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MFB Nanozwerg

MFB Nanozwerg

Analoger Synthesizer

  • analoger VCO mit vier Wellenformen
  • Suboszillator mit zwei Oktavlagen
  • analoges 12 dB Multimodefilter
  • LFO mit ”One Shot”-Funktion
  • Audio-Eingang
  • MIDI- und CV/Gate-steuerbar
  • Abmaße: 140 x 130 x 35 mm
  • inkl. Steckernetzteil
  • 3 Jahre Thomann-Garantie
  • 30 Tage Money Back Garantie

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Kundenbewertungen:

Summe aller 14 Bewertungen:


Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung

Gesamtbewertung
awsum


So haben die einzelnen
Kunden bewertet:


niemand

niemand

niemand


Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **

Die ideale Einstiegsdroge in die Analog-Synthesizer-Welt
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
Super Brüllbox! Einstöpseln und sofort abhängig werden :-) Der Sound ist crisp und knackig und LAUT, mit der Bedienung kommen auch Einsteiger sofort klar. Einzige "Minuspunkte" sind die etwas nachlässige Verarbeitung, der fehlende Master-Lautstärkeregler und der wackelige Mini-Monoklinke(!)-Ausgang auf der Oberseite (!)... dafür musste ich mir extra ein Kabel löten.

Alles in allem aber ein HAMMER-Teil made in Germany zu einem HAMMER-Preis! :-)

René Z. am 28.07.2011
Guter Sound, mittelmäßige Verarbeitung
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
Der Nanozwerg bietet für seine Größe und seinen Preis eine ordentliche Anzahl an Features (LFO mit One-Shot Funktion, einen fetten Sub-OSC, verschiedene Modulationsmöglichkeiten, etc.) und einen klasse analog Sound. Leider kann seine Verarbeitung da nicht ganz mithalten. Die Knöpfe sitzen sehr wackelig im Plastik-Gehäuse und registrieren nicht immer zuverlässig ein Drücken/Halten. Außerdem war bei mir direkt ein Drehregler defekt.

FH123 am 07.12.2011
Nanozwerg? Nanoriese!
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
Der Nanozwerg ist ein kleiner, feiner Monophonsynthie, dessen geringe Größe und aufgeräumtes Bedienfeld pures Understatement ausstrahlen. Das ändert sich jedoch radikal, sobald man ihn ausgepackt und in den Gerätepark integriert hat. Sein eigenständiger, mal weicher und verspielter, mal harter und kerniger Sound ist ein echter Hinhörer, und beginnt man erstmal, die vielfältigen Modulations- und Filteroptionen zu erkunden, läuft der kleine Kerl schnell zur Höchstform auf - und man selbst gleich mit, denn die durchdachte Oberfläche läd förmlich zur Kreativität ein.

Neben dem klasse Sound sind die umfangreichen Funktionen das Highlight des Nanozwergs. Ein Synthie in dieser Preisklasse mit extra Suboscillator, der netterweise auch weißes Rauschen für tolle Effekte erzeugen kann, Low Pass, Bandpass, High Pass und Notch (Kerbfilter), Sample & Hold, Accent, einem Sequenzer mit 4 vorgegebenen, über Midi oder CV transponierbaren Pattern (3 musikalische Pattern und ein Dauerton zur Verwendung des Audio-Eingangs), Glide/Portamento, Keyfollow, der genialen One Shot-LFO-Option, Audio-Eingang, Pulseweitenmodulation, sowie sechs analogen Steuerein- und ausgängen, ist alles andere als selbstverständlich. Trotz dieser Vielfalt geht die Bedienung problemlos vonstatten, wozu auch die angenehm zu handhabenden Drehregler beitragen. Die Taster zur Auswahl von Wellenformen oder Filtermodellen wirken etwas wackelig, erfüllen aber ihren Zweck.

Mit diesem Arsenal an Möglichkeiten lassen sich viele unterschiedliche Klänge erzeugen, dazu gehören druckvolle Bässe, elastische Leads, einfache Drones, aber dank der Noise-Funktion des Suboscillators auch spacige Effekte, perkussive Sounds wie Snares oder Hihats und richtig fiese Bassdrums, die sich vor keiner 909 verstecken müssen. Beim Sounddesign ist der eingebaute Sequenzer eine große Hilfe, damit kann man sich ohne Keyboard bequem einen Sound zusammenschrauben.

