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VOX VT15

VOX VT15

Gitarren Combo

  • 15 Watt
  • 1x 8” Lautsprecher
  • 22 Ampmodelle mit Vox ”Valve Reactor”-Schaltung
  • 12 Effekte
  • 3 Bänke
  • 22 ”Song Presets”
  • 8 Speicher
  • Power Level-Regler (zum Regeln der Watt-Leistung der Endstufe)
  • Kopfhörerausgang
  • passender Fußtaster: Vox VFS5 (Anwählen von Sounds, Effekt ein/aus) optional erhältlich
  • 3 Jahre Thomann-Garantie
  • 30 Tage Money Back Garantie

thomann.de Verkaufsrang:
2033
Verkaufsrang in dieser Produktgruppe:
22 Details
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Oktober 2008
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Kundenbewertungen:

Summe aller 10 Bewertungen:


Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung

Gesamtbewertung
awsum


So haben die einzelnen
Kunden bewertet:


niemand

niemand

niemand


Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **

Der am Besten klingende Hybrid-Verstärker!
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
Ich habe mich viel umgesehen und recherchiert im Internet, und war in diversen Musikläden, bevor ich mich zu dem Kauf dieses Amps entschlossen habe. Ich suchte einen Verstärker, mit dem ich zu Hause in meiner Wohnung (mittlerweile WG) spielen kann, ohne Nachbarn oder Mitbewohner zu belästigen.

Dafür war mir wichtig, dass sich der Amp erst einmal auf Zimmerlautstärke einstellen lässt (was ja lange nicht selbstverständlich ist, vor allem, wenn ne Röhre drin steckt!), und sich dann aber auch noch gut anhört.

Ich spiele auf einer Squier Classic Vibe 60s Strat (unbedingt ausprobieren!) und ich spiele gerne Clean bzw. leicht angezerrt, z. B. Dire Straits, John Mayer u. ä., aber auch Rock/Hardcore wie z. B. Rise Against.

Mein Traum-Cleansound ist der eines Fenders, verzerrt mag ich die typische Marshall-Zerre. Ich besaß für kurze Zeit den Fender Blues Junior, der einen sehr schönen Clean-Sound hat, sich aber wie fast alle Fender Amps entweder auf "Aus" oder "LAUT" stellen ließ... Für eine Mietswohnung einfach ungeeignet. Denn 15 Watt Röhre sind richtig laut. Und Marshall Amps kamen schon alleine wegen ihres Preises nicht in Frage.

Ich hatte zuvor nie einen Vox Verstärker gespielt, und mir war bis zum Kauf auch der typische Vox Klang, Vox-Chime genannt, nicht bekannt.

Features:

Dies ist ein 15 Watt Hybrid Modeling Amp, das heißt er besitzt zur Unterstützung des Solid State (Transistor) Verstärkers eine kleine Röhre, die man auch durch die Lüftungsschlitze oben auf dem Amp gut glühen sehen kann. Wie für Röhrenamps typisch braucht der VT-15 einen kurzen Moment, damit sich die Röhre aufwärmen kann, und man spielen kann.

Über die Features dieses Verstärkers kann man sich wirklich nicht beschweren, man hat als Erstes mal die Auswahl zwischen 22 Amp Voicings, mit der man die Modulation bestimmt. Hier kann man zwischen verschiedenen modelierten Verstärkern von Fender, Vox, Marshall und ähnlichen wählen. Gain, Volume und Master sowie ein 3-Band-EQ stehen dann zum Feintuning des Sounds zur Verfügung. Neu in der VT-Serie (gegenüber der alten AD-Serie), ist der unabhängige Reverb, der sich zusätzlich zu jedem Effekt (siehe unten) hinzuregeln lässt. Das ist ein klasse Feature, da ich gerne mit ganz leichtem Reverb spiele, um dem Sound mehr Volumen zu geben. Reverb ist deshalb bei mir fast immer an (bei Clean und Crunch Sounds).

Zusätzlich zum Reverb kommen dann noch 11 weitere Effekte hinzu, von denen man jeweils einen anwählen kann. Beim gleichzeitigen Drücken der Tap-Taste (oder der Bypass-Taste) und Drehen am Edit-Regler lassen sich dann für jeden Effekt dessen spezifische Eigenschaften verstellten, wie zum Beispiel die Decay-Zeit des Delays bzw. Tape-Echos. Beim alleinigen Drücken auf Bypass werden die Effekte ausgeschaltet.

