Mit Ihren Worten...
  • am 08.03.2012

    Sa­rah K.: "Wirklich ein großes Lob an Euch und vielen Dank das Ihr dem Kunden so viele Informationen zur Verfügung stellt!"

  • am 08.05.2013

    Mar­tin H.: "Homepage gefällt mir nach dem Update sehr gut ;))"

  • am 05.06.2013

    Un­be­kannt: "Sehr verehrtes Thomann-Team, vielen Dank für Ihren Service und Ihre tägliche Arbeit."

Online-Ratgeber: PlugIns

12. Klangqualität

Was beeinflusst den
Klanga) Spezieller, in seiner Höhe definierbarer Ton z. B. eines Intruments (durch Obertonstrukturen und deren Veränderungen im zeitlichen Ablauf charakterisiert) = Sound.
b) Nicht in seiner Höhe definierbares Schallereignis, das z. B. beim Öffnen einer Champagnerflasche oder Klatschen der Hände entsteht.

Ein Klang ist zunächst einmal ein akustisches Signal, also eine akustische Botschaft. Diese Botschaft hat eine (physikalische) Sprache, einen Boten, und muss vom menschlichen Gehör übersetzt und verstanden werden. Als Bote dient hierbei der Schall, der sich im Medium Luft ausbreitet, und die "Sprachregelungen" werden in der Akustik behandelt. Die Akustik ist die Lehre vom Schall und ein Teilgebiet der Physik. Die Botschaft des akustischen Signals empfängt unser Ohr (stark verfälscht), und unser Gehirn entschlüsselt diese als Geräusch, Sprache und Musik.

Ein einzelner Klang besteht aus einem Grundton und diversen Obertönen, auch Teiltöne oder Partialtöne genannt. Ein einzelner Ton hat die Schwingungsform Sinus und alles, was man umgangssprachlich als Ton bezeichnet, ist eigentlich ein Zusammenspiel mehrer Sinus-Töne, nämlich dem Grundton und den Obertönen, und damit ein Klang. Zum Glück kommen Sinustöne fast nur in Büchern über Musik oder Psychologie, in Akustiklabors und manchmal auch bei schlechten Synthesizern vor, in der Natur jedenfalls nicht einzeln.

Dynamik des Klanges
Ein Klang verändert sich mit der Zeit, er ist nicht statisch, sondern dynamisch. Das bedeutet, die Anteile (Amplituden) der einzelnen Obertöne am Gesamtklang verändern sich auch ständig. Diese Veränderung ist in der sogenannten Einschwingphase (englisch: Attack) am stärksten und wird vom menschlichen Gehör am stärksten zur Erkennung eines Klanges ausgewertet. Das Verhältnis der Obertöne verändert sich außerdem in Abhängigkeit der Tonhöhe, weil einzelne Komponenten des Instrumentengehäuses mitschwingen (resonieren). Eine Dynamik des Klanges ist für uns auch deswegen von Bedeutung, weil generell alle Reize dem sogenannten Ermüdungseffekt unterliegen. Dieser bewirkt, dass alle gleichbleibenden, also statischen Reize nach kurzer Zeit nicht mehr wahrgenommen werden.
Klang
von PlugIns?

Messtechnisch hängt der
Klanga) Spezieller, in seiner Höhe definierbarer Ton z. B. eines Intruments (durch Obertonstrukturen und deren Veränderungen im zeitlichen Ablauf charakterisiert) = Sound.
b) Nicht in seiner Höhe definierbares Schallereignis, das z. B. beim Öffnen einer Champagnerflasche oder Klatschen der Hände entsteht.

Ein Klang ist zunächst einmal ein akustisches Signal, also eine akustische Botschaft. Diese Botschaft hat eine (physikalische) Sprache, einen Boten, und muss vom menschlichen Gehör übersetzt und verstanden werden. Als Bote dient hierbei der Schall, der sich im Medium Luft ausbreitet, und die "Sprachregelungen" werden in der Akustik behandelt. Die Akustik ist die Lehre vom Schall und ein Teilgebiet der Physik. Die Botschaft des akustischen Signals empfängt unser Ohr (stark verfälscht), und unser Gehirn entschlüsselt diese als Geräusch, Sprache und Musik.

Ein einzelner Klang besteht aus einem Grundton und diversen Obertönen, auch Teiltöne oder Partialtöne genannt. Ein einzelner Ton hat die Schwingungsform Sinus und alles, was man umgangssprachlich als Ton bezeichnet, ist eigentlich ein Zusammenspiel mehrer Sinus-Töne, nämlich dem Grundton und den Obertönen, und damit ein Klang. Zum Glück kommen Sinustöne fast nur in Büchern über Musik oder Psychologie, in Akustiklabors und manchmal auch bei schlechten Synthesizern vor, in der Natur jedenfalls nicht einzeln.

