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Nunja, ich suchte seit geraumer Zeit nach einer einfachen und günstigen Möglichkeit zu Hause ein bischen zu recorden. Um eigene Ideen festzuhalten, mit Backingtracks zu jammen oder um einfach mal was auszuprobieren. Nichts weltbewegendes also. Nach ausreichender Recherche kamen für mich nun zwei Line6-Produkte in die nähere Auswahl: Zum einen der Line6 Toneport UX1 und eben der(das?!) Pod Studio GX. Beide für 89EUR zu bekommen. Der Toneport besitzt noch einen weiteren Mic-Eingang und weitere Ausgänge, dafür hat der Pod Studio GX (welche die Nachfolger-Reihe der Toneports sind) die neuere Software (PodFarm statt Gearbox) mit vielen neuen Möglichkeiten. Letztlich viel die Wahl nun auf den Pod, da ich die Versprechungen der Software doch sehr attraktiv fand. (Es gibt übrigens auch aus der Pod Studio Reihe einen UX1, der liegt dann aber schon wieder bei 129EUR und den Mic-Eingang hätte ich höchstens für ein paar Akustik-Sachen benötigt; außerdem besteht auch beim GX die Möglichkeit über einen XLR- 6,3mm-Klinkenadapter ohne weiteres ein Mikrofon anzuschließen!). Auspacken und erste Eindrücke: Das Gerät wurde also bestellt und innerhalb von zwei Tagen hielt ich das Paket auch schon in Händen. Im Lieferumfang enthalten: * die Hardware * ein USB-Kabel (sehr lang = ca. 2m) * PodFarm-Software CD * Riffworks CD * Ableton Live lite7 CD * div. Garantiescheine und Hinweise Soweit so gut. Der Pod selber macht einen sehr guten Eindruck. Sauber verarbeitet, wird nicht heiß und auf der Unterseite befindet sich ein Clip zum befestigen (was ich für weniger vorteilhaft halte, da ich, sollte ich mal im Stehen spielen wollen, doch eher ein langes Instrumentenkabel nutze, anstatt dass ich in einem Radius von 2m mit dem USB-Kabel bleibe; so hat man auf dem Tisch dann teils Kabelsalat ). Aber hey, da fehlt doch was!!! Tja traurig aber wahr, es ist wirklich keine gedruckte Bedienungsanleitung dabei und das ist für mich ein echter Kritikpunkt gewesen!! 'Toll, hab ich eh noch nie gebraucht' mögen sich jetzt einige denken (ich bin auch eigentlich eher so der Typ der einfach mal mal probiert ), aber in der Situation hat mich das ehrlich gesagt ein bischen gestört. Denn ich stand dann da: "Was soll ich jetzt überhaupt machen?! Erstmal das Teil anschließen?! Oder erst die Software?! Wie soll das funktionieren?!" Da hätte mir ne Anleitung doch einiges an Zeit gespart und auf die Idee mal im Netz zu gucken bin ich natürlich auch erst als ich schon fertig war gekommen . Für alle potenziellen Neukunden daher hier der Link zu den Bedienungsanleitungen auf der Line6-Seite: [LINK] Registrierungen, Installationen... Dann ging es los. Zunächst die PodFarm-Installation. Von der CD ging alles sehr flott, jedoch startete ich dann den Line6-Monkey, der, wie ich bereits wusste, für die Verwaltung der Line6-Software zuständig ist. Dort benötigte ich zunächst mal einen Account. Ok. Dann noch das Gerät registrieren. Ok. Anschließend warteten noch ein paar Updates, die teilweise echt sehr langsam vor sich gingen (ich weiß nicht, ob es an meiner Internetverbindung oder an deren Servern lag). Das waren bis dahin schonmal mindestens 20 Minuten. Danach hab ich dann noch eben Riffworks und Ableton installiert (und geupdatet) und dann war schließlich alles auch endlich einsatzbereit. (Die genauere Konfiguration lasse ich jetzt mal außen vor; kann man in den Manuals nachlesen) PodFarm: Das große Feature von PodFarm ist das sogenannte PodFarm-PlugIn. Das erlaubt es, direkt aus Aufnahmeprogrammen wie z.B. Ableton oder GarageBand auf das Programm zuzugreifen und somit auch ganz einfach an bereits eingespielten Stellen komplette soundtechnische Veränderungen vorzunehmen. Andererseits fallen auch Features der Standalone-Version weg, z.B. die Tunerfunktion oder der Mixer. Die PodFarm-Software ist an sich recht einfach aufgebaut. Unter "Gear" gelangt man zum Kernstück der Anwendung. 