Ich verwende außer vielleicht einem ganz dezenten Tape-Echo meist keinen der Effekte, da ich den Gitarre -> Amp Sound bevorzuge. Zum Experimentieren ganz interessant, ersetzt es wahrscheinlich jedoch keinen Stand-Alone Effekt.

Dann hat man noch die sehr schöne Möglichkeit, 2x4 (also 8 insgesamt) Speicherblöcke mit eigenen Sounds zu belegen. Das ist auch wirklich hilfreich, da das Einstellen eines wirklich schönen Sounds schon mal ein bisschen Fingerspitzen-Gefühl benötigt.

Dann gibt's für jeden der 22 Amps noch 3 verschiedene Presets, mit dem jeweils für den Amp passenden Sound, auch Künstler-Signature-Sounds soweit ich weiß. Ich habe diese jedoch noch nie verwendet, da ich generell nicht auf Presets stehe und deren Qualität in einem Verstärker (Amp und Modeling-Software) arg bezweifle. Deshalb hierzu keine Aussage.

Ein Kaufgrund war für mich auch der Kopfhörerausgang, mit dem man bei Nacht üben kann, ohne jemanden zu stören.

Aber das Beste am Schluss: der Power-Attenuator, an der Rückseite des Verstärkers. Damit lässt sich die Leistungsabgabe des Verstärkers stufenlos zwischen Min (fast lautlos) auf 15 Watt regeln. Und das klappt echt spitzenmäßig. Gute Attenuator, die man für leistungsfähige Röhrenverstärker einsetzt, kosten schon mal das Doppelte dieses Amps, also ein richtig starkes Feature bei diesem Vox.

Ich hab den Amp meisten am Attenuator mittig stehen und reiße dann Volume und Master voll auf und Regel die Lautstärke des Amps über den Attenuator hinten. Das gibt mir den besten Sound.

Sound:

Also, wie klingt der Amp jetzt? Nun, wenn man ein wenig an den Reglern dreht und bereit ist, auch ein bisschen nach dem "perfekten" Sound zu suchen, dann klingt er ziemlich gut. Ich kenne keinen Transistorverstärker, der besser klingt. Deutlich besser als alle Roland Cubes, die ich bisher getestet habe. Wie viel die Röhre da am Sound ausmacht, kann ich natürlich nicht sagen, jedoch reagiert der Amp schön auf die Härte des Anschlags und den Volume-Poti der Gitarre.

Jedoch sind dem 8-Zoll Speaker und dem kleinen Gehäuse physikalische Grenzen gesetzt, was die Basswiedergabe und Räumlichkeit anbelangt. Ein Röhrenamp bleibt für mich das Nonplus-Ultra der E-Gitarren-Verstärker. Bisher ist es noch nicht gelungen, das Feeling und den warmen, cremigen Sound der Röhrenzerre authentisch zu modelieren und in einen Transistoramp zu packen. Aber wer den Amp dafür verwendet, wofür er gebaut wurde, der wird mit dem VT-15 auf jeden Fall glücklich. Ich denke, dass der Vox als Transistorverstärker mit der kleinen Röhre dem Röhrensound so nah kommt, wie derzeit möglich ist.

Und der Amp kann echt laut sein. Und für 15 Transistor-Watt meine ich richtig, richtig laut. Lauter, als man jemals im Mietshaus spielen kann. Ich hatte den Amp mal mit zum Spielen mit einem Schlagzeug. Der Amp musste zwar schon ziemlich weit aufgerissen werden, und der Schlagzeuger durfte nicht zu hart spielen. Aber die Lautstärke hat mich echt überrascht. Der Lautstärkepegel von Röhrenamps gleicher Leistung ist dem eines Transistorverstärkers immer hoch überlegen, aber dieser Amp ist lauter als der Vox AC4 voll aufgerissen, ein 4-Watt Vollröhrenamp mit 10 (!)-Zoll Speaker. Und da war der VT-15 noch nicht mal am Anschlag.

Aber richtig aufgerissen gefällt es dem Verstärker nicht so sehr gut, die Höhen werden auf dem Bridge-Pickup meiner Strat ziemlich schrill, sodass man hier am Volume-Poti der Gitarre ein wenig zurückdrehen muss. Aber der Amp ist ja auch nicht fürs Gigging gedacht, sondern zum Üben.

