Peavey stellte immer schon preiswerte Amps her. Dank Endorsern wie Eddie Van Halen, Joe Satriani usw. ist man mittlerweile aber auch in der High End-Liga gut vertreten. Nun schlägt man aber wieder im unteren Preissegment zu, und das mit einer neuen Serie von Vollröhrenamps, die echte Röhrenpower zu sensationellen Preisen bieten:
Der neue Valve King 112 ist ein Vollröhrencombo mit ein paar sinnvollen neuen Features. So ermöglicht eine neue patentierte Schaltung die Umschaltung der Endstufe von Class A auf Class A/B; zusätzlich kann man die Sounds auch kombinieren. 2 unabhängige Kanäle und ein Gain/Volume-Boost im Lead-Kanal dürften für die meisten Live-Situationen ausreichen; sowie ein gepufferter serieller FX-Loop für externe Effekte. Auch der Hall passt wunderbar zum warmen Sound dieses Combos. Der 12” Valve King-Lautsprecher bringt die 50 Watt präzise an die frische Luft; natürlich können auch andere Boxen angeschlossen werden, wenn es mal etwas mehr sein soll.
Vollröhrenbedienung zum Transistorpreis - warum gab es das noch nicht, als ich jung war?
Leistung 50 Watt
1x 12” Valve King Lautsprecher
Lautsprecher Impedanz 16 Ohm
2x 6L6GC und 3x 12AX7 Röhren
2 unabhängige Kanäle (fußschaltbar)
separater EQ für jeden Kanal
fußschaltbarer Gain/Volume Boost im Lead Kanal
externer Speakerausgang
regelbarer Hall
Effektweg
neue, patentierte Class A/B Simulation
Maße: 18,25" (464mm) x 21,38" (543mm) x 10,25" (260mm)
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Röhrenamp zum kleinen Preis - geht das?
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Cleankanal: Der Cleankanal klingt sehr warm - fast schon ein wenig wie ein Fenderclean jedoch mitn bisschen mehr Wärme. Der Cleankanal bleibt auch clean wenn man ihn weiter aufreisst. Regelmöglichkeiten hier: Ein normalen 3-band-eq sowie ein Bright-Schalter. Dieser macht den Sound etwas brillianter - in meinen Ohren aber zu schrill. Distortionkanal: Hier zeigt sich das eigentlich Einsatzgebiet des Peavey ValveKing. Man schafft alles von bluesigem, warmen, angezerrten Sound bis hin zu Highgain. Auch die Crunchsounds sind sehr gut - kann ich direkt vergleichen mit denen aus meinem Marshall JMP-1. Ohne Boost schafft man hier eine Zerre die für normalen Hardrock locker reicht. Schaltet man jedoch noch den Distortionboost hinzu so wird's Hi-gainig In diesem Kanal kann man locker Metal spielen. Auch der 3-Band-Eq vom Distortionkanal funktioniert sehr gut. Selbst Scoopsounds mesitert der ValveKing recht gut (noch besser mit nem EQ der im FX-Loop eingeschliffen wird). Fazit: Also ich kann diesen Amp nur empfehlen. Gerade das Preis/Leistungsverhältniss ist einfach unschlagbar. Der Amp dürfte sich sehr gut im Fortgeschrittenenbudget einsiedeln und ist klanglich jedoch sicher mit nem doppelt so teuren Amp zu vergleichen. Die Verarbeitung ist übrigens auch ziemlich gut - ist zwar viel Plastik dran aber irgendwo muss der günstige Preis ja herkommen. Der Amp wirkt aber sehr stabil und ist auch schön leicht (~18kg). Ich werde ihn hauptsächlich als Probeamp nutzen da ich es leid bin mein 80 kilo schweres rack immer in den Keller des Proberaums zu schleppen (ich will mein Zeug dort nicht stehen lassen weil da ne hohe Luftfeuchtigkeit ist - außerdem hab ich mein "Zeug" immer gern bei mir ). Wer fragen hat kann gerne hier einfach Fragen - soweit ich helfen kann tue ich dies gerne Positiv: +++++ Klang +++++ Preis +++++ Selbst bei höchster Verzerrung kaum Rauschen +++ Gewicht +++ Größe ++ Optik (außer der Front aus Plastik) Negativ: -- Leichte Umschaltpausen - Plastikfront
