Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Klein, ergonomisch, puristisch und klanglich gut.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Am PCM-M10 gibt es wenig zu meckern. Design, Ergonomie und Klang sind Sony-typisch sehr gut bis hervorragend. Zunächst die konkurrenzlosen Features: Die eingebauten Mikrofone sind so rauscharm, dass man buchstäblich das Gras wachsen hört. Die meisten Onepoint-Stereomikrofone können da nicht mithalten, selbst wenn sie teuerer sind als der Recorder selbst. Auch die lange Laufzeit (24 Stunden Aufnahme mit 2 Mignonzellen mit bis zu 32 GB Memory!) ist konkurrenzlos. Man kann sowohl SD- als auch M2-Memorykarten verwenden, wenn man überhaupt mehr als die fest eingebauten 4GB braucht. Dateinamen und Ordnerstruktur sind allerdings nur mit Computerhilfe veränderbar. Toll ist auch die Markertaste und die Möglichkeit, einzelne Aufnahmen sofort zu löschen, zu markieren oder zu schützen. Wen den Recorder als Walkman benutzen will, darf sich über MP3-Tag-Unterstützung und Bass-Anhebung freuen. Der Kopfhöreranschluss ist recht laut. Achtung! Nicht beim Abspielen von Phone auf Line umschalten, sonst bläst es dir die Ohren weg! Mehr als ein nützlicher Gag ist die Möglichkeit, Tempo und Tonhöhe der Aufnahmen separat zu verändern. das funktioniert erstaunlich gut. Ansonsten gibt es aber weder Effekte noch EQ. Der Klang bei Aufnahmen mit den eingebauten Mikros ist sehr ordentlich. Ich konnte höchstens eine leichte Überbetonung der unteren Mitten feststellen, was einerseits für Wärme sorgt, andererseits aber etwas Brillianz vermissen lässt. Bei Gitarre-Aufnahmen wünscht man sich deshalb einen EQ, der leider nicht an Bord ist. Das Lowpass-Filter setzt hoch an und ist für Sprache und Reportagen optimiert, d.h. für Musik kaum verwendbar. Das kleine Teil macht einen robusten Eindruck. Das Gehäuse besteht bis auf die Oberschale aus Plastik, auch wenn es wie Metall aussieht. Schade, es wird keine Schutzhülle mitgeliefert! Dafür aber eine winzige Kabelfernbedienung mit einer Aufnahme-LED. Das Display entspricht dem üblichen Standard, ist aber weder besonders hell noch kontrastreich. Dafür hat der kleine Sony für jedes Mikrofon zwei Aussteuerungs-LEDs (-12 dB und Over). Die braucht man aber auch, denn die hochempfindlichen Mikrofone sind nicht besonders übersteuerungsfest. Eine unverzerrte Liveaufnahme von einer Rockband oder Nahaufnahme von Gitarre ist schon etwas fummelig zu bewerkstelligen. Da hilft auch der eingebaute Limiter nicht immer. Am besten geht es noch von Hand mit dem eingebauten Rändelpoti, das gut geschützt an der Seite liegt. Leider hat mein Exemplar ab und zu einfach nichts aufgenommen. Obwohl die Record-LED konstant leuchtete, bewegte sich die Aussteuerungsanzeige nicht und im Kopfhörer war nichts zu hören. Da muss wohl irgendwo noch ein kleiner Firmware-Bug sein. Deshalb schicke ich ihn wieder zurück. Davon abgesehen, kann ich das schicke Teilchen aber nur empfehlen, und zwar ganz besonders für Reportagen, Atmos und Dokumentationszwecke.