23 Verstärker und Boxen, 29 Effekte etc. und 6 Mikrofontypen lassen wirklich jeden gewünschten Sound zu. Über die CoverFlow-aritge Bildlaufleiste wählt man einfach den gewünschten Verstärker oder Effekt aus und zieht ihn nach unten in das"Signalflussfenster". Per Doppelklick auf ein Objekt (oder direktem Klick auf "Panel") öffnet sich das Editierfenster in dem die gewünschten Amp- oder Effekteinstellungen bearbeitet werden können. Bei einem Halfstack lassen sich hier z.B. auch Dinge, wie die Entfernung der Box oder das gewählte Mikofon ändern. Klickt man ganz oben in der Mitte auf dieses Dropdown-Menü erscheint eine Liste mit Presets. Bei Klick auf "Presets" (links) bekommt man ein noch größeres Menü. Aber eins bleibt: Ein Wow-Effekt. Das sind nämlich ganz schön viele. 765!! Und dort liegt auch gleichzeitig das Problem. Es fehlt so ein bischen die Übersicht. Es gibt dort von von Line6 selber entwickelten Presets (z.B. 60's Blues Rock oder British Metal) bis hin zu unglaublich vielen Presets "echter Songs" (von "American Idiot" bis "Wind Cries Mary" ist alles dabei). Ein bischen übersichtlicher ist es im Presets-Menü, dort wird nochmal eine genauere Trennung gemacht, aber "mal eben schnell nen Sound suchen" ist da gar nicht so einfach. So würde ich es z.B. als sinnvoller erachten anstatt der Songtitel die Interpreten in der Sortierung aufzuführen und anschließend erst den Song auszuwählen. Die Qualität der Presets ist so eine Sache. Einige sind wirklich große Klasse und klingen echt genauso wie das "Original", bei anderen wirkt es lieblos und passt find ich nicht wirklich (die AC/DC Sounds sind z.b. viel zu Gain-lastig). Alles in allem aber sehr gut, wenn man (wie z.B. ich) noch nicht die größte Ahnung hat, was zu welchem Sound führt und dort erst ein bischen ausprobieren möchte. Die "Standalone-Only" Funktionen "Tuner" und "Mixer" sind denke ich selbsterklärend ... Der Sound: Ich habe hier momentan leider nur ein billiges 2.0 Creative-Boxen-System stehen, kann daher nicht ganz beurteilen, wie gut oder schlecht der Sound jetzt im Detail ist, aber das was ich vernehme klingt auf jeden Fall schonmal sehr sehr gut. Erwartet Line6 eben ... Riffworks: Vorweg sei gesagt - ein sehr sehr geiles Programm. Wenn man es kurz fassen möchte könnte man sagen, Riffworks ist ein Drumcomputer mit eingebautem Aufnahmeprogramm. Ich muss dazu sagen, dass ich im Prinzip kaum Erfahrungen mit Drumcomputern gemacht habe (ich kenne Hydrogen), aber als ich das erste mal die Riffworks-Drums gehört habe, war ich einfach BAFF. So ein geiler Sound. Dieser lässt sich dann nach Belieben verändern. Anderes Tempo, Intensität, Variationen, komplett andere "Sessions", andere Songparts. Unglaublich. Damit könnt ich echt komplette Nächte verbringen. So lässt sich dann auch ganz einfach ein eigener Song bauen. Einfach verschiedene Parts nach belieben zusammenbauen, anschließend Gitarrenspur drüber aufnehmen, fertig. Oder einfach nur ein bischen jammen und auf Ideen warten. Riffworks hat mich echt überzeugt. Fazit: Pro: * unglaubliche Soundvielfalt * größtenteils einfache Bedienung * ToneDirect-Monitoring * viele Presets * PodFarm-PlugIn * Riffworks * überzeugende Ergebnisse * gut verarbeitete Hardware * Preis Contra: * keine gedruckte Bedienungsanleitung ==> teilweise Hilflosigkeit * ein bischen unübersichtlich * alles in Englisch, was für einige vll. ein Problem darstellen könnte (sowohl PodFarm, als auch Riffworks) Alles in allem habe ich genau das gefunden, was ich gesucht habe. Eine einfache Möglichkeit, "um eigene Ideen festzuhalten, mit Backingtracks zu jammen oder um einfach mal was auszuprobieren" eben. Ich war zwar nicht immer überzeugt, aber letztlich kann ich das System doch jedem ambitionierten Hobbyklampfer ohne Bedenken empfehlen, Profis können sich ja nach dem UX1 oder 2 umsehen.
