken, außerdem sind sie ziemlich sperrig und wenig transportabel.

Sound:
Die AKG klingen unaufgeregt und höhenlastig. Die Bässe sind zwar analytisch wahrzunehmen, besitzen aber keinerlei Druck, dadurch fühlt man sich je nach Genre ziemlich verlassen in der Musik. Die Mitten wirken ebenfalls etwas leblos. Die Höhen und Transienten sind sehr präsent, dadurch wirkt der Sound aber oft etwas harsch und kalt. Die Raumabbildung ist die breiteste aller Kopfhörer, dadurch geht aber auch räumliche Präsenz der Vocals verloren. Die AKG punkten bei der Darstellung von höhenreichen Transienten, verlieren in den Mitten aber an Details und hinterlassen durch den fehlenden Bass einen ziemlich dünnen Klangeindruck.

Fazit:
Die AKG eignen sich sicherlich für Monitoring akustischer Instrumente im Studio oder als zusätzliche Referenzkopfhörer für gewisse analytische Aufgaben. Für das Mixen moderner Musik fehlt aber der Bass, und auch das Musikhören macht abgesehen von Klassik kaum Freude, da die AKG wenig lebendig wirken.
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Gesamt
Sound
Tragekomfort
Verarbeitung
Neutral, praktisch und durchdacht
JochenR, 30.10.2009
Ich habe mir lange die unterschiedlichsten Berichte und Rezessionen zu Studiokopfhörern zu Gemüte geführt und mich schlussendlich wegen der viel zitierten und in Testberichten hervorgehobenen Klangneutralität für diesen Kopfhörer entschieden ... und ich wurde nicht enttäuscht. Auch ich kann das neutrale Klangbild bestätigen. Früher habe ich fast ausschließlich mit Nahfeldmonitoren gearbeitet und greife jetzt viel öfter zum Kopfhöhrer um die feinen Nuancen und Ungenauigkeiten in der Abmischung herauszuhören und zu beseitigen.

Der Kopfhörer ist recht stabil und hat eine hochwertige Verarbeitung (wirkt nicht billig, und es "klappert" und wackelt nichts). Die beiden Plastikbügel sind recht praktisch, um den Kopfhörer irgendwo aufzuhängen; so muss dazu nicht das Kopfband herhalten, womit dieses nicht verformt wird oder Dellen erhält (z.B. wenn man es kantig an einen Haken hängen würde).

Sehr gut gefällt mir die automatische Einstellung und Anpassung des Kopfhörers an die Kopfgröße: man muss nicht umständlich mit irgendwelchen Rasten herumhantieren, sondern konstruktionsbedingt stellt sich das Kopfband automatisch beim Aufsetzen richtig ein. Anfangs etwas skeptisch, ob das gut funktioniert und insbesondere auch bei längerer Nutzung nicht verrutscht musst ich feststellen, dass die Konstruktion genial ist. Auch nach mehrstündigem Arbeiten entsteht kein Zug der Ohrmuscheln nach unten und alles bleibt an seinem Platz. Den bisweilen in Erfahrungsberichten angeführten starken Druck auf den Kopf/die Ohren kann ich _nicht_ bestätigen.

Positiv zu erwähnen ist auch die Kopfband-Abschaltautomatik, welche die Kopfhörerlautsprecher automatisch abschaltet, wenn man den Kopfhöhrer abnimmt. Ohne die Abschaltautomatik empfinde ich einen tönenden herumliegenden Kopfhörer als störend, was hier nicht mehr auftritt und man muss dazu nicht jedesmal den Lautsprecherausgang manuell herunterregeln/stummschalten.

Kleiner Wehrmutstropfen, dass der gute Tragekomfort noch besser ginge, wenn man sich beispielsweise die asymmetrische Bauweise der Ohrmuschel z.B. eines SONY MDR-SA3000 anschaut (was wohlgemerkt allerdings ein offener Köpfhörer ist und hier auch nicht bzgl. Klang und Leistungsdaten verglichen werden soll), bei dem der hinter dem Ohr liegende Teil breiter ausfällt, so dass das Ohr selbst berührungfrei innerhalb der Ohrmuschel liegt (nein, ich habe keine Segelohren :-)
Das fällt aber eigentlich nur auf, wenn man einen direkten Vergleich hat. Ansonsten fühlt sich insbesondere das Velour Ohrpolster sehr angenehm an und ich kann auch längere Zeit schmerz- und ermüdungsfrei mit dem Kopfhörer arbeiten.
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Tragekomfort
Verarbeitung
Zu wenig Bass, Zu lose, Zu leise
ElectroStudio, 17.10.2019
Hatte diesen Kopfhörer vor ein paar Jahren für mehr als 215€ gekauft und war relativ zufrieden, um in Logic Pro damit Film-Musik zu komponieren (dann ging er leider verloren...) und ich holte einen Sennheiser.

Wollte nun die Kopfhörer wieder im Heimstudio haben (an einem guten Audio-Interface) und zum Musizieren nutzen (Roland TD-12, Roland FP7-F), weil ich sah, dass er stark im Preis gesunken war.

Gut:
- Wechselbares Kabel (kann man tauschen, falls kaputt)
- (verschraubter) Mini-Klinke auf Große Klinke Adapter (sitzt fest, wackelt nicht)
- klarer Sound (ziemlich detailreich, gute Auflösung)

Nicht so gut:
- zu wenig Bass (geht einfach nicht ab, wenn man Elektro-Musik spielt) (Sennheiser HD 25 (70 Ohm) - geht vieeel mehr ab! HD25 tut aber auf Dauer auf den Ohren weh..)
- zu lose (liegt an meinem Kopf hinter dem Ohr nicht richtig auf - damit ist er nicht mehr ganz "geschlossen")
- zu leise (hatte bei 60 Ohm mehr Lautstärke erwartet)

Zum Vergleich: Beyerdynamic DT 990 PRO (250 Ohm) und Beyerdynamic DT 770 PRO (80 Ohm) sind in den Tiefen etwas lauter/druckvoller.

Fazit: AKG ist ok für O-Ton, Sprachaufnahmen, Geige, etc. (also eig. alles, wofür man keinen fetten Bass braucht). Aber wer hart Bass will, der wir hiermit nicht glücklich und sollte lieber einen Sennheiser HD 25 (70 Ohm) oder ähnliches nehmen.
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