Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Gutes Einsteigergerät, aber die Software lässt zu wünschen übrig
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Seit einigen Wochen bin ich stolzer Besitzer eines Numark Mixtrack Pro. Früher hatte ich ganz klassisch mit Vinyl aufgelegt, aus Platzmangel musste ich mich allerdings schweren Herzens von meinem Equipment trennen. Mit dem Kauf des Mixtrack Pro wollte ich dem mittlerweile scheinbar relativ etablierten "Digital DJing" eine Chance geben. BENUTZUNG: Wie auf den Produktbildern zu sehen, orientiert sich das Design am klassischen DJ Setup bestehend aus zwei Plattenspieler und einem Mixer in der Mitte. Die großen, berührungsempfindlichen Jogwheels simulieren das klassische Gefühl auch recht gut, so dass der Umstieg leicht fällt. Die Knöpfe, Fader und Potis sind intuitiv angeordnet und man findet sich sofort zurecht. Lediglich die Knöpfe zur Anwahl der Cue Points könnten etwas näher an den Jogwheels liegen. Das Vorhören per Kopfhörer funktioniert auch problemlos, vorausgesetzt man nutzt die im Gerät integrierte Soundkarte (mehr dazu später). Leichte Kritik gibt es für die Knöpfe und Potis. Die Knöpfe haben einen recht hohen Druckwiderstand und klacken ziemlich laut. Das Klacken stört mich persönlich nicht, jedoch macht der hohe Druckwiderstand das zeitgenaue Starten etwas knifflig. Des weiteren rasten die Potis recht stark bei 0 ein. Das führt dazu, dass zum Beispiel das Regeln der Bässe in der Nähe der 0 etwas ruckartig werden kann. VERARBEITUNG: Hier wurde offensichtlich gespart. Das Gehäuse sowie alle Knöpfe sind aus Hartplastik und wirken etwas billig und wenig robust. Für den Heimgebrauch tut dies nichts zur Sache, aber für den mobilen Einsatz würde ich das Gerät nicht guten Gewissens empfehlen. Die Verarbeitung ist sicherlich auch der Grund für die oben beschriebenen Probleme bei der Bedienung. Sämtliche Anschlüsse (Kopfhörer, Mikrofon, etc.) wirken allerdings robust, so dass ich in naher Zukunft keinen Wackelkontakt erwarte. SOUND: Hierzu kann ich nicht all zu viel sagen, da ich mich einerseits zu Hause auf Lautstärkeregionen beschränken muss, die keine ernsthafte Beurteilung zulassen, und andererseits auch einfach nicht audiophil genug bin. Ich kann jedenfalls in Sachen Sound nichts Negatives feststellen. Auch die Latenz ist gut und kann mit einem ASIO Treiber (z.B. ASIO4ALL) noch etwas verbessert werden. SOFTWARE (Virtual DJ LE): Hiermit kommen wir zum größten Schwachpunkt des Mixtrack Pro. Das Gerät wird mit Virtual DJ LE ausgeliefert. Das Kürzel LE steht für "Limited Edition" und das bedeutet hier leider keine begrenzte Stückzahl, sondern das Wort "limited" ist wortwörtlich als "eingeschränkt" zu verstehen. Und die Einschränkungen gegenüber der Vollversion gehen meiner Meinung nach so weit, dass die Software nahezu unbrauchbar wird. Am drastischsten ist, das man allen Ernstes _keinen_ Zugriff auf das Optionsmenü hat, was ich schon fast lächerlich finde. Im einzelnen bedeutet das: - Man hat keinen Einfluss auf die Soundausgabe. Insbesondere ist die Benutzung einer computerinternen Soundkarte ausgeschlossen und ein ASIO Treiber lässt sich nicht zwischenschalten. - Man hat keinen Einfluss auf das Verhalten des Crossfaders oder den Pitch-Bereich (Standard ist +/-12%, was für die eher kurzen Fader etwas zu viel ist) Des weiteren sind sämtliche Playlistfunktionen deaktiviert. Beim Auffinden der Musik ist man auf die Ordnernavigation angewiesen, Favoriten setzen kann man nicht und das Programm merkt sich auch den letzten Ordner nicht. Bei jedem Programmstart ist alles auf Null und man kann neu