Click: Click Voice / Time Signature / Tempo / Interval / Volume
Effekt Type: Reverb, 4-Band Master EQ
Anschlüsse: Netzteil, Aux In, Output (R), Output (L/Mono), Kick, Ride, Crash 1, Crash 2, Snare, Hi-Hat Control, Hi-Hat, Tom 1, Tom 2, Tom 3, Tom 4, MIDI Out, MIDI In, USB Port, Kopfhörer
Disk: Secure Digital Card Slot
Millenium DRSE-04 E-Drum Rack
verwendbar als E-Drum sowie als Akustik Drum Rack
Drumrack mit zwei langen und einem kurzen (Snare) Auslegearm
T-Füße
5x Pad Aufnahme L-Stücke
Pad Klammern mit Omni Ball System für optimale Einstellung des Drum Pads
äußerst stabile Guss Rohrverbindungsklemmen
inklusive 3x Beckenarme
Rack/Maße (BxHxT): 75 x 90 x 56 cm
Durchmesser Rackrohre: 3,8 cm
Millenium KD-1012 12" Kick Pad
E-Drum Pad
12" Mono Bass Drum Kick
Auf stabiler Halteplatte montiert
Mit Multiklammervorrichtung zum zusätzlichen Befestigen an Stativ
Freischwingendes, spannbares Mesh Head Fell
Hervorragendes Triggerverhalten durch neues Piezo-Sensor Mount System
Metallspannreifen mit Gummischutz überzogen
XLR-Steckverbindung zum Modul
Absolutes Akustik Schlagzeug Spielgefühl
Inklusive 3m Verbindungskabel XLR-Stereo Klinke
2x Millenium PD-1012 12" Mesh Head Pad
12" Stereo Mesh Head E-Drum Pad
Auf einem Holzkessel montiertes, freischwingendes, spannbares Mesh Head Fell
Mitte und Rand mit separaten Triggern
Hervorragendes Triggerverhalten durch neues Piezo-Sensor Mount System
Metallspannreifen mit Gummischutz überzogen
XLR-Steckverbindung zum Modul
Absolutes Akustik Schlagzeug Spielgefühl
Variables Pad System zur Aufnahme aller gängigen L-Halterungen
Inklusive 3m Verbindungskabel XLR-Stereo Klinke
2x Millenium PD-1010 10" Mesh Head Pad
10" Stereo Mesh Head E-Drum Pad
Auf einem Holzkessel montiertes, freischwingendes, spannbares Mesh Head Fell
Mitte und Rand mit separaten Triggern
Hervorragendes Triggerverhalten durch neues Piezo-Sensor Mount System
Metallspannreifen mit Gummischutz überzogen
XLR-Steckverbindung zum Modul
Absolutes Akustik Schlagzeug Spielgefühl
Variables Pad System zur Aufnahme aller gängigen L-Halterungen
Inklusive 3m Verbindungskabel XLR Stereo Klinke
Millenium 14" Stereo Cymbal Pad MPS-600
14" Stereo Becken Pad
es ist möglich das Becken als Ride Becken mit Anschlagfläche Beckenfeld sowie als Crash Becken mit Anschlagfläche Kante zu nutzen bzw
mit Sounds zu belegen
Hand Becken Dämpfung
auch kann nach einem "Crash" Schag auf die Kante und durch Halten der Aussenkante der Beckenton "abgedämpft" werden
kompatibel zu allen handelsüblichen Roland V-Drum Modulen (TD-3/TD-6/TD-9/TD-12und TD-20)
inkl. Kabel und Beckenadapter
2x Millenium MPS-400 Stereo Cymbal Pad
Stereo Becken Pad
Größe: 12"
Einsatz als Ride Becken mit Anschlagfläche Beckenfeld
Einsatz auch als Crashbecken mit Anschlagfläche Kante
Hand Beckendämpfung
Nach einem "Crash"-Schlag auf die Kante und durch Halten der Aussenkante mit der Hand kann der Beckenton "abgedämpft" werden
Kompatibel zu allen handelsüblichen Roland V-Drum Modulen (TD-3/TD-6/TD-9/TD-12und TD-20)
Im Lieferumfang Kabel und Beckenadapter inklusive
Millenium Hi-Hat Controller
Hi-Hat Controller
Das elektronische Hi-Hat Pedal erlaubt das Öffnen und Schließen der "Hi-Hat"
Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
Aus diesem Grund haben wir unsere Mitarbeiter eingeladen, Equipment zu bewerten, das sie sich selbst privat gekauft haben oder in ihrer eigenen Abteilung oft Kunden empfehlen bzw. verkaufen.
