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VHT AV-SP1-6 Special 6 Valve

VHT AV-SP1-6 Special 6 Valve

Gitarrencombo

  • Vollröhre
  • 1 Kanal
  • 6 Watt
  • 1x 12AX7 und 1x 6V6
  • 10” VHT Lautsprecher (16 Ohm)
  • 1x Volumen
  • 1x Ton
  • 4 Ohm, 8 Ohm und 16 Ohm Ausgänge
  • Cleanmode und Overdrivemode per Fußschalter schaltbar
  • Plywoodgehäuse
  • Farbe: Schwarz
  • Maße: 375 x 365 x 215 mm
  • Gewicht: 12,1 kg
  • inkl. Fußschalter
  • optionale Schutzhüller erhältlich Artikelnr.: 268673 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • 3 Jahre Thomann-Garantie
  • 30 Tage Money Back Garantie

Bundle-Angebot:
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thomann.de Verkaufsrang:
3063
Verkaufsrang in Combos mit Röhrenverstärker:
23 Details
Erhältlich seit:
März 2010
Verkaufseinheit:
1 Stück
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Artikelnr. 240399


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Kundenbewertungen:

Summe aller 49 Bewertungen:


Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung

Gesamtbewertung
awsum


So haben die einzelnen
Kunden bewertet:

Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **

Discount Boutique Amp
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
Einlauf:
Eigentlich hatte ich mich entschlossen für einen kleinen Bedroom Amp richtig Geld in die Hand zu nehmen - wenn er alle von mir gewünschten Features bereitstellen würde. On Top of the List war der sündhaft teure Swart Space Tone Reverb für nette EUR 2000. 5 Watt, Speaker über 8" gross und onboard Spring Reverb waren meine Kaufkriterien. Weil ich zuhause viel übe und spiele musste es ein kleiner Brüller sein der nicht gleich die Wände wackeln lässt.

Bislang hatte ich es in der Liga kleiner Amps mit dem Epiphone Valve Junior, dem Vox AC4 TV unad dem Fender Super Champ XD zu tun. Jeder dieser Amps verfolgte einen anderen Ansatz wobei der simpelste, nämlich der Valve Junior sich auch als am wenigsten flexibel herausstellte. Der AC4 TV hat den typischen Vox Sound in Verbindung mit einem Power Soak, der verhältnismässig leistungsstarke SCXD ist extrem vielseitig. Für den Special 6 sprechen vor allem die Leistungsmodi und der Boostschaltkreis.

Äusseres:
Der ca. 12 kg schwere Special 6 ist in schwarzes Tolex, Grille Cloth eingekleidet und mit einem weissen Piping verziert. Das Bedienpanel offeriert neben der Hi und Low Input Buchse eine rote Jewel Lamp welche den Betriebszustand anzeigt. Ein wertiger Ein- und Standbyschalter mit Pentode/Triode Modus, ein Pull/Push Volume- und ein Toneregler komplettieren die Oberseite des Panels.

Der Toneregler bietet ein wenig Widerstand in der Drehbewegung, mutet also wertig an. Der Volumeregler ist leichtgängiger, das ist für Pull/Push Potis nicht unüblich. Der Pull/Push Poti aktiviert bei Bedarf die gleichermassen fussschaltbare Boost Funktion. Die Rückseite ist erstaunlich komplett für einen Billigamp. Neben der Buchse für den Kaltgerätestecker (mit Fach für die Feinsicherung) gibts noch einen Klinkeneingang für den Boostschalter und drei! Speakerausgänge (4, 8 und 16Ohm), das ist vorbildlich und auch bei teuren Amps keine Selbstverständlichkeit.

Und es lässt für mich den Schluss zu dass der Hersteller seinen Kleinen ziemlich ernst nimmt, aber auch dass der eingebaute Speaker einen Kompromiss darstellen könnte. Die halboffene Rückwand ist mit einem Metallgitternetz versehen was wohl dem Speaker zum Schutz dienen soll. Der Amp ist augenscheinlich sehr hochwertig verarbeitet.

Tragegriff, Gummifüße und Plastikbewehrungen an den Ecken komplettieren den stimmigen ersten Eindruck. Der Fußschalter für die Boost Funktion ist im Lieferumfang enthaten. Super!

