Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Volltreffer!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Nach langer Suche, wie ich an meiner (Multi-Media-) Computer-Arbeitsstation mein Audio-"Problem" gelöst bekomme, bin ich mit dem Samson C-Control fündig geworden. Ich stand vor der Herausforderung, auf unkomplizierte Weise zwischen Lautsprecher- und Kopfhörer-Betrieb wechseln zu wollen und ferner den Kopfhörer noch so anzuschließen, dass ich bequem die Lautstärke separat regeln kann, ohne auf den softwaremäßigen Lautstärkeregler des Betriebssystems zurückgreifen zu müssen (die Aktivboxen haben einen separaten Lautstärkeregler, der Kopfhörer nicht). Verschiedenste Ansätze mit billigen Adapter-Steckern und Potenziometern waren bisher erfolglos bzw. nicht zufriedenstellend. Neben dem optisch ansprechenden Äußeren erfüllt das Gerät alle meine Anforderungen: neben einer Signalverstärkung hat der Kopfhöreranschluss auch einen separaten Lautstärkeregler, womit ich jetzt auch auf die Ohrmuscheln "fetten Sound" geben kann. Neben vier wählbaren Eingangsquellen (dreimal asymmetrisch/symmetrisch 6,3 mm Klinke, einmal Cinch) können drei Monitorpaare angeschlossen werden (u.a. auch einer speziell für einen Ergänzungs-Subwoofer, "Speaker C"). Für "Speaker B" gibt es einen zusätzlichen Regler, mit dem der Wiedergabepegel an den der Hauptmonitore "A" angepasst werden kann, so dass man auf Knopfdruck beim Abhören bequem ohne Lautstärkeniveau-Änderung zwischen den beiden Ausgabe-Monitorpaaren wechseln kann. Speaker B/C werden über Cinch-Buchsen angeschlossen, Speaker A über asymmetrisch/symmetrisch 6,3 Klinke. Wenn man als einzigen Monitor also ein Lautsprecherpärchen mit Cinch-Buchsen nutzen möchte, sollte man gleich noch die entsprechenden Adapter auf Klinke mitbestellen, um die Boxen an "Speaker A" anzuschließen, da man sonst die Lautstärke über den Hauptregler UND den Ausgleichsregler für "Speaker B" vornehmen muss, ohne eigentlich einen Referenzwert zur Justierung des zweiten Reglers zu haben. Eine optimale Aussteuerung der Eingangsquelle wird über die Level-Anzeige vorgenommen: am Computer (oder anderen Quell-Gerät) wird die Lautstärke von 0 beginnend so lange hochgeregelt, bis die Levelanzeigen des Samson C-Control sich ca. bei 0 dB eingependelt haben. Ergänzend dazu weist das Gerät die obligatorischen Tasten für Stummschalten (Mute), Dim (senkt den Lautstärkepegel ab, damit man sich in Zimmerlautstärke unterhalten kann) und Mono auf. Gerade die Mute-Taste ist für mich sehr hilfreich, da man mit ihr die Nahfeldmonitore schnell abschalten kann (ohne die Lautstärke zu verändern), um in den Kopfhörerbetrieb zu wechseln; die Mute-Taste beeinflusst den Kopfhörerausgang nämlich nicht. Da ich einen Kopfhörer mit Kopfband-Abschaltautomatik verwende (AKG K-271 MKII) brauche ich auch bei Nicht-Nutzung der Kopfhörer die Kopfhörerlautstarke auch nicht herunterregeln, um den Kopfhörer stumm zu bekommen. -- Für mich die idealen Arbeitsbedingungen. Die Nutzung der Mute-/Dim-/Mono-Funktionen als auch der Wechsel zwischen den Eingangssignalen und angeschlossenen Monitoren funktioniert im übrigen ohne ein Lautsprecher-Knacken, wie man es häufig von billigen Produkten mit ähnlicher Funktion her kennt. Zur Talkback-Funktion kann ich nichts sagen, da ich diese nicht nutze. Etwas verwundert hat mich der Wärmeentwicklung des Gerätes (ca. 36°C an der Geräteaußenseite bei 20°C Zimmertemperatur), da es doch mit einem separaten Netzteil (im Stecker integriert) geliefert wird, welches an sich schon durch die Spannungswandlung ca. 45°C Abwärme produziert.