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Langes Tüfteln vorausgesetzt...
Bespielbarkeit
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Hallo, nach ewiger Sucherei und Abwägen, ob nun ein gebrauchtes (Roland) oder ein neues und dafür nicht so hochweriges aber besser ausgestattetes E-Drum Set mein Eigen werden soll (mein Budget war höchstens 700EUR) und ob Gummipads, Real-headpads oder doch Mesh-Headpads das Richtige wäre für die Mietwohnung, bin ich immer wieder beim Millenium Mesh Head MPS 600 Set hängen geblieben und habe es mir letzten Endes bestellt. Ich meine, für knap 700EUR ist dießes Set doch ansprechend, man hat große Mesh Head Pads, viele Sounds und 10 Stereotriggereingänge, Midi IN/OUT und sogar einen USB Anschluss. Wie erwähnt dann die 2x12" Mesh Head Pads für Snare und Floortom, 2x10" Mesh Head TomToms, wirklich gute "Stereo" Cymbals, gute Kabel und so weiter. Kurz und gut, das Riesenpaket kam auch promt, inklusive eines zweiten großen Paketes für das Rack und wurde freudig ausgepackt, haufenweise Kartons im Riesenkarton waren vorzufinden, da alle Teile noch mal extra verpackt sind und somit gabs sehr viel auszupacken (hat auf jeden Fall schon mal Spaß gemacht). Der Aufbau: gestaltete sich etwas knifflig, da überhaupt keine Bauanleitung vorliegt (es gab noch nicht mal eine Betriebsanleitung für das Soundmodul, aber dazu später mehr), zumindest ist das, echt sehr stabile Rack, vormontiert und man hat in wenigen Minuten schon mal das Grundgerüst augebaut und kann dann damit beginnen, die einzelnen Komponenten zu montieren. Das Rack: wie gesagt, äußerst stabil, die Verbinder sind etwas klobig, aber lassen sich sehr gut einstellen und machen einen robusten Eindruck. Die Verbinder sind grau/antrazit und die Stangen sind schwarz, dieße bekommen leicht Kratzer durch die kräftigen Verbindungsstücke. Alle Elemente haben Platz, aber mehr als ein zusätliches Cymbal wird an dießem Rack, so einfach jedenfalls, keinen Platz mehr finden, dafür sind die Halterungen einfach zu klobig und das Gestänge zu kurz und dann eben die mitgelieferten Pads schon zu groß. Die mitgeliefeten (3) Cymbalarme sind auf dem ersten Blick stabil, doch sind die Gelenke nur mittels einer einfachen, kleinen Niete an die Stangen/Arme befestigt und so lockern sich dieße sehr schnell (bei mir schon nach 4 Tagen Benutzung), wodurch dann die Arme nicht mehr "fixierbar" sind und der Arm, oberhalb des ersten Gelenkes, wackelt, die Muttern, die dann die Cymbals selbst fixieren sollen, sind von unterirdischer Quallität und sind so ziemlich das Billigste was es wohl gibt und sollten, genauso wie Die Arme, dringend von Thomann überarbeitet werden, bzw. durch bessere ersetzt werden. Für das Soundmodul gibts eine Extratomhalterung und muß dann mit einer Universalklammer (die mitgeliefert wird) an die Extratomhalterung angebracht werden, was sich so völlig ohne Bauanleitung nicht so ohne Weiteres ergibt, erst nach Rücksprache mit dem Thomann-Support, war klar, das man die Multiklammer auseinander nehmen muß und eine Seite der Klammer wieder verkehrt herum anschrauben soll, damit dieße überhaupt die dünne Tomhalterung greifen kann. Das Soundmodul