Technisches:
Dieser Class A Amp ist mit einer 12AX7 und einer 6V6 Röhre ausgestattet, also einem Fender Champ in der Bauweise nicht unähnlich. Er leistet je nach Stellung des Stby/Hi/Lo Schalters 3, bzw. 6 Watt. Der Aufpreis des internen 10" VHT gelabelten Speakers zum Topteil beträgt im Verkauf gerade mal EUR 20. Bemerkenswert für die Preisklasse des Amps ist ohne Zweifel dass er Punkt zu Punkt verdrahtet ist. Damit eignet er sich nach Herstelleraussage besonders für Modifikationen. PTP Verdrahtung ist eigentlich ein Merkmal welches sehr teuren Amps zueigen ist. Das Innenleben das Amps ist aufgeräumt und solide.

Sound und Dynamik:
Im 3 Watt Modus klingt der Amp zunächst ein wenig bedeckt. Man muss den Tone Regler schon ein wenig aufmachen um Frische und Transparenz ins Signal zu bekommen. Mit diesem Phänomen steht der Special 6 aber nicht allein da, das habe ich auch schon bei teuren Vertretern so gehört. Der Sound ansich versucht sich in Richtung BF Fender wenngleich er schaltungstechnisch eher der Tweed Ära zuzuordnen ist, wartet aber nicht mit dessen perlenden und cremigen 3D Schimmern auf sondern tönt neutraler. Der Ton ist differenziert und präzise, lässt aber ein wenig Druck vermissen. Wiegesagt, wir befinden uns im Triode Modus!

Die Lautstärke hält sich innerhalb des wirklich cleanen Bereichs in Wohnzimmerkompatiblen Pegeln auf. Geht man mit dem Volume Poti auf Vollanschlag lebt der Amp ein wenig auf, dürfte aber im Obertonspektrum gern noch ein bißchen zulegen. Die erzielte Lautstärke riecht noch nicht wirklich nach Ärger, ist von der Isolierung der Räumlichkeit abhängig.

Schaltet man den internen Booster hinzu ändert sich das Verhalten des Amps schonmal hin zum Wohlgefallen des Bluesers. Der Ton wird dicker, die Mitten rücken in den Vordergrund und die eben noch angemeckerte zurückhaltende Obertonregion gewinnt merklich hinzu, die Lautstärke aber auch. So gespielt klingt der Amp schon ziemlich klasse, die Dynamik lässt akzentuiertes Spiel zu und die Endstufe wird schonmal so gekitzelt dass man gespannt in Richtung Pentoden Modus entgegenfiebert.

Den Stby Schalter auf Hi umgelegt gibt es erstmal einen merklichen Lautstärkeschub, begleitet von offenerer Obertonstruktur. Auch wird alles straffer und akzentuierter. Dieses befreite Atmen des Amps macht sich gleichermassen in seiner besseren Dynamik bemerkbar. Zwar reichen die Klangeigenschaften im cleanen Bereich auch hier nicht an einen Fender heran, können aber mit eigenen Qualitäten angenehm auf sich aufmerksam machen.

Mit "Vintage" ist der Grundtenor schonmal ganz treffend beschrieben, also ein Amp für die Roots Stile. Arpeggios und Mutes kommen spritzig, Strumming und Co. offen und differenziert.

Ob seiner Größe und Konstruktion klingt Amp nicht sonderlich topfig. Gerade bei kleinen Class A Amps besteht eben diese "Gefahr". Mancher Gitarrist oder Harp Spieler kauft sich aber solchen Amp genau wegen dieser Charakteristik, dieser wäre da nur bedingt geeignet. Mit dem 10" Speaker an Bord läuft dieser Amp nicht Gefahr mit einem Kinderspielzeug verwechselt zu werden. Dessen Output darf schon ernst genommen werden, passt aber aufgrund seiner Größe immer noch ins Schlaf- oder Wohnzimmer solange man die Lebensabschnittpartnerin mit wirkungsvollen Argumenten versorgt ;-).

Wirklich lange clean bleibt der Amp für mein Empfinden nicht, dies ist aber zumindest von mir auch so gern gesehen bzw. der Grund für den Kauf eines Kleinamps. Gegen einen moderaten Drummer kann man aber schon anpusten. Der Übergang vom cleanen in crunchige Gefilde gestaltet sich hierbei fliessend, also ohne unangenehme Lautstärkesprünge. Am Sweet Spot betrieben klingt das nicht nur toll, der Ton lässt sich auch schön modellieren. Schaltet man den Booster hinzu wird es merklich lauter und, wer hätte es gedacht, die Zerrintensität nimmt signifikant zu. In meinem Falle mit der Strat und SC's mit mittlerem Output reicht es für einen tragenden Vintage Lead Ton mit wenig, aber ausreichender Kompression.

