Von prähistorischen Funden bis zur heutigen modernen Querflöte
Es ist doch spannend zu hören, das die Flöte wohl zu einem der ältesten Musikinstrumente gehört. Nördlich von Krems an der Donau (Niederösterreich) wurde in den Weinbergen eine 19.000 Jahre alte Knochenflöte entdeckt, die aus dem Schienbein eines Rentieres geschnitzt worden war.
In einer Höhle von Divje Babe (Slovenien) ausgegrabenes Fundstück einer Knochenflöte mit einem Alter von ca. 20.000 Jahren.
Renaissanceflöte
In der Renaissance löste sich allmählich die Querflöte als Kunstinstrument von der Querpfeife. Die Renaissanceflöte war noch einteilig. Die barocke Traversflöte wurde dann dreiteilig gebaut (Kopf- Mittel- und Fußstück). In der Klassik bekam die Flöte weitere Klappen hinzu.
Traversflöte
Der eigentliche Durchbruch im Flötenbau gelang erst nach der Klassik und zwar durch Theobald Böhm (1794-1881). Der Flötist und Instrumentenbauer gab der Querflöte ihre heutige Form (wieder zylindrisch). 1832 entwickelte Theobald Böhm ein chromatisches Klappensystem, das die Anbringung der Tonlöcher allein nach akustischen Gesichtspunkten berücksichtigt.
Heute sind fast alle modernen Flöten sogenannte Böhmflöten. Dieses System wurde auch auf andere Holzblasinstrumente (zum Beispiel die Klarinette) übertragen.