Kurzum, MFB ist mit diesem wundervollen Gerät meiner Meinung nach ein großer Wurf gelungen. Der Sound ist super, der Funktionsumfang beispielhaft und die Bedienung macht Spaß, das und sein günstiger Kurs machen den Nanozwerg für Einsteiger wie Profis gleichermaßen interessant. Selten hat man so viel Synthesizer für so wenig Geld bekommen. Kleiner Zwerg ganz groß - absolut empfehlenswert.


UPDATE 01. Februar 2012:

Nach einem Jahr intensiver Nutzung des Nanozwergs hat sich meine Begeisterung über den kleinen Kerl weiter gesteigert. Es mag sich klischeehaft anhören, aber ich entdecke tatsächlich bei jeder Session neue Klänge und Einsatzmöglichkeiten.

Besonders die analogen CV-Eingänge für Tonhöhen-, Gate-, Filter-, VCA- und LFO-Steuerung eröffnen eine Vielzahl an Modulationsoptionen mit teils sehr ungewöhnlichen Ergebnissen. In einer meiner Produktionen der letzten Monate kam der Zwerg als Percussioninstrument zum Einsatz, dabei verwendete ich die Noise-Funktion des Sub-OSC.
Ich spielte mit meinem Roland MC-50 MK II-Sequenzer zwei changierende Notenfolgen ein, die ich während der Aufnahme manuell abwechselnd an- und abschaltete. Zusätzlich erstellte ich zwei Sequenzen auf meiner 202, die zur Modulation des LFOs und Filters benutzt wurden (202 CV out auf Zwerg LFO in und 202 Gate out auf Zwerg VCF ). Das Ergebnis war eine schabende, klickernde, tickernde, sehr dynamische Perkussionssequenz, die an eine Mischung aus Hihat, Moog-Zapps, Claps und Woodblock erinnerte und den Track so richtig aufpeppte.

An anderer Stelle modulierte ich den LFO (wiederum mit der 202) im hohen Notenbereich (>= 3V), nahm dessen Signal am LFO out ab und führte es über den Audio in zurück ins Zwergerl, so daß der LFO als zusätzlicher VCO (schön bratzig verstimmt natürlich) fungierte... ...und dann kommen erst mal die Bässe, in diesem Bereich zeigt der Nanozwerg sein ganzes Potential. Von in Samt gehüllt bis in Säure getaucht ist alles dabei, was man braucht, um glücklich zu sein. Sein Grundschnarr ist zwar eher rauh und kantig, er kann aber auch schnurren wie ein zufriedener Kater, wenn man ihn nur mit einem VCO und sanfter Hüllkurve singen läßt.

Wenn überhaupt, gibt es nur zwei Dinge, die aus meiner Sicht verbesserungwürdig sind, zum Einen ist dies der fehlende Lautstärkenregler, in bestimmten Einstellungen brüllt der Nano derartig, daß man ihn kaum bändigen kann - ein Blick auf den Mischer zeigt sofort, auf welchem Kanal er hängt (auf dem mit dem Regler nur drei Strich über Null).
Zum Anderen ist die maximal einstellbare Glide/Portamento-Zeit recht gering, hier würde ich mir eine größere Bandbreite wünschen.

Die Beschwerde, daß bei Einsatz des Modulationsrades über MIDI auch die Geschwindigkeit des LFOs verändert wird und somit manuelle Filtersweeps nicht so richtig funktionieren, kann ich nicht nachvollziehen - wofür gibts die One Shot-Funktion des LFO? Einschalten, LFO-Tiefe und Contour auf ca. 30% einstellen, et voilà, nun klappts auch ohne LFO-Mitgeblubber! Ich könnte jetzt noch einige Seiten lang weitere Anwendungsbeispiele bringen...

Mit anderen Worten: Wer sich als Electronica-Producer diese wunderbar fiese kleine Box nicht holt, ist selbst schuld. Geniales Teil.

Lightman am 09.02.2011
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Weitere User-Meinungen:
8 weitere User haben zu Ihrer Meinung keinen Text bzw. einen Text in einer anderen Sprache geschrieben. Hier eine Zusammenfassung dieser 8 Bewertungen:
 
  Bedienung
  Features
  Sound
  Verarbeitung
  Gesamtbewertung
** Hinweis: Dieser Artikel wurde mit durchschnittlich 4.8 von 5 Sternen bewertet. Insgesamt wurden 6 Textbewertungen abgegeben. Die hier angezeigten Kundenbewertungen geben ausschließlich die persönliche Meinung der einzelnen Kunden wieder. Jeder Kunde kann seine Bewertung jederzeit ändern oder entfernen. Alle Rechte an den Inhalten der Bewertungen verbleiben bei den Kunden.

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