Wer mehr will muss mit einem Pedal nachpimpen. Innerhalb der verzerrten Regionen hat er etwas Voxiges an sich, ohne dabei aber den typischen Jingle Jangle Ton zu reproduzieren. Aber kultiviert ist der Zerrsound, ganz so wie man es von einem Class A Amp erwarten darf, explosiv, dynamisch und harmonisch.

Der Booster holt das Signal übrigens analog zur Stellung des Volume Potis ab. Bei gemässigten Lautstärken findet dann nur eine Zunahme des Pegels statt. Erst wenn das Volume Poti aufgedreht wird gibts echten Overdrive.

Ganz ohne Fehl und Tadel ist der Amp aber nicht. Die Netzsiebung hinkt dem übrigen Qualitätslevel ein wenig hinterher, sprich in Spielpausen stört ein hörbares Netzbrummen. Für Recordingfans könnte dies ein Manko sein.

Pimpen:

Yo, das lohnt sich! Die Vorstufenröhre sollte gegen eine seidiger klingende ausgetauscht werden. Eine preisgünstige Sovtec 12AX7WA macht dort schon einen guten Job. Ich hatte für die Endstufe auch noch eine GT 6V6 in der Schublade welche dem Amp auch nochmal gut aufs Pferd geholfen hat.

Mit einem Jensen P10R AlNiCo geht sofort, also selbst wenn der noch uneingespielt ist nochmal die Sonne auf. Und ich spreche hier nicht von zarten Nuancen, sondern einer ganzen Klasse.

Da der P10R Höhen im Überfluss hat kann man den Tone Regler des VHT nochmal ein gutes Stück zurück schrauben. Das hat zur Folge dass der Amp sofort in den Bässen stabiler wird, fülliger klingt und fast seinen letzten Rest an Topfigkeit verliert. Und das alles auch noch bei besserer Transparenz im Ton. Die Ansprache ist spritzig und definiert, man muss den Amp aber aufgrund der Eingangsempfindlichkeit von 94,1dB des Speakers etwas mehr aufmachen. Dies hat den weiteren Vorteil dass der Amp schneller an der Grenze zur Sättigung ist und man ihn in leiseren Gefilden schon an seinen Sweet Spot bringen kann.

Auch der Trioden Modus profitiert stark von dieser Modifikation, erwartet aber dass der Tone Regler etwas aufgedreht wird.

Verzerrt gewinnt die Tonkultur ebenfalls. Es heisst oftmals dass ein AlNiCo einen rauen Charme mitbringt. Im Vergleich zum originalen VHT Speaker ist der Klang ungleich runder, cremiger und perlender geworden, Attribute also wie man sie landläufig Leos Amps zuschreibt. Die Frage danach ob man den Special 6 definierter nach 7ender klingen lassen kann ist für mich damit unmissverständlich mit einem klaren "JA" zu beantworten. Bin mal gespannt wie das Ding klingt wenn es erst eingespielt ist.....

Der Stock Speaker war zuvor eingespielt und klang sehr gut. Berücksichtigt man einmal mehr den Preis klang er sogar exzellent. Diese Info ist speziell nochmal für diejenigen die nicht so einen prall gefüllten Geldbeutel zur Hand haben. Dieser Amp ist schon in der Grundausstattug Super. Punkt.

Fazit:

Wer bis hierhin aufmerksam mitgelesen hat wird zu Recht vermuten dass der Amp noch mehr kann. An eine Framus 212CB Box mit V30 Speakern angeschlossen darf man sich ohne Sorgen auch in einen Proberaum trauen. Die cleanen Reserven könnten zwar auch hier ihre Limits erfahren, wenns ein wenig dreckiger zugehen darf ist man mit dem Amp aber gut aufgestellt.

Um ihn stärker in die kalifornische Richtung zu bekommen kann man ihn wie erwähnt mit einem Jensen P10R ausstatten. Nach diesem Update bekommt auch der Sound 5 Punkte.

Leider gibt es kaum Hersteller welche ihre Kleinstamps mit einer Hallspirale ausstatten. Aus dem Forum in dem ich wohne weiss ich dass es sehr viele Gitarristen gibt die hierfür gern tiefer in die Tasche greifen würden. So muss man ein Holy Grail oder Fender bzw. Vermona Reverb Unit vorschalten und bei erstgenanntem bei hohen Levels mit weissem Rauschen rechnen.