suchen. In der Vollversion Virtual DJ Pro, die man 20 Tage lang testen kann, sind all diese (meiner Meinung nach selbstverständlichen) Features vorhanden und das Mixen macht richtig Spaß. Leider hört der Spaß nach 20 Tagen auf und der Frust mit den Einschränkungen beginnt. Es bleibt die Möglichkeit, für satte 114,37EUR ein Update auf Virtual DJ Pro zu erwerben oder sich nach anderer Software umzusehen. Ich werde mich wahrscheinlich für Traktor Duo oder Pro entscheiden, die momentan beide günstiger sind als der Updatepreis für Virtual DJ. BENUTZUNG EINER COMPUTERINTERNEN SOUNDKARTE: Am Soundausgang meines Rechners hängt ein ordentliches Set 2.1 Boxen und man kommt eher schlecht an die Kabel. Eigentlich hatte ich mir vorgestellt, den Mixtrack Pro einfach in diesen Setup zu integrieren, so dass weiterhin die Soundkarte meines Rechners für die primäre Ausgabe benutzt wird und die Soundkarte im Mixtrack Pro nur die Kopfhörer versorgt. Leider ist das gar nicht so einfach! Wie schon gesagt, mit Virtual DJ LE ist es von vornherein nicht möglich eine andere Soundkarte zu benutzen und ich bin gezwungen, die Boxen direkt an den Mixtrack Pro anzuschließen. Auf diese Weise funktioniert zwar alles, aber das ständige Umstöpseln ist für mich relativ umständlich. In der Pro Version gibt es eine Einstellung, die das Problem lösen sollte. Leider tritt dabei ein anderes Problem auf: der Kopfhörerausgang am Mixtrack Pro funktioniert nicht. Das liegt daran, dass der Mixtrack genau genommen nicht zwei unabhängige Stereoausgänge hat, sondern einen 4-Kanal Ausgang. Im Normalbetrieb (d.h. Master und Kopfhörer laufen über Mixtrack) versorgen Kanal 1&2 den Master und 3&4 die Kopfhörer. Stellt man allerdings ein, dass der Master über eine andere Soundkarte laufen soll, so läuft der Kopfhörer im Mixtrack über Kanal 1&2 und der physische Kopfhörerausgang, der immer noch an Kanal 3&4 gekoppelt ist, bleibt leise. Aber es gibt einen Ausweg. Mit einem passenden Adapter (2x Cinch Stecker auf Klinke Kupplung) kann man einfach seinen Kopfhörer an den physischen Master Out des Mixtrack anschließen. FAZIT: Auch wenn ich hier viele Kritikpunkte aufgelistet habe, das Gerät ist für den Einstieg optimal und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist super. Man muss sich einfach mal vor Augen halten, dass der Mixtrack Pro nur 199EUR kostet. Dafür bekommt man ein wirklich gutes Gerät, das tut, was es soll. Wirklich ärgerlich ist eigentlich nur die eingeschränkte Software. Sicherlich ist diese für erste Schritte als DJ brauchbar, aber wer schon etwas Erfahrung hat, wird kaum um den Kauf besserer Software herum kommen. Diese zusätzliche Investition sollte man vielleicht vor dem Kauf des Mixtrack Pro bedenken. Abschließend gibt es von mir 4 von 5 Sternen und eine Kaufempfehlung. In dieser Preisklasse wird man derzeit kaum ein besseres Gerät finden.
Ich nutze das Mixtrack Pro inzwischen seit einigen Tagen. Und ich muss sagen - für den Preis nur zu Empfehlen, ein Spitzengerät! Die großen Jogwheels (die ich bei kaum einem anderen MIDI-Controller bisher gefunden habe) ermöglichen ein noch besseres Handling als andere Controller. Auch die eingebaute Soundkarte hat eine Top-Qualität auf Kopfhörer & Boxen. Die mitgelieferte Version von VirtualDJ LE ist (meiner Meinung nach) für die ersten Gehversuche mit dem Controller vollkommend ausreichend, da einfach & schnell zu erlernen. Für fortgeschrittenes Arbeiten sollte (wie vermutlich bei jedem Controller mit dieser LE-Software) auf eine Pro-Version upgedatet werden. Hierbei gibt es aber beim Softwareanbieter dann für den Käufer einen Rabatt. Alles in allem - TOP!
