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Der 01V96 verfügt dank Yamahas großen Fortschritten in der DSP-Chip-Technologie über umfangreiche professionelle Features
24-bit/96kHz Performance
enthält hochwertige 96kHz-kompatible Stereo-Effekte mit interner 32-bit-Bearbeitung
16 analoge Inputs (davon 12 mit hochwertigen Mikrofon-Verstärkern)
acht digitale Inputs in Form einer serienmäßigen ADAT-Schnittstelle für den Anschluss externer Hardware
kann mit diversen Erweiterungskarten der Mini-YGDAI-Serie erweitert werden
insgesamt 20 Busse (Hauptsumme, acht individuell zuweisbare Busse, acht Auxwege, zwei Solo-Busse)
eingebautes optisches ADAT-Interface
extrem flexibles Patching-System (alle verfügbaren Inputs, Outputs, Effekte und Inserts können jedem anderen Kanal zugeordnet werden)
”Direct Out”-Funktion
99 Szenenspeicher
integrierte DAW Kontrolle
gängige Systeme wie Digidesigns Pro Tools ® oder Steinbergs Nuendo ® werden umfangreich unterstützt
hochwertiger Kompressor
Gating/Ducking-Prozessor
extrem flexibler parametrischer 4-Band EQ
Insert-Delay bis zu 452 Millisekunden (im 96-KHz-Modus)
editierbare Libary mit einer großen Anzahl absolut professioneller Presets für alle erdenklichen Anwendungen
kaskadierbar
Surround Panning (6.1, 5.1 und 3.1)
incl. Studio Manager Software für PC und Mac
LCD-Display mit 320x240 Bildpunkten
16 Kanalzüge mit 100mm-Präzisions-Motor-Fadern
ON/OFF-Taste je Kanalzug
SOLO-Taste je Kanalzug
SEL-Taste je Kanalzug
Layer-Wechsel für schnellen 32-Kanal- und Aux/Bus-Fader-Zugang
”Fader Mode”-Tasten
”Display Access”-Tasten
acht ”User Defined”-Tasten
Dateneingabe: vier große Cursor-Tasten, INC/DEC-Tasten sowie eine große Daten-Wählscheibe
symmetrische Outputs für die Hauptsumme und die Monitor-Ausgänge
vier symmetrische Omni-Outs
jeweils zwei coaxiale digitale In- und Output-Kanäle im S/PDIF-Format
Onboard-Sample-Rate-Umwandlung erlaubt den digitalen Anschluss von CD-Playern oder anderen Geräten, ohne dass diese zum System synchronisiert werden müssen
Wordclock-Ein- und Ausgänge
MIDI
USB-”To Host”-Anschluss
Abmessungen 19” Rackformat (430mm) x 548 mm x 150 mm
Gewicht 15 kg
3 Jahre Thomann-Garantie
30 Tage Money Back Garantie
Creative Bundles
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Meine Tonsignal-Schaltzentrale im Studio und auf der Bühne
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Der YAMAHA 01V96 VCM Digitalmischer hat für seinen Preis ungeahnte Möglichkeiten und ist nach kurzer Einarbeitungszeit (zumindest von elektronikbegeisterten Personen) intuitiv und sicher zu bedienen. Dabei entdeckt man bei der täglichen Arbeit immer wieder neue Funktionen, die einem helfen, bei den Projekten Ordnung zu halten und das Arbeitsgerät an die momentanen Bedürfnisse anzupassen. Da ich mich in letzter Zeit öfters mit fremden Mischpulten und Verstärkeranlagen rumschlagen muss, weiß ich die Möglichkeiten und die Zuverlässigkeit des 01V96 nun umso mehr zu schätzen und zu lieben. Alle Funktionen, die eine PA-Anlage ausmachen (bis auf die Leistungsverstärker) sind hier digital und äußerst platzsparend in einem Gehäuse untergebracht und von klanglich hervorragender Qualität. Klang, Funktionalität und Verarbeitung entsprechen ganz meinen hohen Erwartungen an ein YAMAHA-Professional-Audio-Gerät. Ich bin sehr zufrieden und habe schon viel schöne Musik damit aufgenommen und auch Konzerte verstärkt. Wenn man sich überlegt, wieviele AD- und DA-Wandler für jeden einzelnen Analog-Ein- (16 Stück) bzw. Ausgang (8 Stück) verbaut sind, und für alle Analog-Eingänge dann noch die Vorverstärker mit immerhin biszu 60dB Gain, dann darf man natürlich die klanglichen Erwartungen nicht