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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Das Yamaha DGX-640 – viel Instrument für wenig Geld
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Oftmals beginnt die Frage schon am Anfang: Keyboard oder Klavier? Und wenn Letzteres, lieber ein digitales oder mechanisches Klavier? Über die Vorzüge von Digitalpianos brauche ich nicht viel zu sagen: Einfache Wartung (nie mehr Stimmen lassen), geringeres Gewicht, Anschlussmöglichkeiten für Verstärker, Kopfhörer, PC und Speichermedium, je nach Bauart. Allerdings bieten Digitalpianos erst ab einem 4-stelligen Kaufpreis Optionen, wie man Sie von den Keyboards her kennt: Alle wichtigen Sounds für General-Midi, Styles, Begleitfunktionen und andere Parameter. Mit dem DGX-640 hat Yamaha ein erschwingliches Instrument mit 88 gewichteten Tasten auf den Markt gebracht, was ich als einen gelungen Zwitter zwischen Digitalpiano und Keyboard bezeichnen würde. Ich selber arbeite mit dem Gerät im Unterricht als auch wöchentlich bei Open-Stage-Veranstaltungen und habe es mehrfach weiter vermittelt. Besonders Klavierschüler sind entzückt, dass sie außer Klassik und Klavier auch mal mit anderen Voices und Styles den Bären zum Steppen bringen können. Allerdings ist die optional erhältliche Pedalreihe ein MUSS. Sie verschafft dem Unterbau nicht nur mehr Stabilität, sondern bietet durch die drei Pedale die Möglichkeit das Instrument wie ein richtiges Klavier zu spielen. Der serienmäßige Fußtaster ist allenfalls eine Notlösung für den mobilen Einsatz. Über die Klangqualität der Voices und Styles darf gestritten werden. Natürlich gibt es auf dem Markt Instrumente, die noch authentischere Gitarren- oder Bläserklänge haben. Abgesehen davon, dass diese dann aber auch oft das 5-fache Kosten, haben sie eben keine gewichtete 88-Tasten. Yamaha benutzt für seine Styles das Format *.sty. Dieses erlaubt es über das Internet relativ einfach das Gerät mit weiteren tollen Grooves zu versorgen oder einfach Styles von anderen Yamaha Keyboards zu benutzen. Allerdings hat alles auch eine Schattenseite und so gibt es auch beim DGX 640 einiges, was sich verbessern ließe. Schön, dass es ein Pitch-Bend-Rad gibt, aber ein Modulationsrad wäre mir, besonders für die tollen Orgel-Sounds, lieber gewesen. Die Bedienungsbuttons sind alle dort wo sie hingehören, bis auf die versteckte Kontrasteinstellung auf der Rückseite. Wer das Gerät mobil oder unter wechselnden Lichtverhältnissen benutzt, hat nicht wirklich Spaß daran das Display abzustimmen. Sicherlich war es die Absicht durch Benutzung einer dunkelgrauen Schrift auf silbernem Hintergrund eine gewisse Eleganz zu erzeugen, was allerdings schon bei schummerigen Lichtverhältnissen ein Problem werden kann. Denn auf dem ganzen Instrument sind gerade mal 3 LEDs zu finden. Eine externe Beleuchtung ist daher für jede Abendveranstaltung ratsam. Schade eigentlich. Durch den numerischen Block und dem Editionsrad kommt man in den Menüs relativ schnell dorthin wo man hin will. Nur im Bereich der "Function" geht das nicht so einfach. Wer mal eben spontan die Parameter für Dual- oder Splittvoice ändern möchte etc., muss sich mehr oder weniger durch die anderen Funktionen quälen. Kommen wir am Ende noch kurz zur Rückseite: Für mich immer wieder ein Rätsel, wieso Designer Kopfhörerausgänge auf die Rückseite verlegen? Nun könnte man zur Entschuldigung sagen, dass der besagte Ausgang auch gleichzeitig als Audio-Out dient. Das ist aber irgendwie nicht intelligent, da man für eine externe Verstärkung immer einen Adapter benötigt, z.B. von Stereo-Klinke auf 2 Mono-Klinken. Auch weiß der Anschluss nicht, was man nun gerade von ihm will: Kopfhörer oder Externe? So werden dann die beiden internen Lautsprecher auch jedes mal deaktiviert. Das macht beim Kopfhörer Sinn, aber wer gerne die internen Speaker als Monitor benutzen will, ist angeschmiert. Fazit: Im Großen und Ganzen ist das DGX ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein paar geäußerte Mankos unterliegen wohl eher dem unschlagbaren Preis, aber manches bleibt doch dem praktisch denkenden Anwender ein Rätsel, zumal Yamaha ja nicht erst seit gestern Instrumente baut und einiges, wie paar LEDs oder ein separater Audio-Out nicht die Welt kosten.
Seit fast einem Jahr spiele ich auf dem Yamaha DGX-640 C und bin immer noch begeistert. Hervorheben kann ich den Klavierklang, der die meisten mir bekannten sogenannten richtigen Klaviere deutlich übertrifft. Und wenn ich mal ein Largo auf einer Orgel spielen will, so genügt ein Knopfdruck. Schön wären 2x20Watt statt der 2x6Watt. aber auch die können sehr laut sein.
Ich hab mir vor ca einem Jahr das dgx 640 und muss sagen esi st einfach nur top. Macht viel spaß darauf zu spielen und es hat einen super klang. Die 850 euro ( jetzt billiger) waren es wert. Ich kann jedem dieses digital piano empfehlen, der für kleines geld ein top digitalpiano sucht.
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