Die meisten unserer 600 Mitarbeiter sind selbst Musiker und natürlich auch Kunden von Thomann.
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Zunächst einmal möchte ich die einzelnen Features beschreiben, die der Classic so aufzuweisen hat: Als erstes soll der an der Vorderseite anzuschließende, mitgelieferte Footswitch Erwähnung finden, der hinten im Verstärker in einer dort angebrachten Tasche verstaut werden kann. Am Fußtaster kann man zwischen den Beiden Kanälen umschalten. Durch das leuchten einer roten LED wird deutlich, dass Kanal 2 in betrieb ist. Außerdem ist am Footswitch der Solo-Boost aktivierbar (orangefarbene LED), dessen Potenz am Verstärker geregelt werden kann. Der Lonestar Classic hat 2 Kanäle, was wie ich finde sehr praktisch ist, denn im Vergleich zu einem vierkanaligem Amp ist er noch ziemlich übersichtlich und gerade im Live-Gebrauch sollten meiner Meinung nach 2 Kanäle mehr als ausreichend sein, zumal ein schnelles ändern der Sounds sich dank der besseren Übersicht einfacher gestaltet. Beide Kanäle verfügen über einen Leistungswahlschalter (10W, 50W, 100W) durch den man den Sound gekitzelter Endstufenröhren auch bei humaner Lautstärke genießen kann. Ein sehr sinnvolles Feature, denn bei 100 Watt ist der Mesa LAUT. Über Gain, Treble, Middle, Bass, Presence lässt sich der Sound in jedem Kanal klar definieren. Über den Channel Master kann man die Lautstärke pro Kanal regeln; über Master die Gesamtlautstärke. Der 2. Kanal verfügt zusätzlich über einen an- und abschaltbaren Drive-Regler mit dem man zusätzlich Verzerrung beisteuern kann. Auf der Rückseite befindet sich neben dem Fan off/on Schalter (Belüftung/Ventilator) ein Schalter zur Auswahl zwischen Rectifier Tube Tracking und Silicon Diodes. Welche Auswahl zu welchem Sound am besten passt sollte man einfach jeweils ausprobieren. Den seriellen Effekt-Loop verwende ich persönlich nicht, da er den Klang der Effekte etwas beeinflusst. Man kann jedoch das Beimischen der Effektschleife steuern, was ein Vorteil des Loops ist. Der Lonestar Classic 2x12 stellt außerdem neben 3 Speaker Outputs und einem Slave Output einen wunderbar klingenden Röhrenhall zur Verfügung. Dieser ist für Jeden Kanal einzeln regelbar und kann entweder "warm" oder "bright" betrieben werden. Die Bandbreite der Sounds des Classic ist sehr groß; jedoch eher an ältere Ideale anknüpfend. Der erste Kanal für Clean bis Crunch geht leicht in Richtung der bekanntesten amerikanischen Marke. Der 2. Kanal klingt warm und bluesy (wenn man so will) kann aber, wenn der Drive Regler höher eingestellt ist, als der Gain Regler auch etwas bissiger werden. Man kann den zweiten Kanal auch als "Klon" des ersten mit mehr Schub verwenden. Extrem stark verzerrte Sounds (Metal, etc) sind mit dem Classic alleine eher nicht zu erzeugen. Der Verstärker arbeitet jedoch bestens mit Overdrive/Distrotion-Tretern, etc. zusammen. Die Verarbeitung ist einwandfrei. Alles wie aus einem Guss. Der einzige (und das ist meiner Meinung nach auch wirklich der einzige) Nachteil ist das höllische Gewicht des Lonestar Classic 2x12. Denn mit dem einen an der Oberseite angebrachtem Griff lässt er sich alleine nur sehr schwer tragen. Eine zweite Person ist daher als unterstützung aüßerst hilfreich. An dieser Stelle hätte ich mir zwei seitlich angebrachte Griffe gewünscht, die den Transport erleichtert hätten. In der Ebene lässt sich der Verstärker mit den mitgelieferten und leicht anbringbaren Rollen jedoch ganz gut bewegen. Insegesamt habe ich mit diesem Verstärker einen Freund fürs Leben gefunden und ich kann ihn wirklich nur empfehlen. Auf jeden Fall eine "Testfahrt" wert...
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