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Commentaires des clients

Bonjour je suis très satisfait de ma commande que j'ai reçue un grand bravo et merci a toute l'équipe thomann bonne journée

Inconnu le 19.03.2013


Online Ratgeber Drumfelle
Aufbau

 

Die akustischen Gesetze, die ja immer die selben sind und auch für alle anderen Aspekte der Klangerzeugung gelten, sind folgende:
  • Ein dünnes Fell spricht leicht an und erzeugt einen klaren Ton. Resonanzfelle sind ein Beispiel. Für Jazz nimmt man auch gerne ein dünnes Fell. Ein Problem dünner Drumheads ist die Haltbarkeit. Sie reissen schneller als dickere und man haut auch leichter mal eine Delle rein.

  • Je dicker ein Fell wird, umso mehr steigt der Tiefenanteil im erzeugten Spektrum. Der Grund dafür ist, dass bei einem dickeren Fell mehr Masse bewegt wird.


Einlagige Felle

zum Beispiel: Ambassador, Diplomat und Powerstroke3

Einlagige Felle gib’s in leicht, mittel und schwer. Die leichten werden oft als Resonanzfell genommen. Einlagige Felle zeichnen sich gegenüber ihren zweilagigen Kollegen durch einen klareren, offeneren Klang aus.


Zweilagige Felle

zum Beispiel: Pinstripe als Klassiker, Emperor und Powerstroke 4 sind Beispiele für 2 lagige Felle.

Im Klang sind sie fetter und haben ein schnelleres Decay, klingen also früher aus, als die einlagigen. Durch die extra Lage sind sie haltbarer, sozusagen mit eingebauter Reserve. 2 lagige Felle nimmt man oft für Rock, Pop und R&B. Als Resonanzfelle sind sie ungeeignet.

ein- und zwei- lagiges Fell


Resonanz Felle

Resonanzfelle sind grundsätzlich einlagig. Ihre Aufgabe ist es, den Klang des Kessels zu formen. Das Resonanzfell wird durch die Schwingung des Schlagfells angeregt und reagiert - entsprechende Stimmung vorausgesetzt - mit einem Obertonspektum. Diese Obertöne machen ganz stark den Charakter des Klanges aus. Resonanzfelle sind sehr dünn ausgelegt um leicht anzusprechen. In der Regel kann man Resonanzfelle nicht als Schlagfelle benutzen – sie verbeulen oder reißen.


Beschichtungen

Felle gibt es klar, weiss beschichtet und schwarz, um die häufigsten zu nennen. Die Farbe ist aber nicht nur zum Anschauen sondern hat auch was mit dem Klang des Fells zu tun.

Traditionell sind Felle weiss beschichtet. Das kommt sicherlich daher, daß man zunächst versuchte die Felle den Natur Fellen ähnlich zu machen. Die rauhe Beschichtung ist aber ganz wichtig beim Besen Spiel – auf der Snare. Auf einem glatten, klarem Fell kann der Besen kein typisches Besengeräusch erzeugen. Ausserdem erhöht die Beschichtung das schwingende Gewicht – die Folge ist mehr Tiefenanteil.

schwarzes Fell

Das gleiche gilt für die schwarzen Drumheads. Die schwarze Beschichtung macht das Fell schwerer und somit bassiger.


Ölfüllung

ölgefülltes Fell

Ein zweilagiges Fell bei dem zwischen den Lagen eine kleine Menge Öl ist.

Das Öl erhöht einerseits das schwingende Gewicht und erzeugt so einen Ton mit mehr Bassanteil und eliminiert gleichzeitig unerwünschte Obertöne. Als Extra kann man klaren Fellen durch die dünne Schicht Öl “Newton Ringe” (Interferenz Streifen – Physik Unterricht J) sehen.

 

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