Und der Kopfhörerausgang? Nun ja, der ist, wie man sich vielleicht denken kann, nicht sehr pralle. Ich weiß das nicht genau, aber ich schätze, dass im Kopfhörerbetrieb (der Lautsprecher wird automatisch stumm geschaltet) die Röhre umgangen wird. Jedenfalls klingt der Sound ziemlich künstlich, vor allem High-Gain Sounds. Aber der Kopfhörerausgang wird ja auch nicht wegen seiner überragenden Qualität verwendet, sondern weil man dann über Kopfhörer üben kann und so komplett leise ist. Ich habe den Ausgang ehrlich gesagt erst ein paar Mal verwendet.

Aber das liegt daran, dass man den Amp richtig schön leise über den Attenuator einstellen kann, und so auch spät abends noch üben kann. Meine WG-Nachbarn haben sich bis jetzt jedenfalls noch nicht beschwert.

Meine Lieblingseinstellungen sind der AC15 TB (Top Boost) und AC30 TB, mit Gain auf 3-4 Uhr. Da kommt richtiges Vox-Feeling auf! Gain ein wenig zurück, und es gibt schöne Cleans.

Für Härteres klingt der UK 80s (nach Marshall JCM 800) richtig gut. Jedenfalls wenn man den Power Attenuator aufreißt und dem Amp ein wenig Saft zum Atmen gibt. Dann werdet ihr überrascht sein, was aus dem kleinen Amp für ein Sound rauskommt. Ist der Amp gedrosselt, ist dieses Preset leider ein wenig - Transistor-typisch - am Zischen, und der Sound klingt eingesperrt und digital.

Mit dem Neck-Pickup meiner Strat und hochgedrehten Gain fängt der Verstärker schnell an zu matschen, dass heißt er produziert übermäßig stark betonte Bässe. Bei anderen Amps, die ich bisher gespielt habe, ist mir das nicht so aufgefallen. Aber das lässt sich verschmerzen. Viel Gain schreit ja auch sowieso nach dem Bridge-Pickup.

Effektgeräte oder Overdrive-Pedals habe ich mit dem Amp nicht ausprobiert, da sie schlicht überflüssig waren. Der VT-15 kann von Clean über Crunch, zu High-Gain und Metal-Sounds alles darstellen. Die Metal-Presets verwende ich grundsätzlich nicht, weil ich kein Metal spiele. Deshalb kann ich über deren Qualität keine Aussage machen. Mit Gain nicht zu weit aufgedreht ergibt sich aber ein ganz akzeptabler Crunch-Sound.

Fazit:

Mit den passenden Einstellungen klingt der Amp richtig gut und kommt an den Röhren-Sound echt nah ran. Gemessen an anderen Transistoramps klingt der VT-15 phänomenal. Mit Röhrenamps verglichen fehlt dem Verstärker prinzipbedingt leider ein wenig die Wärme und Natürlichkeit. Damit richtig Spielfreude aufkommt, möchte der VT-15 ein wenig aufgedreht werden, damit der Lautsprecher auch die nötige Luft bewegen kann.

Wer seinen Amp eventuell für kleine Gigs mit seinen Kumpels mitnehmen möchte, dem würde ich jedoch den VT-30 empfehlen, der eine Nummer größer ist, jedoch nicht viel mehr kostet. Als kleinen Übungsamp für zu Hause zum alleine Üben kann ich den Amp jedoch bedingungslos empfehlen. Der VT-15 deckt alle Genres ab und mit seinen 11 integrierten Effekte auch die häufigsten Effekte. Und in dieser Preisklasse gibt's mit gleicher Flexibilität und Soundqualität nichts Vergleichbares.

TomR am 01.12.2009
Sehr guter Übungsamp, für jeden geignet.
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
Der Vox VT15 ist wirklich ein perfekter Übungsamp. Es ist der mit Abstand beste Amp den ich in dieser Größe und Preiskategorie gespielt habe, die Fender Frontman oder die Line6 Geräte in können hier absolut nicht mithalten.

Nun mal ins Detail:

Der Amp wurde nach nur 2 Tagen von Thomann geliefert, da auf der Produktseite keine Angaben zur genauen Größe des Amps waren, war ich nach dem Auspacken recht erstaunt: er ist größer als er auf den Bildern ausschaut.