selbst bietet nur eine hohle!!! Plasikröhre!!!, an seiner Unterseite, an der man dann die masive, metallerne Multiklammer anbringt und ganz vorsichtig anzieht..., das grenzt echt schon am Nepp und hat, meiner Meinung nach, auch an keinem Chinaprodukt was zu suchen, das so ein Halterungsirrsinn überhaupt den Tüv besteht ist mir ein Rätsel, aber das ganze hält, fragt sich nur wie lange... Die Pads: sind alle sehr gut, einzeln verpackt, es liegt bei jedem Pad ein 3m XLR Kabel, sowie ein Stimmschlüssel bei, damit man die Mesh-Headfelle, je nach Gusto, spannen kann. Die Pads sind ausreichend stabil gebaut, nur die Fellhalterungen sind mit 4 Döckchen und Schrauben pro Pad etwas rar gesäht und auch die Quallität der Döckchen und die der Schrauben ist gerade noch ausreichend und schon grenzwertig. Die Pads werden mittels Felltrigger, die unter dem Fell, in einem Schaumstoffring eingelassen sind, getriggert, was sich als sehr knifflig erweißt, denn die zwar relativ zahlreichen Triggereinstellungen am Soundmodul, sind nicht fein genug einzustellen, so das man viel tüffteln muß um die Fellspannung mit der Triggereinstellung im Modul in Einklang zu bringen (so gut das eben das Millenium Soundmodul zulässt). Zudem nimmt der Trigger, auch durch seine Bauweise, nur etwa 2/3 der Padoberfläche gut ab und es wird aufallend leiser, je weiter man sich, beim Spiel, vom Trigger entfernt. Jedes Pad hat noch einen zweiten Trigger, für die Rimshots verbaut, dieße sind auch sehr schwer mit den Felltriggern und den beim Spiel entstehenden Erschütterungen in Einklang zu bringen, das Modul ist da einfach zu grob in seinen Einstellungen. Hat man dieße, echt heftige, Justagehürde der Triggerfeinjustierung gemeistert/überwunden, hat man ein zumindest befriedigendes, bis gutes Ergebniss, doch lassen sich wohl Fehltrigger, verschluckte Noten und unsensible Dynamik nicht vermeiden. Echte Freude wird man wohl nur mit einer Kegeltriggernachrüstung und evtl. einem "besseren", feiner justierbaren Soundmodul bekommen und ist dann promt in der nächsthöheren Preisklasse angelangt. Meiner Meinung nach, wäre da mehr drinn, da die Quallität des Sets, teilweise zu wünschen übrig lässt und es bestimmt noch Spielraum gäbe, um dießes Set, von Verkäuferseite aus, aufzuwerten (bessere und mehr Döckchen, bessere Trigger und ein besseres Soundmodul wären da von Nöten). Noch eine nervige Sache mit den Pads (ich nenn sie halt mal Pads, obwohl es eher "Toms" sind) ist , das alle Felle (die übrigens alle doppellagig sind!!!) verkehrt herum, also mit dem T-Drum-Logo auf dem Kopf stehend, aufgespannt sind, so das man immer das Logo verkehrt herum sieht (gesetzt dem Fall, man möchte den Trigger oben rechts haben und nicht unten links), warscheinlich kann der chinesische Hersteller keine "westliche" Schrift lesen und denkt halt, das es so am besten aussieht... Leute die sich an solchen optischen Kleinigkeiten stören (zu den ich mich auch zähle), werden nicht drumherum kommen, alle Spannringe zu lösen und die Meshes umzudrehen, so hat man auch gleich einen Überblick um die Beschaffenheit der Pads. Die Basedrum: ist ein Unikum, zwar sind Stativ und Halterungen sehr stabil (für ein