Dieser Mikrofonratgeber soll Ihnen helfen, sich einen Überblick zu verschaffen und die richtigen Produkte für Ihre Arbeit, Ihr Hobby, Ihre Leidenschaft auszuwählen. Natürlich gehört dazu eine gehörige Portion Hintergrundwissen: Werden Sie zum Mikrofonversteher! Denn erfolgreich mit Mikrofonen zu arbeiten heißt, zu lernen wie ein Mikrofon hört. Aber keine Angst, mit Formeln und höherer Mathematik wird Sie dieses Buch nicht belästigen. Im Vordergrund steht immer die Praxis!
Mikrofontypen: Dynamisch, Kondensator, Bändchen
Richtcharakteristiken: Niere, Kugel, Acht
Zusatzausstattung: Vom Poppschutz bis zum Vorverstärker
Aufnahmeergebnisse: Szenarien für die Praxis
Spezialmikrofone, Mikrofontechnik und Troubleshooting
Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
Bewertungen von Thomann-Mitarbeitern laufen außer Konkurrenz, das bedeutet sie werden zwar angezeigt (mit dem Zusatz Thomann-Team), zählen aber nicht zur Gesamtbewertung des Artikels dazu.
Die Gesamtbewertung basiert ausschließlich auf Kundenmeinungen.
Hinweis: Die hier dargestellte Mitarbeiterbewertung gibt ausschließlich die persönliche Meinung des Mitarbeiters wieder. Meinungen einzelner Mitarbeiter entsprechen nicht zwingend der Meinung aller Mitarbeiter bei Thomann.
Bewertung melden...
Finden Sie diese Bewertung falsch oder aus irgend einem Grund unzumutbar?
Bitte schreiben Sie uns in das folgende Textfeld den Grund für Ihre Einschätzung und - wenn möglich - Ihre E-Mail Adresse für Rückfragen.
Produkt bewerten...
Sie müssen eingeloggt sein, um Produkte bewerten zu können.
Hinweis: Um zu verhindern, dass Bewertungen auf Hörensagen, Halbwissen oder Schleichwerbung basieren, erlauben wir auf unserer Website nur Bewertungen von echten Usern, die das Equipment auch bei uns gekauft haben.
Nach dem Login finden Sie auch im Kundencenter unter "Produkte bewerten" alle Artikel, die Sie bewerten können.
Produkt bewerten...
Sehr geehrter Kunde,
um zu verhindern, dass Bewertungen auf Hörensagen, Halbwissen oder Schleichwerbung basieren, erlauben wir auf unserer Website nur Bewertungen von echten Usern, die das Equipment auch bei uns gekauft haben.
In Ihrem Kundencenter finden Sie unter "Produkte bewerten" alle Artikel, die Sie bewerten können.
Mal im Ernst: Wer sich ein Bändchen-Mikro für 100 EUR kauft, kann wohl kaum erwarten, damit Hi-End-Recordings zu machen. Und so gerne man sich in unserer Soundschrauber-Szene auch seine potenziellen "Fehlkäufe" schön redet - billig ist eben billig - Punkt. Es kommt aber wie so oft auf die eigene Erwartungshaltung an. Wer sich also ein billiges Hi End Mikro wünscht, wird hier gnadenlos enttäuscht werden. Wer aber etwas mit Sound und Charakter sucht und ein bißchen Klangforschung betreiben möchte, der kann mit dem RB500 mächtig Spaß haben! Als das Mikro hier ankam, wurde es natürlich erst einmal bewundert: Schwer und massiv ist das Teil! Also ran an den Gitarren Amp, die Pre-Amps aufgerissen und ... naja ... klingt ja ganz nett, aber als Haupt-Signal nicht besonders brauchbar. Also etwas rumprobiert und schließlich direkt frontal auf den Konus einer 1x12er gerichtet - Jupp, das klingt schon besser. Im Endeffekt ist es kein Haupt-Mikro, bringt aber im Mix mit einem SM57 bei verzerrten Gitarren eine sehr schöne Farbe mit in's Spiel und macht sie etwas räumlicher (Bändchen eben...) und cremiger. Ob man das braucht oder will, sei einmal dahin gestellt... für richtig brachiale Distortion tiefer gestimmter Gitarren ist es mit Sicherheit eine kleine Wunderwaffe, wenn man auf basslastige Chunks steht :-) Für eher gemäßigten Overdrive immernoch ein nettes Zusatzsignal, dass man mal mehr - mal weniger brauchen kann. Da ich aber auch bei einer 100-EUR-Spaß-Investition etwas mehr als ein einziges nettes Zusatz-Signal möchte, wanderte das RB500 kürzlich zusammen mit einem Oktava MK012 (Kugel-Kapsel) über das Drum-Set als M/S-Mikrofonierung. Auch hier kann man nicht erwarten, dass man ein super schönes Overhead-Signal für die Becken bekommt, aaaaber: Wer auf QOTSA steht, oder generell ein Faible für eher dreckig-natürlich-räumliche Sounds hat, sollte ein mal ein M/S-Setup mit einem RB500 über den Drums ausprobieren. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass man für einige Stilistiken dieses Setup evtl als Haupt-Mikrofonierung nutzen könnte. Denn was hier an Räumlichkeit und "Pfund" geht, ist eine wahre Freude! Das komplette Set wird mit einem sehr angenehmen "schmutzigen" Charakter abgebildet, hat eine schöne Sound-Prägung im unteren Mitten-Bereich und ist von der Stereo-Verteilung her sehr natürlich. Selbst wenn man dieses Signal "nur" als Effekt-Mikrofon benutzt und in bestimmten Stellen im Mix featured, ist hier nichts verschenkt. Wahrscheinlich werde ich noch zig weitere Anwendungen für das Mikro finden. Wissend, dass es eben ein Mikro für spezielle Sounds ist. Und wer mit genau dieser Erwartungshaltung ein RB500 erwirbt, wird damit genau so viel Spaß haben wie ich :-)
Ich habe mir ein Pärchen dieser Mikros gekauft, um bewusst eine klangliche Alternative zu meinen AKG und Neumann Kleinmembranmikros zu haben und wurde diesbezüglich nicht enttäuscht. Auch wenn die Neumänner nach wie vor erste Wahl bleiben, so verwende ich die RB 500 z.B. gerne als Overheads für Schlagzeug, wenn ich einen schönen runden "60er Jahre" Jazzsound ohne nervende Spitzen haben möchte. Mit der Achter Charakteristik muss man etwas experimentieren, um die optimale Positionierung hinzubekommen. Aber dann kommt man durchaus zu einem positiven Ergebnis, ein guter Vorverstärker wegen geringer Eingangsempfindlichkeit vorausgesetzt. Leichte Abstriche wegen der gewöhnungsbedürftigen Aufhängung und des bereits integrierten meist zu kurzen Kabels.