Zusammen mit dem Amp kommt ein Stromkabel und eine recht gut gemacht deutsche Bedienungsanleitung. Hier wären wir schon beim ersten Punkt: Bedienung. Man hätte die Bedienung hier und da etwas verbessern kommen (das Einstellen der Effektparameter zum Beispiel) aber dank der guten, deutschsprachigen Bedienungsanleitung hat man das alles recht schnell raus.

Zu den Features. Es gibt 22 Amps (je mit 3 Presets), man kann Gain/Volume/Treble/Mids/Bass/Reverb/Master einstellen, es gibt verschiedene Effekte (Chorus, Delay, Flanger, Phaser..), man kann die Leistung der Endstufe hinten am Amp regeln (sehr nützlich), man kann sich 4 eigene Sets speichern, es gibt einen Kopfhöhrer Ausgang, Optional ist ein Fußpedal anschließbar... - was will man mehr???

Kopfhöhrer Ausgang ist sehr gut, man kann so auch mitten in der Nacht üben ohne jemanden dabei zu stören. Im Gegensatz zu anderen Amps mit Kopfhöhrerausgang die ich schon gespielt habe, rauscht dieser absolut nicht und mann kann den reinen Gitarrensound genießen.

Die Leistung der Endstufe ist, wie breits erwähnt, regelbar was sehr nützlich ist. Das Ding kann nähmlich sehr laut sein (ja, laut genug für kleinere Gigs oder für den Proberaum). Es kann aber auch sehr Leise sein, ohne das man Soundqualität vernachlässigen müsste.

Zur Verarbeitung: keine Mängel. Gehäuse ist sehr gut verarbeitet, Potis sind gut, hat einen festen Stand, Klinkenbuchsen sind gut... hier gibts nichts zu bemängeln.

Nun zum wichtigsten, zum Sound.

Egal ob Clean, leicht verzeert oder High Gain Bereich: der Amp klingt überall unglaublich gut Es ist der mit Abstand beste Sound den ich von einem so kleinem Amp in dieser Preislage gehört habe. Es gibt 22 Amp Modele und es ist wirklich für jeden etwas vorbei. Sowohl Clean als auch Verzeert einfach sehr guter Sound. Mit 22 Amp Modelen und den vielen Einstellmöglichkeiten sollte jeder seinen Wunschsound finden können.

Die Effekte sind allesamt gut gelungen, wobei das Einstellen der einzelnen Effektparamter etwas unhandlich gelöst ist (aber, wie überall, Übung macht den Meister). Besonders der Reverb (Hall) ist sehr gut gemacht.

Fazit: sehr guter Amp, der warscheinlich beste Amp den man in dieser Größe bekommen kann. Sound und Verarbeitung überzeugen voll und ganz.

nivek am 07.01.2010
Sehr vielfältiger Verstärker mit tollem Sound
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
Ich habe den VT15 nun schon über ein Jahr, habe ihn damals mit meiner ersten Gitarre gekauft. Instinktiv habe ich damals wohl die absolut richtige Wahl getroffen.

Er gefällt mir nach wie vor wahnsinnig gut. Die Soundvielfalt ist einfach unglaublich, man kann zwischen 22 verschiedenen Verstärkermodellen wechseln, dazu kann man noch auch massig vielen Effekten auswählen. Alle Modelings orientieren sich an bekannte Klassiker wie den AC15 und AC30. Wobei natürlich aus Copyright Gründen der wahre Name nicht draufstehen darf (ausser bei den Vox Modellen). Aber natürlich ist wie immer google dein Freund....

Auf der Rückseite gibt's einen Poti, mit dem stufenlos von 15 Watt auf minimal 0,3 Watt drosseln kann. Ist irrsinnig praktisch, vor allem, wenn man, wie ich in einer Wohnung wohnt und nachts noch üben oder jammen möchte. Ich spiele lieber leise mit dem Amp, als dass ich Kopfhörer aufsetze. Alternativ hat er natürlich auch einen Kopfhöhrerausgang.

Noch dazu bleibt dieser röhrige Klang auch bei niedrigen Lautstärken erhalten.

15 Watt können wirklich verdammt laut sein, wobei ich bezweifle, dass es für eine Band reicht! Für zu Hause oder kleiner Jams allemal!

Die Optik ist phänomenal, das Design orientiert sich stark (bis auf das Gitter für die Lautsprecher, ist normalerweise Stoff) an ältere Geschwister.

Ich würde ihn immer wieder kaufen und gebe eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
Demnächst werde ich wohl noch einen Fusschalter dazu kaufen.

Christoph210 am 05.11.2009
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