E-Drum) aber die Konstruktion ist echt zum Mäuse melken, die Halterung ist an das Stativ geschnallt, an dießer Halterung ist eine weitere Halterung die die Fußmaschinenhalterung hält, die Base hat auf dem Spannring, ebenso wie die Toms/Snare, einen Gummiring aufgezogen bekommen, als ob das nötig wäre, naja wieder so eine Chinesische Disingnikone, sorry an alle Chinesen, aber sowas könnt echt nur ihr ;-). Das Resultat der vielen Halterungen ist eine Kopflastigkeit der Base, sprich sie würde am liebsten nach vorne kippen, durch etliche Versuche dieß zu beheben bin ich am Ende auch zum Ziel gelangt und die Base wippt nur noch mäßig mit, am besten wäre es natürlich sie wippte gar nicht aber das lässt sich leider nicht (ohne Umbau) realisieren. Die Cymbals: sind wirklich gut und sind, quallitativ, neben den Pads (bis auf die Trigger der Pads), so ziemlich das Beste am ganzen Set, einfach gut und vergleichbar mit den Rolandcymbals, zwar nicht ganz so feine Materialauswahl aber ebenbürdig, allerdings sind wiederum die Cymbalhalterungen, des mitgelieferten Racks, zwar auf dem ersten Blick äußerst stabil aber sie lassen nicht das 100%ige Schwingen der Cymbals zu und die Cymbalhalterung (oben auf der Spitze) wirkt sehr minderwertig und ist auch zum weglaufen "improvisiert" gelöst. Die Fußmaschine: ist auch nicht schlecht, es lässt sich einiges einstellen und nach ein paar Versuchen hat man seine Einstellung auch gefunden, es liegt auch ein Stimmschlüssel bei der Fußmaschine bei. Der Schlägel hat zwei Seiten Plastik/Filz und bietet ausreichend Stabilität und Komfort. Der HiHat Controller: ist auch ganz gut (bedenkt man den Einzelpreis) und lässt auch die "halb offene Spielweise" zu. Er hat sogar einen Schalter um die AUF/ZU Position zu wechseln, wenn man will, kann man also im nicht getretenen Zustand ein geschloßenes HiHat spielen und ungekehrt, so verstehe ich das auf jeden Fall. Der Sitz: ist auch "Chinesisch" aber funktioniert aber wackelt jetzt schon, nicht ganz OK. Die Sticks: das nötigste, sonst nicht erwähnenswert. Der Kopfhörer: da war ich erstaunt, ich hatte eigentlich vor, meinen AKG-Studiokopfhörer zu nutzen, wollte aber mal testen, was der so kann und der ist echt nicht schlecht, sehr druckvoll, nicht so differenziert wie der AKG, aber in den Bässen stärker und wie ich finde, für das Drum echt gut. Das Soundmodul: die Verarbeitung ist, wie soll es anders sein, chinesisch und vor allem der EIN/AUS Schalter und die Halterung sind echt grenzwertig und so ein Schalter könnte so auch in einem billigen Elektrospielzeug eingebaut sein, auch sonst macht das Modul (äußerlich) einen sehr billigen, nicht wertigen, Eindruck und man muß den Tag fürchten, an dem dießes Teil einem mal versehentlich auf den Boden fällt. Das Schlimmste ist aber, das keine Betriebsanleitung dabei ist und somit ist es fast unmöglich, dießes Gerät zu "verstehen" und die Einstellungen vorzunehmen. Es gibt auf der Thomannseite zwar eine Betriebsanleitung für das MPS 600 "Profi"-Set (das mit den Gummipads), in der auch das Soundmodul ausführlich beschrieben wird aber für dießes Set wollte man wohl nicht noch mal eine extra drucken und hat sich dann auch noch das "Miteinpacken", der exestierenden Anleitung, gespart (find ich eher fragwürdig), zumindest bekommt man auf Anfrage eine PDF-Betriebsanleitung aber eben nur auf Anfrage..., wenn man also nicht per Zufall die exestierende Anleitung auf der Thomannseite, bei den Produktinformationen zum MPS 600 Profi E-Drum Set findet (ganz unten auf der Seite), steht man im Wald und versteht nicht, warum Thomann sich dieße Kleinigkeit spart und somit den Kunden "verprellt". Die Sounds des MPS Moduls sind ganz pasabel und sehr druckvoll, reichhaltig und zum teil richtig gut, es gibt einen eingebauten Sequenzer (den ich noch nicht getestet habe) und es gibt zahlreiche Übungssongs, bei denen man das "Mitklopfen" üben kann und bei Bedarf die Drumspur stumm schalten kann. Alles in Allem bietet das Modul guten Sound, mit vielen "natülich" und künstlich klingenden Sampels, ausreichend Bedienelemente, viele Anschlüsse, aber eine dürftige Materialbeschaffenheit, keine gute Triggerjustierung, wenig Dynamik beim Spiel. Da dürfte man auch mehr erwarten und es ist fast schon unverschämt (wenn man bedenkt für welchen Preis das Modul einzeln angeboten wird), solche Verarbeitungsquallität anzubieten, ist nicht gerade "Profilike" da sollte man sich mal einen anderen Hersteller suchen bzw. den Preis deutlich senken. ;-) Was aber gar nicht akzeptabel ist, das die Modulhalterung, für dießes Set, so dermaßen improvisiert ist. Fazit: Das Millenium Mesh Head MPS 600 E-Drum Set ist (gerade noch) seine 700EUR wert, vor allem die Mesh Head Pads, die Cymbals, Kabel und das mitgelieferte Rack (das zwar keinen Schöheitswetbewerb gewinnen wird aber seinen Zweck sehr gut erfüllt) tragen dazu bei, wenn die Verarbeitungsquallität nur besser wäre (in allen Teilen) wäre es ein Kauftip, so ist es nur bedingt zu empfehlen, da hat Thomann noch deutlich Luft nach oben gelassen und wäre durch viele, kleine Verbesserungen und einem besseren Soundmodul deutlich aufzuwerten, ohne das man den Preis erhöhen müßte, da es einige Teile an dießem Set gibt, die meiner Meinung nach, nicht ihr Geld wert sind. Ich würde dießes Set keinen Anfänger empfehlen, oder vieleicht gerade doch, da man damit vorzüglich erlernen kann, was man besser nicht kaufen sollte...aber es ist brauchbar und macht auch gewissen Spass. Schade, eine gute Idee wurde mit minderwärtiger Quallität torpediert, da dürfte der Verkäufer gerne mal fragen: "Darf es ein bischen mehr sein ?" Ich habe es nun und würde es mir nur wieder mit anderen Triggern (Kegeltrigger) und einem besseren Soundmodul kaufen, so wie es jetzt angeboten wird nicht mehr, da würde ich sehr ein Modul mit weniger Features aber mit besserer Quallität wünschen... PRO: -Viele gute Sounds -Gute Meshes -Gute Pads (XLR Stecker, Holzkörper, gutes Spielgefühl) -Sehr Gute Cymbals -Stabiles Rack mit guten, maßiven Halterungen -Gute Fußmaschine und Controller -Gute Kabel KONTRA: -Minderwertige Materialauswahl des Soundmoduls (Schalter, Halterung, Gehäuse) -Wenig Dynamik beim Spiel und mäßige Triggereinstellungen im Soundmodul (Fehltrigger, verschluckte Noten) -Die Felltrigger und deren Bauweise die in den Pads verbaut sind. -Die Cymbalhalterungen und die Soundmodulhalerung sind improvisiert und eher mangelhaft. -Die Basedrum steht nur bedingt stabil, da die Konstuktion unausgereift und überladen ist. -Der Preis für dießes Set ist zu hoch (vor allem mit dießem Soundmodul)