Einsteigerfreundlicher DJ-Controller mit Tücken in der Verarbeitung
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich hatte zuerst mir den Vestax Typhoon gekauft. Dieser funktionierte jedoch mit meinem Laptop nicht einwandfrei und es gab eine verzerrte Soundausgabe. Deswegen kann ich nur die Verarbeitung kurz vergleichen: Der Vestax ist deutlich stabiler und besser gebaut. Die Knöpfe, Potis und Decks aus Metall fühlen sich viel hochwertiger an. Im direkten Vergleich sieht der Mixtrack Pro aus wie ein Spielzeug. Dennoch habe ich mich als Ersatz für das Mixtrack Pro aus verschiedenen Gründen entschieden: Es bietet im Vergleich viel mehr tolle Features für den Preis! Die zwei sehr großen Jogwheels erlauben ein viel besseres Handling und reagieren für meine Begriffe viel besser ohne merkliche Latenz als beim Typhoon. Ich hab ein Mixtrack Pro aus der neuen Lieferung bekommen (sie waren lange nicht verfügbar). Scheinbar wir nun wieder auf Traktor zurückgegriffen. Bisher hatte ich nur mit Virtual DJ gearbeitet und mich daran gewöhnt. Ich weiß nicht warum Traktor wirklich so populär ist. Vom optischen und funktionellen her gefällt mir VDJ um einges besser... Jedoch war das anschließen des Mixtrack Pro (Kurz: MP) sehr, sehr einfach. Treiber mit ASIO4ALL installieren, dann Traktor und dann Controller anschließen. Wird erkannt. Nur ein paar Soundeinstellungen muss man in Traktor LE ändern um loslegen zu können. Ich habe im Vergleich zum Vestax mit VDJ überhaupt keine Verzögerung erkennen können und auch die CPU Belastung bleibt unter 5%. Bei VDJ hatte ich regelmäßig vollauslastung. Somit kann ich beim Crossfader schnelle Übergänge fahren und die Jogwheels reagieren wirklich fast schon übersensibel. Ich habe zwar nie richtig mit Vinyl Plattentellern gearbeitet aber das fühlt sich schon sehr gut an. Nun der wichtigste Punkt: Die Funktionen. Wer Hobbymäßig nur zwei Kanäle mischen möchte und keine ausgiebigen Loop- oder Effektsteuerungen braucht ist mit dem Typhoon besser dran. Hier hat man EQ-Kill Steuerungen, Manuelle und Automatische Loopsteuerungen und kann beim Kopfhörer direkt vom Master zum CUE mit einem Poti umschalten. Somit entfällt die lästige "zieherei" mit der Maus. ------------------------------------- Kurz zu einzelnen Punkten: -VERARBEITUNG- Hier ist der einzige Schwachpunkt des MP. Billiges Plastik, aufgedruckte Bezeichnungen und wackelige Fader. Dennoch hat es ein angenehmes Gewicht und ich würde nicht sagen, dass ich mich damit nicht auf die Bühne traue. Ich glaube, dass das Mixtrack Pro genauso Clubtauglich ist wie andere Controller. Die Gefahrt etwas abzubrechen besteht aus meiner Sicht nicht. Aber es fühlt sich eben wertiger an einen aus Metall gefertigten Jogwheel zu bedienen als eine komische Plastik Oberfläche. Dennoch: Vergesst nicht die Preisklasse! Wer viel Wert auf Verarbeitung liegt ist beim Vestax Typhoon besser bedient. Eines wäre mir noch wichtig: Dieser Controller ist um einiges größer als andere in dieser Preisklasse. Das ist ein Pluspunkt für die Bedienung und das Handling während dem Mixen. Für mich ist je größer, desto besser... -SOUND- Nichts auszusetzen. Guter, kräftiger Sound. Für Einsteiger allemal ein gutes Interface mit der Möglichkeit ein Mikro durchzuschleifen und per Kopfhörer zuzuhören und vom Masterausgang auf Cue direkt per Poti umzustellen. Bei anderen Einsteigercontrollern fehlt diese Funktion. -SOFTWARE- Wie bereits gesagt wird inzwischen wieder Traktor in der LE Version mitgeliefert. Das bringt für Einsteiger und Semi-Professionelle eigentlich alle wichtigen Funktionen. Bei den Effekten würde ich mir zwar mehr als drei Wünschen, doch auch hiermit kommt man zurecht. Man muss sich im Vergleich zu VDJ länger einarbeiten. Mir gefällt VDJ besser und ich werde wohl langfristig um den Kauf der Pro Version nicht herumkommen doch für die nächsten Auftriffe und Partys wird Traktor sicherlich ein verlässlicher Partner mit dem Controller sein. Ich habe keine Verzögerungen in der Bedienung festgestellt. ------------------------------------- Fazit: Ein günstiger, guter Controller der vor allem bei Funktionen und Sound punkten kann und sicherlich auch auf privaten Partys oder kleinen Gigs gute Dienste leisten wird. Bei der Verarbeitung wurde gespart, aber irgendwoher müssen die 199EUR als Preis ja herkommen. Wie bereits oben geschrieben: Wer damit auskommt , dass der Vestax Typhoon einige Funktionen (darunter für meine Begriffe wichtige) vermisst und mehr Wert auf die Verarbeitung legt sollte von mir aus auf diesen zurückgreifen. Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden!
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