Morgen, also ich habe mir den VK bestellt, da mir mein Marshall MG 15 einfach nicht mehr gefallen hat, klanglich, von der Bedienung her und zu leise für Band ;). Da ich schon viel gutes über den Peavey gehört hatte dachte ich mir: "Ok, geh den doch mal anspielen!", was ich ein paar Wochen später auch tat. Gespielt mit meiner Hagstrom XL-5 klang er einfach hammergeil, egal ob High-Gain, Clean, Soli, Rock, oder was sonst noch einfällt ;). Ich konnte praktisch nicht anders und hab ihn mir sofort bestellt und bin immer noch hochzufrieden mit diesem "Prachtstück". Aber jetzt etwas zu den Soundeigenschaften... Ich suchte von anfang an nach einem guten Metal-Amp, diesen habe ich definitiv gefunden. Jede Art von Metal, und jedes Down-Tuning etc. die ich bis jetzt gespielt habe (oh ja, ich war auch auf Drop G^^) klangen super, 0 Gematsche, mit keiner meiner getesteten Gitarren. Metal ist meiner Meinung nach wirklich die Paradedisziplin des VK, denn es klingt einfach genial. Und das alles ohne EMGs ;). Viele Metal-Amps haben ja einen super High-Gain-Mode, jedoch einen "dürftigen" Clean-Channel. Dies ist bei diesem Modell nicht der Fall. Wunderschön klar und perlig, wenn man sich nur etwas mit dem EQ auskennt bekommt man echt geniale Klänge aus diesem Verstärker heraus, was mich wirklich überrascht hat am Anfang. Eine einzige Sache die mich wirklich stört, ist einfach das Gewicht des Amps, liegt so geschätzt bei >20 kg, aber das nimmt man bei dem Sound gerne in Kauf meiner Meinung nach. Eine andere Sache ist die Abdeckung die auf der Vorderseite vor dem Speaker ist...diese ist dann doch ein wenig "labberig" und war auch beim Marshall stabiler. Naja, muss man halt versichtig sein ;). Alles in allem kann man sagen, dass der VK wirklich eine geile Vollröhre für kleines (für Röhren) Geld ist, an dem man sehr viel Freude haben kann, ich würe euch einfach mal raten: anspielen, denn man könnte überrascht werden... ;) Gruß, Marius
"WOW!" Das war mein erster Gedanke, als ich den ca. 20 Kilo schweren Peavey-Boliden in der Wohnung stehen sah. Nicht dass der Postbote keinen verschwitzten Eindruck beim Hereinhieven des Paketes gemacht hätte, aber so nüchtern betrachtet sah der Karton dieses 50 Watt Röhrenamps verdammt gefährlich aus. Auch nach entfernen der Verpackung änderte sich daran nicht sonderlich viel. Im Vergleich zu meinem alten Transistoramp, der daneben wie ein ausgedientes Küchenradio wirkte, entstammte der PEAVY VALVE KING 112 scheinbar einer anderen Dimension. Doch da es ja bekanntlich nicht allein auf die Optik, sondern viel mehr auf das Herz ankommt widmete ich mich gleich der Eigentlichen Aufgabe des Amps: Gitarrensignale an die Luft bringen ... Und dass macht der VALVE KING dank seinen 2x 6L6GC und 3x 12AX7 Röhren recht ordentlich. Sowohl im Clean-, als auch im Distortionchannel gibt der Verstärker eine Gute Figur ab und bietet von klassisch warmen Pickingsounds bis hin zum aggressiven Metalriff einen satten Röhrensound. Beide Channels sind getrennt regelbar und durch einen otional erhältichen Fußschalter auch bequem unter'm Spielen anwählbar. Hinzu kommen noch ein Reverbeffekt, Einschleifeffektweg, Standbyfunktion und 2 getrennte Inputs, die sogar gleichzeitig genutzt werden können. Besonders erfreulich ist die patentierte A/B Class Schaltung, die es ermöglicht, Endstufenzerre genießen zu können, ohne den Amp voll aufreißen zu müssen. (Vor allem in kleineren Proberäumen, werden eure Mitmusiker dankbar sein;-) ) Wird hingegen auf kleineren bis mittleren Bühnen gespielt, kann der VALVE KING rücksichtslos aufgerissen werden ohne dass man Schwierigkeiten bekommt, mit seinen BandkollegInnen mit zu halten. Einzig und allein auf mittelgroßen bis größeren Bühnen kann man mit dem VALVE KING 112 an seine Grenzen stoßen. Doch wie schön dass Peavey auch hierfür eine Lösung gefunden hat und eine zusätzliche externe Box angeschlossen werden kann. Was will man mehr? Fazit: Cooler Röhrensound mit satten 50 Watt für um die 400EUR - wer günstig, guten Röhrensound haben möchte, ohne ein halbes Vermögen auszugeben, kommt an diesem Amp nicht vorbei!
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**Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.4 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 20 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.
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