allzu hoch schrauben. Aber insgesamt ist die Klangqualität für Projektstudios schon sehr gut und live sowieso über alles erhaben. Der Mischer kann gleichzeitig sowohl für Recording, als auch für den Live-Mix verwendet werden. Man kann ihn so konfigurieren, dass man (unbeeinflusst von der Stellung der Fader auf dem Mischer) über die Direct-Out-Kanäle über die ADAT-Schnittstelle(n) und eine entsprechendes Interface in eine DAW geht und parallel zum Live-Abmischen alle Kanäle des Mischers einzeln aufzeichnet. Somit kann man mit wenig Extraaufwand einem Live-Mitschnitt in Mehrspurtechnik anfertigen. Das schönste beim Live-Mischen ist, dass man sich zu Hause oder im Probenraum ein Konzept zurecht legen kann und (bis auf die Gainregler der Analogeingänge) alle Einstellungen abspeichern und beim Auftritt dann schnell aufrufen kann. Somit wird der Soundcheck zu einem Kinderspiel und ist in einer knappen halben Stunde vorbei, weil man nur noch alle Einstellungen auf die aktuelle Akustik nachjustieren muss. Alle Patches und Routing-Einstellungen bleiben nämlich gespeichert und lassen sich beliebig jedem der 99 Szenenspeicher zuordnen. Für fast alle Einstellungsmöglichkeiten (Gate, Compressor, EQ, Effekte) gibt es auch brauchbare Libraries, die einem Anfänger gleich mal über die ersten Einstellungshürden hinweghelfen. Die vielen analogen Ausgänge (2x Stereo Out, 2x Monitor Out, 4xOmniout) sind frei routbar und können z.B. für unabhängige Monitor-Mixe beim Liveauftritt oder für die Ansteuerung externer Effektgeräte o.ä. genutzt werden. Einen für mich entscheidenden Vorteil habe ich bisher noch nicht erwähnt: Der Mischer ist für seine 16 Analogeingänge und insgesamt 32 Eingangs-Kanäle auf zwei Bedienebenen so richtig klein und für mein Studio-Zimmer (das Kinderzimmer in meiner Wohnung), in dem auch aufgenommen wird, klein genug, dass er auf dem Schreibtisch zwischen meinem Computer und der Tastatur liegen kann. Auch beim Auftritt mit der Band liegt der Mischer brav auf einem kleinen Tisch oder über dem Rack und trägt nicht besonders auf. Ich verwende neben dem 01V96 noch einen SPL GoldMike Mk II in meinem Homestudio, der dann doch noch hörbare klangliche Verbesserungen bringt. Allerdings kostet der gute GoldMike dann auch halb so viel, wie der ganze 01V96. Insofern kann man den 01V96 durchaus als Stand-Alone-Lösung in einem Projektstudio verwenden. Immerhin kann man damit ja eine ganze Band zusammen aufnehmen und gleichzeitig noch einen brauchbaren Monitor-Mix hinzaubern, was mit einem oder zwei SPL GoldMike ja nicht möglich ist ;-)
In den letzten 3 Jahren habe ich mich damit beschäftigt, das Geld unserer Gagen in Equipment zu investieren, um eine solide Anlage für Konzerte vor bis zu 250 Personen zu haben. Eine der ersten Anschaffungen war ein Behringer Eurodesk Pult mit 32 Kanälen. Um am Ende einen vernünftigen und feedbacksicheren Sound zu bekommen, waren dann noch jede Menge Peripheriegeräte notwendig, wie z.B. grafische Equalizer in allen Monitor und Stereowegen, PA Controller, etc. Nachdem die Anlage komplett war, hatten wir uns nun entschieden, das Analogpult gegen ein Digitalpult auszutauschen. Hauptmotivation war vor allem die Möglichkeit, alle Einstellungen abspeichern zu können, und der Vorteil der integrierten Effektprozessoren und Dynamikverarbeitung. Nach längerem Vergleichen entschied ich mich dann für das Yamaha 01V96 aufgrund seines sehr guten Preisleistungsverhältnisses, 4 integrierter Effektprozessoren und eine sehr komplette Dynamikverarbeitung mit Gate und Kompressor. Das ganze habe ich noch um 8 zusätzliche Kanäle ergänzt (Presonus Digimax D8), die ich über den integrierten