Weitere Suchoptionen:


erweiterte Suche

Online-Ratgeber PlugIns
Definition

 
PlugIn kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „anschließen“, „anstöpseln“ oder „anbringen“. Es handelt sich dabei um ein (mehr oder weniger) kleines Computerprogramm, das in ein Host-Programm (=Übergeordnetes Softwareprogramm) installiert wird, um zusätzliche Funktionen hinzuzufügen. Es ergänzt dabei die Host-Software und ist üblicherweise ohne diese nicht lauffähig.

PlugIns finden sich nicht nur in der Musikproduktion – nein, die ersten PlugIns kamen in anderen Bereichen in Mode - z.B. in fast jedem Webbrowser. Macromedia's Shockwave- oder das Adobe Reader-PlugIn sind wohl die bekanntesten Vertreter dieser Software-Untergattung.

Um PlugIns programmieren zu können, benötigen Softwarefirmen spezielle Schnittstellen von den Entwicklern der Host-Programme, auf die sie aufsetzen können. Ein Beispiel für eine Audio-Schnittstelle ist VST (=Virtuelle Studio Technik) der Firma Steinberg. Für dieses Format gibt es heute unzählige kostenlose und käuflich verfügbare PlugIns von Steinberg selbst - als auch von anderen Firmen. Es ist ein Quasistandard, an dem sich die Mitbewerber orientieren.

UA 1176


Digitaler Nachbau des berühmten 1176 Kompressor von Universal Audio

Nur in Ausnahmen werden PlugIns neben der eigentlichen Anwendung als 'PlugIn', auch als Stand Alone-Programm (selbständig, auch ohne Host-Programm lauffähig) angeboten. Z.B. bei Virtuellen Instrumenten, die sich dadurch auch live besser einsetzen lassen.

Das Angebot an PlugIns allein in den letzten Jahren ist förmlich explodiert. Einerseits hat die Verlockung auch für kleinere Hersteller, mit geringem logistischen Aufwand Geld verdienen zu können, dank des einfachen Internetvertriebsweges stark zugenommen - andererseits ist die Nachfrage nach der virtuellen Optimierung der Homestudios ungebrochen hoch.

 
[<< vorherige Seite] [nächste Seite >>]

 

Inhaltsverzeichnis:

[Inhalt] [Definition] [Kategorien] [Ursprung] [Schnittstellenübersicht] [Anwendung virtueller Effekte] [Anwendung virtueller Instrumente] [Controller] [Vernetzte Systeme] [Latenz] [Vor- und Nachteile] [Klangqualität] [Trends] [Anwendungsbeispiel] [Fazit] [Hotdeals] [Feedback]