Roland GR-55GK Blue Gitarren- und Bass-Synthesizer
910 verschiedene, editierbare Roland Synthesizersounds der neusten Generation: Piano, Streicher, Bläser, Flächen, Vintage-Synths etc.
immer zwei Synthesizersounds können ausgewählt und kombiniert werden
MODELING - komplette Modeling-Klangkette (Gitarre/Bass/Synth/Effekte/Amps) aus dem VG-99 inkl. virtuellem Tuning - das Signal der normalen Tonabnehmer kann in die Modelingkette eingespeist werden
KOMBINATION - zwei Synthsounds und der Modelingsound können kombiniert werden - Synthsounds können in die Modelingkette gespeist werden (z.B. Bluesharp in verzerrten Amp) - 270 Preset-Sounds sortiert nach ”Lead”, ”Rhythm” und ”Others”, 297 Speicherplätze für eigene Sounds
Klappe zur Aufnahme eines USB-Sticks
abspielen von Audiodaten (Playbacks) über Fußtasterbedienung
Kontrol-Fußtaster und Expressionpedal (freie Belegung mit vielerlei Funktionen)
20-Sekunden-Looper mit endlos vielen Overdubs
der GR-55 ist ein USB-Interface für Audio und MIDI, plus konventionellen MIDI-In/Out Buchsen
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Erstaunlich / enttäuschend / weltbereichernd - oder von allem Etwas? Übernommen von Roland GR-55GK Blue
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich habe mir das Gerät gekauft und mich bis sehr in die Tiefe der Technik damit befasst. Die Anleitung habe ich mehrmals komplett gewälzt. Der GK-Pickup: Eins vorweg, der Pickup ist eben nicht wie von Roland versprochen in 15 Minuten mal eben eingebaut, das kann man knicken. Ich brauchte etwa 1,5 Stunden, bis das Teil fertig auf der Gitarre saß - und zwar nur geklebt, da ich mir bestimmt keine Löcher in meine Gitarre für über 1000 Euro reinbohre. Also mit Saiten aufziehen, kalibrieren und einrichten, gehen für den Einbau gut 1-2 Stunden drauf, für den, der das noch nicht gemacht hat. Man muss ja bedenken, dass auch noch ausgemessen und markiert werden muss, wo der Pickup sitzen soll und muss noch dafür sorgen, dass die Saiten max. 1mm vom Pickup entfernt sind. Zum Sound: Der Sound klingt einwandfrei, nachdem man den Pickup richtig eingerichtet hat. Die Sounds sind sehr hochwertig. Aber aufpassen: Die Synths sind "sehr" empfindlich - ein bisschen zu schnell oder hektisch gespielt und man bekommt als Resultat ein ekliges Geräusch und der Synth (bspw. ein Piano) ist als unecht enttarnt. Die Empfindlichkeit ist einstellbar im System unter "Low Velocity cut". Stellt man zu stark ein, dann verschluckt der Synth gespielte Töne, was auch nicht im Sinne des Benutzers liegt. Also das Gerät hat weiterhin ein Tracking. Es ist zwar ein Unterschied wie Tag und Nacht gegenüber dem GR-20 und älteren, aber dennoch ist es noch nicht perfekt. Mit entsprechend sauberem greifen und etwas Gewöhnung, kann man aber dennoch sehr gute Ergebnisse damit erzielen. Ampsimulationen und Effekte: Die Ampsimulationen sind durchweg sehr gut gelungen und die Effekte und Möglichkeiten ebenfalls. Die Ampsimulationen gefallen mir persönlich besser als die von Line6. Das ist wohl aber Geschmacksache. Synthsounds: Die Synthsounds sind reichlich vertreten und man hat damit viele Möglichkeiten den für sich geeigneten Sound zu finden. 