Dynamik des Klanges
Ein Klang verändert sich mit der Zeit, er ist nicht statisch, sondern dynamisch. Das bedeutet, die Anteile (Amplituden) der einzelnen Obertöne am Gesamtklang verändern sich auch ständig. Diese Veränderung ist in der sogenannten Einschwingphase (englisch: Attack) am stärksten und wird vom menschlichen Gehör am stärksten zur Erkennung eines Klanges ausgewertet. Das Verhältnis der Obertöne verändert sich außerdem in Abhängigkeit der Tonhöhe, weil einzelne Komponenten des Instrumentengehäuses mitschwingen (resonieren). Eine Dynamik des Klanges ist für uns auch deswegen von Bedeutung, weil generell alle Reize dem sogenannten Ermüdungseffekt unterliegen. Dieser bewirkt, dass alle gleichbleibenden, also statischen Reize nach kurzer Zeit nicht mehr wahrgenommen werden.
Klang
eines PlugIns von der Bitauflösung und der Samplerate ab. Zudem kommen die Qualitäten der A/D-D/A-Wandler des verwendeten Interfaces. Die Wandler sind heutzutage - abgesehen von wirklich billigen On-Board-Soundkarten - hervorragend.

Ausschlaggebend sind also nur die
Algorithmusa) Automatisierte und in einzelne Schritte aufgeteilte Formel, die eine immer wiederkehrende Aufgabe (z. B. die Addition eines einstellbaren Hallparameters zu einem digitalen Audiosignal) löst. Die unterschiedlichen Algorithmen, die in Software zur Bewältigung der gleichen Aufgaben programmiert wurden, erklären auch die Qualitätsunterschiede der Resultate (etwa dass Hallprogramm A besser klingt als Hallprogramm B).

b) In der FM- und AFM-Synthese ist ein Algorithmus die Anordnung der Operatoren.

c)In Effektgeräten zumeist ein Kombination und Anordnung von Einzeleffekten, deren Werte verändert und abgespeichert werden können.
Algorithmen
(Rechenvorschriften) der klangbeeinflussenden PlugIns. Hier scheiden sich die Geister, welches
VSTVST = Virtual Studio Technology
Ein von der Firma Steinberg entwickelter Plugin-Standard. VST 2.0 ermöglicht die vollständige Steuerung von Effekt-Plugins und virtuellen Instrumenten per MIDI.
PlugIn
gut oder schlecht ist.

In der Kategorie Hall-PlugIns vs. Hall-Outboard-Geräte kommen die besten Native-berechneten Hall-PlugIns klanglich noch nicht so recht gegen die obere Hallgeräteklasse wie Lexikon
WavetableWavetable = Wellenformtabelle, kommt insbesondere bei Synthesizern von Waldorf (Microwave, Wave, Pulse etc.) zum Tragen. Der W. ist dabei ein Klangbaustein bestehend aus 64 Positionen, in die jeweils eine Wellenform eingetragen werden kann; werden Positionen zwischen Wellenformeneinträgen freigelassen, werden diese vom Rechner interpoliert, also die Zwischenstufen berechnet. Als Grundlage für die Erzeugung von Wavetables dienen kurze Samples von echten Instrumenten.
Andere Bezeichnungen für die Wavetable-Synthese lauten PCM (Puls Code Modulation) oder AWM (Advanced Wave Memory)
Die Vorteile des Verfahrens liegen bei der Synthese von Schlag und Streichinstrumenten, also Klängen mit einem hohem Geräuschanteil. Falls die Werte der Wellentabelle in einem beschreibbaren Speicherbaustein, RAM, abgelegt sind, lassen sich eigene Samples speichern. Man spricht dann von einer Samples-Soundkarte.
PCM
91, Quantec Yardstick oder gar Lexikon 480L an. Doch mit der neuesten Technologie der Faltungstechnik auf Basis von Impulsantworten eines Altiverb, SpaceDesigner, oder Waves IR-1 hat die Qualität des PlugIn-Hall jüngst enorm zugelegt. Sie dürfte heute auch professionellen Ansprüchen genügen.

Logic Pros Spacedesigner

Im Bereich Kompressoren ist der Fall ähnlich gelagert. Der Mastering-Ingenieur, dem es mehr auf klangfärbende Eigenschaften seiner Geräte ankommt um dem Mix z.B. eine Röhrenfärbung zu verleihen, wird ebenfalls analoges Highend-Equipment bevorzugen. Andererseits kann sich nicht Jeder HigEnd-Equipment leisten - und in der "neutral"-klingenden Klasse können die PlugIns allemal mithalten.