Gute Verarbeitung, PTP, kompakte Maße, Vintageorientierte Clean- und Overdrivesounds, schöne Optik, ein Verkaufspreis für den man nicht einmal ein gutes Pedal erwarten darf und eine rückseitige Ausstattung die so mancher teure Amp vermissen lässt machen den VHT zu einem sehr guten Deal. Einzig das Netzbrummen in Spielpausen trübt den ansonsten tadellosen Gesamteindruck ein wenig ein. Dennoch: Unglaubliches Preis Leistungsverhältnis.

dev/sda1 am 09.08.2010
kleiner amp mit potential
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
Schoener kleiner amp zum guten Preis und mit ordentlichem Klang. 6 Watt sind allerdings schon extrem laut fuer z.b. im Wohnzimmer bzw. auf Zimmerlautstaerke bekommt man den Verstaerker nicht in Saettigung (bei 6 Watt ist ein Daempfungsglied allerding auch nicht schwer herzustellen).

An der Verarbeitung gibt es absolut nichts zu bemaengeln - alles sehr ordentlich. Besonders interessant sollte der amp dadurch sein, dass er handverdrahtet ist (eyelet-board) und somit leicht zu modifizieren ist.

EDIT: Der Abstand zwischen der Unterseite des Chassis und dem Lautsprechermagneten ist nicht gerade ueppig. Die eingebaute 6V6 gehoert dementsprechend auch zur kuerzeren Bauart. Eine JJ6V6S ist etwas laenger und hat wenig Platz, so dass - im Prinzip - die Gefahr besteht, dass sich Roehre und Magnet beruehren. Etwas Moosgummi sollte da vielleicht praeventiv eingesetzt werden.

Thomas472 am 29.03.2010
Unverschämt gut!
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
Spitzenklasse!

Endlich ein Amp, der auch für Bluesharper "out of the box" sofort gut klingt!!
Und wenn dem Harper das trotzdem nicht reicht, ist eine Modifikation an den Innereien des Amps kein Problem: der Aufbau ist sehr sauber/übersichtlich, und Vorschläge dazu gibt's im Internet haufenwiese, auch für Gitarreros! Und löten kann doch jeder!?

Ich mag den Klang, das Aussehen, den Preis und überhaupt. Also: bestellen!!
Denn auch die Gitarristen der Band sind vom Special6 sehr angetan. Eine große Box drangehängt, dann geht aber die Post noch mehr ab.

6 Watt können sowas von laut sein!! Und dabei gut klingen!

Klaus531 am 07.03.2012
Klasse Sound. Gut zum Tunen. Etwas wenig Features.
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
Habe mich für den kleinen Röhrenamp entschieden, weil Ich einen kleinen, günstigen Röhrenamp wollte.

Zuerst zur Verarbeitung:
Die ist wirklich sehr solide. Besonders die Schalter, der Korpus und Potis. Klasse ist, daß der kleine Röhrenamp quasi "klassisch" verdratet ist. Sehr gut ist auch der mitgelieferte Trittschalter.

Bedienung:
Eigentlich recht simpel, da der kleine Amp nicht viele Einstellungen bietet.
Etwas Tricky ist der Drive in Kombination mit dem Trittschalter. Wenn also der Drive nicht funktioniert, liegt das an einer Schalterstellung.

Sound:
Sound ist super. Obwohl die Einstellmöglichkeiten etwas gering sind, sind die Einstellungen z.B. des festen EQs sehr gut abgestimmt. Der Amp erzeugt einen warmen, angenehmen Sound.

Tuning:
Das war für mich auch einer der Hauptgründe.
Man kann den Röhrenamp dadurch prima tunen und fehlende Features wie einen EQ nachrüsten.
Mein Tip: Mal im Internet Schaltpläne und Verbesserungsvorschläge googeln. Ich habe meinen mit sehr wenig Geld mit div. Extras modifiziert.
So kann man den kleinen Amp auf die Funktionsvielfalt größerer Brüder erweitern.

Jorrit K. am 04.05.2012
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Weitere User-Meinungen:
28 weitere User haben zu Ihrer Meinung keinen Text bzw. einen Text in einer anderen Sprache geschrieben. Hier eine Zusammenfassung dieser 28 Bewertungen:
 
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
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