Der Pickup für Gitarristen, die es ganz genau wissen wollen, wie so ein Original-PAF heute (ca. 40 Jahre) später klingen würde. Handgewickelt - daraus ergeben sich auch (wie beim ”alten”) Differenzen in der Wicklungszahl, nicht gewachst, denn auch das verändert (bei allen Vorteilen) den Sound und die Nickelkappen sind optisch perfekt gealtert.
Zum Sound: Eben ein klassischer PAF - für viele Gitarristen ist dieser Tonabnehmer immer noch der Beste; kein Brüller, dazu ist er viel zu nobel, aber singen kann er wie kein anderer Tonabnehmer. Gerade durch die spezielle Bauweise kann man von dieser Version noch ein Quäntchen mehr Authentizität erwarten.
Der SANT-HN ist besonders für die Halsposition geeignet und genau der richtige Tonabnehmer für die fetten, singenden Blues-/Crunchsounds, die dem Zuhörer, wenn man richtig mit Feeling spielen kann, Schauer über den Rücken jagen!
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Jetzt schon ein Klassiker und dazu noch im "alten Gewand"
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Habe die PUs als Set in Bridge und Neck-Position bei einer Les Paul Studio verbaut und bin wirklich rundum zufrieden. Neben dem wirklich tollen optischen Vintage-Flair, das durch das dezente aber authentische Aging realisiert wurde, kann der Sound auf ganzer Linie punkten. An einem leicht in Sättigung betriebenen TinyTerror von Orange liefern die PUs in Neck-Position satte und schiebende Rhythmus-Sounds im Stil von AC/DC und Kiss. Der Bridge-Pickup verwöhnt mit Leadsounds, die je nach Einstellung des Tone-Reglers an der Gitarre, mal aggressiv und spitz, mal sahnig rüber kommen. Auch an einem Fender BluesDeVille realisieren die PUs - gepaart mit einem grünen Screamer - Sounds von Peter Green bis hin zu den Stones. Man erhält hier wieder hunderte Nuancen durch das Spiel mit Volume -und Tone-Regler an der Gitarre. Meines Erachtens kann man z.B. eine Les Paul Studio durch diese PUs klanglich und optisch massiv aufwerten. Der Preis geht deshalb absolut in Ordnung.
Mein Antiquity PAF Humbucker hat seinen Platz in der Halsposition meiner Les Paul Custom gefunden, die nicht sehr schwer ist. Nach dem ersten Spieltag mit verschiedenen Marshall- und Vox-Röhren-Amps war klar: der kommt dort nicht so schnell wieder weg! Der Einbau war unproblematisch - es gibt nur ein "braided wire"-Kabel mit Kern und Abschirmung - das erklärt sich von selbst. Ein Verdrahtungs-Diagramm liegt zwar auch bei - doch sollte man bei so einem auf Vintage getrimmten Pickup eher das sogen. "Fifties-Wiring" anwenden als das dort angegebene moderne Schaltbild. Der Klang eines handgewickelten Pickups kann von Exemplar zu Exemplar leicht unterschiedlich sein: so war ich auch ein wenig überrascht, dass entgegen einigen Beschreibungen der Sound meines Antiquity gar nicht so sehr "nobel" und "vornehm" war, sondern fast schon mit "knallig" bezeichnet werden könnte; das aber in hundert Schattierungen und mit einem schier unglaublichen Dynamikverhalten! Bei weichem Anschlag näher am Hals kann er schön weich näseln, bei härterem Anschlag gibt es mehr Abstufungen und eine größere "range" als ich bisher irgendwo erlebt habe. Es kann sogar etwas spitz und ziemlich höhenreich werden, wenn man ihn kitzelt - da habe ich dann eine leichte Neigung zum Pfeifen festgestellt, die aber nicht dramatisch ist, weil sie kontrollierbar bleibt und das Ausdruckspotenzial sogar bereichert. Dieser Humbucker spricht sehr leicht und schnell an - das und die leichte metallisch-hohle Note bei manchen Anschlägen gehen wohl auf die ungewachste Bauweise zurück. Er singt tatsächlich so schön, wie es heisst, und es mangelt nicht an Sustain. Auf den Anschlag reagiert er elastisch abfedernd mit großer Dynamik und aufblühenden Obertönen, besonders im Crunch-Bereich. Bei Zurücknahme des Volumens klart der Sound auf. Alle Frequenzbereiche sind gut und farbenreich vertreten - straffe Bässe, warme Mitten mit einem extra-"Honk" im Anschlag und sehr differenzierte Höhen (es verbietet sich eigentlich hier, von "den Höhen" zu sprechen). Das kommt einer expressiven Spielweise sehr entgegen. Man kann sich aus einer reichen Palette an Sounds bedienen, die von klar und flüssig-perlend (z.B. für Jazziges) bis frech angerauht gehen, sehr nach vorne bei Bedarf und ohne Blatt vor dem Mund. Den Output empfinde ich als eher hoch, es geht relativ schnell in die Verzerrung. Und wie ist dein Antiquity?
Der Pickup steckt jetzt in einer Gibson LP Studio. Der Pickup klingt viel luftiger als der von Gibson verbaute Tonabnehmer, ohne dabei weniger Druck zu haben. Insgesammt klingt jetzt alles sehr Twangy und der Sound meiner Paula erinnert mich jetzt irgendwie an eine fettere Tele. Wer auf Luftigen und trotzdem warmen sound steht sollte über diesen Tonabnehmer nachdenken. Stonerrock kommt mit diesem halspickup extrem gut. Vorher war der Halstonabnehmer bei allen nicht cleanen Amp einstellungen für Rhythmus Sounds tabu, weil nur Mulm raus kam. Das Problem ist jetzt behoben Das aging is glücklicherweise nicht extrem. Der Pickup wirkt optisch in meiner 9 Jahre alten Paula ist sehr passend. Von daher finde ich das leichte aging sehr gut und nicht übertrieben. Eine blitzblanke Nickelkappe wäre eher auffgefallen als dieser matte Tonabnehmer. Insgesammt klarer Kauftipp!
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