Nun auf der Suche nach einer Möglichkeit und einem Budget mit knapp 1000EUR habe ich mich also zu Thomann aufgemacht um mir diverse eDrums mal hautnah anzuschauen. Getestet habe ich diverse Roland Sets, das Mps-400 (bei einem Kumpel) und das MPS-600 Meshhead und das Transformer. Aus Budgetgründen habe ich mich, gegen den Rat des Herrn Verkäufers, dann aber doch für das MPS-600 entschieden, da das Roland TD-4 für das was ich brauchte zu wenige Anschluesse hatte und das TD9 mir noch zu teuer war. Eine Woche später dann Freitags nach der Arbeit hingefahren und das Set eingeräumt. Samstags versucht aufzubauen und da war dann leider auch erstmal Schluss. Es war keine Anleitung dabei, war soweit erstmal kein Problem, bis ich zu den Cymbals gekommen bin. Hier haben wir mit 3-4 Mann dran gestanden und überlegt wie wir die Becken befestigt bekommen. Nach 30 Minuten haben wirs dann gelassen, ich habe frustriert das Set wieder eingepackt, nachdem mir leider auch nach einem Anruf bei Thomann dort 3 Verkäufer nicht weiterhelfen konnten. Zum Gesamteindruck des Sets: + ich fand die Verarbeitung der Toms und Cymabls als gut, auch + das Rack machte einen sehr stabilen Eindruck + gut skalierbar - Befestigung des Moduls (Stange, Klammer, Modul?) - Befestigung der Cymbals (siehe Oben) - Standfuss der Kickpads (merkwürdiges Konstrukt) - Keine Anleitung (weder für Aufbau noch für das Modul, gibts nur auf Anfrage) - Verarbeitung des Moduls (Billiges Plastik, hatte angst wenn es einmal runterfällt ist es kaputt) Fazit: Ich denke das MPS-600 mit Meshs ist alles in allem ein Set, was sicherlich zu gebrauchen ist, wenn hier nicht soviel improvisiert worden wäre und die Verarbeitung einiger Teile besser wäre, aber so kann ich nur 2-3 Sterne vergeben. Der Sound ist ok für den Preis, dafür bietet es recht viele Features und spielen lässt es sich wie jedes andere Meshhead-Set auch. :-)
Millenium Mesh Head / MPS-600 Trigger und Lautstärke
Bespielbarkeit
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich bin rundum zufrieden und kann dem anderen Erfahrungsberichten nur beistimmen. Zwei kleinere Probleme haben Anfangs jedoch die Stimmung getrübt. Für mich als E-Drum-Neuling war es verwunderlich, dass die Lautstärke des MPS-600 sehr gering erschien und auch nach den ersten Versuchen, die (gesamt) Lautstärke zu erhöhen war es noch sehr leise. Nachdem ich dann herausgefunden hatte wie die Interne Lautstärke der einzelnen Drums und die des Kits erhöht werden kann, war das Problem jedoch beseitigt. Das zweite Problem war das einstellen der einzelnen Trigger (über Utility). Durch die Grundeinstellungen wurde hin und wieder z.B. kein Sound der Snare ausgegeben, sofern andere Pads gleichzeitig geschlagen wurden (z.B. High-Hat), oder es wurden mehrfach Schläge erkannt, wobei die Base-Drum jedoch nur ein Mal betätigt wurde (cross-talk). Mittlerweile ist es aber korrekt eingestellt und funktioniert wunderbar.
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