Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Ein Matched Pair für alle Fälle
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Über die klanglichen Qualitäten des NT-1a ist hier viel Gutes geschreiben worden, dem ich mich nur anschliessen kann, so dass ich hier ausdrücklich auf das Matched Pair eingehen möchte. Ich bin heilfroh vor etwa einem halben Jahr ein Matched Pair erstanden zu haben. Sie haben sich zu den vielseitigsten und meistgenutzten Arbeitstieren in meinem Studio entwickelt und bekommen meistens den Job, von Vocal über Instruments bis zu Stereoaufnahmen von z.B. Konzerten. In X/Y-Anordnung in Kombination mit einer K&M 23550 Ergänzungsschiene sind mir so Stereoaufnahmen möglich geworden mit einer so mir noch nicht bekannten Ortungs- und Tiefenschärfe, einem Detailreichtum und insbesondere bisher unbekannter Rauscharmut. Die NT-1as gelten laut Hersteller als mit die rauschärmsten Mikrofone der Welt. Mir sind rauschfreie Konzertmitschnitte gelungen von flüsterleiser Musik, bei der das Atmen der Zuschauer und Zwitschern der Vögel draussen gelegentlich lauter war als die Musik, bis brüllend Laut. Im Vergleich mit Kleinmembrammikros wie dem NT-4 klingt es "weicher" bzw. "träger" und ist nicht so sehr für perkussive Klänge mit schnellem Anstieg bzw. Transistenten geignet. Darum solllte als X/Y-Mikro-Stereo immer noch ein NT-4 im Schrank liegen das dann aber allerdings deutlich mehr rauscht, aber auch deutlich schneller und unkomplizierter aufzubauen ist. Weshalb dem Matched Pair keine Stereoschiene beiliegt und Rode keine als Zubehör anbietet ist mir rätselhaft, die K&M-Schiene passt jedenfalls hervorragend in den mitgelieferten Plastikkoffer, der den schroffen optischen und haptischen Charme eines chinesischen Akkubohrersets versprüht - das ist auch gut so, denn wir Tontechniker müssen ja auch unser Publikum und unsere Wettbewerber über unsere Betriebsgeheimnisse hinwegtäuschen. Auch eine Lehre für die genaue X/Y-Positionierung der Mikros ist nicht beigepackt und so wandert noch ein altes Geodreieck mit in den Koffer. Hier könnte Rode mit wenig Aufwand uns Kunden noch Gutes tun, denn zu ist es immer ein ziemliches Gefrickel um die korrekte Aufnaheposition aufzubauen, aber: Grund zum Klagen gibt es in Anbetracht der Klangqualität nicht. Das einzige Problem bisher war, dass die Mikros eine hochwertige und leistungsstarke Phantomspeisungsquelle zu benötigen scheinen wie auch angegeben, bei einem recht minderwertigem über USB gespeisten 48V-Mic-Adapter hatte ich Knack-, Rausch- und Knisterphänomene, nach dem Anschluss hochwertigerer Mic-PreAmps verschwanden die Phänomene sofort.
Nach mehreren unbefriedigenden Versuchen, "Homerecording-Gesang" mit meinem Sure SM-58 aufzunehmen, wurde mir das Rode NT1-A wurde von einem Freund empfohlen. Ein kurzer Klang-Check an der "Micro-Bar" bei Thomann in Treppendorf brachte dann Gewissheit, dass es sich hier um ein echtes Preis-Leistungs-Schnäppchen handelt. Habe damit sowohl Gesang, als auch Akkustik-Gitarre, als auch Röhrenamp aufgezeichnet und bin immer wieder von der Transparenz beeindruckt. Vorteile: Kristallklarer Klang, super robuste Verarbeitung, optisch sehr ansprechend und hochwertige Haptik. Prima, dass eine passende Spinne dabei ist. Dass das Mic durch Rauscharmut glänzt ist wirklich nicht übertrieben! Da rauscht nix von alleine! Nachteile: Leider wird nur eine weiche Plastiktasche mitgeliefert, die beim Transport nicht wirklich schützt. Tipp: Erst im Handbuch hab ich den Trick entdeckt, warum ich meinen XLR-Stecker ums Verrecken nicht ans Mic angedockt bekam: in der XLR-Buchse am Mic ist ein kleiner blauer gewellter Gummiring drin. Der soll helfen, dass einmal eingesteckte Kabel nicht wackeln... bei mir hat er jedoch verhindert, dass ich überhaupt ein Kabel anstecken konnte. Gummiring entfernt - dann gings reibungslos! Und noch zu Schluss: Das Mic zeichnet sehr detaillreich... daher: falls man noch keinen hat, sollte man unbedingt noch einen Ploppschutz dazu kaufen (der von t.bone erfüllt seinen Zweck bestens!).
Das Rode NT1-A kann fast alles. Ob Bläser, Overhead, Snare-Drum, Gitarren (sofern keine Heavy Metal Sounds), Bass und natürlich Gesang. Wenn man lange genug ausprobiert, kann man mit dem Rode wohl jedes Instrument abnehmen und die mitgelieferte Halterung ist auch sehr praktisch. Bei der Zeit liegt aber allerdings der Knackpunkt. Die Anleitung für die Anbringung des Mirkofons kann wohl nur als Richtlinie benutzt werden. Denn bis der geeignete Sound gefunden wurde, vergehen bei einem sehr feinen Gehör wohl 1-2 Stunden. Dafür ist der Sound dann umso besser. Deshalb 5 Sterne in der Gesamtbewertung. Von der Stabilität bin ich ebenfalls überzeugt. Die ist bei Großmembranmikrofonen nicht immer so gut. Aber das Rode musste schon einiges erleben und funktioniert immernoch einwandfrei.
**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.9 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 17 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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