Ich habe das Mikro gekauft, weil ich durch die "Hall of Fame" darauf aufmerksam geworden bin und mir bei dem Preis gedacht habe, es wäre einen Versuch wert. Gesagt - getan. Bestellt, wie immer raschest auch nach Österreich geliefert, ausgepackt und angetestet. WOW! Ich besitze zwar auch ein C3000 und ein SolidTube von AKG, aber mittlerweile ist das RB500 mein absoluter Favorit für Sprach-Aufnahmen. Ich hatte nicht gewusst, dass meine Stimme so voll klingen kann. Sensationell. Nächster Test: Abnahme eines Gitarren-Amps. Und um einen A/B-Vergleich zu haben, wurde auch gleich das obligate SM57 dazu gestellt. Alleine schon die Kurve der Wave-Datei im Cubase hat irgendwie anders ausgesehen. Und vom Sound her waren wir alle restlos begeistert. Das Ding hat uns vollkommen überzeugt. Mein SolidTube, sonst immer die absolute Nummer 1 bei Gesang-Aufnahmen wird mittlerweile schon auch noch verwendet, aber wir testen immer, ob nicht das RB500 auch eine gute Wahl ist. Sicherlich ist es Geschmackssache, aber es ist auf jeden Fall empfehlenswert, alle verfügbaren Optionen auszuprobieren. Mittlerweile habe ich es auch einem befreundeten Tontechniker geliehen, der wirklich eine Unmenge von Equipment besitzt - nur ein Bändchenmikro befindet sich - noch - nicht darunter. Deshalb "noch", weil auch er begeistert war. Er hatte das Mikro für eine Saxophonspur verwendet. Dabei musste das RB500 gegen ein Neumann-Mikro antreten. Sicherlich klingt das Neumann unglaublich gut, aber der Charakter des RB500 hat auch ihn überzeugt. Da ich in anderen Rezensionen davon gelesen habe, dass es auch als Overhead gute Dienste leistet, wird wahrscheinlich demnächst ein zweites geordert. Dass das XLR-Kabel nicht zu den längsten gehört - na und, gerade XLR-Kabel kann man ganz einfach verlängern und wenn man kein (zusätzliches) XLR-Kabel besitzt, dann ist es ein einfaches, bei der Bestellung des RB500 gleich eines mitzuordern. Etwas noch - das Mischpult/die Soundkarte sollte gute und starke Vorverstärker haben. Sonst ist der Pegel bauartbedingt doch sehr niedrig. Es bietet sich auf jeden Fall an, sich auch einen Vorverstärker zuzulegen. Den kann man dann z.B. auch verwenden, um mit dem Bass bei Aufnahmen direkt ins Pult zu gehen oder auch (falls eine Röhre mit im Spiel ist) die Westerngitarre aufzufetten. Von mir gibt es hier eine absolute Kaufempfehlung! P.S.: Einmal ist es mir passiert, dass ich vergessen habe, beim Anstecken des RB500 die Phantomspeisung zu deaktivieren. Und auch das hat das RB500 (zum Glück) gut überstanden. Zu oft sollte das aber wahrscheinlich nicht passieren...
Ich bin durch diverse Artikel und Forum-Einträge auf dieses Mikrophon aufmerksam geworden. Ich setzte es Hauptsächlich als Mono-Overhead -Mic am Drumset ein. Für diesen Preis ist es diesem Bereich wirklich kaum schlagbar. Ich liebe Ribbons für's recorden und besitze sogar ein Coles. Das RB500 ist fix montiert und das Coles zur Sicherheit im Case eingelagert. So kommt es, dass ich bereits mehrmals die Demoaufnahme (mit dem RB500) verwendet habe, weil sie einfach schon zu gut geklungen haben.
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.7 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 10 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
Alle Testberichte zu diesem Produkt:
Hinweis: Bitte fahren Sie mit der Maus über einen Testbericht, um das Fazit dieses Tests zu lesen oder klicken Sie darauf, um den kompletten Testbericht zu öffnen.
* Preise inkl. MwSt und Versandkosten. Lieferung innerhalb Deutschlands portofrei ab einem Mindestbestellwert von 25 EUR. Angebote solange Vorrat reicht. Für Druckfehler und Irrtümer wird keine Haftung übernommen. UVP=Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers