Aufnahmemedium: SD/SDHC Karte (1GB SD-Karte an Board)
Dateiformat: MP3 / WAV (BWF)
Samplerate: 44.1 / 48 / 96 kHz (16 oder 24-bit)
Eingänge symmetrisch (XLR) wahlweise schaltbar: MIC inkl. Phantomspeisung (48V) oder Line
Digital IN: S/P-DIF koaxial (Cinch/RCA)
Stereo-Kondensatormikrofon u. Lautsprecher eingebaut
großes OLED-Display (organic LED)
LED Pegelanzeige
Kopfhöreranschluß (6,3mm Klinke) regelbar
Stromversorgung: 4x AA Batterien (auch NiMH Akkus) oder Netzteil
USB 2.0 Port für direkten Dateitransfer
Anschluss für optionale Kabelfernbedienung (RC600)
Wiedergabefunktionen für Transcription: inklusive Pitch Control und Skip Back-Funktion (einstellbar im Presetmenü)
PMD Mark Editor Software und Netzteil im Lieferumfang
3 Jahre Thomann-Garantie
30 Tage Money Back Garantie
Creative Bundles
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Hier die hilfreichsten Bewertungen unserer Kunden: **
Tolle Bedienbarkeit, solide verarbeitet
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich war auf der Suche nach einem Fieldrecorder für Atmos und Naturaufnahmen. Eigentlich hatte ich mich schon für den Tascam DR-100 entschieden. Dann bin ich jedoch auf den Marantz PMD661 gestossen. Ich hatte ihn erst aussen vor gelassen, da er nochmal ein gutes Stück mehr als der DR-100 kostet. Zwei Dinge haben letztlich aber den Ausschlag für den PMD661 gegeben: - Der permanent leuchtende, gut ablesbare OLED-Screen, in Kombination mit der zusätzlichen LED-Pegeldarstellung am unteren Teil des Gerätes. Beim DR-100 ist es nicht möglich die Hintergrundbeleuchtung permanent eingeschaltet zu lassen. Bei nächtlichen Aufnahmen kann das ziemlich nervig sein. - Die Möglichkeit Presets abzuspeichern. Man lade einfach das Preset mit den Wunscheinstellungen für die Aufnahme über die internen Mikros oder wie in meinem Fall über ein Rode NTG-2 oder Rode NT4, und schon kann die Aufnahme beginnen. Gerade wenn es mal schnell gehen muß eine absolut stressfreie Sache. Die vielen Schalter am DR-100 hätten mich auf Dauer mit Sicherheit genervt, aber das ist Geschmacksache. Andere würden evtl. die vielen Menüpunkte im PMD661 bemängeln, durch die man aber locker und schnell durchsteppen kann, ich komme damit gut klar. Und durch die Möglichkeit Presets zu speichern muß man auch nicht allzu oft in die Tiefen der sehr klar strukturierten Menüs abtauchen. Von der Größe her ist der PMD661 zwar eher ein Klotz, aber absolut solide verarbeitet, da klappert und knarzt nichts. Die Größe ist gerade noch an der Grenze des Akzeptablen. Der DR-100 hätte hier nahezu Idealmass gehabt. Was mir gefallen hat: + Sehr schnelle Aufstartzeit + bereits oben erwähntes Display + Sehr fein auflösende Pegelanzeige über das Display + Möglichkeit Presets zu speichern + Pre-Record Funktion + Befestigungsmöglichkeit für einen Tragegurt, welcher mitgeliefert wird + verrastende XLR Buchsen + Line In Aufnahme über XLR-Buchsen möglich (zweiter Line In über 3,5 mm Miniklinke) + Möglichkeit Marker zu setzen + Timer-Aufnahme (leider nur bei eingeschaltetem Gerät) + Schalter und Tasten sind versenkt angebracht, sodaß versehentliches Umschalten nahezu unmöglich ist. + gummierte Tasten, die zur Störgeräuschreduktion bei Aufnahmen über die internen Mikrofone beitragen + insgesamt sehr durchdachte, logische und intuitive Bedienung Was mir nicht gefallen hat: - die Qualität der internen Mikrofone ist noch ok, aber nicht wirklich gut. Sony D50 und Tascam DR-100 sind hier transparenter, luftiger und haben eine bessere Stereoabbildung. Da ich jedoch mehr mit externen Mikrofonen arbeite, habe ich das schweren Herzens akzeptiert. Trotzdem sehr schade. Gibt einen Stern Abzug bei Sound. - Kein Limiter vorhanden. Gibt einen Stern Abzug bei Features. - Nur 3 Presets speicherbar - bisher einmalig hatte ich im Rec Pause Mode die Fehlermeldung "Card Err. 10" im Display. Das Gerät war danach komplett unbedienbar, hier half nur der in der Betriebsanleitung beschriebene Reset (Netzteil abstecken und Batterien entnehmen). Das Problem trat bei Verwendung der mitgelieferten Speicherkarte auf. - Der PMD661 wird ohne jegliche Schutzhülle oder -Tasche geliefert. Die Tasche PRC 661 lässt Marantz sich fürstlich bezahlen. Beim Tascam DR-100 wird z.B. eine Schutztasche mitgeliefert, aber kein Netzteil. Solche Dinge gehen mir langsam ziemlich auf den Keks. - Firmware Bug (Version A1.16): Wenn man im Rec Pause Mode auf Undo geht, bleibt der zuletzt dargestellt Level beim LED-Meter eingefroren. Kann behoben werden, indem man eine Datei abspielt, oder wieder in den Record Pause Mode geht. Kann man aber drüber hinweg sehen, da man anstelle von Undo auch die Stop-Taste drücken kann, um aus dem Rec Pause Modus zu kommen. Was ich mir wünschen würde: - Einstellbare Frequenz für den LowCut Filter - Optional einstellbare 4 Sekunden statt nur 2 Sekunden Pre-Record Zeit - Upgrade für bessere interne Mikrofone. Tipps für die Praxis: - Bei der Einstellung Mic Atten. sollte man Anfangs den niedrigsten möglichen Pegel wählen (also -18 dB). Die standardmässig eingestelltn 0 dB haben in Verbindung mit einem Rode NTG-2 ab RecLevel 7 zu Übersteuerungen geführt, obwohl die Pegelanzeigen noch absolut im grünen Bereich waren. Hier hatte der Mikrofonvorverstärker einfach übersteuert. - Um mehr als drei Presets speichern zu können, arbeitet man einfach mit mehreren Speicherkarten. Auf denen kann man die jeweiligen Preseteinstellungen unabhängig voneinander ablegen und laden (maximal eben 3 pro Karte). Fazit: In Summe bin ich mit dem PMD661 - was Handhabung und Tonqualität (hier meine ich NICHT die Qualität der internen Mikrofone) betrifft - sehr zufrieden. Das Gerät macht einen sehr durchdachten, soliden und in Summe recht zuverlässigen Eindruck.
Bevor man das Portemonnaie weit aufmacht, um den Marantz PMD 661 zu erwerben, sollte man sich darüber im Klaren sein, was für eine Art Recorder man überhaupt braucht. Geht es einem lediglich darum Aufnahmen in Form von Interviews, Umfragen oder vielleicht Umgebungsgeräuschen zu machen, ist man mit dem Marantz PMD 661 übermäßig, ja im Grunde zu gut ausgestattet. Hier sollte man lieber zu einem kleineren, presiewerteren und handlicheren Recorder greifen (oder vielleicht sogar überlegen, ob man noch etwas mehr Geld in ein FlashMic investiert). Denn der Marantz PMD 661 ist nicht gerade handlich und macht erst so richtig Sinn, wenn man ein gute Mikrofon dazu kauft. Zwar ist das integrierte Mikro schon aller Ehren Wert, das volle Potential des Recorders lässt sich aber eigentlich nur mit einem guten Reportagemikro ausschöpfen. Die Vorteile des Marantz liegen in seiner Vielseitigkeit: Signalquellen aller Art finden entweder über zwei XLR-Buchsen (Mono und Stereo möglich) oder über Miniklinke ihren Weg in den Recorder. Somit eignet sich der Recorder sowohl dazu, Pressekonferenzen mitzuschneiden, indem man sich in die Sprechanlage vor Ort einklinkt. Aber auch Musiker können problemlos beispielsweise