Ich zeichne meine Seminare und Coaching-Gespräche normalerweise mit einem Edirol R-44, RME Quadmic, 2 x Neumann KM184 und 1x Rode NT4 über 4 Kanäle mit, die dann im Studio bearbeitet und per CD vertrieben werden. Wenn ich unterwegs bin, scheue ich jedoch viel Gepäck und vor allem die Netzteile und war auf der Suche nach einem Mini-Equipment mit wenigstens ähnlicher Qualität und möglichst geringem Rauschen. Der Sony PCM-M10 erfüllt da voll und ganz meine Ansprüche. Ich nutze ihn per Batterie (hält gut und gerne 25h) und mische dann die 2 Neumänner und ein Rode NTG2 Richtmikrofon auf Stereo zusammen über den Fieldmixer DV Pro Mix3 (ebenfalls Batterie, der liefert mir auch 48V Phantom). Das Ergebnis ist überraschend gut - der M10 zeichnet klar und transparent mit sehr geringem Rauschen auf. Für ein 2er-Gespräch reicht es auch völlig aus, ihn mit einem kleinen Tischstativ zwischen die Sprechenden zu stellen und die eingebauten Mikrofone zu verwenden. Diese operieren in einem Radius von bis zu etwa 3 Metern in guter Qualität. Was ich besonders schätze ist die direkte Verfügbarkeit aller wichtigen Funktionen. Man muss sich nicht erst durch Dutzende von Untermenues hangeln, sondern kommt schnell (und ohne Handbuch) ans Ziel. Das Teil ist kompakt, was Sprache und Ambience betrifft sehr zufriedenstellend, im Freien ebenfalls prima mit einer Deadcat versehen zu verwenden und läßt sich dank 1/4"-Buchse auch an Stative oder Boompoles anbringen - sehr komfortabel und in der Regel ausreichend. Wenn man oberste Ansprüche an die eingebauten Mikrofone und die Features hat, wird man wohl eher zum großen Bruder, dem PCM D50 greifen, aber der kostet auch etwas mehr als das Doppelte. Ich bin jedenfalls schon lange nicht mehr so zufrieden gewesen wie bei diesem Kauf. Das Teil hat mittlerweile etwa 20 Seminar-Mitschnitte (dreitägig, das sind im Schnitt 10 CDs pro Seminar) auf dem Buckel, kein Kunde hat sich je über die Qualität beschwert, die Nachbearbeitung der Files ist nur minimal notwendig und ich empfehle es zumindest für den genannten Zweck sehr gerne! Einzig die Übertragungsgeschwindigkeit der Files ist ein Wermutstropfen - USB 2.0 ist für große Datenmengen einfach zu langsam und Micro-SD-Cards gibt es auch nur in langsamer Version.
Ich benutze das Gerät seit Februar 2010 vornehmlich und regelmäßig für Reportagen und Interviews - und bin begeistert. Die Bedienung ist einfach, der Speicherplatz für Aufnahmen mehr als großzügig. Ich stelle meistens alles manuell ein, das geht schnell. Während der laufenden Aufnahme ist Pegeln kein Problem, nur etwas Feingefühl ist von Nöten, das Rädchen bewegt sich schwer! Auch Atmosphäre (Straßenlärm, Küchengeräusche, etc.) lässt sich toll damit aufnehmen. Ich habe es fast immer dabei, es zickte bislang nie und sieht gut aus. :) Ich habe das Gerät in eine kleine Kamera-Tasche gesteckt, ist leicht, passt in die Jackentasche, fällt nicht auf. Ich benutze das Gerät in Kombination mit einem Rode M3 Mikrofon. Die integrierten Mikros fetzen schon, aber nur, wenn man das Gerät bei der Aufnahme nicht anfassen muss - man hört sonst alles. Ich bin sehr dankbar für die roten Lämpchen, die aufleuchten, wenn die Aufnahme übersteuert ist. Ich sehe sie einfach schneller, als die Balken im Display. Die mitgelieferte "Fernbedienung" habe ich noch nie benutzt - ist mir zu viel Kabelei. In einer Situation rettet mir das kleine Gerät buchstäblich den Hintern: Ich hatte laut Anzeige für nur noch 1 h Speicherplatz, doch die Reportage dauerte doppelt so lange, was mir bei der Arbeit nicht klar war. Das hätte böse enden können, war aber kein Problem, das Gerät hat "selbst" die Qualität der Aufnahme gedrosselt, bei Sprachaufnahmen kein Drama. Musik habe ich erst einmal aufgenommen, Gesang und Gitarre. Stöpselei unkompliziert, hörbares Ergebnis akzeptabel.
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**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.55 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 9 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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