Vor nicht allzu langer Zeit wurden in Theatern und Konzerthallen noch analoge Lichtstellpulte mit 0-10 Volt-Steuerung verbaut. Von einer zentralen Steuerung aus wurden dicke, mehrkanalige Leitungen (ähnlich dem Multicore-Kabel) zu den Dimmern geführt, die dieses Niedervolt-Signal verarbeiten konnten.
Der Verkabelungsaufwand war enorm. Gerade im mobilen Veranstaltungsbereich wurde - vor allem bei größere Konzerten - extrem viel Zeit benötigt um alles zum laufen zu bekommen.
Als Mitte der 80er Jahre auch Scanner und Moving Heads populärer wurden, die für jede einzelne Funktion (Pan, Tilt, Farbe, Gobo, ...) eine separate Steuerleitung benötigten war klar, dass man andere Möglichkeiten finden musste.
1990 war es dann soweit – das Digital MultipleX-Signal (DMX) wurde von USITT (United States Institute for Theatre Technology) standardisiert.
Von nun an war es möglich bis zu 512 Steuerkanäle über ein einfaches Mikrofonkabel zu verwalten (Man stelle sich hier im Vergleich dazu einmal ein Multicore-Kabel vor, durch das 512 Kupferlitzen führen).