910 hochwertige Synthsounds sind an Bord. Gitarrenmodellings: Die Gitarrenmodellings sind durchweg sehr gut und lassen einem die Kinnlade herunterfallen. Strat klingt nach Strat und Les Paul nach Les Paul die anderen Gitarren eben auch entsprechend. Großer Nachteil zum Thema Sound: Wer sich mal schnell einen Sound einstellen will wie z.B. Clean für die Strophe eines Songs und Verzerrt für den Refrain sowie evtl. noch einen Boost für das Solo, der muss mit Zeitverzögerungen leben können zwischen dem Umschalten, denn das Gerät hat nur einen Algorhytmus und dabei kommen eben Zeitverzögerungen vor von etwa 0,5-1 Sekunde. (Zwischen allen Patches!!!) Man gewöhnt sich aber daran bzw. muss sich entsprechend umstellen und eben halt früher umschalten oder im gleichen Algorythmus bleiben und einen Verzerrer auf's CTL Pedal legen, dann Zeitverzögerung gleich "0" Bedienung: Die Bedienung erwies sich als relativ leicht, wenn man schon einmal ein Multieffekt benutzt und eingestellt hat. Es hilft auch ein Blick zu Youtube. "Kennis Russel" hat etliche Reviews bei Youtube gepostet, die einem die Möglichkeiten sowie die Einstellungen verdeutlichen. Anschlüsse: Nun kommen wir zu einem Thema, dass mich sehr geärgert hat. Das Gerät bietet Zwei Outputs (Links mono/rechts) für die PA und einen weiteren für den Gitarrenverstärker (Guitar Out). Ich habe mir gedacht, dass ich das Gitarrenmodelling und die normalen Pickups über den Röhrenverstärker laufen lasse und die Synths über die PA. Problem: Aus dem Guitar Out kommt jedoch "nur" das trockene Signal (ohne Ampsimulationen etc und auch nicht anders einstellbar). Dabei lässt sich das Signal aber auf den Stereo Outputs wenigstens deaktivieren, in deinen Verstärker kommt nur das cleane Signal ohne Simulationen etc. Wer dann Effekte oder Ampsimulationen benutzen möchte, muss entweder über L/mono von den Stereo-Outputs in den Amp mit Verzicht auf die PA oder über den Guitar Out und zusätzliches Effektgerät. Das habe ich mir wohl etwas anders vorgestellt. Den USB Output habe ich noch nicht benutzt und kann dazu keine Angaben machen. Audio Player: Der Audioplayer tut seine Funktion ganz gut und kann genutzt werden mit WAV oder AIFF Dateien. Bitte vorher mit einem Boss Converter ins Boss WAV Format konvertieren, denn sonst liest der Player die Datei nicht. Das Problem habe ich auch festgestellt. eingebauter Looper: Der Looper verrichtet seine Funktion auch. Problem: man hört bei zu kurzen Riffs, dass es sehr abgehackt klinkt und der Loop etwas knackt - ganz anders und kein Vergleich mit dem Original Boss Looper RC-2 Fazit: Als Fazit kann man nur sagen: Es ist ein klasse Gerät mit Abstrichen. Für's Studio ist das Gerät der Knaller und sehr zu empfehlen, doch wer LIVE auf der Bühne steht und das Gerät nutzen will, der muss sich vorher intensiv mit dem Gerät auseinandersetzen und es aus dem FF beherrschen lernen. Meiner Meinung nach könnten bei diesem Gerät hier und da noch einige Kleinigkeiten verbessert werden (und damit ist keineswegs der Sound gemeint). In Sachen Tracking, Zeitverzögerung bei der Umschaltung und Einstellbarkeit sowie diverse Anschlüsse (Ein-und Ausgänge) wohl noch nicht ausreichend ausgereift. Mal sehen was die Zukunft bringt. Lasst euch nicht täuschen von den Roland Demo Videos mit Alex Hutchings und Rob Marcello, da merkt man keine Zeitverzögerung im Song - doch achtet mal darauf, wie früh umgeschaltet wird ;-) Wer das Gerät in die PA spielt, kann damit sehr wohl zurecht kommen und wird keine Probleme damit haben - in diesem Fall ist das Gerät eine Bereicherung - da wirklich nichts mehr zu schleppen ist. Es hat ja alles an Bord. Der Mensch ist ja bekanntlich ein Gewohnheitstier und gewöhnt sich an alles - also lasst euch von meinem Bericht nicht abschrecken und nutzt die 30-Tage Rückgaberecht von Thomann, um das Gerät zu testen, ob es sich für euch eignet. Für ins Studio ist das Gerät eine klare Empfehlung, da ist das schon eine andere Sache. Für LIVE sollte man das Gerät mal testen und sich seine eigene Meinung bilden und sich nicht auf andere verlassen. Ich behalte das Gerät und werde es nicht zurückschicken. Es kostet zwar viel Geld, ist aber durchweg jeden Cent davon wert - und eine echte Bereicherung!
