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  • am 15.01.2013

    cu­da­txxx@mxxx.com: "Was ich wirklich sehr stak finde, dass Sie den service mit anbieten das man das Paket verfolgen kann. Unglaublich"

  • am 10.10.2014

    ma­xxxx­na­vi­via­ni@xx­xil.com: "Ich hab meine Ukulele gerade bekommen. Alles wie in der Beschreibung!! Einfach geil!!"

  • am 23.02.2015

    Mat­thi­as H.: "Donnerstag Abend 20:00 Uhr bestellt, Samstag am Mittag da. :-) Einfach der Wahnsinn. Macht weiter so!"

Online-Ratgeber: Drumsticks

3. Woraus bin ich?

Holz

Über 90% aller Sticks, werden aus Holz gemacht. Da Holz bekanntermaßen ein Naturprodukt ist, ist dessen Qualität und Beschaffenheit auch leicht unterschiedlich. Wo früher innerhalb einer Serie große Unterschiede von Stick zu Stick waren, hat sich durch moderne Fertigungsverfahren sehr viel getan. Man kann davon ausgehen, dass alle Markenhersteller ‘perfekte’ Paare liefern. Trotzdem gilt grundsätzlich:

  • Man sollte bei der Wahl auf die Qualität des Holzes achten.
  • Gängige Hölzer sind Hickory, Eiche (Oak) und Ahorn (Maple).
  • Die Holzsorte hat großen Einfluss auf den Klang, die Balance und die Lebensdauer des Drumsticks.
  • Die Maserung soll gleichmäßig vom Ende bis zum Kopf verlaufen.
  • Am Besten nimmt man die Stöcke in die Hand und spielt sie auf einer ebenen festen Oberfläche. Fühlen sie sich gleich an, ist der Klang der gleiche, wie ist das Spielgefühl? Wenn der Klang der Stöcke der gleiche ist, kann man davon ausgehen, dass auch das Gewicht gleich ist.
  • Ein guter Test ist, den Stock auf einer ebenen Fläche zu rollen. Dadurch sieht man leicht ob er gerade ist (rollt gleichmäßig) oder nicht.

Auf die Frage welches Holz das Beste ist, gibt es keine klare Antwort. Das hängt vom Geschmack des Drummers und der Musikrichtung ab. Meistens wird Hickory, Eiche und Ahorn verwandt. Hornbeam Stöcke sind auch auf dem Markt erhältlich.

Hickory

Hickory ist ein amerikanisches Hartholz. Die Dichte und Härte liegt etwas unter der von Eiche. Hickory ist ein erstklassiger Stoßabsorber. Das macht das Spiel ermüdungsfrei und schont die Handgelenke. Hickory hat ein sehr gutes Verhältnis von Gewicht zu Stärke und sehr viele Drummer bevorzugen Sticks aus diesem Material.

Eiche (Oak)

(Japanische Eiche, Shira Kashi)

Eiche ist etwa 10% schwerer als Hickory. Es ist ein härteres Holz und hat dadurch eine längere Lebensdauer. Eiche lässt sich härter spielen als alle anderen Holzsorten. Ein Stock von gleichem Gewicht ist in Eiche dünner. Eiche nutzt sich durch kräftigeres Beckenspiel nicht so schnell ab und bricht auch durch Rimshot weniger leicht.

Ahorn (Maple)

Ahorn ist etwa 10% leichter als Hickory. Dadurch lässt sich bei gleichem Gewicht ein dickerer Stock erreichen. Viele Schlagzeuger wählen Ahorn genau aus diesem Grund: Ein relativ dicker Stock mit wenig Gewicht. Ahorn Stöcke nimmt man hauptsächlich für leichtes, schnelles Spiel in Situationen die wenig Lautstärke erfordern. Ahorn ist nicht so strapazierbar wie Eiche oder Hickory.

Hainbuche (Hornbeam)

Ein europäisches Hartholz, dass in seinen Eigenschaften wie Zähigkeit und Härte die europäische Eiche übertrifft. Am ehesten wohl mit der japanischen Shira Kashi zu vergleichen.

Andere

Neben diesen Hölzern werden noch einige exotische Holzsorten angeboten. Dabei handelt es sich meistens um ’Spezialisten’. Eine Verallgemeinerung ist daher sehr schwer. Wie schon gesagt – einfach mal ausprobieren.

Oberflächen

Drumsticks gibt es lackiert und unlackiert. Der Lack hat die Aufgabe, die Oberfläche des Holzes zu schützen. Dabei geht es hauptsächlich darum, den Feuchtigkeitsgrad (oder eher Trocknungsgrad) des Holzes konstant zu halten. Dies beugt einer Verwerfung des Sticks durch Wasseraufnahme vor. Zu viel Feuchtigkeit gibt dem Stock eine gummi-artige Ansprache. Zuwenig macht ihn spröde und er bricht leicht. Es gibt auch einige Serien, die farbig lackiert sind. Weißer Lack macht sich z.B. ganz gut beim Gig, wenn man ein Paar Stick-Tricks drauf hat.

Unlackierte Stöcke sind griffiger als lackierte. Bei einem langen Konzert kann zum Beispiel Handschweiß zum Problem werden. Da fliegen besonders lackierte Schlagzeugstöcke leicht mal aus der Hand. Allerdings gibt es genau deshalb auch Sticks mit einem Gummiüberzug am Griffende. Eine andere Möglichkeit wäre ein spezielles Tape zum Aufkleben.

Metall (Alu)

Lars Ulrich (Metallica) hat dieses Material populär gemacht. Stöcke aus Aluminium sind sehr haltbar. Der Fertigungsprozess erlaubt es, einen Stock mit extrem geringen Toleranzen herzustellen, d.h. einer ist genau wie der andere. Der Unterschied liegt bei weniger als 1%. Der Kopf kann abgeschraubt und ausgetauscht werden. Es stehen mehrere Formen zur Verfügung. Das Gewicht der Sticks liegt sicher im oberen Bereich, was den Stock in der Metal-Szene beliebt macht. Eine Hülle aus Urethan soll der Beschädigung von Fellen und Becken vorbeugen. Die Beanspruchung der Becken ist jedoch ein echtes Problem. Bei leichten Becken sind Aluminium Sticks mit Vorsicht zu gebrauchen.

Carbon

Im Spielgefühl ist die Kohlefaser, ein synthetischer Werkstoff, ähnlich wie Hickory. Carbon zeichnet sich durch höhere Haltbarkeit gegenüber Holz aus. Die Abriebfestigkeit ist extrem hoch. Das Material ist schweißabsorbierend, was verhindert, dass bei feuchten Händen der Stock rutscht. Carbon Sticks sind schwarz, was auch optisch etwas hermacht.

Laminat

Die Sticks sind, ähnlich wie Sperrholz aus mehreren Lagen aufgebaut. Meistens handelt es sich dabei um Holzfurniere. Die einzelnen Lagen sind aus verschiedenen Hölzern und haben dadurch verschiedene Eigenschaften. Das Resultat ist ein Stock mit ausgezeichnetem Rebound, d.h. der Stock springt leicht zurück. So was bietet sich für Rolls an. Optisch sind Laminat-Stöcke sehr ansprechend. Durch die verschiedenen Lagen haben sie ein, oft buntes, Streifenmuster.

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