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Ich habe für den Preis nicht die Eierlegendewollmilchsau erwartet, aber da der Q3HD ja etwas auf sich warten hat lassen, hatte ich wohl doch etwas zu hohe Erwartungen. Der Sound ist ZOOM typisch gut. Das Bild ist für mich nicht zu gebrauchen. Das macht ein iPhone4 besser. Gerade für Konzerte oder alles andere mit schwacher Beleuchtung und aus der Hand filmen ist der Q3HD meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen. Aber selbst bei Tageslicht ist die Qualität nicht zeitgemäß. Und genau hier liegt der Knackpunkt für mich: Wenn ich einen so großen Kompromis bezüglich Bildqualität eingehen muss (beim Zoom wohl besonders durch fehlendes Wissen um gute Videokompression und im Umgang mit dem Rolling Shutter eines Cmos Sensors), dann stecke ich nicht noch extra so ein Teil ein um mal ein Video zu machen, sondern nehme gleich mein Smartphone (welches auch immer) das ich eh dabei habe. Und gerade alle die wie ich so ein Gerät für den (Semi-)proffesionellen Einsatz benötigen würden (Videoblogging, Zusatzkamera für Redakteure usw) müssen weiter darauf hoffen, dass die traditionellen Kamerahersteller diesen Markt mal entdecken und Ton dann nicht als ungewolltes Stiefkind betrachten... Also: Wer zum gewohnt guten Zoom Ton unbedingt noch visuelle Informationen braucht, damit mans halt hat, soll zugreifen. Wer bei schlechtem Bild genauso Krämpfe kriegt wie bei übersteuerten Tonaufnahmen, holt sich vl lieber den H1 und eine separate Videokamera.
Schon ohne Zubehör zeigt das kleine Gerät seine enorme Vielseitigkeit, mit dem Set für geringe EURO 29.- bleibt kaum ein Wunsch offen. Alle folgenden Bewertungen beziehen sich auf den Preisrahmen von weniger als 300.- EURO (4 Akkus separat)! Was bekommt man dafür? Augenfällig und für mich mit kaufentscheidend ist das excellente Display. Vielleicht nur ein "Abfallprodukt" des Videokonzeptes - aber die Raterei über Einstellungen und Pegel ist damit ausgeräumt, Bravo! Der Sund ist sehr gut, fast ein wenig zu hell abgestimmt, die Aussteuerung ok. Nachteil: Störungen durch Griffgeräusche, also fest installieren, was mit dem Zubehöhr-Tripod (2-stufig ausfahrbar) gut gelingt. Windschutz sollte im Einsatz immer drauf beiben - als Schutz für das Gerät/Display, welches sonst ungeschützt ist, wenn man den 3Q ablegt. Wer es farbig mag, kann auch einen anderen Puschel aus dem t-bone Set WS-5 wählen. Zweiter Einsatz: Digitalisiertung von Analogaufnahmen auf SD-Karte. Funktioniert tadellos, sofern das Eingangssignal nicht extrem hoch ausgesteuert ist (z.B. moderne CD-Produktionen im permanenten 99%-Bereich). Hier wirkt scheinbar keine Aussteuerung-Automatik am Line-IN. Alternativ einen regelbaren Ausgang (notfalls Kopfhörer-Ausgang mit Adapter) nutzen, auch wenn etwas Qualität dabei verloren geht. Dritter Einsatz: HD-Video, geplant als "Zweit-Kameramann" für kurze Zwischenschnitte. Also an igendwelcher Ecke fix ausgerichteter Blickwinkel. Nahe ran ans Motiv und künstliche Aufhellung, dann ist die Auflösung brauchbar. Ton (guter ACC reicht dann völlig) durchlaufen zur Syncronisierung mit Hauptkamera über PC-Schnittprogramme (hier: Pinnacle HD Vers 14). Prüfen, ob der File .mov als Container für Bild und Ton importiert werden kann (Pinnacle bietet die Möglichkeit). Gegen einen hochwertigen Camcorder hat das Bild keine Chance, aber schon beim runterrechnen auf DVD-Qualität muss man sehr genau hinschauen um Unterschiede zu erkennen. Anschlussmöglichkeiten und Pegel des Kopfhörers: gut Qualität des Zubehörs: gut (mit HDMI-Kabel) Menü: übersichtlich und klar (deshalb kommt die Lieferung mit einer minimalen Anleitung aus) Selbst mit den Einschränkungen beim Bild bleibt die Leistung des 3Q-HD insgesamt gut und empfehlenswert.
Tolles Teil...mit Einschränkungen Übernommen von Zoom Q3 HD
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Erhalten...Setup durchgeführt...funktioniert. Von dieser Seite absolut keine Probleme der Q3 HD ist absolut problemlos und von der Soundseite her entspricht er den bekannten Zoom-Produkten. Ich habe jetzt bei zwei Konzerten damit gearbeitet und kann mich bei den Ergebnissen nicht beschweren. Der Zoom Q3 HD hat natürlich auf der Videoseite nicht die Qualität die ein Camcorder mitbringt, dass wäre bei der Optik auch verwunderlich, aber als Helfer bei kurzen Clips oder Aufnahmen aus ungewöhnlichen Positionen taugt es allemal (neben einem Overhead-Mic über den Drums hat schon was). ABER...mit Netzteil betrieben wurde mein Gerät extrem heiß, leider haben wir das erst mitgekriegt als sich der Schlagzeuger über einen seltsamen Geruch beschwert hat, da war dann aber auch schon das Gehäuse verformt. Nächsten Tag zurückgebracht, wurde sofort und unkompliziert ausgetauscht. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Mannschaft von Thomann. Neues Gerät. Zweites Konzert. Keinerlei Probleme. Vermutlich ein Fertigungsfehler, anders kann ich es mir nicht erklären. Aber nicht deswegen nur 4 Sterne. Was um alles in der Welt hat sich Zoom bei diesem USB-Anschluss gedacht? ein zwei Zentimeter langes fest verbautes Kabel mit Stecker. Die Sollbruchstelle ist vorprogrammiert. Im Gehäuse wäre eine Buchse problemlos unterzubringen gewesen. Da nehme ich jetzt lieber die SD-Karte aus dem Geräte und lese die Daten von dort aus. Trotzdem das Gerät für mich insgesamt durchaus empfehlenswert.
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.2 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 26 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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