Am 04.03.2011 hatte ich ihn endlich in der Hand (als einer der ersten, wenn nicht der erste in Deutschland?). Zunächst war ich verwirrt, da fast alle Sounds aus Synthie- und Modeling gemixt waren. Sehr schnell habe ich mich aber in der Menüstruktur zurecht gefunden und konnte dann die Sounds separieren. Bisher hatte ich den Line6 POD HD 500, dazu den GR-20 als Synthie und einen Computer für Backings im Einsatz. Genau für diese 3 Geräte habe ich jetzt nur noch den GR-55. Und er kann es ziemlich perfekt. Also: Wer schon mal mit dem Editieren von Modellern zu tun hatte, kommt recht schnell zurecht. Die Gitarren-Modelling-Sounds sind aus meiner Sicht perfekt. Die Gitarrentypen mit deren Pickup-Wahl klingen genauso authentisch wie die Amp-Modellings. Auch die Effekte sind von ausgezeichneter Qualität. Die Werkspresets sind natürlich überladen (wenn auch nicht so schlimm wie bei Line6). Beim Neuanlegen eigener Sounds findet man aber schnell den richtigen Weg. Innerhalb von 2 Stunden hatte ich 5 brauchbare Sounds zusammengeschraubt und bin damit zur Bandprobe gefahren. Hier hat das Teil dann voll überzeugt. (Man kennt das ja, im stillen Kämmerlien findet man den Sound gut, auf der Bühne aber klingt es dann schlecht) Ganz ehrlich: Hier war es umgedreht!!! Direkt ins Pult gespielt war richtig gut! In die Verquickung der Gitarrenmodelling-Sounds mit den beiden Synthies muss ich mich noch weiter einarbeiten, aber was ich bisher erlebt habe, war allererste Sahne! Die Einstellroutinen für den GK-Pickup sind zwar aufwändiger, aber um Klassen besser als beim GR-20. Bis zu 10 verschiedene Gitarren mit GK kann man einjustieren und speichern. Bisher hatte ich immer eine 2. Gitarre dabei, um Rolling Stones Titel im echten Open D-Tuning zu spielen. Jetzt gibt es ein Werkspreset mit Namen "Stolling Rones" was genau das aber mit der normal gestimmten Gitarre macht. Grandios! Und klingt noch richtig gut! Ich konnte bisher keine Latenzen feststellen, alles geht sofort und direkt. Ein weiterer Knüller ist für mich das Zuspielen von Sounds über den eingesteckten USB-Stick. Voraussetzung: Meine Playbacks sind alle gleich laut. Die Lautstärkeanpassung gilt global für alles, was auf dem Stick ist. Aber das muss ich halt beim Speichern der Backings beachten. Das LED-Display ist auch auf der Bühne sehr gut zu lesen und angenehm groß (kein Mäusekino). Mein Favorit wird wahrscheinlich das direkte Spielen ins Pult sein. Über den Gitarrenausgang kann ich zwar festlegen, ob die echten Gitarren-Pickups, das Gitarrenmodelling oder beides zu einem Amp transportiert wird. Das habe ich bisher nur oberflächlich mit einem ENGL Screamer und dem Marshall JVM 410 versucht, konnte da aber keinen Vorteil gegenüber dem Pult-Sound feststellen. Ich bin das Abschleppen mit Equipment leid. Ich werde zukünftig nur noch mit 2 Cases zum Gig gehen: Mit nur einer Gitarre und dem Roland GR-55. Ungewohnt als bisheriger Line6-ler ist, dass es keine Möglichkeit des Editierens am Computer gibt. Wenn ich es richtig verstanden habe, gibt es nur die Möglichkeit, das komplette Setup auf dem Stick zu speichern. Zusammenfassend muss ich sagen: Ich bin restlos überzeugt! Für mich ist ausschlaggebend: Minimaler Equipment-Fuhrpark mit erstklassigem Ergebnis! Hier wird sich Line6 warm anziehen müssen!
Endlich ist er da, ich gehörte wohl zu den Ersten, die einen bekommen haben. Hier der Kurzbericht nach den ersten drei Stunden Beschäftigung mit dem Gerät: Positiv: Sehr voluminöse und kristallklare Sounds Ansprechverhalten extrem schnell (in Verbindung mit meiner Godin xtsa) Nahezu unendliche Editiermöglichkeiten der Sounds und der Konfiguration Kombination von bis zu 4 Sounds möglich: 2x Patch, Gitarrentyp, Amp Menülogik wie von anderen ROLAND- und BOSS-Geräten bekannt Verarbeitung: extrem robust (ROLAND eben) Nachteil: wie fast immer bei ROLAND und BOSS: die Presets (da geht wirklich noch einiges mehr durch eigenes Editieren) Insgesamt: ein ganz ganz tolles Gerät, ich hatte vorher einen GR-20 und einen AXON AX 100, der Generationssprung ist wirklich extrem. 5 Sterne!
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