ADAT-Anschluss verbinde, so dass ich auf meine notwendigen 24 Kanäle komme (13-köpfige Soulband). Ich möchte nun nicht alle Merkmale des Pults bewerten, zumal ich nicht Experte genug bin, umwirklich objektive Schlussfolgerungen ziehen zu können. Aber zusammenfassend kann ich folgendes sagen: Es lohnt sich, erstmal ein paar Tage die Bedienungsanleitung zu studieren und das Pult zu Hause am Rechner zu konfigurieren und auszuprobieren, denn dann ist im Proberaum oder beim Konzert auch eine intuitive Bedienung möglich. Wenn man einmal das Konzept verinnerlicht hat, ist das Arbeiten wirklich leicht. Ich habe das Pult speziell wegen der Dynamikfeatures und wegen der Möglichkeit des Speicherns gekauft, aber was sich wirklich verbessert hat, ist der Frequenzgang. Wenn ich vorher mindestens die Hälfte der 31 Frequenzbänder in jedem Kanal anfassen musste, um Feedback zu vermeiden und einen vernünftigen Klang zu erreichen, so könnte ich jetzt auf die Equalizer sogar verzichten. Ich hätte nicht gedacht, dass ein gutes Pult soviel Einfluss darauf haben kann. Die Dynamikfeatures sind wirklich beeindruckend und sehr effektiv. Der Bläsersatz oder die 5 Background-Vocals klingen jetzt wie aus einem Guss, dass es eine wahre Wonne ist. Wenn Ihr also hin- und herüberlegt, für welches Pult Ihr Euch entscheiden sollt, so glaube ich, dass Ihr mit dem Yamaha 01V96 mit Sicherheit keinen Fehler macht.
Ich kenne nichts Besseres. Hier ist einfach alles möglich. Auf jeden Eingang, Kanalzug, Bus etc. kann man Equalizer, Compressor, Gate, Delay und Effekte anwenden, wie man es möchte. Es gibt auch verschiedene Presets hierzu. Man muss sich nur überlegen, wie viele einzelne Geräte man sonst dafür bräuchte! Der Klang wird sauber und klar wiedergegeben, nichts ist verfälscht. Ob Mikrofon- oder Line Eingang. Die Effekte sind in der VCM Version natürlich auch super. Ich kann hier nicht auf alle Features im Einzelnen eingehen. Von der Bedienung her muss man sich gerade als Einsteiger erst einmal an alles gewöhnen, vor allem an die unterschiedlichen Ebenen. Man ist so natürlich immer am hin und herschalten zwischen den Ebenen, je nachdem, was man gerade macht. Man kann auch nicht mal eben an einem Eingang den Bass wegdrehen, sondern muss je nach Situation erst die entsprechenden Tasten dazu drücken. Andererseits wäre der Mixer sonst auch wesentlich größer. Man sollte sich auf jeden Fall den Editor/Studiomanager installieren, um die bessere Übersicht zu haben. Die Bedienung über das Display finde ich schon ein wenig fummelig, aber nicht unmöglich. Die Einrichtung des Editor/Studiomanager fand ich etwas kompliziert, weil nirgends erwähnt war, wie viele USB Ein-/Ausgänge man zuweisen muss. Bei mir hats mit jeweils 2 zugewiesenen USB Kanälen funktioniert. Im Setup musste man dann noch angeben, dass der Editor per USB als Steuerung fungiert. Damit kann man das Pult fernsteuern und auslesen. Was das Pult nicht hat, ist ein direktes Audiointerface. USB dient nur zur Steuerung. Früher hatte ich eine MY16-MLAN Karte, die bot ein Firewire Interface. Unter Windows 7 lief das aber nicht mehr und von Yamaha keine Antwort :-( Nun nutze ich das ADAT Interface über die optischen Ein-/Ausgänge, was in Verbindung mit einem RME Fireface sehr gut funktioniert. Einziges Manko: Der Mixer ist relativ schwer. Selbst ein Powermixer (!) aus gleichem Haus ist leichter. Momentan über lege ich, ob ich ihn in ein Case einbaue, was das Gewicht noch einmal um 10 kg erhöhen würde und ihn noch voluminöser macht. Ich hoffe insgesamt, Yamaha bringt nicht so schnell ein womöglich noch besseres Nachfolgemodell heraus ;-)
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