Eine, auf den ersten Blick sehr praktische Monitormatrix. Doch leider leider nicht all zu konsequent durchdacht. Der Lautstärken- Regler für das zweite Monitorpaar wird von dem des ersten paares beeinflusst (1. paar laut aufgedreht - bekommt man auch beim 2. paar volle Leistung, 1. paar sehr leise, bekommt man beim 2. paar - auch wenn voll aufgedreht nichts raus.). Die Lautsprecherpaare Lassen sich nur einzeln betreiben, ein gleichzeitiger Betrieb ist nicht möglich. Die "Matrix" ist auch nur zur hälfte durchdacht, dass fängt damit an, dass ein teil der Ein Bzw. Ausgänge Chinch und ein Teil Klinken - Stecker haben. 3 der Eingänge lassen sich über die Lautstärken - Regler regeln, einer wird jedoch direkt durchgeschliffen. Leider lassen sich auch nicht einzelne Eingänge auf bestimmte Ausgänge bzw. Lautsprecher Routen (z.B. Eingang 1 auf Lautsprecherpaar 2 und Eingang 2 auf Lautsprecher paar 1 - gleichzeitig) Resumé: Wenn man den Controller nur mit einem Lautsprecher Paar und nur 3 Quellen benutzt ist alles in Ordnung und es ist ein sehr praktischer Wegbegleiter. Doch sobald man mit 4 Quellen und 2 Monitorpaaren arbeitet, verzweifelt man schnell - schade!
Mit der zunehmenden Verbreitung von Homerecording-Studios entsteht auch Bedarf für neue, auf deren Bedürfnisse zugeschnittene Hardware. Ein Beispiel sind die sogenannten Monitorcontroller; diese Geräte bieten Funktionen, die sich bei großen Mischpulten in der Mastersektion befinden, also bspw. ein Poti für die Abhörlautstärke, eine Abhörmatrix und eine Talkback-Funktion. Viele Firmen, die Homerecording-Equipment herstellen, haben bereits solche Monitorcontroller auf dem Markt. Bekannte Produkte sind bspw. die Central Station von Presonus (ca. 560 EUR), das SPL MTC 2381 (ca. 700 EUR) und der Mackie Big Knob (ca. 300 EUR). Das hier vorgestellte Samson C-Control ist dagegen im Niedrigpreis-Segment angesiedelt und bereits für ca. 130 EUR erhältlich - noch billiger ist nur der Behringer Mon 800 Minimon mit einem Kampfpreis von ca. 60 EUR. An die Rückseite des C-Control können drei symmetrische und eine unsymmetrische Stereo-Signalquellen angeschlossen werden. Dabei ist der "Mix In" genannte, symmetrische Eingang für den Kopfhörermix gedacht: Er ist fest auf den "Ext Cue"-Ausgang geroutet, der als einziger Abhörausgang mit dem integrierten Talkback besprochen werden kann - prädestiniert für das Anschließen eines Kopfhörerverstärkers. Ausgangsseitig bietet das C-Control jeweils drei sogenannte "Speaker"- und "2-Track"-Ausgänge in Stereo. Erstere sind logischerweise für den Anschluss von Abhören gedacht; leider ist nur eines der drei Ausgangspaare symmetrisch - hier machen sich der niedrige Preis und die Zielgruppe bemerkbar. Die ersten beiden "Speaker"-Ausgänge können auf der Vorderseite einzeln im Pegel angepasst und aktiviert werden. Der dritte hat keinen Pegelsteller, sondern ist nur zuschaltbar. Die 2-Track-Ausgänge sind laut Handbuch zum Anschluss von Zweispur-Aufzeichnungsmedien gedacht. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, da das C-Control nur eine interne Sammelschiene hat, deren Belegung mit der Matrix an der Frontseite gewählt wird. Diese Sammelschiene wird auf alle genannten Ausgänge (Ausnahme: "Ext Cue", s. o.) gelegt. Es ist also nicht möglich, bspw. die Stereosumme einer an das C-Control angeschlossenen DAW auf eine ebenfalls angeschlossene 2-Track-Maschine aufzuzeichnen und deren Ausgangssignal (rückkopplungsfrei) abzuhören. Die weitere Ausstattung des C-Control besteht aus selbsterklärenden Mute-, Dim- und Mono-Schaltern für die Abhörausgänge sowie der Talkback-Sektion. Diese beinhaltet das Mikrofon selbst, ein Level-Poti und zwei Taster, mit denen das Talkback-Signal entweder auf die 2-Track-Ausgänge oder den "Ext Cue"-Weg gelegt wird. Alles in allem bietet das Samson C-Control große Ausstattung für kleines Geld und ergänzt jedes Homerecording-Setup um wichtige Funktionen. Angesichts des niedrigen Kaufpreises und der trotzdem guten Fertigung sind auch die erwähnten Mankos zu verschmerzen.
9 weitere User haben zu Ihrer Meinung keinen Text bzw. einen Text in einer anderen Sprache geschrieben. Hier eine Zusammenfassung dieser 9 Bewertungen:
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.25 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 20 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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