aus einem Mixer mitschneiden. Als dritte EIngangsmöglichkeit verfügt der Marantz auch noch über eine Digital In-Buchse. Aufzeichnen lässt sich komprimiert (MP3 in weiter Bandbreite) und unkomprimiert (WAV), der Mitschnitt lässt sich direkt über eingebaute Boxen abhören, natürlich aber auch über Kopfhörer um niemand zu stören. Außerdem kann manden Marantz über Cinch-Ausgänge direkt an Boxen anschließen. Alle Funktionen des Recorders aufzuzählen würde noch einiges an Schreib- und Leseaufwand mit sich bringen. Hier noch ein paar Features: *Der Recorder kann wahlweise auch "phantomspeisen" (48 V) *Gespeichert wird auf SD-Karte *Der Aufnahme-Pegel lässt sich automatisch steuern oder manuell. Entscheidet man sich für letzteres, so kann man den Pegel über eine LCD-Anzeige gut im Auge behalten * Während der Aufnahme und beim Abhören lassen sich Marker setzen, über einen Pitch-Button kann man sich schneller durch den Mitschnitt hangeln * UndUndUnd! Kurz: Der Marantz PMD 661 ist von der Ausstattung die S-Klasse unter den Recordern. Die Qualität ist beeindruckend. Die Bedienung kinderleicht. Allerdings bringt eine gute Ausstattung auch eine beträchtliche Größe des Geräts mit sich. Wer nicht alle Funktionen des Recorders benötig, sollte sich überlegen, ein kleineres Gerät mit weniger Funktionen anzuschaffen.
Als puristisches professionelles Aufnahmegerät in Verbindung mit 2 externen Mikrofonen (bei mir 2x TLM 103) funktioniert das PMD 661 (Made in Japan!) für mich sehr zufriedenstellend. mit Phantompower und 2 x TLM 103 komme ich mit 4x 2800mA Ansmann Akkus auf 4h 47 min Aufnahmezeit. Nur mit internen Mikrofonen kommt man auf 7h05min. * Robustes, sehr edles Erscheinungsbild. * Gut ablesbares Display (inkl. der dortigen Aussteuerung). * Übersichtliche und gut bedienbare Anordnung der wichtigsten Tasten. * Logische Menüstruktur. * Sound/geringer Rauschepegel der Mikrofonvorverstärker, * Einfaches, problemloses Diktiergeräthandling * Record-. Pause- und Stoptaste sind auch gut mit Drumsticks bedienbar: ..alles Pluspunkte. Minuspunkte: * Kein analoger Eingangslimiter vor dem AD-Wandler. (welcher hochwertige AD-Wandler hat sowas schon? Für Filmton oder wichtige O-Töne in Stresssituatonen wäre so ein Ding jedoch manchmal ganz praktisch.) * Keine Kombi-Inputbuchsen (XLR/Klinke). * Wichtige Basiseinstellungen sind während einer Aufnahme nicht möglich (Vordämpfung, Lowcut). Akkus kann man nur extern laden. * Die zusätzlichen Aussteuerungs-LEDs machen nur im dunkleren Umgebungen Sinn. * Als Ein- bzw. Abspielgerät ist das PMD 661 etwas umständlich. * Die 'PMD MARK EDITOR Software' ist nicht Mac Kompatibel. Auf meiner Wunschliste für zukünftige Softwareupdates (z.Z. VS 1.16) dieses Gerätes stehen jedoch ganz oben: * genauere (zeitnähere) RECORDLEVEL-Einstellung. (Die softwarebasierte Umsetzung der manuellen Aufnahmepegeleinstellung ist etwas träge, reagiert also nicht 'analog', wie man es von analogen Reglern her gewohnt ist, ein schnelles und genaues Pegeln ist so schwierig und verleitet zu versehentlicher Über- bzw Unterpegelung.) * M/S Abhörmatrix (Kopfhörerausgang) * längere Rücklaufzeit der zusätzlichen Aussteuerungs-LEDs. * präzisere, höher aufgelöste Akku-/Batterierestanzeige auf dem Display. * Nach einem Speicherkartenwechsel sollte sich das PMD661 entweder den auf dieser Karte zuletzt benutzen Zielordner 'merken' oder automatisch einen 'Recording'ordner anlegen.
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