Sehr kompakt, leichte Bedienung, viele Einstellmöglichkeiten Übernommen von Line6 Pod Studio GX
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Features: Zum Interface - welches schlicht aufgebaut ist mit Lautstärke Rad für die Line-Out-Funktion, 3,5mm Line-Out und 6,3mm Input - gibt es die abgespeckte Version von Ableton Live sowie die Line6 Pod Farm Software dazu. Bedienung: Per Instrumentenkabel eingestöpselt lassen sich über Pod Farm die ganzen Effekte, sowie Verstärker-, Boxen- und Mikrofonsimulationen einstellen. Bedienen lassen sich diese wie Bodentreter die sich in bis zu 2 parallelen Effektketten beliebig kombinieren lassen. Der Tuner sowie der Mixer sind nette Extras die das Recorden mit anderer Software erleichtern. Sound: Die Qualität der standardmäßigen Effekte würde ich eher als mittelmäßig bezeichnen, sie sind aber durchaus brauchbar. Die Software lässt sich online aber online gegen Aufpreis durch weitere Effekt- und Verstärker-Packs erweitern Gesamt: Für Spielereien und einfache Aufnahmen zu Hause sind die enthaltenen Effekte absolut ausreichend, für bessere Aufnahmen sollte man aber doch lieber bei richtigen Bodentretern bleiben und den Pod Studio GX nur als Interface ohne Pod Farm verwenden.
Dieses Gerät ist der Wahnsinn. Ich habe mir es sozusagen "blind" gekauft und war im unklaren was mich erwartet. Erfahrungen mit recorden oder digitalem Spiel hatte ich schon bei Aufnahmen für die Band oder halt daheim mit Guitar Rig. Erfahrungsberichte bei Thomann sind da schon eine Abhilfe ;) Nunja. Der Tag trat ein, als das Päckchen in meinem Zimmer lag. Voller Erwartung wurde das kleine Gerät ausgepackt. Natürlich sofort Podfarm installiert und los gings. Ich wollte den Sound hören, den es mir liefert. Ich hatte noch nie so viel staunen bei einem Sound. Man kann so viel einstellen und ausprobieren und vernetzen. Es ist unglaublich. Ich denke immer "jetzt hab ich den perfekten sound" und 2 Stunden später änder ich noch ne Kleinigkeit und es ist noch besser. Die Grenzen sind wirklich sehr weit hinten angelegt. Mit den Zubehör Programmen kann man sich ebenfalls anfreunden. Riffworks ist ein wirklich gelungenes Aufnahme Programm. Auch wenn die vorgespeicherten Drumsounds nicht mein Fall sind, weil ich lieber die härtere Schiene fahre, so helfen sie sehr gut aus, wenn man aufnimmt. So kann man jeden Riff einzeln aufnehmen, mehrere Spuren überlagern, diese dann noch mastern und und und... Für Homerecording sehr simpel. Ableton ist nunja. Bei mir nicht in Benutzung, weil die Handhabung einfach sehr komisch ist. Zudem ist es nur eine Lite Version die mir bei jeder versuchten Möglichkeit irgendetwas zu gestalten gesagt hat, dass es nicht geht, weil es nur begrenzt ist. Der POD an sich ist sehr einfach zu handhaben. Ein Klinkenanschluss für Gitarre/Bass/Mic., ein USB anschluss, ein Anschluss für die Anlage/Kopfhörer/Monitor-Boxen und ein Rädchen zur Regulierung der Lautstärke. Kein Wirr-Warr :D Eigentlich wurde schon alles über dieses wirklich geniale Gerät geschrieben. Also ist mein Fazit ebenfalls: Wer daheim recorden will, noch ein bis zwei Programme mehr benutzt (die ebnfalls kostenlos sind) der wird eine Menge Spaß haben und seine Songs der Öffentlichkeit präsentieren können ;)
Läuft wahrscheinlich nicht auf jeden Rechner Übernommen von Line6 Pod Studio GX
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Gesamtbewertung
Ich nehme stark an, das die Treiber und die Software Pod Farm nicht auf jeden Rechner laufen. Das war bei mir der Fall. - Installation der Treiber wurde erst nach mehreren Windows Fehlermeldung abgeschlossen incl. Blue Screen. - Dazu gehörte auch das nach starten des DAW "Ableton Live 8.3" der Treiber mit einer Latenz von über 120 ms so einigermaßen Knackfrei lief. Das ist nicht zu akzeptieren. - das war das 1. K.O Kriterium. - Die Software POD-Farm musste ich mehrere mal Lizensieren. Warum ? Weis ich nicht. - Nach der Prozendur "Lizensieren" konnte ich endlich die VST-Plugins ohne meckern Starten. Plugins wurden angezeigt aber nicht bearbeitet. Also DAW beenden und wieder starten. Und das nicht nur einmal. - das war das 2. K.O Kriterium. - Nächster Schritt -> "Retour" .
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