ModulationseffekteEffekte, in denen ein LFO einen oder mehrere Parameter moduliert. Dazu gehören z.B. Flanger, Chorus, Phaser, Tremolo, Vibrato, Rotary-Speaker oder Panning.
Modulationseffekte
wie
Chorusa) Engl. für: Refrain, Chor

b) Effekttyp, der ein Signal minimal verzögert, wobei die Verzögerungszeit periodisch variiert (moduliert) wird. Typischerweise sind Geschwindigkeit und Tiefe dieser Modulation einstellbar. Der Chorus gehört zu den Standardeffekten und macht einen Klang "fetter", "breiter" oder "reicher". Er ist einem Gesangschor nachempfunden, bei dem durch die nie 100prozentig reinen Stimmen ein flächiger, schwebender Klang entsteht. Ein Verwandter des Chorus ist der Ensemble-Effekt.

c)Gitarreneffekt: Dem Originalsignal wird ein leichte Verstimmung zugefügt, dadurch entsteht ein schwebender Ton wie bei einer 12-saitigen Gitarre. Diese Verstimmung wird moduliert , hierdurch entsteht der typische rollende Sound, am besten kommt der Effekt in Stereo zur Geltung. Dazu benötigt man ein zweiten Amp der das verstimmte Signal verstärkt. Durch die leichte Verzögerung des verstimmten Signals entsteht ein stark räumlicher Effekt. Meist sind "Depth" oder "Width" d.h. Stärke der Verstimmung und "Speed", d.h. die Geschwindigkeit der Modulation regelbar.
Chorus
,
DelayEngl.: Verzögerung, Verzögerer. Bei Effektgeräten werden Delays zur Erzeugung von Echoeffekten eingesetzt. In diesem digitalen Effektgerät wird das Eingangssignal für eine einstellbare Zeit zwischengelagert und dann zum Ausgang geführt. Diese einmalige, zeitverschobene Wiederholung kann durch eine Schleifenschaltung (Feedback) beliebig oft wiederholt werden. Weitere Parameter ermöglichen die Programmierung der Abklingzeit, was zu einem natürlich ausklingenden Echo führen kann. Diverse Geräte können tempomässig über MIDI oder ein manuell eingegebenes Tempo (Tap) gesteuert werden, was rhythmisch genaue Echos ermöglicht. Die meisten Multieffektgeräte bieten eine grosse Zahl vorprogrammierter Delay-Arten an.
Werden bei grossen Hallen oder bei Open-Air-Veranstaltungen zusätzliche Lautsprecher im hinteren Publikumsbereich eingesetzt, so schleift man Line-Delays ein, um die Schalllaufzeit zwischen Hauptboxen und Zusatzboxen auszugleichen.
Delay
, Imager,
FlangerEffektgerät oder -funktion aus der Gruppe der Delays. Durch die leicht zeitverzögerte Zweitwiedergabe des Signals entstehen Phasenverschiebungen und periodische Auslöschungen, die zu Klangverfärbungen führen. Flanging ist die extremste Form des Choruseffekts, allerdings mit sehr kurzer Verzögerungszeit und einer Feedbackschleife des Signals, hierdurch entsteht der typische "röhrende" Sound, ursprünglich wurde dieser Effekt erzeugt in dem man ein komplettes Musikstück zeitgleich auf zwei Bandmaschinen startete und bei einer Maschine durch Finger auflegen die Spule etwas abbremste, zu hören auf verschiedenen Hits der 60´s und 70´s, z.B. Wheels of Fire von Julie Driscoll oder dem Drum Solo auf In-a-gadda-da-vida von Iron Butterfly.
Phasing verursacht weniger starke Veränderungen.
Flanger
,
VocoderEin Gerät, das einem Trägersignal Sprache aufmoduliert, wodurch man jeden beliebigen Klang "sprechen" lassen kann
Vocoder
etc. haben ihre analogen Vorbilder in punkto Signaltreue und
RauschenStatistisch unkorrelierte kleinste Spannungssprünge in Widerständen und Halbleitern. Bei entsprechender Verstärkung oder ungeschicktem analogen Schaltungsdesign hörbares Störgeräusch ähnlich einem Wasserfall. Die Höhe der Rauschspannung ist abhängig von der Temperatur (je kühler, desto weniger) und vom Widerstand (je hochohmiger, desto mehr).
Rauschen
längst abgehängt. Es ist also nur noch eine Frage des Geschmacks oder des Einsatzes, wie das Endergebnis klingt.

iZotope Spectron
EffektgerätEin Effektgerät ist in der elektronischen Musik ein Gerät zur Veränderung eines Audio-Signals.

Heute fast ausnahmslos digital arbeitende Geräte, die ein Signal in verschiedenen Parametern gezielt verändern. Zur Grundausstattung guter Effektgeräte gehört ein Bypass-Schalter, der einen A/B-Vergleich ermöglicht und eine grosse Menge direkt anwählbarer Presets. Zu den gängigsten Effekten gehören Hall, Delay, Chorus, Phaser, Flanger, Exciter, Kompressor, Limiter, Noise-Gate, und De-Esser.
Effect
Processor
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